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Video des Tages – das Beste aus Web und TV

Amazon hin, Deutsche Post her – man kann viel interessantere Dinge mit Drohnen machen, als Pakete vor die Haustür zu legen. Und schlimmere. Der Youtuber Alex Cornell hat – unter Missachtung der US-Flugaufsichtsregeln – eine filmische Vision umgesetzt, darüber, wie unsere allzeit von fliegenden Augen überwachte Zukunft aussehen könnte. Faszinierend, aber erschreckend.

Angsthasen auf vier Pfoten
“Cat-Content is King” lautet eine alte Weisheit des Internets. Beinahe alles, was über die Freunde mit den Samtpfoten publiziert wird, ist ein Erfolg. Aber nicht alle Lebewesen dieses Planeten mögen Katzen, wie die herrliche Clipsammlung “You shall not pass, dog!” beweist. So mancher Hund nämlich kommt mit “King Cat” im eigenen Haus überhaupt nicht klar.

Dass man in den USA ganz eigene militärische Traditionen und Ehrbezeugungen pflegt, ist hinlänglich bekannt. So gehört zum Beispiel zu beinahe jedem Footballspiel der Überflug von Kampfjets des lokalen Geschwaders über das jeweilige Stadion zwingend mit dazu, auch zum Gefallen der meisten Zuschauer. Doch ein aktueller Showauftritt der US Airforce empört nun selbst Patrioten.

Seit 1955 nämlich versorgt das “North American Aerospace Defense Command” (NORAD), das militärische Luftüberwachungkommando, die amerikanischen Kinder mit genauen Informationen über die Flugroute, die Santa Claus zu Weihnachten mit seinem Schlitten über dem nordamerikanischen Kontinent einschlägt, der “NORAD Santa Tracker” gehört zur uramerikanischen Weihnacht einfach dazu.

In diesem Jahr allerdings herrscht helle Aufregung um diesen militärischen Service für aufgeregte Kinder. Denn NORAD veröffentlichte ein Webvideo, das den Santa-Schlitten eskortiert von zwei Kampfjets zeigt. Zu viel für Kinderschützer und Psychologen, die die Verquickung von militärischen Gehabe mit Weihnachten für komplett verfehlt halten.

Die NORAD-Chefs reagierten auf die Kritik eher lakonisch: “Wir möchten nicht unsere wahre Aufgabe verschleiern, auch nicht vor Kindern. Es ist schließlich wie Werbung.”, verteidigte ein Sprecher das umstrittene Video. Und NORAD hat noch mehr zu bieten: In einem anderen Video bestätigten US-Geheimdienstler (etwa die NSA?), dass der anfliegende Santa Claus keine Gefahr darstellt.

Dazu hätte es womöglich keine Spione gebraucht.

http://www.youtube.com/watch?v=GhTLGBq-Uyg

Wann immer ein neuer Film in die Kinos kommt, wiederholen sich die stereotypen Rituale der Werbekampagnen. Erst werden Trailer veröffentlicht, dann “lustige” oder “spannende” Details der Dreharbeiten bekannt, schließlich starten die Schauspieler auf weltweite Promotiontour, die außer streng kontrollierten Interviews meist nichts zu bieten haben. Und genau darauf hatte Will Ferrell anscheinend keine Lust mehr.

Für seinen neusten Film “Anchorman2″, die Fortsetzung der Erfolgskomödie über den 70-Jahre-Fernsehmoderator “Ron Burgundy” absolviert der Schauspieler bereits seit Wochen eine Promotour ganz eigener Art: Er taucht als “echter” Charakter Burgundy regelmäßig im US-Fernsehen auf. Mal als ESPN-Gastkommentator beim Curling, mal bei den MTV Music Awards mit Daft Punk. Und er scheut auch nicht den Weg in die TV-Provinz. So moderierte er nun beim Sender “KX News” in North Dakota die Abendnachrichten. Das war zum einen sehr amüsant, zum anderen sehr aufschlussreich. Denn beim Auftritt des Retro-Anchors “Ron Burgundy” merkte man deutlich, wie wenig sich die klassischen US-TV-News in den vergangenen 40 Jahren verändert haben. Aber das war sicherlich auch ein Zweck der Unternehmung.

Um im Berliner Problembezirk Wedding Polizist zu sein, braucht es eine Menge von ganz speziellen Kompetenzen. Frustrationstoleranz, Stressimmunität und interkulturelles Verständnis zum Beispiel. Nun kommt womöglich bald eine neue Fähigkeit hinzu: Rap-Songs zu komponieren.

Das demonstriert zumindest ein jetzt öffentlich gewordenes Werk eines unbekannten Polizisten, der die Arbeit seiner Kollegen im so genannten “Abschnitt 36″, eines besonders problematischen Teil Berlins in einem eigenen Song mit dazugehörigem Video verarbeitet hat. Wie der laut Spiegel Online nur für eine interne Feier gedachte Film ins Netz gekommen ist, ist noch nicht geklärt. Ärger von Vorgesetzten droht dem talentierten Beamten “aus der Hooooood” aber nicht.

Während hierzulande Fernsehschaffende bis auf wenige Ausnahmen mit Twitter und dem berühmt-berüchtigten “Second Screen” fremdeln und das Vorlesen von Tweets durch so genannte “Twitter-Tussis”, meist aparte Jungredakteurinnen, das Höchste der Social-Media-Gefühle ist, geht man woanders weitaus kreativer mit dem Phänomen Twitter um.

So ist die Rubrik “Mean Tweets”, bei der Prominente die übelsten Hass-Tweets gegen sich vorlesen, schon ein Klassiker der “Jimmy Kimmel Show”. Aber mit welcher coolen Souveränität und Selbstironie in dieser Woche Stars wie Sharon Stone oder Kevin Bacon heftigste Beleidigungen über sich zitierten, war Entertainment at it’s best.

Wer an den USA verzweifelt in diesen Tagen (und wer tut das nicht?), der findet Trost in dem Country-Song “America sucks less” der Macher von “College Humor”, , einer der besten amerikanischen Satire-Seiten im Netz. Ein hübsch-bös gemachtes Spottlied, das zweierlei beweist. Erstens: Es geht immer noch schlimmer. Und zweitens: Nicht alle Amis sind dumm.

Babyvideos gibt es ja viele auf Youtube und die meisten entfalten ihren Charme wohl vor allem bei der eigenen Familie, die ihren Nachwuchs ja stets durch besonders rosarote Brillen sieht. Aber dieser Film hier, aufgenommen von einer französischen Hebamme, hat die Chance zu einem Klassiker des Genres zu werden. Die beiden Zwillinge, die nicht voneinander lassen können, rühren schon Millionen User weltweit.

Wer in Indien mit Filmen aller Art Erfolg haben will, kommt an den eisernen Drehbuchgesetzen Bollywoods nicht vorbei: Eine junge hübsche Frau muss mithilfe eines ebenso jungen und hübschen Mannes ein (kleines, mittleres, großes) Wunder vollbringen. Manchmal auch umgekehrt. Wichtig noch: Die ganze Familie muss irgendwie beteiligt sein, am Ende liegen sich alle in den Armen. Und wenn dann noch die alte Erbfeindschaft mit Pakistan überwunden wird – umso besser. All diese Regeln hat Google bei seinem neuen Imagefilm “Reunion” für den Subkontinent auch brav auf dreieinhalb Minuten beherzigt. Und dazu noch alle Google-Features und -Hardware mit eingebaut. Mehr geht nun wirklich nicht. Zum Heulen.

Italienische Fußballer gelten in Fankreisen ja schon länger als “Leichtumfaller” und “Schauspieler”. Aber was sich am vergangenen Wochenende beim Match zwischen Salernitana und Nocerina in der dritten Liga abspielte, war einmalig. Und hatte leider einen traurigen Hintergrund.

Weil den Ultra-Fans von Nocerina wegen vorheriger Ausschreitungen verboten worden war, zum Spiel anzureisen, sorgten sie auf eine andere Art für einen Spielabbruch: Sie bedrohten ihr eigenes Team so massiv, dass die Spieler vor Angst ständig Verletzungen vortäuschten, um ausgewechselt zu werden. Als nur noch sechs Spieler von Nocerina auf dem Platz standen, musste der Schiedsrichter das Match den Regeln nach abbrechen. Die genauen Hintergründe dieser Farce hat die “Irish Time” hier zusammengefasst. Aber die Bilder der “Verletzungsorgie” sprechen auch für sich.

So ein Leben als Pop-Video-Bitch ist schon hart: Ständig in knappsten Kostümchen herumposen, den Hintern wackeln oder an Tänzern reiben, an Hämmern oder ähnlichem Männerwerkzeug lecken und mit möglichst schmutzig-laszivem Blick in die Kamera schauen – das muss man erst mal draufhaben als junge Frau mit Starallüren von heute. Popstar Lily Allen hat sich mal so ihre Gedanken über die künstlerische Arbeit der Kolleginnen gemacht. We like.

Kommen zwei Kiffer zu Edeka… Okay, bevor jetzt einige hier meckern: Ja, der Spot ist schon etwas älter. Vom Mai diesen Jahres genauer gesagt. Da lief der von der Hamburger Agentur Jung von Matt tatsächlich für Edeka erdachte Werbefilm mit den zwei Grasfreunden im Kinovorprogramm von “Hangover 3″. Wo er bestens aufgehoben war, aber ihm niemand wirklich Beachtung schenkte. Mittlerweile aber findet der Spot viral seinen Weg durch die Youtube- und Social-Media-Welten. Und das klappt ja längst nicht bei jedem “viral” gedachtem Werberwerk.

Was für ein Wutausbruch: Als habe Rob Ford nicht schon genug Probleme, ist in dieser Woche auch noch ein Video aufgetaucht, das den Bürgermeister von Toronto noch mehr in Schwierigkeiten bringen wird. Die hatte Ford eh schon en masse nach seinem Eingeständnis, regelmäßig Drogen zu nehmen. Nun also dieser heimlich aufgenommene Film von einem nahezu komplett ausrastenden Bürgermeister, der jemanden offensichtlich sehr an den Kragen will. Von der örtlichen Zeitung auch noch zum besseren Verständnis untertitelt. F***.

Wenn man mal ehrlich ist: Für solche wilden Sachen sind doch die GoPros erfunden worden. Oder was immer an Equipment diese Parcour-Jungs bei ihrem Freerun über den Dächern von Moskau da auf dem Kopf haben. Spektakulär.

Die dümmste Fahrerflucht des Jahres… fand wohl neulich in Chicago statt. Besonders rührend ist der hilflose Versuch des Passanten (wohl der Fahrer des zuerst gerammten Taxis), den SUV mit bloßen Händen – und einem Regenschirm – aufzuhalten. Ab 1:30 wird es richtig bunt. (Bonustrack: Der Streit um die Lizenzrechte für das Video, der in den Kommentaren auf Youtube ausgetragen wird, ist beinahe ebenso unerbittlich)

Eigentor Eigenkorb beim Basketball? Doch, das gibt es…

Auch Japanerinnen lieben (ab und zu jedenfalls) einen großen saftigen Burger. Das Problem: Die strenge Etikette der japanischen Kultur verbietet es Frauen, in der Öffentlichkeit mit weit geöffneten Mündern zu essen. Doch die “Fastfoodkette” “Freshnesh Burger” erfand einen Ausweg aus dem Dilemma. Ironie inklusive.

Die böse Veralberung von unschuldigen amerikanischen Kindern hat bei Star-Moderator Jimmy Kimmel schon Tradition. Jedes Jahr nach Halloween bittet er die Eltern der Kleinen darum, denen vorzuschwindeln, sie hätten alle gesammelten Süßigkeiten der vergangenen Nacht einfach aufgegessen – und die Reaktion des Nachwuchses darauf zu filmen. Was dabei geschieht, ist mitunter ein Fall für den Kinderschutzbund. Aber immer unglaublich komisch.

Dass wir hier bei OneTV New York Fans sind und besonders gerne Videos über den Big Apple schauen, ist vielleicht bekannt. Die Stadt, die niemals schläft, scheint ein unendlicher Quell für Künstler und Filmemacher zu sein. Dementsprechend groß ist die Auswahl an sehr guten New York Filmen. Aber dieses Werk hier, das aus zusammen geschnittenen Sequenzen von nur einer Sekunde besteht, hat uns dann doch noch einmal mächtig beeindruckt.

“Qplay” bringt Webvideo auf den Fernseher – mit System

"Qplay"-Adapter: Videos  direkt aus der Cloud

“Qplay”-Adapter: Videos direkt aus der Cloud

Noch vor wenigen Jahren galt die Verbindung von Internet und Fernsehen als technisch äußerst schwierig. Zwar gibt es bereits seit über 20 Jahren Versuche, die beiden mächtigsten Medien der Neuzeit miteinander zu verbinden, aber unterschiedlichste Standards in der Daten- und Signalübertragung führten oft zu frustrierenden Ergebnissen: So richtig gut sah das Web auf den großen Bildschirmen nie aus, die Navigation war teilweise ein User-Albtraum.

Mit dem Aufkommen der SmartTVs und einiger spezieller Settop-Boxen vor einigen Jahren änderte sich das – zumindest ein wenig. Aber noch immer entspricht die Qualität und Handhabe oft nicht den Standards, die es für den endgültigen, massenhaften Durchbruch der Technologie braucht.

Doch das ändert sich nun gerade sehr schnell: Seit einigen Monaten drängen immer mehr Anbieter auf den Markt, die mit unkompliziert zu installierenden Tools ein echtes Web-Erlebnis auf dem TV realisieren. Während viele Fernsehgerätehersteller ihre SmartTVs durch sehr komplizierte Technik und atemberaubend umständliche Dienstleisterverträge nur sehr schwer zugänglich für die Netzwelt gemacht haben, orientieren sich die Neuen auf dem Markt an den Erfolgsmechanismen der Mobile-Appstores: Ihre Schnittstellen sind, wie beim “Chromecast”-Stick von Google, für externe Entwickler sehr weit offen, und gewährleisten damit ein immer größer werdendes Angebot. Die Abstimmungs- und Vertragsmodalitäten gehen, vor allem im Vergleich zu SmartTV-Kooperationen, routiniert schnell vonstatten.

 “Qplay” ist eine erste wirklich gelungene Mischung aus Web- und Klassik-TV

Jüngstes Beispiel in dieser Reihe, und trotzdem mit einem noch etwas anderen strategischen Zugang, ist “Qplay”, ein etwa brieftaschengroßer Adapter, der an das TV-Gerät angeschlossen und dann via einer iPad-App gesteuert wird. Die Videos werden dabei direkt aus der Cloud über den Adapter aus den TV-Bildschirm eingespeist.

"Qplay"-App-Menü: Übersicht über den WebTV-Dschungel

“Qplay”-App-Menü: Übersicht über den WebTV-Dschungel

Die Besonderheit ist, dass “Qplay”, das übrigens von der Firma der TiVo-Gründer produziert wird, dem User mehrere schon vorselektierte Kanäle, sogenannte “Qs”, anbietet, die Videos von Youtube, Vimeo und anderen Quellen zeigen. Diese Kanäle werden beispielsweise bestückt durch RSS- und Twitter-Feeds, andere durch ausgewählte Qplay-Nutzer. Auch individuelle, nach Interessen und Vorlieben selbst zusammengestellte Kanäle sind möglich, und in wenigen Wochen sollen auch noch Netflix, Hulu und andere Video-on-demand-Services in Qplay integriert werden.

Das alles zusammen bietet spätestens dann ein sehr umfangreiches All-in-one-Angebot, dass es in dieser Form noch nicht gegeben hat und, wenn die Technik mitspielt, tatsächlich eine erste wirklich gelungene Mischung aus Web- und Klassik-TV darstellt. “Früher gab es 500 Kanäle, heute gibt es 500 Apps (für Bewegtbild)”, erklärt Firmengründer Michael Ramsay im GigaOm-Interview. Mit “Qplay” wolle man das alles wieder zuschauerfreundlich zusammenführen

Im Imagevideo sieht das eigentlich schon ganz gut aus.

OneTV-News: Pizza, Pannen und PR – die Oscars-Nacht im Netz

"Star-Selfie" bei den Oscars 2014: PR für Samsung, Rekord für Twitter

“Star-Selfie” bei den Oscars 2014: PR für Samsung, Rekord für Twitter

Dass das dank Samsung wunderbar in Szene gesetzte, von Moderatorin Ellen DeGeneres während der Oscars-Verleihung aufgenommene Star-Selfie der erfolgreichste Tweet in der bisherigen Geschichte von Twitter war, zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten des oft noch verschmähten Second-Screen-Phänomens. Aber auch andere Zahlen rund um die Oscar-Verleihung sind erwähnenswert: Fast 2,8 Millionen Menschen haben laut Nielsens US-Report via Twitter über die Oscars diskutiert, 11 Millionen Tweets wurden zu #Oscars2014 abgesetzt, insgesamt verzeichnete Twitter an diesem Abend in den USA eine Second-Screen-Zuschauerschaft von knapp 14 Millionen. (Nielsen Socialguide)

Oscars II: Ein unerwartet großer Ansturm hat den Livestream der Oscar-Verleihung am Sonntag zum Absturz gebracht. Die WebTV-Übertragung, die dieses Jahr exklusiv über die “Watch ABC”-App erfolgte, fiel kurz nach Beginn der Show für über 30 Minuten in den gesamten USA komplett aus, und war auch für den Rest des Abends immer wieder fehlerhaft. ABC hatte zum ersten Mal einen Livestream für die Oscars angeboten, den Zugang dazu allerdings auf acht große Ballungsräume in den USA beschränkt. (Variety)

Unter der Überschrift “Die Schlacht gewonnen, den Krieg verloren” beschreibt Zeit Online den weiterhin andauernden Konflikt zwischen der Gema und Youtube. Auch nach dem (noch nichts rechtsgültigen) Urteil des Münchner Landgerichts, dass der Videoplattform die Nutzung der so genannten “Gema Sperrtafeln” untersagte, sei die Verwertungsgesellschaft immer noch in der schlechteren Position, da ihr Image in der Usergemeinde vollkommen ruiniert sei.

Weniger Werbung bei ARD und ZDF. Angesichts der durch die neue Haushaltsabgabe erwarteten Mehreinnahmen in Milliardenhöhe fordern immer mehr Medienpolitiker eine Reduzierung des kommerziellen Anteils bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Aktuell sprach sich auch die rheinland-pfälzische Landesregierung dafür aus, allerdings könne ein solcher Schritt aber nur mit einem konkreten Konzept erfolgen, dass deutliche Beitragserhöhungen ausschließt. Im Moment sei dies aber nicht der Fall. (Digitalfernsehen.de)

Unterdessen haben die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten appelliert, dem Vorschlag der KEF, den Rundfunkbeitrag im kommenden Jahr zu senken, nicht zu folgen. (dwdl.de)

Mit neuesten Spielfilmen und TV-Serien werden demnächst einige amerikanische Kinder und Jugendliche beglückt – allerdings nur, solange sie auf dem Schulgelände sind. Dieses, zumindest auf den ersten Blick skurril anmutende, Angebot macht der Kabelkonzern Comcast Schülern und Studenten an ausgewählten Bildungseinrichtungen im Osten der USA. Mit dem “XFINITY On Campus”-Paket, dass über das Wlan-Netz der jeweiligen Colleges erreichbar ist, können die Schüler gegen eine kleine Extragebühr zusätzlich zu ihren Schulgeldern eine umfangreiche Entertainmentsammlung abrufen. (fiercecable.com)

Sehtipp: Us-Entertainer Jimmy Kimmel hat anlässlich seiner schon legendären Oscars-After-Show etliche Starschauspieler wie Christoph Waltz, Kevin Spacey oder Tom Hanks dazu überreden können, Trailer zu berühmten Filmen der Geschichte in einer Mischung mit modernen Youtube-Hits nachzuspielen. Das Ergebnis sind unter anderem bizarre Auftritte der Stars in Katzenkostümen oder vollkommen durchgedrehte Dialoge. Sehr amüsant. (Tubefilter)

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Letzte Warnung an alle Fahrradfahrer !

Es ist ein alltägliches Ärgernis: Welcher Autofahrer (und Fußgänger) hat sich noch nie über Radfahrer geärgert, die trotz roter Ampel noch mal eben schnell über die Kreuzung, oder den Fußgängerüberweg flitzen?

Neben Schrecken und wüsten Beschimpfungen kann die Sache aber auch oft mehr als gefährlich ausgehen, für alle Beteiligten, besonders aber für unbelehrbare Fahrradfahrer. Wie gefährlich, das zeigt ein fiktiver Anti-Radlerrüpel-Spot des BBC-Kult-Automagazins “Top Gear”. Mit typisch britischem Humor.

P.S. Anmerkung der Redaktion: Ja, wir wissen, dass es sich über Autofahrer und Fußgänger genauso herrlich aufregen lässt.

OneTV-News: Obama gründet Youtube-Beraterrunde

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Obama cares – for Youtube: Mit einem bemerkenswerten Treffen hat US-Präsident Barack Obama nun den Schulterschluss mit dem bei Jugendlichen mit Abstand beliebtesten Medium gesucht. Bei einem Besuch prominenter Youtube- und Webvideo-Stars wie Hannah Hart (“Camp Takota”), Todd Womack (“Barely Political”) und Mickey Meyer (“JASH”) im Weißen Haus ließ sich Obama über Trends und Themen der Onlinevideo-Szene informieren. In Zukunft wolle man mit gemeinsamen Aktionen auf Youtube und anderswo für mehr politisches Interesse bei den jungen Zuschauer- (und Wähler-) Gruppen sorgen, auch sei eine Förderung von neuen Informationsformaten auf den Videoplattformen geplant. Obama selbst hatte in seinen Wahlkämpfen schon überaus erfolgreich auf den neuen digitalen Kanälen agiert. (Tubefilter)

Der nächste Millionen-Deal in der Digitalvideo-Branche steht unmittelbar bevor. Nach aktuellen Berichten mehrerer US-Tech-Onlineportale kauft der Kabelkonzern Comcast den Onlinevideo-Vermarkter “Freewheel”, einem der größten Videowerbung-Händler weltweit. Der Preis für “Freewheel”, das unter anderem die Online-Angebote der größten US-Sender vermarktet, soll bei 320 Millionen Dollar liegen. (Techchrunch)

Alles #supergeil oder was? Die neue Werbekampagne von Edeka mit dem schrägem Berliner Schlagerinterpreten Friedrich Liechtenstein ist zwar nicht jedermanns Sache und der Werbeeffekt für die Supermarktkette noch nicht erwiesen, aber zumindest den riesigen viralen Erfolg kann man den Spots nicht absprechen. Im neuen “Viralogie”-Format von W&V erzählt Jens Pfau, Vizegeschäftsführer von Jung von Matt, die Entstehungsgeschichte der Kampagne.

Hintergrund: Youtube wird auf Dauer vor allem der Platz für schnelle, kurze Videoinhalte bleiben, trotz aller Bemühungen von Google, die Plattform auch für längere Produktionen zu etablieren. Das analysiert Eric Korsh in seiner Betrachtung der unterschiedlichen Webvideo-Formate für “Media Post”.

Lesetipp: Alexander Krei beschreibt für DWDL.de die Web-Strategie von ProSiebenSat.1, das mit seiner eigenen Produktionsfirma “Studio 71″ Inhalte sehr erfolgreich nur für das Netz herstellt. Vor allem die Live-Shows, übertzragen auf der ebenfalls hauseigenen Plattform “MyVideo”, kommen bei jungen Zuschauern gut an. (dwdl.de)

Die Entscheidung von Disney, einen eigenen Video-on-demand-Vertriebskanal aufzubauen, entzweit Branchenexperten. Während die einen Disneys Sonderweg (und die damit verbundene Absage an die US-VoD-Plattform “UltraViolet”) als schädlich für eine gemeinsame Standardlösung der Inhalteranbieter anprangern, sind andere Fachleute der Meinung, dass Disneys Investitionen in digitale Kanäle der ganzen Branche weiterhelfen werden. (Home Media Magazine)

Digitalvideo ist eine Ergänzung zu klassischem TV, nicht ein Ersatz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der “Consumer Electronics Association” aus den USA. Vor allem mobile Bewegtbildangebote werden häufig zusätzlich zum traditionellen Fernsehempfang in Anspruch genommen. (Reuters)

Und Webvideo-Starruhm zahlt sich doch aus: Grace Helbig, eine der prominentesten Youtuberin, hat nun für den Hautpflegemittel-Hersteller “St.Ives” dessen erstes “Branded Content”-Video produziert. Der Spot, in dem Helbig die Vorzüge einer Spraylotion preist, hätte leicht zu einer peinlichen Nummer hätte werden können – ist aber dank Selbstironie und werbeparodistischer Elemente wohl gelungen. Die Resonanz in der notorisch mäkeligen Community ist jedenfalls äußerst positiv. (Tubefilter)

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Coole Kids zeigen alle Oscar-Favoriten auf einen Klick

Die Verleihung der Oscars in der Nacht zum Montag ist der alljährliche Höhepunkt des Jahres für alle Filmfans. Aber wer genau ist da nochmal eigentlich nominiert? Welcher Film ist Favorit? Diese Fragen beantworten nun gleich zwei Videowerke, die ebenfalls preiswürdig sind. Allerdings außer Konkurrenz laufen.

Denn die beiden US-Magazine «People» und «Cinefix» ließen Szenen aus den nominierten Filmen von Kindern nachspielen und stellten die Videos dann auf Youtube. Und es ist tatsächlich sehr lustig zu sehen, wie die Kids in die Rollen von Leonardo DiCaprio, Sandra Bullock oder Christian Bale schlüpfen. Dazu kommt noch, dass fdie Szenen noch ein wenig umgeschrieben wurden und nicht mit Ironie sparen.

Die nominierten (und parodierten) Filme sind “Her”, “Dallas Buyers Club”, “Gravity”, “Captain Phillips”, “The Wolf Of Wall Street”, “American Hustle”, “Nebraska”, “12 Years A Slave” und “Philomena”.

Hier ist nun das Video “Oscar Kid” von “Cinefix”.

Und hier die Produktion des Boulevard-Magazins “People”.

Whoopi Goldberg fährt auf Youtube ab

Whoopi Goldberg, Oscar-Preisträgerin und eine der bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods, fängt in ihrer neuen Webvideo-Karriere ganz klein an:Auf ihrem frisch gestarteten Youtube-Kanal veröffentlicht Goldberg seit ein paar Tagen unter dem Titel “Rollin’ with Whoopi” kurze Videos, die Goldberg während diverser Autofahrten mit Mitgliedern ihrer Entourage zeigen.

Die Clips folgen offensichtlich keinem Drehbuch; man quatscht, durch New York rollend, einfach wild durcheinander. Mitunter ist das durchaus auch lustig – aber einen Oscar gibt es dafür noch nicht.

OneTV-News: Tumblr goes Hollywood

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Nach Facebook und Twitter drängt nun das nächste Soziale Netzwerk Richtung Hollywood: Die Blogging-Plattform Tumblr, derzeit eine der populärsten Social-Media-Angebote weltweit, möchte eine größere Rolle im boomenden Geschäft mit Film-, TV- und Second Screen-Inhalten einnehmen. Dafür verpflichtete das Unternehmen, das vor einem knappen Jahr für rund eine Milliarde Dollar von Yahoo aufgekauft wurde, nun die NewTV-Expertin Sima Sistani als erste Media-Chefin von Tumblr. Sie soll mit einer neu aufgestellten Abteilung in Los Angeles vor allem Kooperationen mit Filmstudios, TV-Produktionsfirmen und Medienunternehmen forcieren. (Hollywood Reporter)

Ein Gewinnplus von sieben Prozent auf knapp 380 Millionen Euro verzeichnete die ProSiebenSat.1-Gruppe im vergangenen Jahr. Dabei ist das klassische Fernsehen mit knapp zwei Milliarden Euro immer noch der Hauptumsatzbringer. Doch die Digitalsparte – genannt “Digital & Adjacent” – macht mit Online-Videotheken, Spielen und anderen Portalen inzwischen fast 30 Prozent der gesamten Erlöse aus. (Werben & Verkaufen)

Goldene Zeiten für die Filmszene in New York: Disney investiert in den nächsten drei Jahren sage und schreibe 200 Millionen Dollar, um insgesamt 60 Folgen von vier Serien zu drehen, die sich allesamt um US-Comic-Superhelden ranken und in New York spielen. Bemerkenswert dabei ist neben der reinen Investitionssumme vor allem die Tatsache, dass Disney die sogenannten “Live-Action”-Serien exklusiv auf Netflix präsentieren wird. (Variety)

Zahl(en) des Tages: Eine neue Untersuchung der Medienforscher von MoffetNathanson’s zeigt die Umsätze der größten PayTV- und VoD-Anbieter in den USA. Die Studie belegt unter anderem, wie nahe der Newcomer Netflix (3,5 Milliarden Dollar Umsatz) bereits an den etablierten PayTV-Kanal HBO (4,9 Milliarden) herangekommen ist. (re/code)

Sehtipp für “Psycho”-Fans: Kultregisseur Steven Soderbergh hat den Original-Hitchcock-Streifen (1960) mit dem Remake von Gus Van Sant’s (1998) in einem sehr gelungenen Film-Mashup miteinander vereinigt und zeigt ihn nun auf seiner eigenen Website “Extension 765″. (Hintergründe auf Tubefilter)

Lesetipp: Christoph Ullrich schildert auf FAZ.net unter der Überschrift “Liebling, ich habe die Quote geschrumpft” ebenso interessant wie amüsant sein “Leben als GfK-Testhaushalt”. Und verrät nebenbei, wie einfach zu manipulieren und generell erschreckend ungenau die Quotenmessung in Deutschland bislang ist.

In eigener Sache: Wir freuen uns sehr, dass OneTV Mag Medienpartner des diesjährigen newTV-Kongresses in Hamburg ist, einer der wichtigsten Veranstaltungen der modernen, digitalen Bewegtbildszene. Wir werden natürlich über den hochkarätig besetzten Kongress, der am 3. April stattfindet, berichten – aber auch bereits im Vorfeld Themen, Teilnehmer und Thesen in loser Reihenfolge vorstellen. (Website des newTV-Kongress)

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OneTV-News: Microsoft-Angriff auf Youtube via Dailymotion?

Wird die Videoplattform "Dailymotion" mit Microsoft-Hilfe doch noch ein ernster Youtube-Konkurrent?

Wird die Videoplattform “Dailymotion” mit Microsoft-Hilfe doch noch ein ernster Youtube-Konkurrent?

Steigt Microsoft doch noch einmal richtig ins Webvideo-Geschäft ein? Der US-Software-Gigant, der mit diversen eigenen Video-Versuchen eher mäßigen Erfolg hatte, verhandelt derzeit mit dem französischen Videoportal Dailymotion über eine Beteiligung. Bislang hatte der Eigentümer von Dailymotion, der französische Telekommunikationskonzern Orange, jede Offerte abgelehnt, zuletzt von Yahoo im vergangenen Frühjahr. Der mögliche Deal mit Microsoft könnte nun doch der ernsthafte Versuch sein, die Videoplattform als dauerhaften Konkurrenten zu Youtube aufzubauen. (Variety)

Ein erstes, von der Branche aufgeregt registriertes, Experiment als Second-Screen-Applikation hat Google in der vergangenen Nacht gestartet: Während der Live-Übertragung des Talentwettbewerbs “American Idol” konnten Zuschauer in den USA über die Google-Suchmaske direkt für ihre Favoriten abstimmen. Zusätzlich gab es via Google noch Hintergrundinformationen zu den Kandidaten und eine – allerdings eingeschränkte – Kommentarfunktion über Google+. Ob dies aber tatsächlich der Beginn eines großen Google-Angriffs auf den Second-Screen-Platzhirsch Twitter war, bleibt abzuwarten. (Techcrunch)

Nach dem traurigen, aber wirtschaftlich in der derzeitigen Form wohl unausweichlichen Ende für Sevenload, einer der ersten Videoplattformen überhaupt, sucht der Eigentümer Burda nun Kaufinteressenten für die Website. Zumindest einige erste Anfragen soll es dem Vernehmen nach geben, den 20 Sevenload-Mitarbeitern in Köln wurde aber bereits gekündigt. (Gründerszene.de)

Wie bereits erwartet, will die “Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten” (KEF) den Rundfunkbeitrag um 73 Cent monatlich senken. Bei diesem nun offiziellen Vorschlag sei laut KEF die Hälfte der erwarteten Mehreinnahmen aus der neuen Rundfunkgebühr aus den Jahren 2013 bis 2016 eingerechnet – 562 Millionen Euro. ARD und ZDF lehnen die Senkung in dieser Höhe als “unangemessen” ab. Eine Entscheidung fällen die Ministerpräsidenten der Länder im März. (dwdl.de)

Nach der Öffnung für externe Entwickler drängen nun massenhaft neue Apps auf den “Chromecast”-Stick von Google, der eine einfache Verbindung von mobilen Geräten zum Fernsehbildschirm ermöglicht: von Spielen wie TicTacToe über Fotoshow-Tools bis hin zu Programm-Apps mit 5000 Webvideo-Kanälen. (readwrite)

Eine wahrlich bemerkenswerte, neue Form von TV-Förderung betreibt jetzt Amazon: Der Konzern finanziert die Fortsetzung der Serie “Ripper Street”, die eigentlich bei der BBC schon abgesetzt war. Die durch die Amazon-Geldspritze gerettete Serie, die die Jagd auf einen Mörder im viktorianischen London zeigt, wird dann zuerst im neuen “Prime Instant Video”-Angebot von Amazon in Großbritannien gezeigt, und ein paar Monate später wieder in der BBC. (Engadget)

Lesetipp: Torsten Zarges beschreibt für dwdl.de den Zustand von großen Teilen der deutschen Fernsehbranche, die angesichts der wachsenden Konkurrenz von Internetkonzernen wie Google und Amazon und neuen Anbietern wie Netflix auf dem TV-Markt zunehmend in Angststarre verfällt – oder immer lauter bei Politik und Regulierungsbehörden nach Hilfe (sprich Abwehrmaßnahmen per Gesetz) ruft. Von innovativen und kreativen Ideen ist allerdings weniger die Rede.

Video des Tages: Christoph Krachten, deutscher Webvideo-Star der ersten Stunde, erklärt in einer neuen Folge seines Youtube-Formats “Clixoom” die Mechanismen von Youtube – und räumt dabei mit einigen Irrtümern auf. Ein empfehlenswerter Nachhilfeunterricht, auch für manchen “Experten”.

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OneTV-News: Disney startet digitale Offensive

Neue iOS-App:"Disney Movies Everywhere": Das Geschäft selber machen

Neue iOS-App:”Disney Movies Everywhere”: Das Geschäft selber machen

Noch ein Konkurrent mehr auf dem boomenden Video-on-demand-Markt – und was für einer: Disney hat gestern Abend (vorerst nur in den USA) sein neues Angebot “Disney Movies Everywhere” gestartet, einen mit Apples iTunes-Shop verbundenen Streaming-Service, der eine große Auswahl von Disney-Spielfilmen, einschließlich Pixar- und Marvel-Produktionen, präsentiert. Das Angebot ist auch über eine App auf iPads und iPhones abzurufen, eine Android-Variante sei in Vorbereitung, wie der Konzern verkündete. Disneys VoD-Service ist der bislang konsequenteste Versuch einer Filmfirma, die digitale Distribution der eigenen Inhalte selbst in die Hand zu nehmen. Es dürfte nicht der letzte sein. (Tubefilter) (Videonuze, mit erstem Praxistest)

Nach dem umstrittenen Deal mit Comcast über eine Premium-Breitband-Auslieferung seiner Signale, verhandelt Netflix nun auch über den gleichen Service mit dem Telekommunikationskonzern AT&T. (Reuters)

In den USA weitet sich der Streit um Aereo aus. Der WebTV-Service, der die Signale vieler amerikanischen TV-Networks per Antenne “abgreift” und gratis im Netz anbietet, stehle in einem riesigen Umfang wertvolle Inhalte und müsse sofort gestoppt werden, fassen betroffene Sender wie ABC, CBS, NBC und Fox jetzt in einer wütenden Anklageschrift für den Obersten Gerichtshof zusammen. (Broadcasting & Cable)

Der vor einem halben Jahr gestartete “Social-TV-Sender” Joiz startet diverse neue Formate, unter anderem eine Show, in der Kandidaten von zuhause aus per Webcam und Hangout-Übertragung Aufgaben lösen müssen. (dwdl.de)

Der Dokumentationsfilm “The Square”, der die Ereignisse der ägyptischen Revolution 2011 nachzeichnet, kann nun auch in Ägypten gesehen werden – dank Youtube. Die Videoplattform veröffentlichte exklusiv für ägyptische Youtube-User das Werk des Regisseurs Jehane Noujaimis, das in dem arabischen Land bisher nicht öffentlich gezeigt werden konnte. Für einen ähnlichen Vorgang war Youtube bereits vor ein paar Jahren mit einer Sperre durch die ägyptischen Zensurbehörde belegt worden. (Tubefilter)

Wer es in diesen Jahr nicht nach Karlsruhe geschafft hat: Unter dem eher unprosaischen Titel “Glotze wird Auslaufmodell” fasst die W&V alle wichtigen Aussagen des Bewegtbildkongresses “TVKomm” zusammen. (W&V)

Lesetipp: Vorhersagen über die Zukunft des Fernsehens gibt es mittlerweile ja an jeder Ecke – aber diese hier von Zach Weiner, dem CEO der Strategieberatungsagentur “Emerging Insider Communications”, lohnen auf jeden Fall nochmal einen Blick. (iMedia Connection)

Video des Tages: Mit einem frechen Clip, der Mini-Drohnen bei der Auslieferung von DVDs zeigt, veralbert Netflix seinen VoD-Konkurrenten Amazon. Der hatte vor einigen Wochen die, durchaus ernst gemeinte, Vision gezeigt, Waren per Drohnen auszuliefern. (New York Times)

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Keine Sperrtafeln mehr? GEMA siegt gegen Youtube vor Gericht

Youtube-GEMA-Sperrtafel: "Illegale Anschwärzung und Herabwürdigung"

Youtube-GEMA-Sperrtafel: “Illegale Anschwärzung und Herabwürdigung”

Überraschende Schlappe für Youtube: Das Landgericht München hat der Videoplattform untersagt, seine sogenannten GEMA-Sperrtafeln weiter zu benutzen. Die Tafeln seien illegale Anschwärzung und Herabwürdigung, so das Landgericht.

Der GEMA-Youtube-Streit ist schon legendär: Bei der Suche nach Musikvideos findet der User auf YouTube statt Musik häufig folgenden, in der User-Szene schon berühmt-berüchtigten Hinweis: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.”  Dagegen hatte die GEMA geklagt, weil nicht sie, sondern Youtube selbst die Videos sperre, die Tafel aber genau das Gegenteil suggeriere.

Das Landgericht München urteilte nun tatsächlich, dass diese  Sperrtafeln eine “absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA” sei. Durch die Verwendung der Sperrtafeln würde die GEMA herabgewürdigt und angeschwärzt, begründet das Gericht weiter.

Offizielle Vertreter von YouTube verwiesen darauf, zunächst die Urteilsbegründung prüfen zu wollen. Man behalte sich eine Revision des Urteils vor. Die Sperrtafeln dienten vor allem zur Information: “Zur besseren Erläuterung informieren wir unsere Nutzer über den Hintergrund einer Sperrung von Videos mit einem entsprechenden Hinweis. So auch im Fall der GEMA.”