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BBC will mehr Drohnen in den Krieg schicken

BBC-Kameradrohne: Spektakuläre Bilder aus den Krisenregionen der Welt

BBC-Kameradrohne: Spektakuläre Bilder aus den Krisenregionen der Welt

Ersatz: Mehr Drohnen statt Menschen möchte die BBC in Zukunft in Kriegsgebiete entsenden. Vor allem die vielen sogenannten “asymmetrischen” Kriege mit ihren ständig wechselnden Frontverläufen und unübersichtlichen Gefechtslagen machten den Einsatz menschlicher Reporter und Kameraleute zunehmend gefährlicher, so Chef-Producer Ognian Boytchev. Drohneneinsätze könnten die Risiken minimieren und ein viel übersichtlicheres Bild der Lage verschaffen. Kritiker halten dem entgegen, dass “entmenschlichte” Kriegsberichterstattung zu einem kaltherzigen Voyeur-Event mutieren könnte. Die BBC experimentiert schon seit einiger Zeit intensiv mit der Drohnen-Technologie und setzt sie bereits auch regelmäßig ein. (The Times)

Zwischenfazit: Die große Werbekampagne, mit der Youtube in den vergangenen Wochen ausgewählte Stars seines Netzwerkes präsentierte, hat zwar einige Aufmerksamkeit und Reichweitengewinne für die Formate selbst gebracht, analysiert AdAge. Große Begeisterung und Buchungswellen von neuen Werbekunden – ein ebenso wichtiges Ziel der Kampagne – seien aber bisher ausgeblieben.

Aufgestockt: Sky Deutschland hat sich Filmnachschub abseits des Hollywood-Mainstreams gesichert. Mit insgesamt acht Independent-Verleihern wurden Verträge für exklusive Erstausstrahlungen im PayTV geschlossen, etwa mit “Splendid Film”,(“The Expendables 3″ und “Sin City 2″). (Quotenmeter.de)

Ausweg: Der in große finanzielle Schwierigkeiten geratene Kölner center.tv, einst ein Vorzeigeprojekt für lokales Fernsehen in Deutschland, wird nach einer weiteren Entlassungswelle ab Jahreswechsel aus einem neuen Studio beim Verlag DuMont-Schauberg senden, und dort vor allem WebTV-Berichte für den “Kölner Stadt-Anzeiger” und den “Express” produzieren. (DWDL.de)

Expansion: ProSiebenSat.1 schaltet seine App “ProSiebenSat.1 Welt”, die ausgewählte Sendungen der Gruppe für ein deutschsprachiges Publikum im Ausland anbietet, für weitere Länder frei. Das Programm ist nun für 7,90 Euro im Monat in insgesamt 17 Ländern Europas und Amerikas empfangbar. (DWDL.de)

Happy End: Der umstrittene Jugendkanal von ARD und ZDF, dessen Pläne derzeit mal wieder auf Eis liegen, hat nach Einschätzung von Medienpolitikern doch noch eine Chance, irgendwann auf Sendung zu gehen. “Wir sind verhalten optimistisch, dass das Jugendangebot kommen wird”, sagte die zuständige Mainzer Staatskanzleichefin Jacqueline Kraege nun der Nachrichtenagentur dpa. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Rob Vegas bittet in seiner Kolumne auf Quotenmeter.de unter der Überschrift “Interaktiv? Bitte nicht!” alle Sender und Produktionsfirmen darum, mit Experimenten zu mehr Zuschauerbeteiligung aufzuhören. Fernsehen sei nur eine “Berieselungsmaschine”, der Zuschauer wolle gar keine Partizipation am Programm, so Vegas.

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