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Nike gewinnt Webvideo-WM

Nike-WM-Spot "Winner stays": Sieger in der Webvideo-WM

Nike-WM-Spot “Winner stays”: Sieger in der Webvideo-WM

Gewinner: Obwohl Nike gar nicht offizieller WM-Sponsor war, hat der US-Sportartikelhersteller von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien am meisten profitiert Read More »

Gerüchte um neues Youtube-Förderprogramm

youtube_neu_aufmacherAbsage: Youtube plant wohl doch keine Wiederauflage seiner “Originals”-Förderinitiative. Am Wochenende waren in den USA Gerüchte aufgekommen, nach denen die Videoplattform Investitionen von mehreren Millionen Dollar in die Schaffung neuer, sogenannter “Premium”-Inhalte beabsichtige. Nach Informationen von Tubefilter handelt es sich bei den bekanntgewordenen Gesprächen zwischen Youtube und einigen Webvideo-Produzenten nur um einen “normalen Gedankenaustausch” ohne finanziellen Hintergrund. Die Google-Tochter hatte das “Originals”-Programm, mit dem vor allem traditionelle TV-Sender und -Produzenten auf die Videoplattform gelockt werden sollten, im vergangenen Jahr nach eher mäßigem Erfolg eingestellt.

Weltmeisterlich: Mit 32,2 Millionen Tweets während des Endspiels Deutschland gegen Argentinien verzeichnete Twitter am Ende der Fußballweltmeisterschaft noch einmal einen Useransturm. Die Zahl der Final-Tweets blieb allerdings um 3,4 Millionen hinter dem Rekordwert des deutschen Halbfinales gegen Brasilien zurück. (Statista)

Strategie: Nach einer viel beachteten Startkampagne und positiven Userreaktionen ist es um den Internet-TV-Anbieter “Magine” hierzulande etwas ruhiger geworden. In einem Interview mit “Digital Insider” erläutert CEO Mattias Hjelmstedt nun, warum Deutschland die “Feuertaufe” für das Magine-Geschäftsmodell darstellt: Die regulatorischen Hürden seien hierzulande viel höher als in anderen europäischen Staaten, so Hjelmstedt. Schaffe man die, “so schafft man alle übrigen in Europa auch”. (Digitalfernsehen.de)

Ausgebaut: Seit der Öffnung der Entwicklerschnittstelle im Februar wurden bereits über 400 Apps für Googles “Chromecast” entwickelt oder angepasst. Noch für dieses Jahr rechnet Google mit mehreren tausend weiteren Angeboten auf dem HDMI-Stick. (Multichannel.com)

Etikett: Mit einer Namensänderung zu “Horizon Go” will Unitymedia Kabel BW sein mobiles Angebot bekannter machen. Bislang firmierte die App – wie auch die Settop-Box des Unternehmens – unter dem Titel “Horizon TV”. Parallel zum Namenswechsel kommt eine überarbeitete iOS-Version. (DWDL.de)

Hintergrund: Auch Webvideos über Wirtschaft können spannend und unterhaltsam sein, und damit auch zu viralen Erfolgen werden. Davon ist zumindest Paul Marcum überzeugt, der neue Chef von Bloombergs schon jetzt sehr umfangreichen Online-Videoangebot. Wichtig dabei sei vor allem, nicht versuchen zu wollen, das Fernsehen neu zu erfinden. (Adweek)

Lesetipp: “Allmachtsphantasien”, “Selbstherrlichkeit”, “schamloser Betrug” – Hans-Peter Siebenhaar lässt sich in seiner Medienkolumne für das Handelsblatt über die Affäre bei der ZDF-Show “Deutschlands Beste” scharf über das Zweite und vor allem dessen Programmdirektor Norbert Himmler aus. Der sei mit seiner “gottähnlichen” Attitüde nicht mehr tragfähig für die Sendeanstalt.

Youtubes Streit mit Adele und Radiohead eskaliert

Popstar Adele: Youtube droht mit Sperrung

Popstar Adele: Youtube droht mit Sperrung

Streit: Die Auseinandersetzungen zwischen Youtube und den Vertretern vieler kleiner Music-Labels eskalieren. Nun hat Youtube angekündigt, schon “innerhalb der nächsten Tage”, Videos von Künstlern zu sperren, die nicht mit dem neuen Streaming-Angebot “Youtube Music Pass” kooperieren wollen. Youtube will sein neues Pay-Angebot, nach monatelangen Verzögerungen, im Herbst starten, um Musikdiensten wie Spotify oder Pandora Konkurrenz zu machen und hat dafür auch unter anderem mit den drei großen Musikkonzernen Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Partnerschaften geschlossen. Doch etliche Labels, nach Schätzungen der Financial Times rund 10 Prozent der gesamten Musikindustrie, protestieren schon lange gegen das aus ihrer Sicht “erpresserische” Verhalten Youtubes und verweigern sich dem “viel zu niedrigen Angebot” für die Nutzung der Musikrechte. Betroffen von dem Streit, den die Indie-Labels unter anderem auch vor der EU-Kommission austragen wollen, sind Popkünstler wie Radiohead, The National oder auch Oscarpreisträgerin Adele.(The Guardian)

Neustart: Sky Deutschland hat sein mobiles Angebot “Sky Go” einem umfassenden optischen und inhaltlichen Relaunch unterzogen. Neben einer deutlich verbesserten Navigation wurden auch neue Angebote, vor allem im Sportbereich, integriert. Zudem ist nun auch das Programm der Sky-VoD-Services “Snap” in der App enthalten. (DWDL.de)

Geheimnisvoll: “Victorious”, ein sogenanntes “Stealthy Startup”, das Youtube-Stars dabei helfen will, außerhalb Googles Videoplattform (und ihrer Einnahmen-Sharing-Politik) zu Erfolg und Geld zu kommen, hat seinerseits anscheinend bereits guten Erfolg dabei, Geld einzusammeln. Nach einem Bericht von Recode hat das von vielen Gerüchten umwitterte Victorious, das tatsächlich derzeit noch “unter dem Radar” agiert, mittlerweile über 13 Millionen Dollar Kapital von diversen Geldgebern bekommen.

Aufgerüstet: Netflix ante portas, da peppt so mancher VoD-Service hierzulande sein Angebot noch einmal kräftig auf. So hat sich Amazon für seinen “Prime-Instant-Video”-Service nun die Streamingrechte an der von Starz Digital Media produzierten Monumentalserie “Spartacus” gesichert, und präsentiert sie ab sofort in Deutschland. (Variety)

Aufgerüstet II: Ab sofort können Nutzer des “Entertain”-Angebotes der Telekom auch das VoD-Programm von Maxdome abrufen. Maxdome ist der erste Drittanbieter, der von der Telekom in die Entertain-Plattform integriert wird. Bislang stand den Nutzern lediglich das hauseigene “Videoload” zur Verfügung. (Digitalfernsehen.de)

Newcomer: Neben Zattoo, Magine und diversen kleineren Anbietern ist in Deutschland noch Platz für einen weiteren IPTV-Service. Das zumindest ist die Meinung von “Takeeasy”, eines Schweizer Telekommunikationsanbieters, der jetzt eine Internet-TV-Plattform hierzulande gestartet hat. Das Angebot, das mit jedem DSL-Anschluss und einer eigens angebotenen Settop-Box nutzbar sein soll, enthält im Grundpaket 70 TV-Sender, ist in den ersten sechs Monaten kostenlos und dann für 14,95 Euro monatlich zu haben. (Digitalfernsehen.de)

WM auf Bild.de: Verbalgrätschen gegen die “Trottel”

WM-Spielbericht auf Bild.de: "Heeeuuul dooooch!"

WM-Spielbericht auf Bild.de: “Heeeuuul dooooch!”

Mit dem Einkauf der Highlights der diesjährigen Fußball-WM hat Bild.de den nächsten Schritt im Aufbau eigener Bewegtbildkompetenzen gemacht. Das Springer-Medium möchte sich neben den klassischen TV-Sendern als ernstzunehmendes Fußballangebot etablieren. Leider aber halten nicht Beteiligten bei diesem ambitionierten Vorhaben mit. Oder gehören die verbalen Blutgrätschen von Kommentator Dirc Seemann bei der sechsminütigen Zusammenfassung des Spieles Deutschland – Portugal etwa zur Strategie? Ungewöhnlich plump selbst für raubeinige Bild-Verhältnisse ließ der studierte Jurist Seemann (der übrigens für einen Sportjournalisten einen interessanten Nebenerwerb hat) neben einigen plumpen Nationalismen (“Machen diese Kerle die Nation stolz und glücklich?”) und Logik-Aussetzern (“Das nahm natürlich Last von dieser Verantwortung”), vor allem Häme gegen den Gegner los. So wetterte Seemann etwa gegen den portugiesischen Abwehrspieler Pepe, der die Rote Karte bekam: “Was für ein Dussel! Danke, Pepe, Du Trottel !” Oder zu Bildern eines enttäuschten Ronaldos: “Und (was war) auf der anderen Seite? Bitte entschuldigen Sie, hahaha. Heul doch! Heeeeuuuuuul dooooooooch!” Echt zum Weinen.