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OneTV-News: Magines Marketing-Coup mit Bild.de

Magine-Bild.de-Kooperation

Magine-Bild.de-Kooperation

Kooperation: Der schwedische TV-Streamingdienst “Magine” hat sich zur Unterstützung seines Deutschland-Starts höchstrangige Unterstützung gesichert. Gemeinsam mit Bild.de präsentiert der “Zattoo”-Konkurrent nun das Angebot “BildFernsehen” mit über 70 frei verfügbaren TV-Sendern auf allen möglichen digitalen Plattformen. Das etwas vollmundig angepriesene “BildFernsehen” entpuppt sich allerdings bereits nach zwei Klicks als reines Magine-Angebot ohne weitere Verbindung zum Netzableger der Boulevardzeitung. Aber aus Marketingsicht haben die Schweden (und die Berliner) damit sicherlich einen Coup gelandet. (Meedia.de)

Expansion: “Endemol Beyond”, Digitalsparte des niederländischen TV-Konzerns, eröffnet ein neues Studio in Berlin. Dort sollen unter anderem Webvideo-Formate für Yahoo und die Youtube-Kanäle von “Dr. Allwissend” und “Shortcuts” (Nils Bokelberg) produziert werden. (Horizont.net)

Experiment: Die ARD-Seifenoper “Verbotene Liebe” geht ins Netz – allerdings nur vorläufig. Für das neue, von Jörg Pilawa moderierte, “Quizduell” lässt der Sender seine Soap drei Wochen im TV pausieren. Diese Zeit wird mit einer Miniserie mit dreiminütgen Episoden von “Verbotener Liebe” im Netz überbrückt. (rtv Online)

Einstieg: Das amerikanische AMC Networks übernimmt durch seine internationale Tochter “AMC/Sundance Channel Global” den bislang eigenständigen PayTV-Sender Kinowelt TV, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu empfangen ist. Die Zustimmung des Kartellamts steht allerdings noch aus.

Erfolgreich: Märchen, Mythen und Phantasiewelten feiern auf Youtube die größten Erfolge. Das belegt die neue Rangliste der meistgeklickten Kino- und TV-Trailerclips auf der Videoplattform. Spitzenreiter, auch hier: “Game of Thrones”. (Tubefilter)

Unsocial: Sonja Alvarez berichtet auf Tagesspiegel.de über die Welle von rassistischen Anfeindungen, denen Aminata, eine der Kandidatinnen der derzeitigen Staffel von ProSiebens “Germany’s Next Topmodel”, auf den Social-Media-Seiten des Senders ausgesetzt ist.

Grandios: John Oliver war jahrelang kongenialer Partner von Jon Stewart in dessen legendärer “Daily Show”. Nun bekommt der beißend-böse Brite sein eigenes Satire-Format auf HBO: “Last Week Tonight with John Oliver”. Erster Talk-Gast der Sendung – und so etwas gibt es wohl nur in den USA – ist ausgerechnet Keith Alexander, der vor wenigen Monaten erst zurückgetretene Ex-Chef des US-Geheimdienstes NSA. Der Auftritt mit John Oliver wird Alexanders erstes Interview nach den Skandalen um die NSA sein. (Mashable)

Lesetipp: Todd Spangler analysiert für Variety die veränderte Bewegtbildstrategie von Yahoo. Nach vielen, oft vergeblichen Versuchen, mit kurzen Webvideoformaten setzt der Konzern unter Chefin Marissa Mayer nun auf eigene Serienproduktionen in TV-Länge. Dafür steht der Yahoo-Videosparte unter Kathy Savitt nach Brancheninformationen ein Budget von mehreren hundert Millionen Dollar zur Verfügung.

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OneTV-News: Amazons Millionen-Deal mit HBO

HBO-Serie "True Blood":  Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

HBO-Serie “True Blood”: Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

Coup: Amazon rüstet im Kampf um das NewTV-Geschäft weiter auf. Nach dem Verkaufsstart seiner Set-Top-Box “Fire TV” hat das Unternehmen nun in den USA einen großen Kooperationsvertrag mit dem PayTV-Anbieter HBO an Land gezogen. Ab Ende Mai werden bekannte HBO-Serien wie “Die Sopranos”, “True Blood”, “Deadwood” und “Six Feet Under” exklusiv über Amazons “Prime”-VoD-Service angeboten – der derzeit größte HBO-Erfolg “Game of Thrones” ist allerdings ebenso nicht dabei, wie die aktuellsten Staffeln der jeweiligen Serien. Amazon lässt sich das Geschäft nach Branchenberichten rund 300 Millionen Dollar für drei Jahre kosten. Es ist das erste Mal, dass HBO seine Inhalte in den USA über einen Drittanbieter zugänglich macht. Auch Netflix hatte lange mit HBO über die Nutzungsrechte der TV-Stoffe verhandelt. Für Deutschland hat der Deal im Moment noch keine Auswirkungen, es ist aber damit zu rechnen, dass zumindest Teile der Serien auch hierzulande bald im Amazon “Prime”-Shop auftauchen. (CNet) (Recode, Hintergund)

Bevorzugt: Das ist wohl das Ende der Netzneutralität. US-Internetprovider dürfen künftig Web-Unternehmen mit einem hohen Datenvolumen wie Amazon, Netflix oder Youtube, einen bevorzugten Zugang zu Endverbrauchern anbieten – gegen Sonderzahlungen. Das sieht ein Vorschlag der Aufsichtsbehörde “Federal Communications Commission” vor, der an diesem Donnerstag vorgelegt werden soll. Zugleich will die FCC die Internetzugangsanbieter verpflichten, den Zugang zu legalen Internetangeboten nicht zu blockieren oder einzuschränken. Die Behörde will im Mai über den Vorschlag, der noch geändert werden kann, abstimmen. (FAZ.net)

Hilfestellung: Das kanadische Multichannel Network “BroadbandTV” übernimmt Überwachung und Handling von Youtube-User-Beiträgen zu Fremantle-Formaten wie “American Idol”, “Got Talent” und “The X Factor” auf Youtube. Dabei komme die von BroadbandTV selbst entwickelte Technologieplattform “Viso Novi” zum Einsatz, teilte die RTL Group mit, zu der sowohl Fremantle als auch BroadbandTV über Beteiligungen gehören. (Tubefilter)

Pläne: Brittany Furlan, mit fast sechs Millionen Followern einer der größten Stars des Ultrakurzvideo-Dienstes “Vine”, soll nun auch auf anderen Kanälen Karriere machen. Dazu kooperiert das US-Comedy-Talent mit dem neuen Multichannel Network “Endemol Beyond”, einer Tochterfirma des niederländischen TV-Konzerns. Gemeinsam wolle man Formate für Youtube und TV-Sender entwickeln, verkündete Furlan. (Tubefilter)

Verpflichtet: Netflix hat sich auch für die nächsten Jahre die Dienste von Mitch Hurwitz gesichert, einem der meist gefragtesten Drehbuchautoren und Produzenten in Hollywood. Hurwitz hatte unter anderem die erfolgreiche Netflix-Comedyserie “Arrested Development” kreiert. (deadline.com)

Kausal: Oliver Welke, Moderator der satirischen “heute-Show” im ZDF, hat eine einfache Erklärung für die schlechte Qualität vieler deutscher TV-Angebote: “Leider halten die Programmmacher ihr Publikum für zu doof. Das gilt auch für die von den Öffentlich-Rechtlichen”, sagte Welke in einem Interview mit dem stern.

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OneTV-News: Neue Gerüchte um deutschen Netflix-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Countdown: Der Deutschland-Start von Netflix nimmt endgültig konkrete Formen an. Wie das Tech-Portal “Curved” vermeldet, wird der US-Videostreamingdienst hierzulande “ab September” verfügbar sein, parallel soll es einen Start in mehreren anderen europäischen Ländern geben. Tatsächlich planen mehrere Werbe- und Marketingagenturen aus Hamburg und München schon seit einiger Zeit die Netflix-Startkampagnen, bislang allerdings ohne konkrete Termine. Netflix-Sprecher Joris Evers bedauerte auf OneTVMag-Anfrage, er sei “leider nicht in der Lage, die Meldung zu kommentieren”. Nun wird es wohl tatsächlich ernst.

Endgültig: Das ZDF hat keinerlei Pläne, “Wetten, dass..?” nach seinem für das am Ende des Jahres angekündigten Aus irgendwann wiederzubeleben. Das sagte ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs nun beim Branchentreffen „Showgipfel“ in Köln. Er habe das Gefühl, die Trauer über das Aus für die Show mit Markus Lanz halte sich in Grenzen, so Fuchs. (Süddeutsche Zeitung)

Beworben: Plakate in der New Yorker U-bahn waren der erste Schritt, nun hat Youtube die erste Werbekampagne für ausgewählte Stars seines Netzwerkes auf das klassische TV ausgeweitet. In 30-Sekunden-Spots präsentieren sich die Beauty-Vloggerinnen Michelle Phan und Bethany Mota, sowie die junge Köchin Rosanna Pansino während der Werbepausen innerhalb großer TV-Shows. (Tubefilter, mit Videospots)

Interaktiv: Das ZDF hat zwei neue Facebook-Seiten gestartet: “ZDF Krimi” bietet Zusatzinformationen zu ZDF-Krimiserien und beantwortet User-Fragen. Unter dem Seitennamen “Auftragskiller” postet dagegen eine fiktive Person, die mit Humor auf die Krimiwelt des ZDF eingeht. (kress.de)

Deal: Amazon und die BBC haben einen umfangreichen Kooperationsvertrag geschlossen. Nutzer des Amazon-VoD-Service “Prime” in Großbritannien können aus einer großen Auswahl bekannter BBC-Formate, darunter etwa den Serienklassikern “Sherlock” und “Doctor Who” wählen. (Home Media Magazine)

Unakzeptabel: Nach einer Welle von rassistischen Facebook-Kommentaren gegen Aminata, eine der Kandidatinnen bei “Germany’s Next Topmodel”, hat ProSieben nun die Prüfung rechtlicher Schritte gegen die Verfasser der Kommentare angekündigt. (DWDL.de)

Lesetipp: Grandiose Serienformate, womöglich sogar Spielfilme – oder doch eine Webvideooffensive, mit schnellen, frischen, modernen Clips? Welche Bewegtbildstrategie Yahoo unter Chefin Marissa Mayer derzeit verfolgt, ist selbst für Branchenexperten rätselhaft. Massig Geld jedenfalls wird beim Konzern derzeit für alles, was sich bewegt, ausgegeben. Will Richmond versucht sich für Videonuze an einer Analyse.

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Kampf um das “neue Gold” WebTV: Das planen Microsoft, Amazon, AOL und Yahoo

Amazon-Serie "Alpha House": Die neuen Player drängen mit Wucht auf den Markt

Amazon-Serie “Alpha House”: Die neuen Player drängen mit Wucht auf den Markt

Der Wettbewerb auf dem boomenden NewTV-Markt wird immer härter, die Konkurrenz immer größer – im doppelten Wortsinn: Nach Yahoo, AOL und Amazon plant nun mit Microsoft der nächste Techgroßkonzern die Produktion eigener TV-Serien, die derzeit als “neues Gold” der Branche gelten. Und die Riesen kommen mit Macht.

So produziere die vor eineinhalb Jahren neu gegründete Microsoft-TV-Abteilung, die von der früheren CBS-Managerin Nancy Tellem geleitet wird, derzeit bereits mindestens sechs Serienformate, die ab Juni vor allem wohl auf dem hauseigenen “Xbox-Live”-Netzwerk laufen sollen, meldet der Wirtschaftsdienst “Bloomberg”. Darunter eine Show mit US-Star-Comedian Sarah Silverman, eine Stop-Animation von Seth Green, eine Halo-TV-Serie produziert von Steven Spielberg und “Every Street United”, eine Fußballserie, die zur WM in Brasilien starten soll. Mehr als ein Dutzend weiterer Projekte seien in der Entwicklung, berichtet Bloomberg. weiter.

Auch bei Yahoo, das unter Chefin Marissa Mayer schon seit einiger Zeit eine aggressive Videoexpansionsstrategie fährt, reißen die echten News und falschen Gerüchte um neue Bewegtbildaktivitäten nicht ab. In der vergangenen Woche machten Meldungen die Branchenrunde, dass der Internetkonzern eine Art Gegen-Youtube entwickele. Nun berichtet das “Wall Street Journal”, dass Yahoo gleich vier neue Comedy-Serien für seine Videoplattform in Auftrag geben will. Das Budget pro halbstündiger Episode bewege sich angeblich zwischen 700.000 und (kaum glaublich) “mehreren Millionen Dollar”, so das “WSJ” weiter. Die TV-Angebote könnten schon Ende des Monats auf der Fernseh-Marketingmesse „NewFront“ in New York vorgestellt werden – allerdings fehlten noch ein paar Geldgeber für die Projekte.

Auch AOL, bereits seit einiger Zeit so etwas wie der heimliche Riese des amerikanischen Webvideo-Geschäfts, investiert weiter in den Ausbau seines Programms. Der US-Internetkonzern gab nun bekannt, dass er mindestens vier seiner selbst produzierten WebTV-Formate, von Comedy bis Techshow, verlängern möchte. Begründet sei die Investition durch die nach wie vor große Nachfrage an qualitativ hochwertigen Onlinevideoumfeldern für die Werbewirtschaft, so AOL.

Bleibt als letzter der großen Vier Amazon. Das hatte bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, eigenen Videocontent zu produzieren. Nach groß angelegten Zuschauertest, auch mit Hilfe von Data-Tools, startete der Versandhandelriese über seine eigenen Video-on-Demand-Kanäle mehrere aufwendig hergestellte Serien, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen gut ankamen. Für dieses Jahr hat Amazon eine zweite Welle an Eigenproduktionen angekündigt, die vor allem auch das Geschäft mit der soeben vorgestellten Streaming-Box “Fire TV” ankurbeln sollen.

In Deutschland lockt der Konzern gerade Neukunden mit Gratisangeboten auf seinem
“Prime Instant”-Videodienst . Hier kann man neben der Sitcom “Alpha House” nun auch die Comedy-Serie “Betas” sehen, die jeweils ersten drei Folgen der beiden Serien auch ohne Prime-Mitgliedschaft gratis.

Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die ambitionierten Videoprojekte von Yahoo, AOL und Microsoft den deutschen Markt erreichen.

Wie teuer werden Netflix, Watchever und Co.?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Das Geschäft mit Videostreamingdiensten boomt weltweit. Anbieter wie Netflix oder Watchever sind die neuen Stars der Bewegtbildszene. Mit ihren verlockenden Flatrate-Angeboten, meist für unter 10 Euro im Monat, produzieren sie aber auch eine gewaltige Datenmenge, die über das Netz transportiert werden muss. Schon jetzt stößt das System immer wieder an seine Grenzen, vor allem zur abendlichen Primetime lässt die Qualität der Streams oft zu wünschen übrig. Wer aber soll für bessere Übertragungen zahlen? Die Anbieter, also letztendlich ihre Kunden? Oder die Provider, die für die “Transportleitungen” zuständig sind?

Darüber ist in den USA eine große Debatte ausgebrochen, seit Netflix-Chef Reed Hastings in einem Blogbeitrag auf der Firmenseite vor wenigen Tagen die Einhaltung einer “starken Netzneutralität” forderte, damit Kabelnetzbetreiber wie Comcast oder AT&T die Vorlieben ihrer Kunden nicht “einschränken, beeinflussen oder sich auf andere Weise darin einmischen”. Netzneutralität sei vor allem dadurch definiert, dass der Traffic eines jeden Anbieters gleichbehandelt und bestimmte Inhalte nicht bevorzugt durchgeleitet werden. Für Streamingportale wie Netflix bedeute das laut Hastings, dass die Provider ihren Kunden einen bestimmten Datendurchsatz in jedem Fall garantieren müssen, ganz gleich, von welchem Diensteanbieter die Daten angefordert werden.

Der Hintergrund zu der Aktion war allerdings diffus: Denn Netflix hatte erst vor wenigen Wochen mit dem US-Kabel- und Internetriesen Comcast eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um eine reibungslosere Filmübertragung zu erreichen. Die beiden Unternehmen teilten mit, sie hätten eine “direktere Verbindung” zwischen ihren Technologien eingerichtet. Ob und was Netflix dafür zahlt, blieb allerdings im Dunkeln. Ungeachtet dessen nahm Hastings nun die übrigen Streamingunternehmen mit seinem Blogpost in die Pflicht.

Die angemahnten Provider winken jedoch kühl ab: Für die Qualität seines Geschäftsmodells, also auch der Qualität seiner Videostreams, sei Netflix ganz allein verantwortlich, antwortete AT&T-Vorstandsmitglied Jim Cicconi lässig. Prognose: Diese Diskussion wird uns – auch in Europa – in den nächsten Monaten noch massiv verfolgen – und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Preisstrategien der Streamingdienste haben.

Hollywoods Netzfehler mit “Veronica Mars” & Co.

Crowdfunding-Erfolg "Veronica Mars": Entschädigungsangebote für frustrierte Fans

Crowdfunding-Erfolg “Veronica Mars”: Entschädigungsangebote für frustrierte Fans

Kann die traditionelle Unterhaltungsindustrie nicht mit der explosionsartig gewachsenen Nachfrage nach digitalem Bewegtbild-Content mithalten? Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage hatte jetzt ein Prestige-Projekt des “NewTV” in den USA mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen.

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OneTV-News: Ist das “Cord Cutting” doch real?

Cord CuttingBeginnt das berühmt-berüchtigte “Cord Cutting” nun doch? Bislang haben, allen Unkenrufen zum Trotz, die neuen digitalen Bewegtbildkanäle nicht wirklich an der überragenden Stellung der klassischen Kabel- und Satellitenanbieter nagen können. Nun aber müssen die führenden US-PayTV-Konzerne zum ersten Mal in der Geschichte einen, wenn auch kleinen, Zuschauerverlust registrieren: Mit etwas über 100.000 Kunden weniger gegenüber 2012 fiel der Rückgang im Jahr 2013 zwar unter einem Prozent aus – als erstes konkretes Signal für einen beginnenden Wechsel taugen die neuen Zahlen der renommierten Leichtman Research Group allerdings womöglich schon. (Videonuze)

Nicht alles, was Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, für viele die großen Hoffnungsträger des deutschen Fernsehens, derzeit machen, läuft wie Gold. Die am Samstagabend ausgestrahlte “Best-of”-Ausgabe ihres ProSieben-Erfolgsformates «Joko gegen Klaas» sammelte mit 1,03 Millionen 14-bis 49-jährige Zuschauer lediglich 9,5 Prozent beim Zielpublikum ein. Gegenüber der letzten, regulären Ausgabe im Januar bedeutete dies einen Verlust von weit mehr als einer Million Zuschauer und knapp acht Prozentpunkten. Insgesamt schalteten die dreistündige Show 1,27 Millionen Zuschauer ein, der Gesamtmarktanteil belief sich auf enttäuschende 4,3 Prozent. (Quotenmeter.de)

Digitales Bewegtbild wird auch für das “Corporate Publishing” immer wichtiger. Auch darum hat “BurdaCreative”, die Kundensparte des Münchner Verlages, nun die neue Abteilung “Creative Video” geschafften. Geleitet wird sie von Peter Kasza, der zuvor unter anderem bei der Produktionsfirma Odeon Film die Entwicklung und Produktion von crossmedialen TV- und Film-Formaten sowie Branded-Entertainment-Inhalten verantwortete. (kress.de)

Die US-Fluggesellschaft United wird ab April ein neuartiges Unterhaltungssystem an Bord vieler ihrer Flugzeuge anbieten. Über die United iOS App oder eine spezielle Browser-Erweiterung können Passagiere dann während des Fluges via Wlan aus über 150 Filmen und 200 TV-Shows auswählen. Für Mitte des Jahres ist ebenfalls eine Android-Version geplant. (Techcrunch)

Die Zukunft des Kabelgesellschaften liegt im mobilen Geschäft. Das jedenfalls ist die “Wall Street Journal”-Zusammenfassung des internationalen Branchenevents “Cable Congress”, das am Freitag in Amsterdam zuende ging. Dem Vorbild von Vodafone, das “Kabel Deutschland” kaufte, würden demnächst viele Telefongesellschaften folgen, analysiert das Blatt. Diese seien vor allem an den erfolgreichen “Triple-Play”-Geschäften der Kabelbetreiber (Pakete mit Internet, Pay-TV und Telefon) interessiert.

Trotz des riesigen Erfolges von “Game of Thrones” ist ein Ende der weltweit beliebten TV-Serie in Sicht. Die Produzenten David Benioff und Dan Weiss haben gegenüber “Entertainment Weekly” nun verraten, dass wahrscheinlich nach der siebten Staffel des Fantasy-Abenteuers Schluss ist: “Sieben Götter, siegen Königreiche, sieben Staffeln. Das fühlt sich für uns richtig an”, sagte Benioff. Ein bisschen Zeit beibt den Fans allerdings noch: In den USA startet erstmal die vierte Staffel von “Games of Thrones” am 6. April auf HBO, in Deutschland einen Tag später bei Sky. (WuV.de)

Lesetipp: Charles Dawes und Colin Dixon analysieren für den “Guardian” die wachsende Bedeutung der sogenannten “Entertainment Metadaten”, der Sammlung aller verfügbaren digitalen Zuschaueraktivitäten rund um die Themen “Second Screen” und “Social TV”.

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