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WM beschert Zattoo Rekordzahlen

WM-Spiel Deutschland gegen USA: Zuschauerboom auch im Netz

WM-Spiel Deutschland gegen USA: Zuschauerboom auch im Netz

Erfolg: Bis zu 120.000 Zuschauer pro Partie haben auf Zattoo die Vorrundenspiele der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien im Livestream verfolgt, eine bemerkenswert hohe Zahl angesichts der umfassenden Berichterstattung im klassischen TV und den Webangeboten von ARD und ZDF, die ebenfalls herausragende Quoten einfuhren. Den Rekordwert bei Zattoo erreichte dabei laut eigenen Angaben die Begegnung zwischen Deutschland und den USA. Besonders auffallend ist die Tatsache, dass viele User vor allem am späten Abend den Internet-TV-Anbieter nutzten, so lockte etwa das Spiel England gegen Italien, das erst um Mitternacht angepfiffen wurde, noch rund 70.000 Zattoo-Zuschauer an.

Erlöse: Bis zu 20 Prozent höhere Werbeeinnahmen pro Zuschauer erlöst CBS im Web gegenüber dem klassischen TV. Gründe dafür seien unter anderem die bessere Platzierung der Spots und anderer Werbemittel in den Online-Angeboten, sowie die im Web besser erreichte, jüngere Zielgruppe, so CBS-Marktforschungschef David F. Poltrack. (Variety)

Vormachtstellung: Für fast 70 Prozent aller US-Onlinevideo-Zuschauer ist Youtube die erste Adresse in Sachen WebTV. Netflix und Hulu folgen mit deutlichem Abstand. Die durchschnittliche Sehdauer beträgt dabei rund 15 Stunden in der Woche. (Reelseo.com)

Investition: Für geschätzte 500 Millionen Dollar hat Facebook die Webvideo-Vermarktungsplattform LiveRail gekauft, die mit über sieben Milliarden Spot-Abrufen pro Monat eine Spitzenposition in der Branche hat. Für Facebook ist die Akquise ein weiterer wichtiger Schritt beim Aufbau eines eigenen WebTV-Angebots. (Techcrunch)

Verlängert: Brian Sullivan bleibt weitere zwei Jahre Chef von Sky Deutschland. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass der Vertrag des US-Amerikaners bis 2016 verlängert worden sei. (DPA)

Abgeschaltet: Zum “Opfer” des Internets ist die altehrwürdige “Wochenschau” der ARD geworden. Das Erste stellt die Sendung, die seit über 60 Jahren allsonntäglich die wichtigsten News der vergangenen sieben Tage präsentierte, nun ein. “Der `Wochenspiegel´ erscheint uns als Rückschau auf die wichtigsten Themen der Woche im Zuge der verstärkt zeitunabhängigen Nutzung unseres Programms entbehrlich”, erklärte ARD-Programmdirektor Volker Herres verschwiemelt, aber wohl richtig. (DWDL.de)

Lesetipp: Kurt Sagatz hat für den Tagesspiegel getestet, wie informativ und unterhaltsam der Twitter-Second-Screen während eines WM-Spiels sein kann – und war sehr positiv überrascht.

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