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Mozilla entwickelt Konkurrenten für Googles Chromecast

Mozilla "Netcast"-Stick: Offener als Googles Chromecast-System (Fotocredit: Christian Heilmann)

Mozilla “Netcast”-Stick: Offener als Googles Chromecast-System (Fotocredit: Christian Heilmann)

Überraschung: Nach einem Bericht des US-Techportals GigaOm hat Mozilla einen TV-Streamingstick entwickelt,der Googles “Chromecast” Konkurrenz machen soll.
Im Gegensatz zum Chromecast soll der auf den Arbeitstitel “Netcast” getaufte Mozilla-Stick Entwicklern allerdings deutlich mehr Möglichkeiten dabei bieten, verschiedene Betriebssysteme und Geräte zu unterstützen. Wann der HDMI-Dongle, der mit dem hauseigenen Betriebssystem Firefox OS laufen soll, serienreif wird und welcher Hardware-Hersteller die Produktion übernehmen könnte, steht laut GigaOm noch nicht fest. Möglicherweise aber, so US-Medienberichte, könnte das Produkt schon innerhalb der nächsten Wochen offiziell vorgestellt werden.

Begehrt: Die Telekom verhandelt mit dem TV-Streamingportal Netflix über eine Partnerschaft. Die Telekom will mit dem US-Unternehmen, das Ende der Jahres in Deutschland startet, kooperieren, auch wenn der VoD-Anbieter in direkter Konkurrenz zum eigenen Online-TV-Angebot “Entertain” steht. (Manager Magazin)

Aufgeschaltet: Zattoo ist in Deutschland nun auch über den Chromecast abrufbar, die iOS- und Android-Apps des IPTV-Anbieters unterstützen ab sofort Googles TV-Streamingstick. Vor allem für bisherige Nutzer von analogen Kabelanschlüssen oder DVB-T könnte Zattoos Senderportfolio eine interessante Alternative sein. (Digitalfernsehen.de)

Angekommen: Zumindest in den USA etabliert sich der Konsum von TV-Inhalten via Web immer mehr. In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Harris Interactive gaben 23 Prozent der befragten Fernsehzuschauer an, dass sie mehr Video-Streamingangebote nutzen würden als noch ein Jahr zuvor. Vor allem bei den unter 35-Jährigen hat Streaming (47 Prozent) die klassischen TV-Verbreitungswege Kabel und Satellit (68 Prozent) als Hauptfernsehquelle beinahe eingeholt. (Media Daily Post)

Fan-tastisch: Mehr als 1,2 Milliarden Minuten lang sind auf Youtube bis jetzt Werbeclips anlässlich der Fußballweltmeisterschaft abgerufen worden. Das ist bereits nach der ersten zehn Tagen der WM viermal so viel Videocontent als beim Super Bowl. An der Spitze liegt nach Angaben von Google der Nike-Spot “Winner Stays” mit über 81 Millionen Abrufen. (Tubefilter)

Abwehr: Mit der Übernahme des VoD-Anbieters “Flimmit” bereitet sich der ORF offensichtlich auf den Start von Netflix in Österreich vor. Flimmit bietet in seinem Programm, das über 2000 Filme und Serien beinhaltet, hauptsächlich österreichische Produktionen an. (Kurier)

Aufgerüstet: Google übernimmt durch seine Tochter “Nest Labs” nun auch den Überwachungskamera-Hersteller Dropcam. Der Preis beträgt laut US-Medienberichten 555 Millionen Dollar. Nest, das von Google Anfang des Jahres für 3,2 Milliarden Dollar gekauft worden war, bietet selbstlernende Raumthermostate sowie Rauchmelder an und will Dropcam in seinen Geschäftsbereich integrieren, der von Google getrennt ist und auch über eigene Datenschutzrichtlinien verfügt. (ZDnet)

Anspruch: Als Hauptfinanziers des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gebührt den deutschen TV-Zuschauern auch ein wesentlich größeres Kontroll- und Mitspracherecht bei der Gestaltung des Programms von ARD und ZDF. Das fordert die “Initiative für einen Publikumsrat”, die nun mehrere Thesen für eine Reform der beiden Rundfunkanstalten vorgestellt hat. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Kleines Bild, große Wirkung. Matt Gielen verrät auf Tubefilter die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Thumbnail-Gestaltung von Videocontent für das Netz. Denn die Attraktivität der Vorschaubilder ist bei der Clip-Auswahl der User auf Youtube oder anderen Videoplattformen oft mitentscheidend.

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