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Disney kauft Maker Studios – für mindestens 500 Millionen Dollar

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Der Disney-Konzern hat den Kauf der Maker Studios, eines der größten Youtube Vermarktungs- und Produktionsnetzwerke, bestätigt. Der Kaufpreis liegt bei 500 Millionen Dollar, kann aber nach Branchenberichten noch auf 950 Millionen steigen, wenn Maker in den nächsten Jahren bestimmte Umsatzziele erreicht. Mit dem Kauf wird Disney zu einem der größten Anbieter von WebVideo und erhöht seine Reichweite vor allem in jüngeren Zielgruppe signifikant. Die 2009 gegründeten Maker Studios erreichen mit ihren über 50.000 Youtube-Kanälen und Stars wie “PewDiePie” rund 380 Millionen Abonnenten und erzielen damit rund 3,5 Milliarden Videoabrufe monatlich.

OneTV-News: Youtube entschuldigt sich für Klagewelle

Youtube_SorryYoutube hat sich bei seinen Produzenten für Fehler bei der Überarbeitung des eigenen Lizenzüberwachungsystems “Content ID” entschuldigt. Die Sache sei “nicht so gelaufen, wie wir uns das erhofft haben”, heißt es in einem Schreiben der Videoplattform: “Wir haben einige Mitglieder unser Community damit frustriert und ratlos gemacht”. Pannen des automatisch nach Urheberrechtsverletzungen suchenden Systems hatten Ende vergangenen Jahres zu einer teils absurden Klagewelle von echten und vermeintlichen Rechteinhabern, vor allem von Musiktiteln gegenüber Youtube-Produzenten geführt. (Tubefilter)

Netflix produziert Comedy mit Jane Fonda: Der Videostreaminganbieter erweitert sein eigenes Portfolio mit der 13-teiligen Serie “Grace and Frankie”, in der Jane Fonda zusammen mit Lily Tomlin zwei Freundinnen spielen, deren Ehemänner sich ineinander verlieben. Produziert wird die Serie von Marta Kauffman, die den Alltime-TV-Klassiker “Friends” erfand. (Time)

Hoffnung für die Hersteller von Smart-TVs: Einer Studie von Tomorrow Focus zufolge ist bereits jedes vierte in deutschen Haushalten befindliche TV-Gerät ein Smart TV. Auch die Internetnutzung nimmt zu: Rund 25 Prozent der Smart-TV-Nutzer sind mit ihrem Gerät bereits online. Ob das allerdings ausreicht, im Wettlauf mit neuen, umkomplizierten Tools wie dem “Chromecast”-Stick von Google Paroli zu bieten, ist fraglich. (Meedia)

Comcast setzt seine digitale Expansion fort: Der größte US-Kabelnetzbetreiber kündigte an, seine App “Xfinity TV Go” mit weiteren 18 Live-Kanälen zu bestücken, darunter auch mehrere in den USA populäre Sportsender. Damit bietet die Comcast-App mittlerweile 53 Kanäle und zusätzlich über 25.000 Video-on-demand-Angebote. (Multichannel.com)

Ausgezeichnet: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf erhalten für ihre Pro7-Sendung “Circus HalliGalli” einen Grimme-Preis 2014. Das teilte Grimme-Direktor Uwe Kammann mit. Pro7 ist der einzige Privatsender unter den Preisträgern. Elf der zwölf Auszeichnungen gingen an öffentlich-rechtliche Fernsehsender, darunter auch das bei ZDFneo laufende “Neo Magazin” mit Jan Böhmermann. (DWDL.de)

Lesetipp: Christophor Rick erläutert auf “Streamingmedia.com” die aktuelle Situation der Onlinevideowerbung. Die Branche sei immer noch durch ein überproportional starkes Wachstum gekennzeichnet durch – bei einem allerdings fast schon dramatischen Preisverfall. So habe sich etwa der der TKP bei Youtube innerhalb weniger Jahre von 25 auf 2 Dollar reduziert.

Lesetipp II: Wie produziert man ein erfolgreiches Webvideo? Die weltbekannten Comedians von “Funny or die” haben hilfreiche Tipps dafür zusammengestellt. Ganz wichtig: locker bleiben. (onlinevideo.net)

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Das sind die neuen Gema-Sperrtafeln auf Youtube

Neue "Gema-Sperrtafel auf Youtube: "Bislang nicht geeinigt"

Neue “Gema-Sperrtafel auf Youtube: “Bislang nicht geeinigt”

Nach dem Urteil des Landgerichts München, das YouTube die Verwendung der bisherigen “Gema-Sperrtafeln” untersagte, hat das Videoportal nun reagiert und den Text der Tafeln verändert. Obwohl man die Entscheidung des Gerichts weiterhin kritisch sehe und weiterhin eine Berufung prüfe, habe man die Blocking-Message leicht geändert, um dem Urteil zu entsprechen, erklärte YouTube.

Der Text lautet nun: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der Gema bisher nicht einigen konnten.” Bisher stand auf den Sperrtafeln: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der Gema nicht eingeräumt wurden.”

Schleichwerbung? Jimmy Kimmels Ärger mit Youtube

Wie jedes Jahr hatte sich Jimmy Kimmel auch für diese Oscar-Nacht etwas Besonderes ausgedacht. Der US-Entertainer, der mit seiner “Jimmy Kimmel Live”-Show traditionell unmittelbar nach der Preisverleihung in Hollywood sendet, präsentierte in diesem Jahr seine speziellen “Youtube Movies”. Read More »

Youtube-Star PewDiePie: “Es gibt mehr im Leben, als Videos zu drehen”

Webvideo-Star "PewDiePie": Ich möchte, dass Youtube Youtube bleibt"

Webvideo-Star “PewDiePie”: Ich möchte, dass Youtube Youtube bleibt”

Er ist der Megastar von Youtube: Der Schwede Felix Arvid Ulf Kjellberg, der unter dem Namen “PewDiePie” den mit 24 Millionen (!!) Abonnenten weltweit erfolgreichsten Youtube-Kanal betreibt, gilt als bestes Beispiel dafür, wie man mit Talent, Ehrgeiz und Disziplin auch als Einzelkämpfer eine große Karriere in der neuen Webvideowelt machen kann.

Doch nun braucht auch der größte Youtube-Star offensichtlich mal eine Pause: “Es gibt mehr im Leben, als nur Videos zu drehen”, verkündete Kjellberg jetzt in einer Videobotschaft (siehe unten). Er sei erschöpft und wolle deshalb seinen Produktionsrhythmus von wöchentlich sieben bis acht Videos auf drei bis vier reduzieren, auch, wenn das eine riskante Angebotsverknappung für den Selfmade-Videomacher bedeutet.

Sich Hilfe und Unterstützung zu besorgen, indem er Mitarbeiter einstellt, lehnt PewDiePie übrigens ab: “Ich möchte, dass Youtube Youtube bleibt.” Denn so viele der alten Youtube-Kanäle seien mittlerweile zu großen Video-Unternehmen geworden. “Ich bin nur ein einzelner Typ, der es allein irgendwie schafft und der versucht, Menschen zu inspirieren.”

OneTV-News: Obama gründet Youtube-Beraterrunde

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Obama cares – for Youtube: Mit einem bemerkenswerten Treffen hat US-Präsident Barack Obama nun den Schulterschluss mit dem bei Jugendlichen mit Abstand beliebtesten Medium gesucht. Bei einem Besuch prominenter Youtube- und Webvideo-Stars wie Hannah Hart (“Camp Takota”), Todd Womack (“Barely Political”) und Mickey Meyer (“JASH”) im Weißen Haus ließ sich Obama über Trends und Themen der Onlinevideo-Szene informieren. In Zukunft wolle man mit gemeinsamen Aktionen auf Youtube und anderswo für mehr politisches Interesse bei den jungen Zuschauer- (und Wähler-) Gruppen sorgen, auch sei eine Förderung von neuen Informationsformaten auf den Videoplattformen geplant. Obama selbst hatte in seinen Wahlkämpfen schon überaus erfolgreich auf den neuen digitalen Kanälen agiert. (Tubefilter)

Der nächste Millionen-Deal in der Digitalvideo-Branche steht unmittelbar bevor. Nach aktuellen Berichten mehrerer US-Tech-Onlineportale kauft der Kabelkonzern Comcast den Onlinevideo-Vermarkter “Freewheel”, einem der größten Videowerbung-Händler weltweit. Der Preis für “Freewheel”, das unter anderem die Online-Angebote der größten US-Sender vermarktet, soll bei 320 Millionen Dollar liegen. (Techchrunch)

Alles #supergeil oder was? Die neue Werbekampagne von Edeka mit dem schrägem Berliner Schlagerinterpreten Friedrich Liechtenstein ist zwar nicht jedermanns Sache und der Werbeeffekt für die Supermarktkette noch nicht erwiesen, aber zumindest den riesigen viralen Erfolg kann man den Spots nicht absprechen. Im neuen “Viralogie”-Format von W&V erzählt Jens Pfau, Vizegeschäftsführer von Jung von Matt, die Entstehungsgeschichte der Kampagne.

Hintergrund: Youtube wird auf Dauer vor allem der Platz für schnelle, kurze Videoinhalte bleiben, trotz aller Bemühungen von Google, die Plattform auch für längere Produktionen zu etablieren. Das analysiert Eric Korsh in seiner Betrachtung der unterschiedlichen Webvideo-Formate für “Media Post”.

Lesetipp: Alexander Krei beschreibt für DWDL.de die Web-Strategie von ProSiebenSat.1, das mit seiner eigenen Produktionsfirma “Studio 71″ Inhalte sehr erfolgreich nur für das Netz herstellt. Vor allem die Live-Shows, übertzragen auf der ebenfalls hauseigenen Plattform “MyVideo”, kommen bei jungen Zuschauern gut an. (dwdl.de)

Die Entscheidung von Disney, einen eigenen Video-on-demand-Vertriebskanal aufzubauen, entzweit Branchenexperten. Während die einen Disneys Sonderweg (und die damit verbundene Absage an die US-VoD-Plattform “UltraViolet”) als schädlich für eine gemeinsame Standardlösung der Inhalteranbieter anprangern, sind andere Fachleute der Meinung, dass Disneys Investitionen in digitale Kanäle der ganzen Branche weiterhelfen werden. (Home Media Magazine)

Digitalvideo ist eine Ergänzung zu klassischem TV, nicht ein Ersatz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der “Consumer Electronics Association” aus den USA. Vor allem mobile Bewegtbildangebote werden häufig zusätzlich zum traditionellen Fernsehempfang in Anspruch genommen. (Reuters)

Und Webvideo-Starruhm zahlt sich doch aus: Grace Helbig, eine der prominentesten Youtuberin, hat nun für den Hautpflegemittel-Hersteller “St.Ives” dessen erstes “Branded Content”-Video produziert. Der Spot, in dem Helbig die Vorzüge einer Spraylotion preist, hätte leicht zu einer peinlichen Nummer hätte werden können – ist aber dank Selbstironie und werbeparodistischer Elemente wohl gelungen. Die Resonanz in der notorisch mäkeligen Community ist jedenfalls äußerst positiv. (Tubefilter)

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