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“Android TV” – Googles nächste Attacke auf den NewTV-Markt

"Android TV"-Präsentation: Neuer Google-Angriff auf den digitalen TV-Markt

“Android TV”-Präsentation: Neuer Google-Angriff auf den digitalen TV-Markt

Mit der Multimediaplattform “Android TV” will Google den digitalen Fernsehmarkt erobern. Die Software wird direkt in SmartTVs integriert und per App gesteuert.

Neustart: Auf seiner gestrigen Entwicklerkonferenz 1/0 präsentierte Google zwar keine eigene TV-Streaming-Box, mit der viele Branchenbeobachter gerechnet hatten, dafür aber gab der Webkonzern erste Einblicke in seine neue SmartTV-Plattform namens “Android TV” – ein echter Neustart für Googles Bemühungen, auf dem NewTV-Markt Fuß zu fassen, nach etlichen missglückten Versuchen und dem wesentlich besser laufenden Chromecast-Stick. Die “Android-TV”-Plattform, die direkt in die TV-Geräte implementiert wird, bietet Filme, Serien und Spiele aus dem Google Play Store und wird über die Google-App “Cast” per Smartphone oder Tablet gesteuert, da die “Chromecast”-Technologie bereits in der “Android-TV”-Software integriert ist. TV-Hersteller wie Sony, Sharp oder Philips haben bereits angekündigt, spätestens ab 2015 ihre Fernsehgeräte mit “Android TV” auszuliefern. (Heise.de; Computerbild)

Entschieden: Nach monatelangen Verhandlungen und einer heftigen öffentlichen Diskussion hat der US-Supreme-Court nun sein Urteil gegen den TV-Streamingdienst Aereo gefällt. Dieser wandelt lokal empfangbares Antennenfernsehen mittels einer speziellen Technologie in einen über das Netz abrufbaren Livestream um. Die Supreme-Court-Richter entschieden mit sechs zu drei Stimmen gegen Aereo. Mit ihrem Service verletze die Firma das Copyright der Fernsehsender, heißt es. Es wird damit gerechnet, dass Aereo nun den Betrieb einstellt. (New York Times)

Expansion: Die BBC setzt die Erweiterung ihrer speziellen Web-Angebote fort und hat nun auch auf dem Video-News-Aggregator “Reddit” einen eigenen Channel gestartet, der ausgewählte Inhalte aus dem Nachrichtenfundus der Briten zeigt. In den vergangenen Monaten hatte die BBC bereits News-Kanäle auf Twitter und Instagram eröffnet. (The Next Web)

Gelüftet: “Victorious”, das lange Zeit geheimnisumwitterte US-Startup, das Youtube-Stars dabei helfen will, außerhalb Googles Videoplattform (und ihrer Einnahmen-Sharing-Politik) mit einer Bündelung der fragmentierten Zuschauerschaften zu Erfolg und Geld zu kommen, hat nun zumindest einen Teil des Vorhanges gehoben und erklärt auf seiner frisch live gegangenen Webseite seine Geschäftsidee. (Tubefilter)

Sendersterben: Die Zahl der privaten Fernsehsender in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich abgenommen. Während sich vor allem das bundesweite Programmangebot stetig erweitert, ging die Zahl der lokalen und regionalen Sender stark zurück. (Digitalfernsehen.de)

Priorität: Das deutsche Filmportal moviepilot.de wird von seinen Gründern an den französischen Onlineverlag Webedia verkauft. Die Moviepilot-Macher wollen sich nun ausschließlich auf den Ausbau ihres US-Geschäfts, das sie 2011 unter moviepilot.com gestartet haben, konzentrieren. (Netzwertig.com)

Enttäuschend: Die Fußball-Weltmeisterschaft hat keinen Boom bei den TV-Geräteverkäufen ausgelöst. Zwar wurde ein leichter Zuwachs registriert, die Branche rechnet aber damit, dass sich dieses Plus durch einen Rückgang bei den Weihnachtsverkäufen wieder nivelliert. (Digitalfernsehen.de)

Erfolgreich: Die Fußball-WM hat der ZDF Mediathek einen mächtigen Nutzerzuwachs beschert, vor allem mobil. Zu den bisherigen drei Millionen Usern der App für Smartphones und Tablets sind nach Senderinformationen während der Weltmeisterschaft noch einmal 650.000 neue Nutzer hinzugekommen.

Sehtipp: Die BBC erklärt jungen Menschen auf ihrem Youtube-Channel den Ausbruch des Ersten Weltkrieges – per Rap-Battle. (The Guardian)

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