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Hondas millionenschwere Youtube-Pläne

Honda "Stage"-Projekt: "Wir wollen einen emotionalere Verbindung zu unseren Kunden"

Honda “Stage”-Projekt: “Wir wollen einen emotionalere Verbindung zu unseren Kunden”

Investment: Die Ankündigung des Automobilkonzerns Honda, einen eigenen Youtube-Musikkanal aufzubauen, sorgt in der WebTV-Szene für nachhaltige Diskussionen. Während einige Branchenkenner das millionenschwere Investment der Japaner eher skeptisch beurteilen, ist für viele Experten mit dem “Honda Stage”-Kanal, der neben Youtube auch auf Web-Netzwerken wie Vevo oder “Live Nation” angeboten werden soll, die nächste Entwicklungsstufe des Content-Marketing-Trends erreicht. Denn Honda, als Sponsor im Pop-Tour-Business schon lange tätig, möchte den Kanal mit einer neu gegründeten, eigenen Produktionsunit höchstselbst betreiben. Ebenso bemerkenswert: Der Aufbau wird ausschließlich aus Geldern finanziert, die aus nun gestoppten, klassischen TV-Kampagnen stammen. “Statt unsere Werbespots vor irgendwelche Videos anderer Leute zu schalten, haben wir uns entschlossen, unsere Werbegelder lieber für einen viel direktere, emotionalere Verbindung unserer Marke mit den Kunden auszugeben”, sagt Hondas US-Marketingchef Tom Peyton. Man kann sicher sein, dass Hondas Experiment in sehr vielen Chefetagen sehr genau beobachtet wird. (USA Today, News-Update) (Wall Street Journal, Analyse)

Reklame: Mit einer aufwändigen Werbespot-Kampagne auf vielen großen US-TV-Channels bewirbt Youtube erneut ausgewählte Stars seiner Videoplattform. Nach einer Reihe von Beauty- und Mode-Vloggerinnen vor einigen Wochen stehen nun die “Epic Rap Battles” der Maker Studios und die Newsformate des derzeit von Time Warner umworbenen “Vice News” im Mittelpunkt der Spots. (Adage)

Unverdrossen: Nach seinem Einstieg beim finanziell schwer angeschlagenen Sender NRW.TV lässt Ex-RTL-Deutschland-Chef Helmut Thoma nun Jungtalente als Programmmacher ran. Die neue zweistündige “interaktive” Live-Sendung “NIX TV”, die ab kommenden Mittwoch täglich ab 20:00 Uhr ausgestrahlt werden soll, wird hauptsächlich von vierzig Absolventen der nordrhein-westfälischen Medienhochschule produziert. (DWDL.de)

Neugeschäft: ProSiebenSat.1 treibt die strategische Neuausrichtung, weg vom klassischen TV-Geschäft, weiter voran. Der Konzern plane nach dem Einstieg beim Musikanbieter Deezer den Kauf weiterer Online-Händler und will so sein Digitalgeschäft bis 2018 auf eine Milliarde Euro verdoppeln. (Wirtschaftswoche)

Expansion: Das Leipziger Internetradio detektor.fm kommt mit einer eigenen App für SmartTVs. Das Angebot aus Audio-Livestreams, selbstproduzierten Musikvideos und Zusatzinformationen wird auf Geräten von Samsung, LG, Philips, Toshiba und Panasonic laufen. Auch Liveschalten zu bestimmten Studiosendungen sind geplant. (kress.de)

Umfrage: “Binge-Viewing” und “Second Screen” sind für immer mehr TV-Zuschauer keine exotischen Fachbegriffe mehr. Sowohl der stundenlange Konsum von TV-Serien als auch der Gebrauch von Smartphones während der Fernsehsessions erlebe einen “bemerkenswerten Boom”, ergab eine breit angelegte Edelman-Studie in den USA, Großbritannien und China. (Home Media Magazine)

Analyse: Patrick Schulze geht für Digitalfernsehen.de der Frage nach, ob sich ein Video-on-Demand-Geschäft in einem bereits mit Free- und PayTV-Angeboten sehr gut bestückten Markt wie Deutschland überhaupt erfolgreich aufziehen lässt. In der vergangenen Woche hatte es Berichte über finanzielle Probleme bei Watchever gegeben, dessen Mutterkonzern Vivendi nach hohen Anfangsverlusten angeblich nach einem Käufer für den VoD-Dienst suche.

Lesetipp: Markan Karajica, Digitalchef der ProSiebenSat.1-Gruppe, erklärt im Interview mit der “Berliner Zeitung”, warum das lineare Fernsehen aus seiner Sicht die “besten Jahre” noch vor sich habe. Vor allem die Entwicklung mobiler Angebote würde auch für das klassische TV neue Chancen bieten. Vor wenigen Wochen hatten ProSiebenSat.1 seine gebührenpflichtige App “7TV” vorgestellt.

Nix Schleichwerbung: Y-Titty macht’s jetzt offensichtlich

Y-Titty-Werbung für Rügenwalder: Kritik von Fans

Y-Titty-Werbung für Rügenwalder: Kritik von Fans

Unbeirrt: “Unterstützt durch super unauffällige Produktplatzierung” ist, wie ein Hinweis am Anfang verrät, ein neuer Webvideoclip von Y-Titty. Die Youtube-Helden und ihr Vermarkter Mediakraft haben die Aufregung um vermeintliche Schleichwerbung der Gruppe offensichtlich gut weggesteckt und machen in einem aktuellen Clip mit der Figur “Hashtagman” fröhlich (und ganz offensichtlich) Werbung für Rügenwalder (Curry-) Würstchen. Wie die Kommentare unter dem Video zeigen, allerdings nicht zur uneingeschränkten Freude ihrer Fans, die die “Kommerzialisierung” ihrer Helden teils massiv kritisieren. Eine Landesmedienanstalt oder ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender haben sich dazu aber noch nicht gemeldet.(Meedia)

Wachstum: In seiner aktuellen “Entertainment und Media”-Prognose sagt PricewaterhouseCoopers eine Verdopplung der Werbeausgaben für Onlinevideo innerhalb der nächsten vier Jahre voraus. In den USA werde das Gesamtvolumen im Jahre 2018 insgesamt 6,8 Milliarden Dollar betragen – im Vergleich zu 3,2 Milliarden in 2014. Hauptgrund dafür seien die nach wie vor exorbitant steigenden Reichweiten von digitalem Bewegtbild, vor allem auf mobilen Geräten. (Videonuze)

Demokratisch: Zwei Sitcom-Reihen und eine Krimiserie sind die Kandidaten des diesjährigen “TVLabs” von ZDFneo. Seit 2011 präsentiert der “junge” Sender des Zweiten ausgewählte Pilotsendungen zu neuen Serienformaten, über die die Zuschauer dann abstimmen dürfen. Die diesjährigen Piloten werden ab August zur Ansicht sowie zur Abstimmung bereitstehen. (DWDL.de)

Verbreitert: ProSiebenSat1 bietet seinen VoD-Service “Maxdome” nun auch über Microsofts Spielekonsole Xbox One an. Die entsprechende App soll im Sommer verfügbar sein. Maxdome ist bereits über SmartTVs, diverse Settop-Boxen und die Playstation von Sony nutzbar. (Focus.de)

Kontakt: Google eröffnet mit seiner neuem Angebot “Google Partner Select” auf der Doubleclick Plattform einen Marktplatz für Premium Video Content, auf dem Anbieter und Werbetreibende direkt in Kontakt treten können. Google verspricht (sich) dadurch weniger bürokratischen Aufwand und schnellere Entscheidungswege. (Media Post)

Befördert: Das NDR-Satiremagazin „Extra 3“ wird ab Oktober auch im Ersten Programm der ARD zu sehen sein, „einmal monatlich donnerstags im Anschluss an die ‘Tagesthemen’ um 22.45 Uhr“ wie der NDR den Kollegen der Funkkorrespondenz bestätigte. Es handele sich dabei um eine jeweils neu konzipierte Sendung, nicht eine Wiederholung der NDR-Episoden.

Neuanfang: Der Bildungssender “BR Alpha”, der in “ARD Alpha” umgetauft wird, um eine größere Zielgruppe anzusprechen, möchte sich auch inhaltlich neu positionieren. Neben der Übernahme von Produktionen anderer ARD-Anstalten will der BR dafür auch zahlreiche neue Eigenproduktionen beisteuern. (Digitalfernsehen.de)

Erweitert: RTL hat seine VoD-Angebote nun auch komplett bei Kabel Deutschland verfügbar gemacht. Ab sofort sind neben RTL NOW und VOX NOW nun auch RTL Nitro NOW, n-tv now, Super RTL NOW und RTL II NOW via “Select Video” zu erreichen. (Quotenmeter.de)

Fans pushten “Kollegah” zum Webvideopreis

Webvideopreisträger "Kollegah" (mit Moderator Joko Winterscheidt)

Webvideopreisträger “Kollegah” (mit Moderator Joko Winterscheidt)

Differenzen: Wäre es nach der Jury des Deutschen Webvideopreises (WVP) gegangen, hätte der Rapper “Kollegah” nicht drei, sondern keine einzige Auszeichung bei der diesjährigen Verleihung erhalten. Das geht aus den Voting-Ergebnissen hervor, die Webvideopreis-Ausrichter Markus Hündgen im WVP-Blog öffentlich machte. Die Fachjury, gebildet aus Gewinnern und Nominierten der vergangenen Jahre, hatte die zwei nominierten Beiträge des Rappers in drei Kategorien jeweils nur auf die Plätze 3, 4 und 5 gewählt – eine massive Fan-Unterstützung, die mit 50 Prozent gewertet wurde, schob “Kollegah” dann aber auf alle drei ersten Plätze. Gegen die Auszeichnungen für den Rap-Künstler (mit bürgerlichen Namen Felix Antoine Blume) hatten viele Fans und Youtuber schon während der Verleihung protestiert.

Konkurrenz: Deutliche Kritik gegen einen neuen Mitbewerber übt Zattoo-Chef Nick Brambring im Interview mit “IPTV-Anbieter”: “Es gibt Magine in Deutschland, die sich so positionieren als hätten sie Internet-TV erfunden. Wir als Zattoo machen das seit 2006. Dann geht teilweise aus dem Markenauftritt dieses Anbieters hervor, das Catch-Up-TV von ihnen kommen würde – das machen wir in der Schweiz bereits seit 2010″, so Brambring. Was Magine derzeit mit seinem Gratisangebot mache, sei nicht nachhaltig: “Es werden ja derzeit Inhalte eingekauft und verschenkt.”

Wachstum: Interessante Zahlen über den US-Bewegtbildmarkt bietet die aktuelle Analyse von Digiday. Danach werden sich die Werbeausgaben für digitales Video von 4,18 Milliarden Dollar 2013 auf 12,27 Milliarden im Jahre 2018 erhöhen – allerdings bleibt der Abstand zum klassischen TV-Geschäft (78,64 Milliarden in 2018) nahezu gleich. Vor allem im Geschäft mit NewTV-Inhalten über VoD-Plattformen liege das größte Wachstumspotential für die Branche.

Angebot: Wohl auch als eine Art von “Begrüßungsgeschenk” für den neuen Konkurrenten Netflix ist das aktuelle Angebot zu werten, mit dem Watchever auf Kundenfang geht: Für sechs Monate Nutzung des Dienstes plus eines Gutschein für einen TV-Streamingstick “Chromecast” von Google (im Werte von 35 Euro) ruft der deutsche Video-on-demand-Anbieter gerade mal 49 Euro auf. Wohl ein erster Vorbote auf den Preiskrieg, der im Herbst mit dem Start von Netflix hierzulande beginnen wird. (Area DVD)

Exklusiv: Drei Euro pro Monat kostet es, wenn man über die neue ProSiebenSat.1-App “7TV” auf das Liveprogramm der Sendergruppe plus ausgewählter Inhalte der Mediathek zugreifen will. Die 7TV-App gibt es derzeit für iOS und Android, eine Windows-App soll folgen. (heise.de)

Genervt: Zu lange Werbung, langweilige Shows, zu viel Gewalt – das sind die häufigsten TV-Ärgernisse der Deutschen. Das ergab eine Umfrage der Bauer-Programmies “Auf einen Blick”. Interessant: Während die “Flut” von Castingshows ebenfalls kritisiert wird, stört sich an den allgegenwärtigen Kochsendungen kaum jemand. (wuv.de)

Etikett: Der Bayrische Rundfunk benennt seinen, bislang nicht übermäßig erfolgreichen Bildungssender “BR-alpha” um und will unter dem neuen Namen “ARD-alpha” nun bundesweit Zuschauer gewinnen. (Quotenmeter.de)

Lesetipp: “Das Fernsehen erlebt sein zweites goldenes Zeitalter“, “Das Fernsehen übernimmt das Internet” – Time Warner CEO Jeff Bewkes gibt sich im CNN-Interview (Vollständiges Transkript unter dem Videoplayer) mehr als optimistisch über die Zukunft des Mediums. Vor allem in der technologischen Verbindung von Netz und TV und damit den Möglichkeiten einer bestmöglichen Nutzererfahrung überall sieht Bewkes den entscheidenden Schritt für die Transformation des klassische Systems in die Moderne. Selbst abzüglich des PR-Sprechs: Wann hat man solche Aussagen schon von einem deutschen Senderchef gehört?

OneTV-News: Endemols große Pläne mit Youtube-Star Michelle Phan

Youtube-Star Michelle Phan: Vor dem Sprung zur Weltkarriere

Youtube-Star Michelle Phan: Vor dem Sprung zur Weltkarriere

Offensiv: “Endemol Beyond”, der digitale Produktionsarm des niederländischen TV-Konzerns, setzt seine fulminante Expansionspolitik in der Webvideowelt fort. Die Holländer sicherten sich über ihre US-Niederlassung die Dienste von Michelle Phan, einem der größten Stars in der Youtube-Welt. Die 27-jährige Beauty-Vloggerin betreibt den größten Kosmetik- und Schönheitskanal auf der Videoplattform und hat weltweit Millionen von jungen Fans. Einer der Bestandteile der Kooperation wird der Ausbau von Phans eigener Firma “FAWN” (“For All Women Network”) zu einem Lifestyle-Multichannel-Network sein. Auch gemeinsame Projekte im klassischen TV sind geplant.(Variety)

Verspielt: Der US-Kabelkonzern Comcast verhandelt nach US-Medienberichten derzeit mit dem Game-Produzenten “Electronic Arts” (Fifa 14) über die Möglichkeit, Videospiele direkt über seine Streaming-Boxen auszuliefern – eine echte Kampfansage an die Hersteller von Spielkonsolen (Mashable)

Expansion: Der Hollywood-Major “Dreamworks Animation” weitet seine Online-Präsenz mit einem eigenen Youtube-Kanal aus. Auf “DreamworksTV” sind künftig vor allem kurze Animations- und Live-Action-Formate abrufbar. Auch populäre Figuren aus Dreamworks-Spielfilmen sollen auf dem neuen Youtube-Kanal auftreten, unter anderem in Form von Video-Blogs. (Blickpunkt Film)

Umworben: Youtube setzt seine Werbekampagne in eigener Sache mit der Präsentation von “Vice”, dem mehrfach preisgekrönten “New Journalism”-Projekt aus New York, fort. Dessen Youtube-Kanal ist mit knapp fünf Millionen Abonnenten eines der größten journalistischen Angebote auf der Videoplattform. (Tubefilter)

Hartnäckig: Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch der Maker Studio vor einigen Wochen hat sich die Hollywood-Produktionsfirma Relativity nun den nächsten Kaufkandidaten aus dem Youtube-Universum ausgesucht: das erst vor drei Jahren gestartete Multichannel-Network “Fullscreen”, das mit bereits 15.000 Kanälen und über 20 Millionen monatlichen Usern in den USA einer der Aufsteiger der Onlinevideoszene ist. (AdAge.com)

Enttäuschend: Mit nur 3,8 Millionen Zuschauer verzeichnete das RTL-Show-Flaggschiff “Deutschland sucht den Superstar” am Samstag die niedrigste Einschaltquote für ein Finale. Das waren über 800.000 Zuschauer weniger als beim Finale im vergangenen Jahr. 2010 hatten noch 7,5 Millionen Zuschauer “DSDS” eingeschaltet. (DWDL.de)

Premiere: Für den Start der neuen Staffel des Actionthrillers “24” bietet Sky den Fans einen ungewöhnlichen Extraservice. Da der Ausstrahlungstermin der ersten beiden Folgen von “24: Live another day” in den USA um 20 Uhr abends an der Ostküste ist, und die Münchner mit dem “zeitgleichen Start” geworben hatten, werden die beiden Episoden hierzulande also in der kommenden Nacht schon ab 2:10 Uhr verfügbar sein, zunächst nur im Original via “Sky Go” und “Sky Anytime”. (DWDL.de)

Zukunft: “Binge Viewing”, also der stunden- und tagelange Konsum von Serien- und Spielfilmformaten, war das große Thema auf der jährlichen “Cabel Show” in Los Angeles, einem der wichtigsten Branchentreffen der US-TV-Szene. Es gelte, aus dem noch vor wenigen Jahren als “Freak-Vergnügen” belächelten Phänomen nun ein vernünftiges Businessmodell zu machen. In Sachen Video-on-demand-Vermarktung sei die TV-Branche noch ganz am Anfang, so der Tenor des Kongresses. (Home Media Magazine)

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Schöner Placebo-Effekt: Doves neuer Youtube-Hit

Dove "Patches"-Test: Eine perfekt komponierte Botschaft für die Social-Media-welt

Dove “Patches”-Test: Eine perfekt komponierte Botschaft für die Social-Media-welt

Wieder einmal ein schöner Erfolg für Dove: Der Kosmetikkonzern, der bereits mehrfach mit emotionalen Clips zum Thema Schönheit im Social Web Marketingtreffer landen konnte, hat nun auch mit seinem “Beauty Patch”-Video über die scheinbar verblüffenden Effekte eines Placebo-Pflasters bereits nach wenigen Tagen über 19 Millionen Abrufe auf Youtube eingesammelt. Der Clip zeigt, wie Frauen sich dazu bereit erklären, ein angeblich medizinisches Pflaster testen, das ihre Schönheit sofort verbessert soll. Während der Testphase werden die “Kandidatinnen” mit Kameras begleitet, beziehungsweise filmen sich selbst – und tatsächlich geben sich die meisten viel selbstbewusster, berichten darüber, dass sie mehr Komplimente bekommen, fühlen mehr Energie.

Erst am Ende der Testphase erfahren die Frauen (Dove beteuert übrigens nachdrücklich, es handele sich nicht um Schauspielerinnen) die Placebo-Wahrheit. Der Film bildet die perfekt für die Social-Media-Welt komponierte Botschaft ebenso perfekt ab: Wahre Schönheit hängt eben doch vor allem von der eigenen Haltung ab. Auch wenn es andernorts schon heftige Kritik an diesem “manipulativen Betrug” gibt: Diesen Clip werden wir noch oft und lange in unseren Timelines sehen.

Mehr dazu bei den Kollegen von Adweek

OneTV-News: Barack Obamas perfekte Youtube-Strategie

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Vorbildlich: Barack Obamas Social-Media-Offensive, mit der der US-Präsident seine Gesundheitsreform bei einem jüngeren Publikum bewarb, sollte für jedes Unternehmen und Kampagnen in dieser Zielgruppe beispielhaft sein, analysiert Brendan Gahan für Tubefilter. Vor allem Obamas Kooperation mit führenden Youtube-Künstlern habe enorme Wirkung im Web gezeigt. Die Akzeptanzwerte des Präsidenten und seiner Politik seien bei Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit exorbitant gestiegen.

Fehldisponiert: Amazons neue Set-Top-Box “Fire TV” ist bei Amazon ausverkauft. (Recode)

Verpflichtet: Richard Gutjahr, einer der bekanntesten deutschen Blogger, wird ab Mai für den Westdeutschen Rundfunk nicht nur Nachrichtensendungen moderieren, sondern auch neue Web-Formate entwickeln. Bereits vor zwei Jahren hatte Gutjahr zusammen mit anderen die interaktive “Rundshow” für den BR moderiert. (Clap-Club)

Interaktiv: ProSieben nimmt mit der Musikshow “Keep Your Light Shining” laut Eigenbeschreibung “als erster Sender weltweit” ein Castingformat mit Live-App-Voting ins Programm. Die Münchner kommen mit dem Start am 22. Mai der nationalen Konkurrenz von RTL zuvor, das seine ganz ähnliche Show “Rising Star” wohl erst später launchen wird. (Kress.de)

Überrascht: Vor allem dank des sensationellen Starterfolges von Jimmy Fallon bei der “Tonight Show” blickt der US-TV-Konzern NBC sehr optimistisch in die nahe Zukunft. Auch Rivale CBS glaubt an ein Wiedererstarken des klassischen TV, bei Zuschauern und Werbetreibenden. Entscheidend sei dabei die hohe Qualität neuer Inhalte bei Shows und Serien. (New York Times)

Ausgerechnet: Youtube schadet der Musikindustrie mehr als gedacht. Zu diesem Schluss kommen zumindest Wissenschaftler der University of Colorado, die nun die Plattenverkäufe von Warner im Jahre 2009 analysierten – einer Phase, in der Warner gegen die Verbreitung von Songs auf Youtube vorgegangen ist. Gerade Top-Alben haben sich demnach in dieser Zeit deutlich besser verkauft. (Computerwelt.at)

Lesetipp I: Hans Hoff fordert für DWDl.de das “Ende des Formatfernsehens”. Warum, z.B. müsse ein “Tatort” jedes Mal 89 Minuten dauern, wenn die Geschichte doch nach 60 Minuten auserzählt sei? Zudem wachse “eine Generation von jungen Menschen heran, denen es völlig wurscht ist, wann etwas wo läuft. Sie wollen ihre Sendung genau dann sehen, wenn sie sie sehen wollen. So was lässt sich einrichten.

Lesetipp II: Philip Oltermann analysiert für den “Guardian” die deutsche TV- und Webvideolandschaft und vor allem die europaweit erstaunlichen Karrieren von deutschen Youtube-Stars wie Y-Titty, Grohnk oder LeFloid. Fazit: “Among the educated bourgeoisie in the big cities, not owning a TV set has become a matter of pride.”

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OneTV-News: Youtube lockt Werbekunden mit Reichweitengarantie

Youtube_GeldGarantiert: Mit einem Geschäftsmodell aus der klassischen TV-Welt möchte Youtube bei großen Werbekunden punkten. Die Videoplattform will laut Berichten von US-Medien ausgewählten Anzeigenkunden eine gewisse Mindestzahl von Zuschauern für ihre Videospots zusagen. Ein Werbespot wird in diesem Fall mindestens so lange geschaltet, bis ein vereinbarter Wert erreicht ist. Die Maßnahme ist ein weiterer Versuch von Youtube, die traditionellen TV-Budgets von Markenartiklern in die Webvideowelt zu holen. Hierzu vergibt die Google-Tochter seit einiger Zeit bereits auch inoffiziell Zusicherungen für “qualitativ hochwertige Umfelder”.(Wall Street Journal)

Stabiler: Die Qualität und Standfestigkeit von Videostreams hat sich im vergangenen Jahr nochmals deutlich verbessert – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich die Gesamtzahl der abgerufenen Streams 2013 beinahe um 30 Prozent erhöht hat. Sorge bereitet allerdings die gestiegene Zahl von Startfehlern. Das geht aus einer neuen Studie des Videoanalysten Conviva hervor.(Videonuze)

Jugendlich: Um wieder verstärkt Zuschauer zwischen 20 und 40 Jahren anzusprechen, will das ZDF ein neues Nachrichtenformat für jüngere Zuschauer entwickeln, das laut dem stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen “auch im Hauptprogramm laufen könnte”. Das derzeitige Alter der “heute”-Zuschauer liegt deutlich über dem Alterschnitt des ZDF von 61 Jahren. (DWDL.de)

Nachschub: Die Auswahl auf dem “Chromecast”-TV-Stick von Google wird immer üppiger. Nun kamen, zunächst in den USA, drei attraktive neue Angebote hin: der Musik-Streamingservice “Rdio”, der Video-Video-on-demand-Dienst “Vudu” und Sonys Comedy-Kanal “Crackle”. (CNet)

Enttäuschend: Eine Quotenkurve wie eine Achterbahnfahrt hat die erste Staffel der Cartoon-Serie “Deutsches Fleisch” hinter sich, mit der “ZDFneo” beim jungen Publikum punkten wollte. Trotz einiger guter Zahlen für einzelne Folgen, blieb die Serie, Gewinner des “TVLabs” 2012, hinter den Erwartungen zurück. (Quotenmeter.de)

Aufgerüstet: “Snap”, die Online-Videothek von Sky Deutschland, ist ab heute auch über Android verfügbar – zunächst allerdings nur für Smartphones und Tablets von Samsung. (DWDL.de)

Sehtipp: Ein “Branded-Content”-Video ganz besonderer Art ist der Spot, den der bekannte Youtube-Produzent Kurt Hugo Schneider jetzt für die US-Automarke “Buick” kreiert hat. Darin dreht sich alles um Basketball – und um ein Auto. (Tubefilter)

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Plant Yahoo einen Youtube-Konkurrenten?

Yahoo-LogoGerücht: Schon seit einigen Jahren forciert Yahoo-Chefin Marissa Mayer das digitale Bewegtbildgeschäft. Auf der eigenen Videoplattform “Yahoo Screen” leistet sich der Internetkonzern immer wieder kostspielige Leuchtturm-Produktionen, mit der Verpflichtung des amerikanischen NewsTV-Stars Katie Couric setzte Mayer bereits im vergangenen Jahr ein eindeutiges Signal in Sachen eigener Video-Ambitionen. Nun aber soll Yahoo planen, noch einen Schritt weiterzugehen: Nach einem Bericht des gewöhnlich gut informierten US-Infoportals “re/code” arbeitet das Unternehmen an einem Konkurrenten zu Googles Videoplattform Youtube. Yahoo sei in konkreten Verhandlungen mit mehreren großen Youtube-Channelbetreibern und Filmrechte-Inhabern, die man mit besseren Konditionen als bei Youtube auf eine neue Yahoo-Plattform locken will. Mit einem Start könnte bereits in einigen Monaten gerechnet werden, allerdings sei kein User-generated-Content wie bei Youtube geplant, meldet “re/code”.

Die Spekulationen über eine Yahoo-Videoexpansion kommen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem bei Youtube (fast) alles in bester Ordnung zu sein scheint. Nach den jüngst bekannt gewordenen Millionen-Investitionen von traditionellen Medienhäusern in Youtube-Netzwerke wie die “Maker-Studios” (Disney), “Machinima” (Warner) oder “Collective Digital” (ProSiebenSat.1) ist die weltgrößte Videoplattform in ihrem Bemühungen, endlich als “seriöser” Bewegtbildanbieter in der Branche wahrgenommen zu werden, ein erhebliches Stück weitergekommen. Auch für bessere Beziehungen zu den Produzenten, die sich über schwache Einkünfte und Gängelung beklagt hatten, hatte sich Youtube in jüngster Zeit engagiert. Trotzdem scheint für einige Unternehmen der Boom im Webvideogeschäft günstig, um den Platzhirschen Youtube anzugehen. Neben Yahoo werden auch Microsoft nach seinem Einstieg bei der Videoplattform “Dailymotion” neue Bewegtbildpläne unterstellt.(recode.net)

Expansion: Das Youtube-Netzwerk “Maker Studios” erweitert sein Angebot ins klassische Fernsehen. Der US-Kabelsender “Music Choice” hat insgesamt 500 Stunden Videoclips von “Maker” gekauft, zusätzlich sollen auch eigene Spartenkanäle mit den Stars “Will.i.am” und “Snoop Dog” entwickelt werden. Die “Maker Studios” hatten in der vergangenen Woche Schlagzeilen gemacht, als bekannt wurde, dass Disney das Netzwerk für ca. 900 Millionen Dollar gekauft hat. (Variety)

Mangelware: Trotz immer höherer Akzeptanz und Abrufzahlen bei Webvideo ist der Bedarf von Werbekunden nach mehr qualitativ hochwertigen Video-Umfeldern nach wie vor enorm groß. Darum wird AOL seine Eigenproduktionen massiv erhöhen, verriet jetzt AOL-Videochef Ran Harnevo – in einem Videointerview mit Adage.com

Stabil: Die Preise für Online-Videowerbung liegen immer noch an der Spitze aller digitalen Werbeformen, vor allem in Qualitätsumfeldern (s. auch Meldung oben) wird händeringend nach mehr Inventar gesucht. (Media Post)

Dementi: Amazon hat Berichte, wonach das Unternehmen ein eigenes, werbefinanziertes Videoportal entwickelt, offiziell zurückgewiesen. Demgegenüber ließ Amazon Meldungen, nach denen der Start einer eigenen TV-Set-Top-Box unmittelbar bevorsteht, unkommentiert. (Tubefilter)

Pop: Der Online-Musikdienst Vevo setzt auf einheimische Künstler, um mehr Erfolg in Deutschland haben. Als erstes Format wurde jetzt die Sendereihe “Auf Achse” gestartet, bei der noch unbekannte, talentierte Bands vorgestellt werden. (Digitalfernsehen.de)

Blues: Dem ZDF droht juristisches Ungemach: Anlass ist eine Klage des Musikverlags Richard Birnbach. Der hält die Rechte am “Fanfaren-Blues”, der 1962 vom Komponisten Klaus Wüsthoff als Erkennungsmelodie der “heute”-Nachrichten entworfen wurde. Beim Relaunch der Sendung 2009 wurde auch die Melodie durch eine niederländische Produktionsfirma geändert, das ZDF zahlte nicht mehr an den Musikverlag. Allerdings erkennt der Kläger immer noch seine Ursprungskomposition wieder und fordert Tantieme. Nun muss dieses Woche das Oberlandesgericht München entscheiden. (DWDL.de)

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Schleichwerbungs-Vorwurf: Mediakraft keilt gegen ARD und ZDF

Mediakraft-Netzwerk: "Keine Beanstandungen bekannt"

Mediakraft-Netzwerk: “Keine Beanstandungen bekannt”

In der Diskussion über mögliche Verstöße gegen Werberichtlinien in Youtube-Videos hat “Mediakraft”, eines der wegen Schleichwerbung beschuldigten Vermarktungsnetzwerke, in harschen Tönen den Bericht des ARD-Magazins “Report Mainz” zurückgewiesen und die Haltung der öffentlich-rechtlichen Sender gegenüber Webvideoproduzenten scharf kritisiert. Read More »