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OneTV-Ticker vom 23.01.2014: Google kontrolliert jetzt auch Ihren Netzanbieter

Mit seinem neuen "Video Quality Report" will Google die Qualität der Internetprovider für jedermann sichtbar machen.

Mit seinem neuen “Video Quality Report” will Google die Qualität der Internetprovider für jedermann sichtbar machen.

Dieses neue Google-Angebot wird einigen IT-Managern schlaflose Nächte bereiten. Denn der Netzgigant hat nun – zunächst in Kanada – seine Seite “Video Quality Report” gestartet, einen Service, der es jedem User ermöglicht, unkompliziert und auf einen Blick die Schnelligkeit und Qualität seines Internetproviders zu kontrollieren. Google nutzt dafür Daten, die beim Abruf von HD-Videos auf seinem Videoportal Youtube gesammelt werden. Abhängig von den Ergebnissen verleiht Google dann dem jeweiligen Internetanbieter Qualitätsstempel wie etwa “YouTube HD Verified”, schlechte Services werden als “lower definition” gekennzeichnet. Das neue Angebot mache es Kunden leichter, den Leistungsumfang ihres Anbieters mit anderen in ihrer Region zu vergleichen, sagt Google. Damit wird der Druck auf die Provider noch mehr zunehmen. Wann der Service nach Europa kommt, ist bisher nicht bekannt. (Financial Post)

Netflix legt glänzende Zahlen vor. Wie erwartet konnte der US-Videostreamingservice gestern eine sehr gute Quartalsbilanz vorlegen, mit vier Millionen neuer Kunden, davon 1,7 außerhalb der USA. Insgesamt nutzen jetzt 44 Millionen Menschen weltweit das Angebot. Der Netflix-Aktienkurs schoss daraufhin noch einmal in die Höhe, legte zeitweilig fast 20 Prozent zu. Und natürlich machten sofort Gerüchte über eine weitere Expansion die Runde, auch ein Deutschland-Start wurde wieder ins Spiel gebracht. Allerdings hatte Netflix gegenüber OneTV Mag einen baldigen Auftritt in Deutschland noch vergangene Woche dementiert. (Handelsblatt)

Der Hass auf Markus Lanz im Netz nimmt bizarre Züge an. Schon über 80.000 User haben die eher skurrile “Online-Petition” unterschrieben, die die Absetzung des ZDF-Moderators fordert. TV-Branchenkenner Thomas Lückerath versucht mit einem Kommentar, ein wenig Luft aus der Debatte zu lassen. (dwdl.de)

Youtube 1: Die exklusiv im Youtube-Comedy-Network JASH laufende Komödie “Gregory goes boom” hat beim Sundance Filmfestival den Preis für den besten Kurzfilm bekommen. (Tubefilter)

Ungewöhnlich scharf hat Amazon Gerüchte dementiert, nach denen das Unternehmen die Einführung eines Online-basierten Pay-TV-Angebots, einschließlich linearen Programmen, plane. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, Amazon verhandele bereits mit großen US-Sendern und Medienhäusern über die Lizensierung von Inhalten. (Multichannel)

Youtube 2: Die neue Eigenständigkeit macht sich für Grace Helbig durchaus bezahlt. Nur einen knappen Monat, nachdem die Star-Youtuberin ihren eigenen alten Kanal “It’s Grace” wieder eröffnete, hat sie bereits über eine Millionen Abonnenten gewonnen. Helbig, bereits seit 2006 eine der populärsten Figuren auf Youtube hatte Anfang des Jahres Schlagzeilen gemacht, als sie ihren Vertrag mit dem Netzwerk “My Damn Channel” aufkündigte und ihren populären Kanal “Daily Grace” schloss. (Tubefilter)

Lesetipp: Frank Sinton, Gründer des Videodienstleisters “Beachfront Media” erklärt, wie sich Unternehmen und Produzenten auf dem immer mehr boomenden Markt der mobilen Videoangebote behaupten können.

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