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Shakira, Ronaldo, Neymar – das sind die beliebtesten WM-Videoclips

WM-Song-Clip von Shakira

WM-Song-Clip von Shakira

Alle WM-Jahre wieder liefern sich auch die großen Konzerne ein Wettrennen um den beliebtesten Fußballspot. Um das Ganze neben reinen Geschmacksurteilen wirklich vergleichbar zu machen, hat der Videovermarkter Unruly nun eine Chartliste der im Netz meist weitergeleiteten WM-Videos erstellt, die laufend aktualisiert wird. Nach dem offiziellen WM-Song von Shakira auf Platz 1 folgen derzeit Nikes “Winner stays” – und ein vollkommen peinlicher Spot von Castrol, der den brasilianischen Superstar Neymar im sinnfreien Torschussduell mit einem Rennwagen zeigt.
Hier geht es zur kompletten Unruly-Chartliste.

Mobile Video boomt weiter

Mobile Video boomt: Immer mehr Menschen nutzen auch unterwegs Bewegtbild-Angebote

Mobile Video boomt: Immer mehr Menschen nutzen auch unterwegs Bewegtbild-Angebote

Mitgenommen: Der Boom für mobile Videonutzung bricht nicht ab, ganz im Gegenteil. Weltweit wurden im ersten Quartal des Jahres 21 Prozent aller Online-Videos auf Notebooks, Smartphones oder Tablets abgerufen. In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 lag dieser Anteil noch bei rund neun Prozent, 2012 bei gerade einmal 3,4 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der von Ooyala veröffentlichte “Global Video Index”. (Internetworld)

Verwirrung: Rudert Youtube im Streit mit den Indie-Musik-Labels zurück? Wie das Fachblog Digital Music News berichtet, sollen Videos der Künstler, die nicht am neuen Youtube-Streamingdienst “Music Pass” teilnehmen wollen (wir berichteten), doch nicht komplett von der Plattform verschwinden. Allerdings würde Youtube den betroffenen Künstlern nicht mehr erlauben, mit den Videos Werbeeinnahmen zu generieren, auch die vor Missbrauch schützende Lizenzrechteüberwachung würde laut Digital Music News in diesen Fällen deaktiviert.

Gesenkt: Apple hat den Preis für seine AppleTV-Box dauerhaft reduziert. Statt 109 Euro wird das Streamingbox in Europa nun regulär für 99 Euro verkauft (Amazon-Link). Experten sehen hinter diesem Schritt eine Reaktion auf die (nach wie vor) günstigeren Konkurrenzangebote wie Google Chromecast oder die Roku-Box. (Cnet)

Zitat des Tages: “Youtube wird schon in fünf Jahren das weltweit führende Medium sein, auf dem wir Bewegtbildinhalte konsumieren”, prognostiziert Jeffrey Katzenberg, Vorstandschef des Hollywood Major-Studios “DreamWorks”. (The Drum)

Umfrage: Die Mehrheit der deutschen TV-Zuschauer sieht in IP- oder WebTV-basierten Bewegtbildangeboten noch keine echte Alternative zu den klassischen TV-Verbreitungswegen Kabel und Satellit. Zwar seien vor allem die neuen mobilen Nutzungsmöglichkeiten interessant, allerdings würden die streng begrenzten Datenvolumen der deutschen Mobilanbieter den Gebrauch zu stark limitieren. (Digitalfernsehen.de)

Programmierung: ZDFneo spendiert dem letztjährigen Gewinner seines “TVLabs” einen ungewöhnlichen Sendeplatz. Das Wettstreit-Format “Tohuwabohu”, bei dem zwei Prominente um die Gunst einer Gruppe von Kindern wetteifern, wird ab dem 2. August jeweils samstags um 13 Uhr ausgesendet. (DWDL.de)

Sehtipp: Tutorials auf Youtube sind mittlerweile zu einer ganz eigenen Kunstform geworden, von Anleitungen, einen Apfel mit einer Bohrmaschine zu schälen bis zu Hinweisen, um seinen Namen zu tanzen, gibt es wohl keinen Ratschlag, den es auf Youtube nicht gibt. Der Dortmunder Hartware Medien Kunst Verein hat die 100 besten und unterhaltsamsten Video-Tutorials gekürt und zeigt sie in der Ausstellung “Jetzt helfe ich mir selbst” vom 5. Juli bis 31. August. (via WuV.de, mit Beispielvideos)

Lesetipp: Jan Riemens, Vorstandschef der mittlerweile fast weltweit agierenden WebTV-Agentur “Zoomin.TV” erläutert in einem ausführlichen Interview mit TheWrap die Gründe für das immens starke Wachstum seiner Firma und warum er in der Zukunft weniger auf die Partnerschaften mit Verlagen, sondern mehr auf Videoplattformen wie Daily Motion und Youtube setzt.

WM auf Bild.de: Verbalgrätschen gegen die “Trottel”

WM-Spielbericht auf Bild.de: "Heeeuuul dooooch!"

WM-Spielbericht auf Bild.de: “Heeeuuul dooooch!”

Mit dem Einkauf der Highlights der diesjährigen Fußball-WM hat Bild.de den nächsten Schritt im Aufbau eigener Bewegtbildkompetenzen gemacht. Das Springer-Medium möchte sich neben den klassischen TV-Sendern als ernstzunehmendes Fußballangebot etablieren. Leider aber halten nicht Beteiligten bei diesem ambitionierten Vorhaben mit. Oder gehören die verbalen Blutgrätschen von Kommentator Dirc Seemann bei der sechsminütigen Zusammenfassung des Spieles Deutschland – Portugal etwa zur Strategie? Ungewöhnlich plump selbst für raubeinige Bild-Verhältnisse ließ der studierte Jurist Seemann (der übrigens für einen Sportjournalisten einen interessanten Nebenerwerb hat) neben einigen plumpen Nationalismen (“Machen diese Kerle die Nation stolz und glücklich?”) und Logik-Aussetzern (“Das nahm natürlich Last von dieser Verantwortung”), vor allem Häme gegen den Gegner los. So wetterte Seemann etwa gegen den portugiesischen Abwehrspieler Pepe, der die Rote Karte bekam: “Was für ein Dussel! Danke, Pepe, Du Trottel !” Oder zu Bildern eines enttäuschten Ronaldos: “Und (was war) auf der anderen Seite? Bitte entschuldigen Sie, hahaha. Heul doch! Heeeeuuuuuul dooooooooch!” Echt zum Weinen.

Heuuuuul dooooch! – WM-Blutgrätschen bei Bild.de

WM-Spielbericht auf Bild.de: "Heeeuuul dooooch!"

WM-Spielbericht auf Bild.de: “Heeeuuul dooooch!”

Vergriffen: Mit dem Einkauf der Highlights der diesjährigen Fußball-WM hat Bild.de den nächsten Schritt im Aufbau eigener Bewegtbildkompetenzen gemacht. Das Springer-Medium möchte sich neben den klassischen TV-Sendern als ernstzunehmendes Fußballangebot etablieren. Leider aber halten nicht Beteiligten bei diesem ambitionierten Vorhaben mit. Oder gehören die verbalen Blutgrätschen von Kommentator Dirc Seemann bei der sechsminütigen Zusammenfassung des Spieles Deutschland – Portugal etwa zur Strategie? Ungewöhnlich plump selbst für raubeinige Bild-Verhältnisse ließ der studierte Jurist Seemann (der übrigens für einen Sportjournalisten einen interessanten Nebenerwerb hat) neben einigen plumpen Nationalismen (“Machen diese Kerle die Nation stolz und glücklich?”) und Logik-Aussetzern (“Das nahm natürlich Last von dieser Verantwortung”), vor allem Häme gegen den Gegner los. So wetterte Seemann etwa gegen den portugiesischen Abwehrspieler Pepe, der die Rote Karte bekam: “Was für ein Dussel! Danke, Pepe, Du Trottel !” Oder zu Bildern eines enttäuschten Ronaldos: “Und (was war) auf der anderen Seite? Bitte entschuldigen Sie, hahaha. Heul doch! Heeeeuuuuuul dooooooooch!” Echt zum Weinen.

Verbreitung: Nun hat auch Dreamworks, neben Disney das führende Animationsfilmstudio in Hollywood, seinen eigenen Youtube-Kanal. Mit kurzen Teasern und eigens erstellten Clips sollen Dreamworks-Figuren wie Shrek oder Kung Fu Panda vor allem ein sehr junges Webvideo-Publikum gewinnen. Nach 24 Stunden hat der Kanal bereits knapp 220.000 Abonnenten. (Variety)

Verdient: Rund 2,5 Millionen Euro hat Youtubes derzeit angesagtester Star Felix Kjellberg alias “PewDiePie” im vergangenen Jahr mit seinem YT-Kanal allein an reichweitenbasierter Werbung, d.h. ohne Specials und Produktpräsentationen, eingenommen. Das zumindest hat das Wall Street Journal für sein aktuelles Portrait des Schweden ausgerechnet. Die Höhe der Abzüge, die Kjellbergs Vermarkter, die Maker Studios, einbehält, bleibt im WSJ-Stück allerdings offen. (Tubefilter)

Ausgezeichnet: Einen Goldenen Löwen aus Cannes, den wohl wertvollsten Preis der Werbebranche, hat die Agentur Ogilvy One für eine Aktion eingeheimst, die im vergangenen Jahr einer der absoluten Lieblings-Bewegtbildaktionen auch unserer Redaktion war. Für British Airways hatten die Werber ein übergroßes Billboard-Display in London installiert, auf dem ein kleiner Junge auf viele der tatsächlich über London fliegenden BA-Flugzeuge deutete – und sie mittels modernster Technik auch mit Flugnummer und -ziel identifizierte. Wirklich faszinierend.(W&V.de)

Vereinigung: BSkyB macht anscheinend doch ernst mit einer Übernahme von Sky Deutschland und Sky Italia. Nach britischen Medienberichten habe der britische PayTV-Konzern nun die Finanzhäuser Morgan Stanley und Barcleys beauftragt, die Fusion zu organisieren. Dazu könne BSkyB die Anteile vom Rupert-Murdoch-Mutterkonzern für bis zu 8,5 Milliarden Euro erwerben. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Bewegtbilder im Wohnzimmer oder am Strand, auf dem Smartphone oder dem Tablet, via Chromecast, Kabel oder AppleTV. Ist das nun alles noch “TV” oder doch eher “Video”? Oder beides? Verbinden sich mit der übergreifenden Technik auch die Genres der Branche? Will Richmond widmet sich auf Videonuze diesen Begriffsfragen – deren Antworten durchaus wichtiger sind als viele vermuten.

Lesetipp II: Das neue Bewegtbildzeitalter bringt Menschen und Branchen zusammen, die lange Zeit nichts miteinander zu tun hatten (und das auch oft auch gar nicht wollten). In der Serie “LA Stories” beobachtet Recode dieses Zusammenwachsen unterschiedlicher Medienkulturen. Zum Beispiel bei Lloyd Brown, einem ehemaligen Vorstandsmitglied von ABC, der nun in der Youtube-Produzentenwelt sein Glück sucht. Ein spannendes Portrait von Nellie Bowles.

Nix Schleichwerbung: Y-Titty macht’s jetzt offensichtlich

Y-Titty-Werbung für Rügenwalder: Kritik von Fans

Y-Titty-Werbung für Rügenwalder: Kritik von Fans

Unbeirrt: “Unterstützt durch super unauffällige Produktplatzierung” ist, wie ein Hinweis am Anfang verrät, ein neuer Webvideoclip von Y-Titty. Die Youtube-Helden und ihr Vermarkter Mediakraft haben die Aufregung um vermeintliche Schleichwerbung der Gruppe offensichtlich gut weggesteckt und machen in einem aktuellen Clip mit der Figur “Hashtagman” fröhlich (und ganz offensichtlich) Werbung für Rügenwalder (Curry-) Würstchen. Wie die Kommentare unter dem Video zeigen, allerdings nicht zur uneingeschränkten Freude ihrer Fans, die die “Kommerzialisierung” ihrer Helden teils massiv kritisieren. Eine Landesmedienanstalt oder ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender haben sich dazu aber noch nicht gemeldet.(Meedia)

Wachstum: In seiner aktuellen “Entertainment und Media”-Prognose sagt PricewaterhouseCoopers eine Verdopplung der Werbeausgaben für Onlinevideo innerhalb der nächsten vier Jahre voraus. In den USA werde das Gesamtvolumen im Jahre 2018 insgesamt 6,8 Milliarden Dollar betragen – im Vergleich zu 3,2 Milliarden in 2014. Hauptgrund dafür seien die nach wie vor exorbitant steigenden Reichweiten von digitalem Bewegtbild, vor allem auf mobilen Geräten. (Videonuze)

Demokratisch: Zwei Sitcom-Reihen und eine Krimiserie sind die Kandidaten des diesjährigen “TVLabs” von ZDFneo. Seit 2011 präsentiert der “junge” Sender des Zweiten ausgewählte Pilotsendungen zu neuen Serienformaten, über die die Zuschauer dann abstimmen dürfen. Die diesjährigen Piloten werden ab August zur Ansicht sowie zur Abstimmung bereitstehen. (DWDL.de)

Verbreitert: ProSiebenSat1 bietet seinen VoD-Service “Maxdome” nun auch über Microsofts Spielekonsole Xbox One an. Die entsprechende App soll im Sommer verfügbar sein. Maxdome ist bereits über SmartTVs, diverse Settop-Boxen und die Playstation von Sony nutzbar. (Focus.de)

Kontakt: Google eröffnet mit seiner neuem Angebot “Google Partner Select” auf der Doubleclick Plattform einen Marktplatz für Premium Video Content, auf dem Anbieter und Werbetreibende direkt in Kontakt treten können. Google verspricht (sich) dadurch weniger bürokratischen Aufwand und schnellere Entscheidungswege. (Media Post)

Befördert: Das NDR-Satiremagazin „Extra 3“ wird ab Oktober auch im Ersten Programm der ARD zu sehen sein, „einmal monatlich donnerstags im Anschluss an die ‘Tagesthemen’ um 22.45 Uhr“ wie der NDR den Kollegen der Funkkorrespondenz bestätigte. Es handele sich dabei um eine jeweils neu konzipierte Sendung, nicht eine Wiederholung der NDR-Episoden.

Neuanfang: Der Bildungssender “BR Alpha”, der in “ARD Alpha” umgetauft wird, um eine größere Zielgruppe anzusprechen, möchte sich auch inhaltlich neu positionieren. Neben der Übernahme von Produktionen anderer ARD-Anstalten will der BR dafür auch zahlreiche neue Eigenproduktionen beisteuern. (Digitalfernsehen.de)

Erweitert: RTL hat seine VoD-Angebote nun auch komplett bei Kabel Deutschland verfügbar gemacht. Ab sofort sind neben RTL NOW und VOX NOW nun auch RTL Nitro NOW, n-tv now, Super RTL NOW und RTL II NOW via “Select Video” zu erreichen. (Quotenmeter.de)

Betrug? Auf jeden Fall: das Eigentor des Jahres.

Länderspiel Schottland gegen Nigeria, am Mittwochabend in London: Es steht 0:0, dann segelt eine Flanke in den Strafraum. Nigerias Torwart Austin Ejide stürmt aus seinem Kasten, springt hoch, hält den Ball im Getümmel auch für Sekundenbruchteile schon in seinen Händen – und wirft ihn sich dann quasi ins eigene Tor. Das Eigentor zählt aber nicht, weil der Schiedsrichter zuvor auf Stürmerfoul entschieden hat. Was man vielleicht noch wissen muss: Vor dem Spiel kursieren Betrugswarnungen, hohe Beträge seien auf eine Niederlage Nigerias gesetzt worden. Der Fall wird nun untersucht. Aber sehen Sie selbst…