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WM-Wahnsinn auch im TV: die Rekordquoten der deutschen Nationalelf

Der sensationelle 7:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft im WM-Halbfinale gegen Brasilien brach nicht nur alle bisher aufgestellten fußballerischen Bestleistungen, sondern bescherte auch dem ZDF einen Einschaltquoten-Rekord: Mit 32,57 Millionen Menschen, das entspricht einem Marktanteil von 87,8 Prozent, übertraf das schon jetzt legendäre Spiel in Belo Horizonte den bisherigen Rekord, das WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien im Jahre 2010. Da hatten 31,1 Millionen Zuschauer eingeschaltet. Alle TV-Quoten für die WM-Endrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft seit 2006 haben die Experten von Statista in einer schönen Übersichtstabelle zusammengestellt.

Infografik: Brasilien-Gala knackt Rekordquote | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

OneTV-News: Deutsche WM-Tore, BBC, Youtube, Facebook

BBC-Grafik zum WM-Spiel Deutschland gegen Brasilien: Doppelt zählt besser

BBC-Grafik zum WM-Spiel Deutschland gegen Brasilien: Doppelt zählt besser

Versichert: Zur Feier des Tages ist die Topmeldung bei uns heute das jetzt schon legendäre Insert, das die BBC anlässlich des Endergebnisses des WM-Spiels Deutschland – Brasilien einblendete. Um sicher zu gehen, dass auch alle Zuschauer tatsächlich glauben konnte, was sie da sahen, präsentierten die Briten unter dem Motto “Doppelt zählt besser” die Anzahl der deutschen Tore nicht nur per Zahl, sondern auch ausgeschrieben. (via turi2.de)

Aufgerüstet: Facebook setzt mit der Einführung seines neuen mobilen Videoplayers, der in Kürze neben dem Hauptinhalt auch weitere Videotipps zeigen wird, noch verstärkter auf das Thema Bewegtbild. Die Auswahl der Empfehlungen, die im Player angezeigt werden, trifft übrigens nicht der User, der das Video gepostet hat – sondern natürlich der Facebook-Algorithmus. (Techcrunch)

Zusammenschluss: Das britische Multichannel Network Rightster kauft für insgesamt 50 Millionen Pfund den heimischen Konkurrenten Base79 – und wird dadurch zum größten MCN außerhalb der USA. (Tubefilter)

Total realistisch: So bastelt man sich eine aufregende Schlagzeile: Man nehme eine unbestätigte Schätzung (von eMarketer aus dem Dezember) über die erwarteten 2013er-Umsätze von Youtube in angeblicher Höhe von 5,6 Milliarden Dollar, vergleiche sie nun mit einer aktuellen (ebenfalls unbestätigten) Schätzung von TheInformation von angeblich nur 3,5 Milliarden – und ist dann total enttäuscht über die “weitaus kleineren” Umsätze. (Gebastelt bei Meedia.de) (Hintergrund: Die Crux mit Youtube und dem lieben Geld)

Neuzugang: Für die Zusammenarbeit mit deutschen TV-Sendern und Produktionsfirmen hat Twitter jetzt Michael Kollatschny verpflichtet, bislang “Head of Reality & Docu” bei Endemol. Er löst damit Isabelle Sonnenfeld ab, die künftig den neuen Bereich “News & Politics” bei Twitter leitet. (W&V)

Kooperation: Die TV-App “Dailyme”, mit der man sein eigenes TV-Wunschprogramm für die mobile Nutzung zusammenstellen kann, hat ihr Angebot um einen eigenen “SpiegelTV”-Kanal erweitert. Die Hamburger liefern Dokumentationen und Reportagen aus Gesellschaft, Natur, Mode, Sport und Umwelt. (Digitalfernsehen.de)

Hoffnungsschimmer: Nach langen Jahren der Durststrecke scheint PayTV in Deutschland nun doch langsam angekommen. Der hiesige Markt zählt nach Angaben des VPRT schon 6,4 Millionen Abonnenten, die Anzahl der PayTV-Kanäle hat sich innerhalb von drei Jahren auf 73 Sender verdoppelt, der Umsatz der gesamten PayTV-Branche lag 2013 erstmals bei über zwei Milliarden Euro. (DWDL.de)

Peinlich: Bei der Abstimmung für die ZDF-Show “Deutschlands Beste” ist es zu einem heillosen Durcheinander bis hin zum Verdacht der Manipulation gekommen. Im Stundentakt musste das ZDF gestern seine Versionen, auf welcher Zählgrundlage des Endergebnis nun eigentlich beruht, korrigieren. (FAZ.net)

Lesetipp: Maury Brown stellt für Forbes die “MLB Advanced Media” vor, den “größten unbekanntesten Medienkonzern der Welt”. Das Tochterunternehmen der amerikanischen Baseball-Liga MLB, das als eines der ersten auf das Feld eigener Bewegtbildproduktionen im Netz gesetzt hat, macht mit seinem WebTV-Programm von mittlerweile 400.000 Stunden jährlich einen Umsatz von 800 Millionen Dollar.

NewTV nach Aereo – die Disruption geht weiter

"SimpleTV"-Box: Die Disruption geht weiter

“SimpleTV”-Box: Die Disruption geht weiter

Konkurrenz: Auch nach dem Aus für den TV-Streaminganbieter Aereo geht in den USA der Wettbewerb zwischen den traditionellen Fernsehsystemen und neuen, webbasierten Anbietern unvermindert weiter, berichtet die New York Times in einem ausführlichen Analysestück. Schon bald dürften Services wie der Settop-Box-Anbieter “Simple.TV” mit neuen Technologien massiv in das fast 170 Milliarden Dollar schwere TV-Geschäft eindringen. Diese Disruption werde schon zeitnah viele der bislang als ehern geltenden Gesetze des Fernsehbusiness sprengen, so die NYT.

Premiere: Immer mehr US-Fernsehsender präsentieren die ersten Folgen ihrer neuen Serien im Web, meistens auf Youtube. Der PayTV-Kanal HBO hat sich für die Bewerbung seines neuen Mysticaldramas “The Leftover” nun einen anderen Online-Partner ausgesucht: Yahoo wird die Premiere auf seiner “Screen”-Plattform zeigen, ein weiterer Erfolg für die Bewegtbildoffensive des Webkonzerns. (Tubefilter)

Umgeschaltet: Der amerikanische Touristikkonzern Royal Caribbean hat bei dem Multichannel Network “AwesomenessTV” zwei Teenager-Serienformate für Youtube in Auftrag gegeben. Bemerkenswert: Der dafür nicht genau bezifferte Beitrag “in signifikanter Höhe”, so eine Unternehmenssprecherin, sei aus dem Etat für traditionelle Fernsehwerbung “herausgelöst” worden. (Adage.com)

Forderung: Nach ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling appelliert nun auch Tobias Schmidt, Vorstandsvorsitzender des VPRT, die Wettbewerbsregeln für die heimischen Fernsehkonzerne zu lockern. Sonst sei man hierzulande im Kampf mit internationalen Konzernen wie Google benachteiligt. “Man kann nicht zwei Leute in die Arena lassen, aber nur dem einen eine Eisenkugel ans Bein binden“, erklärte Schmidt im Interview mit W&V. Bei Bewegtbild-Werbung dürfe zum Beispiel Youtube vieles, was per Gesetz deutschen TV-Sendern untersagt sei. “Google hat sich das zwar nicht ausgedacht”, kritisiert Schmid, “aber profitiert davon”. (WuV.de)

Rekord: Das Spiel USA gegen Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft hat in den USA neue Onlinevideo-Bestwerte aufgestellt: Mit über 3,2 Millionen Web-Zuschauern verzeichnete der übertragende Sender ESPN die mit Abstand höchste Abrufzahl in der Geschichte des Senders. Der bisherige Höchstwert lag bei 2,1 Millionen Zuschauern während des olympischne Eishockeyspiels Kanada gegen die USA. Allerdings litt der ESPN-Stream aus Brasilien unter dem hohen Andrang und brach mehrfach ab. (Variety)

Krise: Die lokalen und regionalen Fernsehsender in Deutschland senden immer aus dem Abseits. Mehr als 10 Prozent der Kanäle mussten allein 2013 ihren Betrieb einstellen. Schon über 30 Regionen Deutschlands werden nicht mehr mit einem lokalen TV-Programm versorgt. (Digitalfernsehen.de)

Begehrt: Die WM-App der ARD wurde bis Ende vergangener Woche bereits 1,3 Millionen Mal heruntergeladen und installiert. Auch das ZDF feiert mobile Erfolge: Die mit WM-Features aufgepeppte Mediatheken-App konnte seit Turnierbeginn 650.000 neue Nutzer gewinnen. (Digitalfernsehen.de)