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OneTV-News: Youtube lockt Werbekunden mit Reichweitengarantie

Youtube_GeldGarantiert: Mit einem Geschäftsmodell aus der klassischen TV-Welt möchte Youtube bei großen Werbekunden punkten. Die Videoplattform will laut Berichten von US-Medien ausgewählten Anzeigenkunden eine gewisse Mindestzahl von Zuschauern für ihre Videospots zusagen. Ein Werbespot wird in diesem Fall mindestens so lange geschaltet, bis ein vereinbarter Wert erreicht ist. Die Maßnahme ist ein weiterer Versuch von Youtube, die traditionellen TV-Budgets von Markenartiklern in die Webvideowelt zu holen. Hierzu vergibt die Google-Tochter seit einiger Zeit bereits auch inoffiziell Zusicherungen für “qualitativ hochwertige Umfelder”.(Wall Street Journal)

Stabiler: Die Qualität und Standfestigkeit von Videostreams hat sich im vergangenen Jahr nochmals deutlich verbessert – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich die Gesamtzahl der abgerufenen Streams 2013 beinahe um 30 Prozent erhöht hat. Sorge bereitet allerdings die gestiegene Zahl von Startfehlern. Das geht aus einer neuen Studie des Videoanalysten Conviva hervor.(Videonuze)

Jugendlich: Um wieder verstärkt Zuschauer zwischen 20 und 40 Jahren anzusprechen, will das ZDF ein neues Nachrichtenformat für jüngere Zuschauer entwickeln, das laut dem stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen “auch im Hauptprogramm laufen könnte”. Das derzeitige Alter der “heute”-Zuschauer liegt deutlich über dem Alterschnitt des ZDF von 61 Jahren. (DWDL.de)

Nachschub: Die Auswahl auf dem “Chromecast”-TV-Stick von Google wird immer üppiger. Nun kamen, zunächst in den USA, drei attraktive neue Angebote hin: der Musik-Streamingservice “Rdio”, der Video-Video-on-demand-Dienst “Vudu” und Sonys Comedy-Kanal “Crackle”. (CNet)

Enttäuschend: Eine Quotenkurve wie eine Achterbahnfahrt hat die erste Staffel der Cartoon-Serie “Deutsches Fleisch” hinter sich, mit der “ZDFneo” beim jungen Publikum punkten wollte. Trotz einiger guter Zahlen für einzelne Folgen, blieb die Serie, Gewinner des “TVLabs” 2012, hinter den Erwartungen zurück. (Quotenmeter.de)

Aufgerüstet: “Snap”, die Online-Videothek von Sky Deutschland, ist ab heute auch über Android verfügbar – zunächst allerdings nur für Smartphones und Tablets von Samsung. (DWDL.de)

Sehtipp: Ein “Branded-Content”-Video ganz besonderer Art ist der Spot, den der bekannte Youtube-Produzent Kurt Hugo Schneider jetzt für die US-Automarke “Buick” kreiert hat. Darin dreht sich alles um Basketball – und um ein Auto. (Tubefilter)

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ProSiebenSat.1 kauft sich beim MCN “Collective Digital” ein

Webvideo-Netzwerk "Collective Digital Studio"

Webvideo-Netzwerk “Collective Digital Studio”

Es hat etwas länger gedauert, aber nun umarmt auch das “OldTV” die Wachstumsbranche Webvideo mit aller Macht – und viel Geld. Nachdem in den vergangenen Tagen bekannt wurde, dass Disney die “Maker Studios” übernimmt (für mindestens eine halbe Milliarde Dollar) und auch Warner sich mit 200 Millionen am Multi-Channel-Netzwerk (MCN) “Machinima” beteiligt, gab nun die ProSiebenSat.1-Gruppe bekannt, dass sie eine 20-Prozent-Beteiligung am US-MCN “Collective Digital Studio” (CDS) erworben hat. CDS erreicht mit derzeit 600 Webvideo-Channels und über 100 Millionen Abonnenten auf mehreren Plattformen fast eine Milliarde Videoabrufe im Monat und vermarktet einige der bekanntesten US-Webstars und -Formate, darunter “Epic Meal Time” und “FreddieWong/Video Game High School”.

Abgewickelt wird der Deal, dessen finanzielle Größenordnung nicht bekannt gegeben wurde, über die P7S1-Tochter “Red Arrow Entertainment”, die für das internationale Produktions- und Vertriebsgeschäft der Münchner zuständig ist. Gemeinsam mit CDS soll Red Arrow Online-Talente produzieren und neue Plattformen entwickeln. Zugleich wird Red Arrow künftig beim globalen Programmvertrieb unterstützen.

P7S1 treibt seine digitale Expansion bereits seit geraumer Zeit voran. Im August 2013 gründete der Konzern mit Studio71 sein eigenes Multichannel-Netzwerk gegründet, das sich mit aktuell monatlich mehr als 100 Millionen Videoabrufen recht gut entwickelt hat.
Ziel der neuen Partnerschaft mit CDS sei es nun, gemeinsam eines der weltweit führenden Multi-Channel-Netzwerke aufzubauen und Synergien zu schaffen, verkündete P7S1. So beziehe auch Studio71 künftig Video-Content von CDS, dessen Vermarktung über die hauseigene “SevenOne Media” erfolge.

OneTV-News: Comcast, Time Warner – und ein Opfer namens Apple

Comcast-Einsatzfahrzeug: Milliardenpoker um die TV-Zukunft

Comcast-Einsatzfahrzeug: Milliardenpoker um die TV-Zukunft

Nicht nur, aber vor allem in der TV-Szene der USA ist es natürlich das Gesprächsthema Nummer 1: Der Kauf von Kabelnetzanbieter Time Warner durch den Marktführer Comcast- für nicht weniger als 45 Milliarden Dollar. Ein erstes Opfer dieses Mega-Deals dürfte ausgerechnet Apple sein. Denn der Cupertino-Konzern war bereits in weitreichenden Verhandlungen mit Time Warner, um deren Inhalte auch auf die AppleTV-Box zu bringen. Daran dürfte Comcast, das derzeit mit großen Anstrengungen ein eigenes DigitalTV-Angebot aufbaut, nicht weiter interessiert sein. (Videonuze)

Hintergrund: Warum Comcast durch den Time-Warner-Kauf zwar viel Geld investiert, aber die TV-Zukunft trotzdem verpasst, erklärt Forrester-Chefanalyst James McQuivey auf Adage.

Heute Abend um 20.15 Uhr startet auf Arte ein sehr interessantes crossmediales Experiment: “Mit innerer Überzeugung” ist ein Krimi, den die Zuschauer per TV UND Web (arte.tv/ueberzeugung) verfolgen können. Nach dem TV-Spielfilm geht die Erzählung mehrere Wochen lang auf der Webseite weiter, unter anderem mit der “Live-Übertragung” eines Prozesses. (Quotenmeter.de)

Die Macht ist weiter mit Netflix: Der Streaminganbieter sicherte sich nun die exklusiven Rechte für die Ausstrahlung der sechsten und letzten Staffel der Kultserie “Stars Wars – The Clone Wars”. Es ist der erste große Inhaltepaket, das durch die neue Kooperation zwischen Netflix und Disney verhandelt wurde. (Multichannel.com)

RTL baut seine SmartTV-Angebote weiter aus: Nun haben die Kölner den Musikfernsehsender “dooloop” auf den HbbTV-Plattformen von RTL und Vox installiert. “Dooloop” wird von den RTL-hauseigenen Digitalspezialisten der “Clipfish”-Plattform produziert. (dwdl.de)

Er ist einer DER Stars des “Neuen Fernsehens”: Wie kaum ein anderer verkörpert Jimmy Fallon den Begriff des modernen Entertainers, der geschickt die Mechanismen des digitalen Marktes bedient. Die New York Times portraitiert den Mann, der nicht nur in den USA die Hoffnung einer ganzen Branche ist.

Lesetipp: Warum Serien für TV-Sender das derzeit gefragteste Mittel sind, um junge Zielgruppen vom Web ins klassische Fernsehen zu locken, erklärt Natalie Jarvey in einem sehr gelungenen Beitrag für den Hollywood Reporter

Webtipp: Heute startet, von den Fans sehnsüchtig erwartet, die zweite Staffel der US-Politikdramas “House of Cards”. In den USA natürlich auf Netflix, aber auch in Deutschland – so ändern sich die Zeiten – kann man auf Sky alle Folgen bereits ab heute sehen. Wer Geld sparen möchte (oder unbedingt das Original-US-Gefühl braucht), kann auch hierzulande das (günstigere) Netflix-Angebot wahrnehmen. Wie das technisch trotz Ländersperre geht, verrät stern.de.

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OneTV-News: Hulu ist Werbers Liebling

Hulu-Dokumentation "My Side of the Sky": Perfektes Werbeumfeld, weil selbst produziert.

Hulu-Dokumentation “My Side of the Sky”: Perfektes Werbeumfeld, weil selbst produziert.

Ein Geschäft mit Signalwirkung für die TV-Agenturbranche? Das könnte der jüngste Deal zwischen der US-Videostreamingplattform Hulu und “GroupM Entertainment”, eines vor allem in Bereich TV operierenden Zweigs der weltweit agierenden Agenturvereinigung “GroupM”, werden. Denn die Werber finanzieren nicht nur, sondern produzieren auch gleich selbst für Hulu die Dokumentation “My Side of the Sky”, eine mehrteilige Serie über junge “Action-Sport”-Athleten. Die Serie ist perfekt auf die “GroupM”-Werbekundschaft ausgerichtet, sie “sendet eine Botschaft, die viele unserer Kunden unterstützen”, so Peter Tortorici, weltweiter GroupM-Entertainment-Chef. (Media Post)

Die deutschen Fernsehsender brauchen mehr “Mut und Innovationen”. Skeptisch hat sich Oliver Berben, einer der bedeutendsten TV-Produzenten Deutschlands, im Interview mit der W&V (nicht online) über die Zukunft seiner Branche geäußert. “Das Problem ist, dass die klassische Auswertungskette an Bedeutung verliert und als Finanzierungsquelle bröckelt.” Die neuen Verwertungswege seien aber “noch kein Äquivalent zur Finanzierung”. (Zusammenfassung bei dwdl.de)

Zahl des Tages: Über 14 Millionen Menschen sahen zu, als US-Talkshow-Star Jay Leno seine letzte “Late-Night”-Show absolvierte. So eine Quote hatte Leno zuletzt vor fast 16 Jahren mit der Abschiedsvorstellung von Jerry Seinfield erreicht. (New York Times)

Buzzfeed, das US-Newsportal, das mit schrillen Meldungen und skurrilen Listen das Netz erobert, steigt nun auch verstärkt in das TV-Geschäft ein. Die Amerikaner wollen das eigene Interviewformat “Buzzfeed Brews”, das in Kooperation mit CBS produziert und im Rahmen der bekannten “Morning Show” des TV-Senders ausgestrahlt wird, massiv erweitern. (Tubefilter)

Hintergrund: Eine der größten Herausforderungen für das Fernsehen der Zukunft ist die Frage, wie die immer größer werdenden TV-Datenströme sicher und mit guter Qualität zum Kunden gebracht werden können. In den vergangenen Wochen hat Akamai, einer der größten Streamingprovider der Welt, einige neue Lösungen präsentiert, die die Kollegen von “V-Net” hier zusammengefasst haben.

Gehören Sie auch zu den Betroffenen, die in den vergangenen Tagen massiv unter der Welle der “Look-Back”-Videos auf Facebook gelitten haben? Diesen per maschineller Software für (fast) jeden User automatisch erstellten Bewegtbild-Clips, mit dem Facebook seinen 10. Geburtstag feierte. Dann haben wir schlechte Nachrichten für Sie. Denn kaum ist die Welle dieser doch meist arg zusammen gestümperten und mit rührseliger Musik unterlegten Videos halbwegs vorbei, meldet Facebook nun, dass es demnächst für jeden User möglich sein wird, sein “Look-Back”-Video noch einmal individuell zu bearbeiten und neu hochzuladen. Wir sind dann mal off… (Mashable)

Aus der Rubrik “Worauf wir uns sehr freuen”: Am 4. April startet auf HBO die neue Comedy-Serie “Silicon Valley”, über eine Gruppe von Nerds, die sich im Hightech-Mekka-Wonderland mit mässigem Erfolg durchschlagen. Endlich mal ein Gegenentwurf zu all dem Hype über das Tal der Milliardäre Der Plot und der erste Trailer, veröffentlicht auf re/code, machen jedenfalls Lust auf mehr.

Lesetipp: Auch die FAZ hat jetzt die Veränderungen in der TV-Landschaft erkannt und präsentiert spät, aber noch einmal mit vielen Zitaten der Protagonisten und sehr übersichtlich den Frontverlauf zwischen linearem und On-demand-Fernsehen. Ergebnis: Alle sind irgendwie gespannt – und natürlich überhaupt keiner nervös. (FAZ.net)

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OneTV-News: Und…Action! Auch GoPro wird ein Sender

Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner: Spektakuläre Werbung für GoPro (Fotocredit: GoPro/PR)

Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner: Spektakuläre Werbung für GoPro (Fotocredit: GoPro/PR)

Auch das ist Teil der neuen Fernsehwelt: “GoPro” wird zum Sender. Der Actionkamera-Hersteller, der gerade mit der Veröffentlichung von neuem, spektakulärem Material des Stratosphären-Sprunges von Felix Baumgartner weltweit für Aufsehen gesorgt hat, bekommt eigene Abspielkanäle auf den Microsoft Spielkonsolen “Xbox 360″ und “Xbox One”. Dort werden, ähnlich wie beim Netzangebot von GoPro, sowohl PR-Filmen als auch User-Content präsentiert, der beim Einsatz der populären Kameras entsteht.

Kein (Soft-)Porno via “Chromecast”. Google hat sein SmartTV-Angebot jetzt zwar auch für externe App-Entwickler geöffnet, ihnen aber gleichzeitig strenge Regularien auferlegt, vor allem beim Thema Nacktheit. Das führt unter anderem auch dazu, dass die App von PlayboyTV (ansonsten ein Renner auf dem SmartTV-Markt) nicht über den Chromecast-Stick angesteuert werden kann. (GigaOm)

Das Spiel war spätestens nach der Halbzeit langweilig, die Show drumherum ganz okay. Für Twitter und Facebook hat es beim diesjährigen Super Bowl trotzdem für neue Rekorde gereicht, allerdings mit einem deutlich gebremsten Wachstum gegenüber den Vorjahren. So verzeichnete Twitter 24,9 Millionen Tweets rund um den Bowl, eine Steigerung von 800.000 gegenüber dem Vorjahr. 2012 hatte man erst 13,7 Millionen Tweets regisitriert. (re/code)

Netflix braucht mehr Geld: Nach einem Bericht des “Home Media Magazines” möchte der Videostreaming-Anbieter noch in diesem Quartal 400 Millionen Dollar zusätzlich aufnehmen, um notwendiges Kapital für den Ankauf neuer Inhalte und Lizenzen zu bekommen.

Immer mehr klassische US-TV-Sender suchen Partnerschaften im Netz: Aktuelles Beispiel ist die Kooperation des in den Vereinigten Staaten sehr populären “Hallmark Channel”, der hauptsächlich Familienprogramme präsentiert, mit der Videoplattform von AOL. Dort wird Hallmark demnächst kurze Ausschnitte seiner Programme präsentierten, um für sein lineares Angebot zu werben. (Variety)

Zitat des Tages: “Ich vermute, Sky braucht das Geld für Fußball.” So erklärt Harald Schmidt die Gründe für das Aus seiner Late-Night-Show.

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So (un-)beliebt sind Pre-Roll-Spots

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Sie sind gleichermaßen Fluch und Segen der Webvideo-Branche: Die allgegenwärtigen “Pre-Roll-Spots” sind für viele Zuschauer ein Ärgernis (vor allem, wenn sie zu lang sind und zu massiv eingesetzt werden). Auf der anderen Seite sind die Werbeclips für die allermeisten Videoproduzenten und -plattformen die einzige Chance, ihr Angebot zu finanzieren. Und wenn sie so orginell wie dieser Burger-King-Spot sind, können sie sogar selber zu Webstars werden. Eine neue, großangelegte Studie von Yahoo hat nun herausgefunden, wie akzeptiert die Spots tatsächlich bei den Zuschauern sind: Nur 22 Prozent der User finden Clips vor dem Inhalt okay. Die gute Nachricht ist: Damit sind “Pre-Rolls” aber tatsächlich die meist tolerierte Werbeform im Online-Bereich. (Reelseo)

Vor wenigen Tagen erst haben wir die Youtube-Stars von AVbyte, die weltweite Webkarriere mit ihren “Modern Musicals” machen, hier auf OneTVMag vorgestellt – und schon gewinnen sie den “Fox Sports Digital VideoFest”, einen der bekanntesten Preise für Bewegtbildtalente. Der Lohn: Sechs Monate Finanzunterstützung für eine neue Video-Produktion und ein Marketingvolumen von einer Million Dollar. (Tubefilter)

Videoload hat einen neuen attraktiven Partner gefunden: Die Video-on-Demand-Plattform kooperiert mit NBC Universal und präsentiert neue Folgen populärer US-Serien wie “Grimm”, “Bates Motel” und “Downtown Abbey”, schon kurz nach Sendestart in den USA. Zukünftig könnten Videolaod-Nutzer sogar ganze Serienstaffeln am Stück kaufen. (Digitalfernsehen)

Eine Entscheidung beim Super Bowl scheint schon gefallen zu sein: Das Rennen um den meistgesehenen Werbespot im Web hat der Kartoffelchipshersteller “Doritos” mit seinem Spot “Crash the Super Bowl” gewonnen. (Adage)

Apropos Football: In Europa tun sich viele Sportverbände immer noch sehr schwer damit, ihren Bewegtbildcontent außerhalb von teuren Partnerdeals oder im Pay-TV auf ihren eigenen Plattformen zu präsentieren. In den USA und Asien gehört eine üppige Gratis-Rundumberichterstattung im Netz mit Highlights von Spielen in Basketball, Baseball oder Soccer zur PR und Fan-Pflege seit Jahren einfach dazu. Die NFL, die Dachorganisation im Football, wird da jetzt nochmals neue Maßstäbe setzen, mit ihrer neuen Video-Plattform “NFL now”. Die Kollegen von “Tubefilter” haben erste Infos dazu.

Ebenfalls kein Problem damit, seine wertvollen Inhalte in die digitale Welt zu distribuieren, hat offensichtlich auch CBS. Der Sender erweiterte jetzt seine Kooperation mit Amazon, das in seinem “Prime”-Videostreaming zukünftig noch mehr CBS-Produktion anbieten darf – unter anderem die neue, hochgelobte Serie “Extant” von Steven Spielberg. (Multichannel.com)

Gezielte Werbung wird auch im klassischen TV immer populärer. Nun beschlossen NBC Universal und Comcast eine Kooperation mit dem Ziel, “Targeted Ads”, die sich an Sehgewohnheiten und auch demografischen Infos über den jeweiligen Haushalt ausrichten, an die Zuschauerschaft des Senders auszuliefern. (AdAge)

Der Nächste bitte: Auch Sony wird ein Sender

Die Leinwand auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas, vor der Sony-Computer-Entertainment-Chef Andrew House stand, war ebenso groß wie der jüngste Plan des Konzerns, den House präsentierte. Sony wolle noch in diesem Jahr einen Cloud-basierten TV-Dienst starten, der klassische, lineare TV-Inhalte mit Video-on-Demand-Angeboten verbinde und auch private Mediatheken ermögliche. Eine Lösung also quasi für alles, was mit Bewegtbild zu tun hat. Read More »