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OneTV-News: Tumblr, der heimliche Social-TV-Star

Tumblr und TV: Laut Studie eine perfekte Kombination

Tumblr und TV: Laut Studie eine perfekte Kombination

Erforscht: Twitter mag vielleicht tatsächlich der Herrscher des “Second Screen” sein, in Sachen “Social TV” liegt aber jemand anders vorne: Tumblr. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer interessanten Studie, die die britische Webanalyse-Agentur Pulsar im Auftrag der Blogging-Plattform durchgeführt hat. Danach werden TV-Ereignisse zwar während des “Live”-Moments sehr intensiv auf Twitter diskutiert und geteilt, nur wenige Minuten später ist die Aufmerksamkeit der Twitter-Userschaft aber schon wieder verflogen. Auf Tumblr dagegen halte die Diskussion um bemerkenswerte Fernsehgeschehnisse viel länger und intensiver an, so die Studie. Tatsächlich liefern vor allem Fans, aber auch Macher der TV-Formate selbst, immer neue, originelle Beiträge zu populären Fernsehshows, vor allem GIF-Animationen sind auf Tumblr sehr beliebt. Den wachsenden Imagewert des von Yahoo vor knapp einem Jahr gekauften Blog-Netzwerkes haben mittlerweile vor allem amerikanischen TV-Größen wie Jimmy Fallon erkannt, der über seinen Tonight-Show-Account dutzende von Gimmicks zur jeweiligen Sendung veröffentlicht. (lostremote.com) (SnappyTV, mit Infografiken)

Erwachsen: Vine gibt es jetzt auch in richtig groß. Der Sechs-Sekunden-Video-Dienst, der sich bislang hauptsächlich auf die mobile Nutzung konzentriert hatte, hat seine stationäre Webseite jetzt komplett neu gestaltet und kommt – wie Techcrunch richtig bemerkt – jetzt wie eine Art Mini-Youtube-Plattform daher.

Toll: Unternehmen, die gezielt auf Youtube werben oder dort eigenen Content platzieren, schneiden bei der Entwicklung ihres Aktienkurses deutlich besser ab als Firmen, die dies nicht oder nur wenig tun. Das hat tatsächlich – nota bene – die Marketingabteilung von Youtube herausgefunden. Am Unterhaltungswert der Studie ändert die Absenderschaft freilich nichts. (Tubefilter)

Süchtig: Sagenhafte 70 Prozent aller (!!) US-Fernsehzuschauer halten sich für “Binge-Viewer”, also für Menschen, die vor allem TV-Serien am liebsten exzessiv, stunden- teilweise sogar tagelang am Stück sehen. Die meisten nutzen dazu Streamingdienste wie Netflix oder Hulu. (Videonuze)

Minderwertig: Nur 34 Prozent aller Videowerbespots, die online geschaut werden, sind auch in einem “hochwertigen Umfeld”, vergleichbar mit klassischen TV-Formaten, platziert. Das zumindest ist das Ergebnis einer neuen Studie der US-Webagentur Vindico. (IQ.Videonuze)

Abschied: Nach der fast elf Milliarden Euro teuren Übernahme von “Kabel Deutschland” hat Vodafone ehrgeizige Wachstumspläne. “Wir sehen uns als Herausforderer. Wir wollen den deutschen Markt aufmischen”, sagte Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum. Die Marke “Kabel Deutschland” solle auf Dauer durch Vodafone ersetzt werden, ein Termin dafür stehe aber noch nicht fest. (Teltarif.de)

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OneTV-News: Twitter punktet bald mit Live-Videos

Twitter BasketballTwitter führt In-line-Videos ein. Das neue Feature, das jetzt zunächst in amerikanischen User-Accounts aktiviert wurde, soll es Nutzern des Social-Media-Nachrichtendienstes leichter machen, kurze Videos schneller anzuschauen und eigene Clips selbst zu teilen. Vor allem über die mobilen Twitter-Zugänge sollen bewegte Bilder jetzt wesentlich einfacher zu nutzen sein. Als Erster durfte die US-Basketballprofiliga NBA das neue Tool ausprobieren: Sie twitterte, nahezu in Echtzeit, Clips des Spiel der New York Knicks gegen Indiana – und gab damit einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten des neuen Feed: First und Second Screen, und damit sicher auch bald LiveTV, wachsen auch bei Twitter immer mehr zusammen. (New York Times “Bits Blog”)

Offener als gemeinhin gedacht, sind anscheined viele Zuschauer des “klassischen TVs” gegenüber digitalen Neuerungen. So würden nach einer neuen Studie von Vubiquity, 58 Prozent der US-PayTV-Kunden gerne TV-Shows und Filme auf ihre Tablet-Computer laden können. Davon wiederum würden 63 Prozent sogar ein bis fünf Dollar pro Download oder Stream bezahlen. (Videonuze)

Sony rüstet seine “PlayStation” weiter Richtung TV auf. Demnächst sollen auf der Spielkonsole auch Fernsehserien angeboten werden, zusätzlich zu dem bereits vorhandenen üppigen On-Demand-Spielfilmprogramm. Den Anfang macht Berichten zufolge die Superhelden-Serie “Powers”, die auch von Sony selbst für diverse Pay-Kanäle in den USA produziert wurde. (Wall Street Journal)

Einen beachtlichen Erfolg kann die britische Ausgabe der “Huffington Post” vermelden: Ihr neues WebTV-Format, eine 60-sekündige, bissige Newszusammenfassung des Tages mit dem HuffPo-Politikchef Mehdi Hasan, hat bereits in den ersten Ausgaben jeweils 25.000 Klicks pro Video erzielt. (Journalism)

Olli Dittrich verpflichtet sich vier weitere Jahre exklusiv für die ARD: Der Hamburger Komiker hat einen neuen Vertrag mit dem WDR unterzeichnet. Unter anderem wird er für das Erste das gefeierte «Frühstücksfernsehen» fortsetzen, und pro Jahr zwölf Folgen der Live-Comedy «Dittsche» . (Quotenmeter)

Hintergrund: Spannend wie ein Krimi hört sich die “wahre Geschichte” um die Übernahme von Intels millionenteurem NewTV-Project “OnCue” durch Verizon an. Erzählt hat sie in dieser Woche niemand anderes als Erik Huggers selbst, der ehemalige BBC-Top-Mann, der von Intel abgeworben wurde, um das Fernsehen neu zu erfinden – und scheiterte. (The Next Web)

Eine sehr lustige Aktion zum achten Geburtstag von Twitter hat sich der Ultrakurz-TV-Newsdienst “Nowthisnews” einfallen lassen. Twitter-User sollen sich dabei filmen, wie sie ihren allerersten Tweet vorlesen. Die “peinlichsten” Videos werden dann von NowthisNews veröffentlicht. (Nowthisnews.com)

Lese-und Sehtipp: Als er einen Straßenmusiker in Brighton entdeckt, der exzellent Rockgitarre auf dem Slideboard spielen kann, ist Rob Chapman, selbst Musiker, so hingerissen, dass er ein Video eines Songs des Unbekannten auf Youtube stellt, das sofort zu Webhit avanciert. Chapman macht damit dank Werbeeinnahmen – ein bisschen – Geld, behält das aber nicht für sich. Welch rührende Geschichte dann folgt… lesen sie am besten selbst. (Tubefilter)

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Twitter holt Youtube-Topmann als TV-Chef

Twitter will seine beherrschende Stellung als "Second Screen" für TV weiter ausbauen

Twitter will seine beherrschende Stellung als “Second Screen” für TV weiter ausbauen

Top-Personalie: Twitter intensiviert nochmals seine Bestrebungen, auch den TV-Werbemarkt anzugreifen und macht mit Baljeet Singh einen ausgewiesenen Online-Video-Experten von Youtube zu seinem neuen “Head of TV and Video”. Singh, der bei Youtube als einer der besten Werbespezialisten gilt, soll vor allem neue Kundschaft aus der Fernsehbranche für Twitters “Amplify”-Programm gewinnen, das TV-Sendern Möglichkeiten gibt, mit Trailern und Spots direkt auf Twitter für ihre Sendungen zu werben. (Tubefilter)

Amazon wird mindestens vier seiner derzeit in den “Amazon Studios” im Test befindlichen, eigenen TV-Projekte in Auftrag geben, meldet Variety. Bei denen durch Zuschauerbefragungen und Big-Data-Untersuchungen bestätigten Formaten handelt es sich um jeweils zwei Comedy- und Mystery-Serien, unter anderem eine des bekannten “X-Files”-Erfinders Chris Carter. (Variety.com)

ProSiebenSat.1 exportiert sein erfolgreiches “Multi-Channel-Network”-Konzept “Studio-71″, mit dem der Konzern sein digitales Bewegtbildgeschäft steuert, nun auch nach Österreich. Ziel sei es unter anderem, junge österreichische Youtube-Talente zu finden und fördern. (Pressemitteilung)

Wie wir an dieser Stelle bereits gestern gemeldet haben, dürfte dem geplanten, digitalen Jugendkanal von ARD und ZDF bei der für heute auf der Ministerpräsidentenkonferenz vorgesehenen Entscheidung tatsächlich das endgültige Aus ereilen. Der Online-Mediendienst “Newsroom.de” hat nun auch das umstrittene “Konzeptpapier” zum Jugendkanal veröffentlicht, das bei Medienpolitikern und Branchenexperten ob seiner inhaltlichen Dürftigkeit “regelrecht Entsetzen” hervor gerufen habe. (newsroom.de)

Auch Dinos können noch erfolgreich ins “NewTV”-Geschäft einsteigen: Der US-Kabelriese Comcast feiert mit seiner erst im vergangenen Herbst neu gestarteten Video-on-Demand-Plattform “Xfinity On Demand” bereits feine Gewinne. So sei Comcast etwa bei den Downloadzahlen für den aktuellen Hollywood-Hit “Gravity” bereits die Nummer 2 nach iTunes. (Home Media Magazine)

Lesetipp: Will Richmond analysiert auf Videonuze den (noch nicht bestätigten) Kauf der Maker Studios durch Disney – und lobt den Unterhaltungskonzern dafür, nach Jahren der Ignoranz und gescheiterter, eigener Versuche nun strategisch klüger auf die junge Zielgruppe zuzugehen. (Videonuze)

Lesetipp II: Wie verändert sich das Werbegeschäft in diesem immer schneller von digitalen Innovationen und ständig wechselnden Allianzen geprägten Bewegtbildmarkt? Jeff Lanctot, der CEO des Video-Vermarkters “Mixpo”, erklärt auf Adage.com die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Ad-tech-Industrie.

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OneTV-News: Second-Screen-Pionier Couchfunk bald mit LiveTV

Couchfunk-Werbung: "Der Unterschied zwischen First und Second Screen ist aufgehoben"

Couchfunk-Werbung: “Der Unterschied zwischen First und Second Screen ist aufgehoben”

So schnell ändern sich zur Zeit die Zeiten: Noch vor wenigen Monaten wurde das Phänomen des “Second Screens”  von vielen Branchenexperten komplett in Frage gestellt. Eine parallele Nutzung von TV- und Social-Media-Angeboten sei, wenn es das überhaupt gäbe, nur auf eine sehr kleine Gruppe von Zuschauern beschränkt, unkte es vor allem aus Richtung klassisches TV. Mittlerweile überbieten sich die Sender gegenseitig mit neuen Second-Screen-Angeboten, entweder auf Twitter oder eigenen digitalen Vertriebswegen, wie etwa die RTL-Gruppe über spezielle Apps oder die HbbTV-Plattform.

Der Vorteil für die Sender liegt dabei darin, das eigene TV-Signal so direkt mit den “SocialTV”-Zusatzfunktionen koppeln zu können. Externe Anbieter von “Second Screen”-Angeboten können stattdessen nur auf einen  indirekten Weg (Facebook, Twitter, eigene Plattformen) die Verbindung zwischen TV-Inhalten und Zuschauerinteraktion herstellen. Das möchte “Couchfunk”, einer der Pioniere des deutschen SocialTV nun ändern. Das Dresdner Unternehmen kündigte an, auf seiner Second-Screen-App demnächst auch Live-TV-Streams anzubieten. Es wäre nach dem Platzhirschen Zattoo und dem noch in BETA-Phase befindlichen Konkurrenten Magine der dritte Anbieter von legalen TV-Streams im deutschen Netz, allerdings dann um eine interaktive Komponente bereichert. Der Unterschied zwischen “First und Second Screen” werde damit auch im WebTV aufgehoben, verkündete Couchfunk-Chef Frank Barth, und es dürfte spannend zu sehen sein, wie diese Verknüpfung, für die man sich zu Testzwecken hier anmelden kann, konkret aussehen wird. Mit dem Start wird nicht vor Sommer gerechnet.(netzwertig.com)

Der geplante Jugendkanal von ARD und ZDF steht angeblich vor dem Aus. Das für die Gründung einstimmige Votum der Ministerpräsidenten werde unter anderem am Veto von Bayern, Sachsen und Hessen scheitern, berichten heute morgen diverse Nachrichtenportale. (via turi2)

Katie Couric, neue Frontfrau des ambitionierten WebTV-Programms von Yahoo, interviewt bei ihrem ersten großen Job für den Onlinedienst den ehemaligen, langjährigen Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg. Das Gespräch, dem ersten nach seiner Abwahl Ende des Jahres, wird exklusiv auf Yahoo zu sehen sein. Star-TV-Journalistin Couric, deren Engagement für Yahoo im vergangenen Jahr für viele Schlagzeilen gesorgt hatte, gibt sich in der Vorbereitung des am Freitag stattfindenen Gesprächs jedenfalls sehr webaffin: Über ihr Tumblr-Blog sammelt sie Fragen von Usern. (Tubefilter)

Die New York Times intensiviert nochmals ihre Aktivitäten im Webvideo-Bereich: Zusammen mit dem öffentlich-rechtlichen US-Sender PBS produziert die Times nun aufwendige Dokumentationsfilme, Interviews und Reportagen. Die Formate, die durch Text- und Fotelemente ergänzt sind, werden sowohl auf der Times- als auch der PBS-Webseite präsentiert. Den Auftakt macht die beeindruckende Reportage “The Men of Atalissa” über eine Gruppe geistig behinderter Männer, die ihr Leben lang vor der Außenwelt vorborgen wurden. (Netnewscheck.com)

Musik- und Kochvideos gehören zu den beliebtesten Genres im Netz. Was liegt daher näher, als beides zu kombinieren? Dailymotion, die nicht zuletzt dank Microsoft-Kaufgerüchten wieder aufstrebende Videoplattform aus Frankreich, produziert mit einem massiven Investment das Webvideoformat “Feedback Kirchen”, bei dem Musikstars während des Kochens (oder zumindest dem Philosophieren übers Essen) interviewt werden. Einer der ersten Gäste ist U2-Gitarrist “The Edge” – und das Gespräch zwischen Töpfen, Pfannen und Wein verläuft tatsächlich ganz interessant. (Tubefilter)

Weniger Geld für Bürokratie, mehr Geld für Kreativität. In einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder haben Filmproduzenten, Drehbuchschreiber und Regisseure davor gewarnt, den Rundfunkbeitrag zu senken. Stattdessen sollten die erwarteten Mehreinnahmen dazu genutzt werden, Freiräume für kreative Programmideen zu schaffen. Der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure sowie der Verband Deutscher Drehbuchautoren plädierten dafür, einen Teil des Gelds zweckgebunden für Investitionen ins Programm zu verwenden. Über die Senkung des Beitrages wird ab Donnerstag entschieden. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: David Carr beschreibt für die New York Times sehr eindrucksvoll und amüsant die neuen Verführungen, denen er im Zeitalter der allgegenwärtigen Video- und TV-Angebote ausgesetzt ist. Angesichts seines überall verfügbaren Wunschprogramms und ausgezeichneter neuer Formare käme er fast gar nicht mehr zu seinem übrigen Medienkonsum wie Magazinen, Büchern oder Zeitungen. (New York Times)

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OneTV-News: Tumblr goes Hollywood

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Nach Facebook und Twitter drängt nun das nächste Soziale Netzwerk Richtung Hollywood: Die Blogging-Plattform Tumblr, derzeit eine der populärsten Social-Media-Angebote weltweit, möchte eine größere Rolle im boomenden Geschäft mit Film-, TV- und Second Screen-Inhalten einnehmen. Dafür verpflichtete das Unternehmen, das vor einem knappen Jahr für rund eine Milliarde Dollar von Yahoo aufgekauft wurde, nun die NewTV-Expertin Sima Sistani als erste Media-Chefin von Tumblr. Sie soll mit einer neu aufgestellten Abteilung in Los Angeles vor allem Kooperationen mit Filmstudios, TV-Produktionsfirmen und Medienunternehmen forcieren. (Hollywood Reporter)

Ein Gewinnplus von sieben Prozent auf knapp 380 Millionen Euro verzeichnete die ProSiebenSat.1-Gruppe im vergangenen Jahr. Dabei ist das klassische Fernsehen mit knapp zwei Milliarden Euro immer noch der Hauptumsatzbringer. Doch die Digitalsparte – genannt “Digital & Adjacent” – macht mit Online-Videotheken, Spielen und anderen Portalen inzwischen fast 30 Prozent der gesamten Erlöse aus. (Werben & Verkaufen)

Goldene Zeiten für die Filmszene in New York: Disney investiert in den nächsten drei Jahren sage und schreibe 200 Millionen Dollar, um insgesamt 60 Folgen von vier Serien zu drehen, die sich allesamt um US-Comic-Superhelden ranken und in New York spielen. Bemerkenswert dabei ist neben der reinen Investitionssumme vor allem die Tatsache, dass Disney die sogenannten “Live-Action”-Serien exklusiv auf Netflix präsentieren wird. (Variety)

Zahl(en) des Tages: Eine neue Untersuchung der Medienforscher von MoffetNathanson’s zeigt die Umsätze der größten PayTV- und VoD-Anbieter in den USA. Die Studie belegt unter anderem, wie nahe der Newcomer Netflix (3,5 Milliarden Dollar Umsatz) bereits an den etablierten PayTV-Kanal HBO (4,9 Milliarden) herangekommen ist. (re/code)

Sehtipp für “Psycho”-Fans: Kultregisseur Steven Soderbergh hat den Original-Hitchcock-Streifen (1960) mit dem Remake von Gus Van Sant’s (1998) in einem sehr gelungenen Film-Mashup miteinander vereinigt und zeigt ihn nun auf seiner eigenen Website “Extension 765″. (Hintergründe auf Tubefilter)

Lesetipp: Christoph Ullrich schildert auf FAZ.net unter der Überschrift “Liebling, ich habe die Quote geschrumpft” ebenso interessant wie amüsant sein “Leben als GfK-Testhaushalt”. Und verrät nebenbei, wie einfach zu manipulieren und generell erschreckend ungenau die Quotenmessung in Deutschland bislang ist.

In eigener Sache: Wir freuen uns sehr, dass OneTV Mag Medienpartner des diesjährigen newTV-Kongresses in Hamburg ist, einer der wichtigsten Veranstaltungen der modernen, digitalen Bewegtbildszene. Wir werden natürlich über den hochkarätig besetzten Kongress, der am 3. April stattfindet, berichten – aber auch bereits im Vorfeld Themen, Teilnehmer und Thesen in loser Reihenfolge vorstellen. (Website des newTV-Kongress)

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Datenbrille “Google Glass” wird zum Second Screen

Google Glass, die viel diskutierte “Datenbrille” des US-Konzerns, wird immer mehr auch zum Objekt von Entwicklern im TV- und Videobereich. Nun stellte der niederländische Telekommunikationskonzern KNP eine zusammen mit der Tech-Agentur “Accenture” entwickelte Erweiterung von Google Glass vor, die sich sowohl als Steuerungsinstrument wie auch als Second-Screen-Applikation während des TV-Konsums nutzen lässt.

(Credit: Demo-Video KNP/Accenture)

OneTV-News: Twitter kommt ins Kino

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Den Second Screen als Begleiter von TV-Programmen hat Twitter schon (fast exklusiv) erobert, nun kommt das Kino dran. Zwar ist noch kein Hollywood-Streifen über die Geschichte des Kurznachrichtendienstes in Sicht, trotzdem wird Twitter ab Sommer zumindest in den USA regelmäßig in den großen Cinemas präsent sein. Im Rahmen einer Kooperation mit dem größten US-Kinowerbevermarkter National CineMedia wird Twitter vor jeder Vorstellung eine einminütige “Social PreShow” präsentieren, die Tweets und Vine-Kurzvideos zu aktuellen Kinofilmen zeigt. (Variety.com)

Die erwartete, heftige Debatte über Netzneutralität hat die neue Kooperation zwischen Comcast und Netflix ausgelöst. Der Vertrag sieht vor, dass Netflix seine Videostreams in Zukunft bei Comcast gegen eine Extra-Gebühr über spezielle Schnittstellen übertragen darf, vorrangig behandelt gegenüber anderen Netzangeboten. Während Kommentatoren wie Klint Finley für Wired gleich “die Zukunft unseres Internets” bedroht sehen, sind andere NewTV-Experten deutlich entspannter. So kommentiert Will Richmond von Videonuze, es sei verständlich, dass ein Unternehmen, das zu bestimmten Tageszeiten rund ein Drittel des gesamten Internet-Datenverkehrs bestreite, ständig nach den besten technischen Übertragungsmöglichkeiten suchen und dabei auch Kooperationen eingehen müsse. Das hätten andere datenintensive Anbieter wie Youtube und Amazon in der Vergangenheit auch mehrfach getan.

Ein “einzigartiges interaktives Live-Erlebnis” soll der nächste Eurovision Song Contest (ESC) werden. Das verspricht mit breiter Brust zumindest die ARD. Allerdings (natürlich) nicht bei DasErste. Stattdessen wird der ESC in diesem Jahr auch auf dem digitalen Ausweichkanal EinsPlus übertragen. Und da sollen dann tatsächlich Fotos, Tweets und Kommentare der Zuschauer parallel zum ESC-Fernsehsignal auf dem Bildschirm zu sehen sein. (dwdl.de)

Youtube ist die mit Abstand populärste Website unter Kindern und Jugendlichen. Drei Viertel aller US-Teens besuchen regelmäßig die Videoplattform, erst mit gehörigem Abstand folgen Facebook, iTunes und Instagram. (re/code.net)

Facebook rüstet weiter auf für den Kampf um TV-Werbemilliarden: Das Soziale Netzwerk verpflichtete nun mit Sybil Goldman eine der bekanntesten TV-Media-Expertinnen der USA. Sie soll für Facebook vor allem hochrangige Kooperationen mit Produktionsfirmen abschließen. (Tubefilter)

Ende der Blockade: Kabel Deutschland will jetzt doch weitere HD-Sender von ARD und ZDF in sein Angebot mit aufnehmen, geplant sei ein Termin Mitte diesen Jahres. Der “Kabelstreit” sei damit allerdings längst nicht beendet, verlautet es aus dem Unternehmen. Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW streiten sich seit über einem Jahr mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten über die sogenannten “Einspeiseentgelte”. (Digitalfernsehen.de)

Loewe doch vor dem Aus: Der Rettungsplan des insolventen TV-Geräteherstellers ist nicht aufgegangen, die erst vor wenigen Wochen mit großen Jubel empfangene Investorengruppe ist wieder vom Kaufvertrag zurückgetreten. (FAZ.net)

Lesetipp: Thorsten Zarges analysiert für dwdl.de die Situation der kleineren Sender auf dem deutschen TV-Markt und fragt, warum sie nicht viel öfter mit eigenproduzierten, hochwertigen Serien aufwarten. Mit Ausnahme von RTL, Sat.1 und den Öffentlich-Rechtlichen seien aber alle anderen deutschen Fernsehsender aus der Serienproduktion aus- bzw. gar nicht erst eingestiegen.

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OneTV-News: Für Twitter ist noch lange nicht Sendeschluss

Twitter ist auch als "Second Screen"-Plattform erfolgreich

Twitter ist auch als “Second Screen”-Plattform erfolgreich

From Hero to Zero: Kaum verliert man mal eine schlappe halbe Milliarde Dollar, mag die Welt einen schon nicht mehr. So ähnlich muss es den Angestellten einer Firma namens Twitter gegangen sein, als sie die veröffentlichte Meinung über ihre – neutral betrachtet – bescheidenen Quartalszahlen verfolgten. Bashing, wohin man schaute: zu wenig User, zu wenig Visits, zu viele Medienleute als Stammpublikum. Nun ja, vielleicht kommen die Schwanengesänge von der Börse doch etwas zu früh für ein Unternehmen mit weltweit 250 Millionen Kunden und einer globalen Medienmarkenpräsenz, auf die CNN in seinen besten Tagen neidisch gewesen wäre. Und dann war da ja noch diese Idee vom Lance Ulanoff, dem Starautoren von Mashable: “Only Twitter TV Can Save Twitter”

Neuer Reichtum macht leichtsinnig: Kaum schreibt Sky Deutschland zum ersten Mal in seiner Geschichte schwarze Zahlen, genauer gesagt: ein schwarzes EBITDA, verschenkt es sein Online-Zusatzangebot “Sky GO” gratis an alle Kunden. Zuvor hatte der für Smartphones, Tablets und PCs optimierte Dienst Extra-Geld gekostet. Zusätzlich will Sky den immer populäreren mobilen Service im Laufe der nächsten Monate komplett umbauen. (dwdl.de)

Der absolute Held auf Youtube derzeit nennt sich “Sir Fedora”, ist ein schüchterner kleiner amerikanischer Junge und erlebt dank einer süßen Geschichte im Netz-Sammelsurium Reddit gerade einen Fan-Ansturm in den Sozialen Medien. Ob “Sir Fedora” echt oder ein Marketing-Gag ist, ist allerdings noch offen. (Tubefilter)

Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA werden derzeit offensichtlich die Grenzen des immer üppiger werdenden Datenstroms erreicht. Was hierzulande vor allem am Abend bei Video-on-demand-Diensten wie Maxdome oder Watchever immer häufiger zu beobachten ist, nämlich eine deutliche Verminderung der Streamingqualität, beschäftigt nun auch die US-Technikportale. In der Primetime seien Anbieter wie Netflix oder Hulu sehr oft von Störungen und Aussetzern betroffen, berichtet GigaOm. Grund dafür seien die mit der immer höheren Auslieferungsqualität vollkommen überlasteten Serverstrukturen.

Nächster Versuch: Amazon startet eine neue Welle seiner Pilot-Offensive. Wie bereits im vergangenen Jahr werden die Amerikaner insgesamt 10 neue Serienformate auf ihrem “Instant-Video-Service” vorstellen, aus denen dann nach Abrufzahlen und Publikumsfeedback eine oder mehrere Ideen ausgewählt und produziert werden. (Hollywood Reporter)

Mutige Franzosen: Statt einer aufwendigen TV-Kampagne bewirbt Peugeot sein neues Modell RCZ R ausschließlich über Instagram- und Vine-Videos. (Lead Digital)

Länger als man denkt… sind nach einer neuen Studie die Werbespots auf Youtube, die den meisten Umsatz machen. (econsultancy.com)

Software-Tipp: Wie das kleine Start-up “Vidyo” aus den Hangouts von Google+ RICHTIG tolle Webcam-Konferenzen zaubert, erklären die Kollegen von re/code.

Veranstaltungshinweis: Der wie gewöhnlich gut besetzte, nächste newTV-Kongress in Hamburg findet am 3. April diesen Jahres statt. Das diesjährige Motto lautet: “everybody >> everything – The new formula for media success?” (Veranstalterinfo)

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