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Nike gewinnt Webvideo-WM

Nike-WM-Spot "Winner stays": Sieger in der Webvideo-WM

Nike-WM-Spot “Winner stays”: Sieger in der Webvideo-WM

Gewinner: Obwohl Nike gar nicht offizieller WM-Sponsor war, hat der US-Sportartikelhersteller von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien am meisten profitiert – zumindest was die Aufmerksamkeit auf dem weltweiten Webvideo-Markt betrifft. Denn mit fast 260 Millionen Zugriffen auf die Clips seiner WM-Kampagnen, darunter dem Youtube-Hit “Winner stays”, belegt Nike mit großem Abstand Platz 1 auf der Branded-Video-Rangliste für das zweite Quartal 2014. Als bester Sport-Mitkonkurrent kommt Adidas hinter Samsung auf Platz 3 mit etwas über 100 Millionen Abrufen. (Videonuze)

Zukäufe: Amazon rüstet das Angebot auf seiner Streamingbox FireTV weiter kontinuierlich auf. Als neueste Programme sind zwei Disney-Kanäle, die sehr populäre amerikanische Baseball-Liga und der Doku-Kanal “Animal Planet” in das Portfolio aufgenommen worden. Noch im Herbst sollen laut einem Bericht von Multichannel.com noch ein Dutzend weiterer Anbieter dazukommen, unter anderem ABC und die National Football League.

Marktführer: Die geplante Übernahme von Sky Deutschland und Sky Italia wird BSkyB laut einer Analyse von Futuresource Consulting zum größten Anbieter im europäischen PayTV-Markt machen, noch vor Liberty Global. BSkyB hätte dann insgesamt 20 Millionen Kunden, davon rund 19 Millionen Kunden im TV-Bereich. (Digitalfernsehen.de)

Rechtstipp: Allen Prozessen und Klagewellen zum Trotz: Streaming-Webseiten mit neuen Filmen und TV-Serien erleben im Netz gerade wieder mal einen Boom. Doch was ist bei der Benutzung von Seiten wie “Popcorn Time” erlaubt, was nicht? Ein Ratgeber auf Digitalfernsehen.de fasst die Lage zusammen.

Geschenk: Zu seinem einjährigen Geburtstag am heutigen Dienstag spendiert sich der “interaktive” Fernsehsender joiz die mehrfach preisgekrönte, britische Jugendserie “Skins”, die in Deutschland bisher nur im PayTV-Channel FOX lief. (Quotenmeter.de)

Lesetipp I: RTL hat mit der Übernahme des amerikanischen Onlinevideo-Vermarkters SpotXChange die digitale Transformation der Senderfamilie eingeleitet, lobt Hans-Peter Siebenhaar in seiner Handelsblatt-Kolumne. Damit bleibe RTL die “größte digitale Erfolgsgeschichte im weit verzweigten Reich” von Bertelsmann. Dessen “angezählter” Vorstandschef Thomas Rabe hatte 2013 für 1,4 Milliarden Euro RTL-Aktien verkauft, um damit Zukunftsprojekte zu finanzieren. “Viel ist ihm aber seitdem für den digitalen Umbau von Bertelsmann nicht eingefallen“, so Siebenhaar.

Lesetipp II: Torsten Zarges berichtet auf DWDL.de über die Stimmung im SWR-Entwicklungslabor in Baden-Baden, der (möglichen) Geburtsstätte des umstrittenen “Jugendkanals” von ARD und ZDF und hat dort sowohl “Euphorie, Ungeduld und Ungewissheit” ausgemacht. Ob das “crossmediale junge Angebot”, wie der Kanal intern nur noch genannt wird, überhaupt kommt, hängt von einer Entscheidung der Ministerpräsidenten Ende Oktober ab.

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