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Microsoft macht Xbox Entertainment Studios dicht

"Xbox-Entertainment"-Serie "Halo": Experiment abgebrochen

“Xbox-Entertainment”-Serie “Halo”: Experiment abgebrochen

Rückschlag: Von der massiven Entlassungswelle bei Microsoft, bei der rund 18.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden, sind auch die Xbox Entertainment Studios (XES) radikal betroffen: Sie werden komplett geschlossen. Die mit großen Erwartungen erst vor rund zwei Jahren gegründete Abteilung sollte eigentlich mit selbstproduzierten, “interaktiven” Video-Inhalten für exklusive Attraktivität der Xbox sorgen – nun beendet man bei Microsoft das Experiment als Bewegtbild-Produzent bereits wieder und will sich nur noch auf die eigene Game-Sparte konzentrieren. Mehrere aufwändige XES-Projekte, die sich bereits in Arbeit befinden, werden allerdings noch fertiggestellt, etwa die von Ridley Scott produzierte Miniserie “Halo: Nightfall” sowie eine von Steven Spielberg produzierte TV-Serie. (Videonuze)

Lückenhaft: Immer noch nicht wirklich zu gebrauchen ist die AGF-Messung von Abrufzahlen in Mediatheken und anderen WebTV-Angeboten der Fernsehsender. Die nach jahrelanger Verzögerung endlich im April mit großen Hoffnungen gestartete Erhebung leidet fortgesetzt unter mangelhafter Beteiligung (die ARD fehlt noch immer komplett) und vielen technischen Mängeln – z.B. werden die Livestreams des ZDF nicht erfasst. So fehlen in der nun veröffentlichten Auswertung für den Juni sehr viele Fußball-WM-Ereignisse, obwohl gerade die im Netz exorbitant nachgefragt waren. Den Spitzenplatz belegte im einem insgesamt eher schwachen Sommerpausenmonat trotzdem ein Fußballstück: Den ZDF-Vorbericht zum Spiel Deutschland gegen Algerien sahen knapp 300.000 Menschen im Netz. (DWDL.de)

Eingedampft: Deutlich kleiner fällt in diesem Jahr der Aufwand für das bisher so prestigeträchtig präsentierte „TV Lab“ von ZDFneo aus. Statt wie bislang üblich sechs, gehen in diesem Jahr nur drei Formatideen ins Rennen um einen Produktionsauftrag. Ebenfalls geändert wird die Präsentationsform: Statt die Formate auf mehrere Abende zu verteilen, werden die Pilotfolgen nur an einem Abend nacheinander ausgestrahlt. (Quotenmeter.de)

Gesammelt: Mit seiner neuen, sehr aufwändig gestalteten Videoplattform “The Scene” vereinigt der US-Verlag Condé Nast zum ersten Mal die Videoinhalte aller seiner Marken in einem gemeinsamen Angebot. Ergänzend finden sich auf Inhalte von CN-Partnern wie AOL, Buzzfeed oder dem Weather Channel auf der Plattform. (Adweek)

Begehrt: Rupert Murdoch zielt mit seiner 80-Milliarden-Dollar-Offerte für Time Warner vor allem auf den Erwerb von HBO. Der 83-jährige Medienmogul hat allein den Wert des PayTV-Senders auf 20 Milliarden Dollar taxiert. Murdoch möchte mit HBO vor allem dem VoD-Rivalen Netflix Paroli bieten, analysiert Mashable.

Seitenwechsel: Michael Umlandt, führender Kopf hinter dem Twitter-Account des ZDF, verlässt seinen Posten und wechselt zu Twitter selbst. Beim deutschen Ableger des Kurznachrichtendienstes in Berlin wird Umlandt das neu aufgebaute TV-Team verstärken.

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