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Vines gefährlicher Strategiewechsel

Vine_DisplayVeränderung: Vine ermöglicht es seinen Usern jetzt auch, Videos zu verwenden, die nicht mit der Vine-App produziert worden sind. Dabei soll es natürlich vor allem professionellen Anbietern aus Medien und Werbung leichter gemacht werden, den Ultrakurzvideo-Dienst zu benutzen. Allerdings verlieren die typischen Sechs-Sekunden-Videos damit auch einen Großteil ihres Charmes. Ob das junge Vine-Publikum das wirklich mag, dürfte zumindest zweifelhaft sein (Tubefilter)

Anreiz: Video-Werbung, die in passenden, hochwertigen Bewegtbildumfeldern platziert ist, erzielt deutlich höhere Interaktionsraten als “wild gestreute”, vor allem auf Reichweiten gezielte, Kampagnen. Das ergab eine neue Studie des US-Vermarkters Innovid. (Videonuze)

Erweiterung: Das Berliner MCN Divimove hat einen neuen Geschäftsbereich für Kooperationen mit Marken eröffnet: “brandboost by DIVIMOVE” soll “den kompletten Prozess von der strategischen Beratung bis hin zur Implementierung kreativer Werbelösungen auf der YouTube-Plattform begleiten”. (Broadmark)

Reaktion: Der Deutschland-Start von Netflix bereitet RTL-Chefin Antje Schäferkordt nach eigenen Angaben kein Kopfzerbrechen. Sie sieht in dem US-Streaminganbieter keine Konkurrenz für die großen Free-TV-Sender hierzulande. Allerdings habe der Erfolg der VoD-Dienste für alle Marktteilnehmer massive Auswirkungen auf die Preis- und Lizenzverhandlungen, vor allem von exklusiven US-Stoffen. (Digitalfernsehen.de)

Planspiel: Über 600 Millionen Dollar an zusätzlichen Einnahmen jährlich würde es bringen, wenn HBO sich entschließen könnte, neben seinem “klassischen” TV-Angebot auch noch einen webbasierten VoD-Dienst zu eröffnen. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer höchst spekulativen, aber sehr interessanten Hochrechnung, die das US-Medienportal Recode anstellt.

Expansion: Der Jugendsender “Joiz” will in den kommenden Monaten neue Kanäle in Europa starten, mit Partnern in Großbritannien sei man bereits in konkreten Verhandlungen. (Persoenlich.com)

Zitat des Tages: “Wir müssen heute alle Screens bedienen, um den Touchpoints der Konsumenten zu folgen.” Thomas Wagner, Chef des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media, über die Fragmentierung von Bewegtbild-Markes in digitalen Zeiten. (DWDL.de)

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