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Ein eigenes Musiklabel für Youtube-Stars

Youtube-Star Niykee Heaton: Karrierepläne für die Musikindustrie

Youtube-Star Niykee Heaton: Karrierepläne für die Musikindustrie

Zusatzgeschäft: Das MCN Awesomeness, eines des erfolgreichsten Webvideo-Networks, erweitert sein Portfolio um ein eigenes Musiklabel. Gemeinsam mit Partnern wie Universal Musik will “Awesomeness Music”, das zum Dreamworks-Konzern gehört, musikalische Talente wie die Gruppe Cimorelli oder die Sängerin Niykee Heaton, die auf Youtube bereits zu Stars geworden sind, im internationalen Musikgeschäft etablieren. Erste CD-Veröffentlichungen soll es bereits in wenigen Wochen geben. (Tubefilter)

Analyse: Jack Shafer beschreibt im Reuters-Blog, warum Rupert Murdoch besser nicht versuchen sollte, auf Teufel komm raus (und für rund 80 Milliarden Dollar) den Kauf von Time Warner zu erzwingen (und dafür unter anderem möglicherweise sein Sky-PayTV-Konstrukt in Europa zu opfern). Der Wunsch der 83-jährigen Murdoch spiegele den Geist der 80er- und 90er-Jahre wieder, bei dem im Mediengeschäft vor allem pure Größe als Erfolgsgarant gesehen wurden. Das aber, so Shafer, sei heute definitv anders: “Wachstum nur um des Wachstums Willen nützt nur noch Sumo-Ringern”.

Experiment: Studio71, das MCN von ProSiebenSat.1, synchronisiert mit “The Annoying Orange” erstmals ein Youtube-Erfolgsformat aus den USA. Die synchronisierten Folgen sollen zunächst exklusiv auf dem konzerneigenen Portal MyVideo veröffentlicht werden, im Anschluss daran dann auch auf weiteren deutschsprachigen Online-Plattformen. “The Annoying Orange” gehört zum US-MCN “Collective Digital Studios”, an dem sich P7S1 vor einigen Monaten beteiligt hat. (DWDL.de)

Gescheitert: Als Michael Ramsey, einer der Gründer von TiVo, im Frühjahr diesen Jahres sein neues Produkt “Qplay” vorstellte, war die Tech-Fachwelt (auch OneTV Mag) sehr angetan. Der neue Videostreamservice versprach, viele Webangebote, die bislang nur auf einzelnen Apps zur Verfügung standen, zu bündeln und sie mittels eines smarten Adapters auf den TV-Bildschirm zu übertragen. Doch bereits jetzt mussten Ramsey und seine Partner die Notbremse ziehen und das starkt defizitäre Projekt stoppen. Der Hauptgrund für das Scheitern, so analysiert Techcrunch, seien vor allem die fehlenden, hochwertigen Inhalte gewesen.

Mobil: Der Anfang des Jahres hierzulande gestartete, und in der jungen Zielgruppe bereits sehr beliebte Disney Channel hat nun auch in Deutschland eine App eingeführt, die unter anderem einen Livestream des Programms umfasst. Die kostenlose App ist für Smartphones und Tablets konzipiert worden und funktioniert sowohl mit iOS als auch auf Android-Geräten. (DWDL.de)

Zugabe: Die erste synchronisierte Staffel der US-Erfolgsserie “Masters of Sex” ist hierzulande noch gar nicht angelaufen – sie startet am 5. August bei ZDFneo – da verkündet Sky Atlantic schon stolz den Ausstrahlungstermin der zweiten Staffel, die sich der PayTV-Sender gesichert hat: Anfang September geht es los. “Masters of Sex” erzählt die Geschichte von Dr. William Masters und Virginia Johnson, den Pionieren der Wissenschaft um die menschliche Sexualität. (Serienjunkies)

Erweitert: Noch fehlt dem neu geschaffenen “Amazon Prime Instant Video” eine wichtige Plattform zur Steigerung seiner Reichweite. Doch nun könnte der VoD-Service auch schon bald für Android verfügbar sein. Eine entsprechende App befinde sich derzeit in der Entwicklung, berichtet Digitalfernsehen.de

Lesetipp: Christian Stöcker prognostiziert für SPIEGEL Online unter der Überschrift “Warum uns Netflix enttäuschen wird” die Schwächen, die auch der hochgelobte und mit Spannung in Deutschland erwartete VoD-Dienst bei seinem Start hierzulande im September (noch) haben wird. Der komplizierte Rechtehandel, der Spielfilm- und Serienhits weltweit nicht nach Zuschauerpräferenzen, sondern nach dem Prinzip des Meistbietenden verstreut, wird dazu führen, dass auch bei Netflix “zum Schluss irgendwas immer fehlt”, so Stöcker.

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