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Der Nächste, bitte: Amazons Strategie mit “Fire TV”

"Fire-TV"-Box von Amazon: Kein Homerun, aber solide

“Fire-TV”-Box von Amazon: Kein Homerun, aber solide

Konkurrenz: Lange hatte die Branche es schon erwartet, gestern nun war es so weit: Auf einer Pressekonferenz in New York präsentierte Amazon seine Set-Top-Box “Fire TV” – und steigt damit neben Apple (“AppleTV”), Google (“Chromecast”) und einigen anderen Anbietern nun richtig in das boomende Geschäft mit Online-Videos ein. Fire TV kann unter anderem Filme und Serien aus dem Streaming-Angebot von Amazon auf Fernsehgeräte bringen. Neben Zugängen zu Youtube und Disney-Channel sind auch die Online-Videotheken Netflix und Hulu an Bord. Die Fire-TV-Box kostet 99 Dollar und kommt zunächst nur in den USA auf den Markt, Experten erwarten aber spätestens im dritten Quartal 2014 einen europäischen Markteintritt. Die Reaktion der Branche auf Fire TV fällt bis jetzt positiv bis gemischt aus: Während viele Kritiker die Solidität der Box loben und hervorheben, dass die integrierten Spielmöglichkeiten vor allem für (die wichtige Zielgruppe) Kinder sehr attraktiv werden könnten, bemängeln andere, dass Amazon die Chance verpasst hat, mit seiner Box neue technologische Standards zu setzen: Fire TV sei “kein Homerun, aber ein solides Zwei-Punkte-Spiel”, bemühte US-Experte Will Richmond einen Vergleich aus dem Baseball. Aber technologischer Spitzenreiter zu sein, ist noch nie Ziel von Amazons TV-Expansionsstrategie gewesen. Es dürfte spannend zu beobachten sein, mit welchen Bundle- und Rabattangeboten der Versandhändler sein Fire TV nun in den Markt drücken wird – analog zu der Vorgehensweise, die schon beim Reader “Kindle” erfolgreich war. (Spiegel.de) (Techcrunch)
(Erstes Hands-on-Video von The Verge)

Shopping: Die Serie der Aufkäufe von Webvideo-Netzwerken reißt nicht ab. Das zum “Dreamworks”-Konzern gehörende Unternehmen “Awesomeness TV” hat nun das Youtube-MCN “Big Frame” gekauft – für 15 Millionen Dollar in bar, wie alle Beteiligten stolz verkündeten. (Tubefilter)

US-Deal: Die ProSiebenSat.1-Tochter Red Arrow Entertainment hat in den USA einen schönen Auftrag an Land gezogen. Amazon hat bei den Münchnern eine Staffel der Krimiserie “Bosch” bestellt. Die Pilotfolge von “Bosch” hatte beim Test mit Amazon-Usern von den Usern sehr gute Noten bekommen. Red Arrow produziert nun mit seiner US-Tochter Fabrik Entertainment zehn Folgen für Amazon. (kress.de)

Drogen-Drama: Netflix plant die nächste selbstproduzierte Serie: „Narcos“ beschreibt das Leben von Pablo Escobar, der in den 80iger Jahren Chef eines der größten internationalen Drogenkartelle war. Die erste Staffel soll im Frühjahr 2015 starten. (Serienjunkies)

Bindungsangst: Immer mehr (US-)Zuschauer wollen ihren Video-on-demand-Inhalte lieber “nur” leihen als komplett kaufen. Wie eine neue Studie von Deloitte zeigt, hat sich der Anteil der Leih-Fans innerhalb des vergangenen Jahres nahezu verdoppelt, ebenso wie das generelle Interesse an gestreamten TV-Inhalten. (Home Media Magazine)

Nachruf: Ob Markus Lanz nun schon nach dem nächsten beiden “Wetten, dass..?”-Folgen abtritt, wie manche Boulevardmedien spekulieren, ist unklar. Aber der Sendung selbst werden schon etliche Abschiedskränze umgelegt. Der jüngste stammt vom FAZ-Starkritiker Michael Hanfeld: “Stundenlang einem mehr oder weniger aufregenden Wettstreit und auf dem Sofa lümmelnden Prominenten zuzusehen, die nur dabei sind, um einen neuen Film, eine neue Rolle oder eine neue Platte zu bewerben – das ist irgendwann durch.” (FAZ.net)

Lesetipp: Jan Mojto, einer der bekanntesten Akteure der deutschen TV-Produzentenszene, gibt in einem großen Interview mit DWDL.de Einblicke in eine Branche, die hierzulande zwischen Aufbruchstimmung und Resignation schwankt. Und obwohl auch Mojto konstatiert, dass der US-Markt mittlerweile um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte enteilt ist, sagt er: “Ich bin mir nicht sicher, ob Netflix das Paradies ist”

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OneTV-News: Google Glass wird zum Second Screen

"Datenbrille" Google Glass:  Neue Tools für TV- und Video

“Datenbrille” Google Glass: Neue Tools für TV- und Video

Google Glass, die viel diskutierte “Datenbrille” des US-Konzerns, wird immer mehr auch zum Objekt von Entwicklern im TV- und Videobereich. Nun stellte der niederländische Telekommunikationskonzern KNP eine zusammen mit der Tech-Agentur “Accenture” entwickelte Erweiterung von Google Glass vor, die sich sowohl als Steuerungsinstrument wie auch als Second-Screen-Applikation während des TV-Konsums nutzen lässt. (Broadband TV News)

Auch für die Freunde des Action-Filmerei gibt es ein neues Google-Glass-Tool: Dank einer speziellen Software können nun Aufnahmen, die mit einer GoPro-Kamera gemacht werden, direkt auf die Google-Brille übertragen werden. Die Kamerasteuerung ist ebenfalls mit der Brille verknüpft, und per Sprachbefehl möglich. (Slashgear)

Sicherlich zu einem viel diskutierten Thema wird die heute Nacht bekanntgewordene, neue Kooperation zwischen dem US-Kabelriesen Comcast und Netflix. Der Deal ermöglicht es Netflix (gegen eine unbekannte Extra-Gebühr), sein Video-on-Demand-Angebot direkt in das Comcast-Kabel einzuspeisen, und damit im Gegensatz zu anderen VoD-Anbietern deutlich schnellere und größere Bandbreiten zu nutzen. Nach Auffassung vieler Branchenexperten bedroht diese Kooperation allerdings die derzeit auch in den USA viel diskutierte “Netzneutralität”, nach der Netzbetreiber jedes Webangebot gleich behandeln sollten. (Reuters via Huffington Post)

Immer mehr traditionelle amerikanische News-Marken schließen sich mit jungen Start-ups aus dem Video- oder Big-Data-Bereich zusammen, um neue Zielgruppen im Netz zu erschließen. Aktuelles Beispiel ist der TV-Sender MSNBC, der eine Partnerschaft mit dem jungen israelischen Unternehmen “Vocativ” eingegangen ist. (New York Times)

Massenanstürme von Fans sind längst nicht mehr internationalen Popstars oder Filmhelden vorbehalten, auch deutsche Youtuber erleben immer häufiger die Auswirkungen ihrer Prominenz. So nun auch geschehen in Köln, wo die die Youtuberinnen “Bibis Beauty Place” und “Dagi Bee” (beide produzieren sehr populäre “Beauty-Videos”) vom gewaltigen Andrang ihrer Fans überrascht wurden. Berichte über eine Massenpanik seien aber vollkommen übertrieben, urteilt das Szene-Portal “Broadmark!”.

Zahl des Tages: Rund 634.000 Haushalte in den USA haben am ersten Wochenende nach dem Start die KOMPLETTE zweite Staffel von “House of Cards” bei Netflix angeschaut. (Variety)

Service-Tipp: Der Start des neuen “Prime Instant”-Videoangebots von Amazon, der das ursprüngliche Vorzugskundenmodell des Versandhändlers um einen VoD-Service ergänzt, hat bei vielen Usern Fragen aufgeworfen. Das Fachblog “Mobiflip” hat alle wichtigen Fakten noch einmal übersichtlich zusammengefasst. (Mobiflip)

Lesetipp: Hans Hoff rezensiert (und lobt ausgiebig) für dwdl.de den SAT.1-Film “Der Rücktritt”, der die Affäre um den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff thematisiert. Das Werk von Regisseur Thomas Schadt und Produzent Nico Hofmann sei eine “Klatsche für ARD und ZDF”, die sich nicht an den Stoff gewagt hätten. (Sendetermin: Dienstag, 25.02., 20.15 Uhr)

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OneTV-News: Für Twitter ist noch lange nicht Sendeschluss

Twitter ist auch als "Second Screen"-Plattform erfolgreich

Twitter ist auch als “Second Screen”-Plattform erfolgreich

From Hero to Zero: Kaum verliert man mal eine schlappe halbe Milliarde Dollar, mag die Welt einen schon nicht mehr. So ähnlich muss es den Angestellten einer Firma namens Twitter gegangen sein, als sie die veröffentlichte Meinung über ihre – neutral betrachtet – bescheidenen Quartalszahlen verfolgten. Bashing, wohin man schaute: zu wenig User, zu wenig Visits, zu viele Medienleute als Stammpublikum. Nun ja, vielleicht kommen die Schwanengesänge von der Börse doch etwas zu früh für ein Unternehmen mit weltweit 250 Millionen Kunden und einer globalen Medienmarkenpräsenz, auf die CNN in seinen besten Tagen neidisch gewesen wäre. Und dann war da ja noch diese Idee vom Lance Ulanoff, dem Starautoren von Mashable: “Only Twitter TV Can Save Twitter”

Neuer Reichtum macht leichtsinnig: Kaum schreibt Sky Deutschland zum ersten Mal in seiner Geschichte schwarze Zahlen, genauer gesagt: ein schwarzes EBITDA, verschenkt es sein Online-Zusatzangebot “Sky GO” gratis an alle Kunden. Zuvor hatte der für Smartphones, Tablets und PCs optimierte Dienst Extra-Geld gekostet. Zusätzlich will Sky den immer populäreren mobilen Service im Laufe der nächsten Monate komplett umbauen. (dwdl.de)

Der absolute Held auf Youtube derzeit nennt sich “Sir Fedora”, ist ein schüchterner kleiner amerikanischer Junge und erlebt dank einer süßen Geschichte im Netz-Sammelsurium Reddit gerade einen Fan-Ansturm in den Sozialen Medien. Ob “Sir Fedora” echt oder ein Marketing-Gag ist, ist allerdings noch offen. (Tubefilter)

Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA werden derzeit offensichtlich die Grenzen des immer üppiger werdenden Datenstroms erreicht. Was hierzulande vor allem am Abend bei Video-on-demand-Diensten wie Maxdome oder Watchever immer häufiger zu beobachten ist, nämlich eine deutliche Verminderung der Streamingqualität, beschäftigt nun auch die US-Technikportale. In der Primetime seien Anbieter wie Netflix oder Hulu sehr oft von Störungen und Aussetzern betroffen, berichtet GigaOm. Grund dafür seien die mit der immer höheren Auslieferungsqualität vollkommen überlasteten Serverstrukturen.

Nächster Versuch: Amazon startet eine neue Welle seiner Pilot-Offensive. Wie bereits im vergangenen Jahr werden die Amerikaner insgesamt 10 neue Serienformate auf ihrem “Instant-Video-Service” vorstellen, aus denen dann nach Abrufzahlen und Publikumsfeedback eine oder mehrere Ideen ausgewählt und produziert werden. (Hollywood Reporter)

Mutige Franzosen: Statt einer aufwendigen TV-Kampagne bewirbt Peugeot sein neues Modell RCZ R ausschließlich über Instagram- und Vine-Videos. (Lead Digital)

Länger als man denkt… sind nach einer neuen Studie die Werbespots auf Youtube, die den meisten Umsatz machen. (econsultancy.com)

Software-Tipp: Wie das kleine Start-up “Vidyo” aus den Hangouts von Google+ RICHTIG tolle Webcam-Konferenzen zaubert, erklären die Kollegen von re/code.

Veranstaltungshinweis: Der wie gewöhnlich gut besetzte, nächste newTV-Kongress in Hamburg findet am 3. April diesen Jahres statt. Das diesjährige Motto lautet: “everybody >> everything – The new formula for media success?” (Veranstalterinfo)

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Gigantischer Boom für Mobile Video

Mobile Video boomt: Immer mehr Menschen nutzen auch unterwegs Bewegtbild-Angebote

Mobile Video boomt: Immer mehr Menschen nutzen auch unterwegs Bewegtbild-Angebote

Ein nahezu unglaubliches Wachstum wird der weltweite mobile Videomarkt in den nächsten Jahren erleben. Eine aktuelle Studie des führenden Servernetzbetreibers Cisco prognostiziert eine sagenhafte Steigerung des mobilen Bewegtbilddatenverbrauchs um das 14-Fache innerhalb der nächsten fünf Jahre. 2018 werde der Videoanteil im mobilen Netz fast 70 Prozent betragen, so die Cisco-Studie. Wachstumstreiber seien vor allem neue, auf Mobile zugeschnittene Videoangebote und immer günstigere Flatrates der Provider. (Videonuze)

Es ist ein historischer Tag in der Geschichte von Sky Deutschland. Zum ersten Mal kann der PayTV-Sender schwarze Zahlen verkünden, genauer gesagt ein positives EBITDA von 35 Millionen Euro. (Sky-Pressemeldung)

Susan Wojcicki heißt die neue Chefin von Youtube. Die Google-Mitarbeiterin der ersten Stunde und derzeitige Vizepräsidentin des Konzern-Werbegeschäftes beerbt Salar Kamangar, der für Sonderprojekte bei Google verantwortlich bleibt. (re/code)

Die BBC hat ihre Vorreiterrolle bei der Transformation in einen modernen, digitalen Sender wieder einmal eindrucksvoll bewiesen: Der BBC “iPlayer”, das Video-on-Demand-Angebot der Briten verzeichnete 2013 über drei Milliarden Videoabrufe, eine immense Steigerung um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (C21Media)

Ist der traditionelle TV-Zuschauer doch eher bequem und nicht interaktiv interessiert? Diese alte Vermutung wird von einer neuen Studie aus den USA gestützt, die der dort sehr beliebte Festplatten-Videorekorder-Service TiVo erhoben hat. Danach wollen über drei Viertel aller Zuschauer weder Zusatzangebote zu Sendungen wahrnehmen noch mit anderen Zuschauern außer der eigenen Familie über das Programm diskutieren.(Hollywoodreporter.com)

Das klassische US-TV-Geschäft leidet unter den neuen Konkurrenten wie Netflix, Hulu oder Amazon – aber für hochpreisige PayTV-Anbieter wie HBO oder Showtime gilt das offensichtlich nicht. Diese legten nun erstaunliche Wachstumszahlen vor, mit über drei Millionen neuer Kunden allein 2013. (LA Times)

Amazon macht sich fit für das Geschäft mit Online-Video-Werbung. Der Handelsgigant, der sein Videoinhalte-Angebot seit einigen Wochen massiv ausbaut, hat nun die Video-Ad-Agentur “Free Wheel” gekauft, zunächst, um die Werbeflächen seines eigenen “Prime”-Videoportals besser auszulasten. Experten rechnen aber damit, dass dies nur der erste Schritt von Amazon in den nach wie vor boomenden Markt der Webvideo-Werbung ist. (re/code)

Die von der Arbeitsgemeinschaft Forschung vorgelegten ersten Ergebnisse der Streamingmessung, die endlich auch die Netzabrufe von TV- und Videoangeboten abbilden soll, sind mehr als dürftig und überhaupt nicht aussagekräftig ausgefallen. Der Grund: Zu viele Anbieter fehlen noch in dem Quotenpanel. Die AGF verspricht erste relevante Zahlen nun für Anfang 2015. (dwdl.de)

Lesetipp: Kayle Vanhemert stimmt für “Wired” mal nicht in den allgegenwärtigen “Netflix-ist-das-Größte”-Kanon ein, sondern übt sich in Detailkritik an dem gehypten Videostreamingdienst. Um richtig erfolgreich zu werden, müsse Netflix noch viel von der simplen, aber effektiven Zuschaueransprache des klassischen Fernsehens lernen. (Wired)

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OneTV-News: Die Mühen der armen Youtube-Stars

"Reich werden mit Youtube" - das versprechen viele Berater und PR-Strategen. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

“Reich werden mit Youtube” – das versprechen viele Berater und PR-Strategen. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

Reich werden mit Youtube? Das wird schwierig. Leslie Kaufman beschreibt in einem sehr gut recherchierten Artikel für die New York Times die immensen und stetig wachsenden Schwierigkeiten, die selbst die größten Youtube-Stars haben, von ihrer Arbeit und ihrem Erfolg zu leben, weil der Konzern immer noch einen zu großen Anteil der Werbeeinnahmen für sich behält – bei gleichzeitig deutlich sinkenden Preisen für Onlinewerbung auf dem Videonetzwerk. “Youtube ist ein großartiger Platz, um eine Marke aufzubauen”, sagt ein ausgestiegener Produzent, “aber ein furchtbarer Platz, um ein Geschäft aufzubauen”. (NYT.com)

Amazon plant, den Preis für seinen “Prime”-Service zu erhöhen. Offizieller Grund sind die gestiegenen Transportkosten, aber Branchenkenner vermuten, dass die Mehrausgaben durch die gesteigerte Anzahl eigener Amazon-Videoproduktionen, die auch im Prime-Abo angeboten werden, die Ausgaben ebenfalls in die Höhe treiben. (nscreenmedia)

Ein kleiner, aber sehr feiner Scoop für die Deutsche Welle: Der Kölner Sender hat sich die Zweitausstrahlungsrechte für die Sendung “Al Bernameg” des ägyptischen Polit-Satirikers Bassem Youssef gesichert. (spiegel.de)

RTL möchte sich in Zukunft wieder mehr auf deutsche Themen und Köpfe konzentrieren. Das gab Geschäftsführer Frank Hoffmann nun in einem SPIEGEL-Interview bekannt. Unter anderem plane der Sender eine Comedy-Sendung mit Jan Böhmermann und Palina Rojinski. (dwdl.de)

Für Zahlenfreunde und Listenfans: Die Kollegen von “Tubefilter” haben die Top 100 der meistbesuchten Youtube-Channels weltweit für das Jahr 2013 zusammengestellt.

Im Osten was Neues: Der Videoplattform-Anbieter Brightcove hat einen umfangreichen Auftrag des führenden polnischen Privat-TV-Senders TVN eingeheimst. Die Amerikaner sollen für den Sender die gesamte Webvideo-und VoD-Infrastruktur aufbauen. (Brightcove-Firmenblog)

Hella von Sinnen, notorische TV-“Ulknudel” aus Köln startet ein neues Talkformat im Netz. In einer Kölner Buchhandlung wird von Sinnen in dieser Woche mit drei Gästen unter dem Titel “aufgezeichnet.tv – Der Comic-Talk”, ein Gespräch über neue Comic-Bücher führen, das anschließend bei MyVideo und auch bei Youtube ausgestrahlt wird. (dwdl.de)

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OneTV-Ticker vom 27.01.2014: TV-Werbung konzentriert sich auf Live-Events

Super Bowl-Austragungsort "Met Life"-Stadium in New Jersey: Rekord an TV-Werbegeldern erwartet

Super Bowl-Austragungsort “Met Life”-Stadium in New Jersey: Rekord an TV-Werbegeldern erwartet

Super Bowl eröffnet Mega-Werbemarathon: Mit dem Endspiel der amerikanischen Football-Meisterschaft, das am kommenden Sonntag in New Jersey stattfindet, startet eine insgesamt 50-tägige Saison voller TV-Live-Events, die einen Rekord an Werbeeinnahmen verzeichnen werden. Read More »

OneTV-Ticker vom 23.01.2014: Google kontrolliert jetzt auch Ihren Netzanbieter

Mit seinem neuen "Video Quality Report" will Google die Qualität der Internetprovider für jedermann sichtbar machen.

Mit seinem neuen “Video Quality Report” will Google die Qualität der Internetprovider für jedermann sichtbar machen.

Dieses neue Google-Angebot wird einigen IT-Managern schlaflose Nächte bereiten. Denn der Netzgigant hat nun – zunächst in Kanada – seine Seite “Video Quality Report” gestartet, einen Service, der es jedem User ermöglicht, unkompliziert und auf einen Blick die Schnelligkeit und Qualität seines Internetproviders zu kontrollieren. Google nutzt dafür Daten, die beim Abruf von HD-Videos auf seinem Videoportal Youtube gesammelt werden. Abhängig von den Ergebnissen verleiht Google dann dem jeweiligen Internetanbieter Qualitätsstempel wie etwa “YouTube HD Verified”, schlechte Services werden als “lower definition” gekennzeichnet. Das neue Angebot mache es Kunden leichter, den Leistungsumfang ihres Anbieters mit anderen in ihrer Region zu vergleichen, sagt Google. Damit wird der Druck auf die Provider noch mehr zunehmen. Wann der Service nach Europa kommt, ist bisher nicht bekannt. (Financial Post)

Netflix legt glänzende Zahlen vor. Wie erwartet konnte der US-Videostreamingservice gestern eine sehr gute Quartalsbilanz vorlegen, mit vier Millionen neuer Kunden, davon 1,7 außerhalb der USA. Insgesamt nutzen jetzt 44 Millionen Menschen weltweit das Angebot. Der Netflix-Aktienkurs schoss daraufhin noch einmal in die Höhe, legte zeitweilig fast 20 Prozent zu. Und natürlich machten sofort Gerüchte über eine weitere Expansion die Runde, auch ein Deutschland-Start wurde wieder ins Spiel gebracht. Allerdings hatte Netflix gegenüber OneTV Mag einen baldigen Auftritt in Deutschland noch vergangene Woche dementiert. (Handelsblatt)

Der Hass auf Markus Lanz im Netz nimmt bizarre Züge an. Schon über 80.000 User haben die eher skurrile “Online-Petition” unterschrieben, die die Absetzung des ZDF-Moderators fordert. TV-Branchenkenner Thomas Lückerath versucht mit einem Kommentar, ein wenig Luft aus der Debatte zu lassen. (dwdl.de)

Youtube 1: Die exklusiv im Youtube-Comedy-Network JASH laufende Komödie “Gregory goes boom” hat beim Sundance Filmfestival den Preis für den besten Kurzfilm bekommen. (Tubefilter)

Ungewöhnlich scharf hat Amazon Gerüchte dementiert, nach denen das Unternehmen die Einführung eines Online-basierten Pay-TV-Angebots, einschließlich linearen Programmen, plane. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, Amazon verhandele bereits mit großen US-Sendern und Medienhäusern über die Lizensierung von Inhalten. (Multichannel)

Youtube 2: Die neue Eigenständigkeit macht sich für Grace Helbig durchaus bezahlt. Nur einen knappen Monat, nachdem die Star-Youtuberin ihren eigenen alten Kanal “It’s Grace” wieder eröffnete, hat sie bereits über eine Millionen Abonnenten gewonnen. Helbig, bereits seit 2006 eine der populärsten Figuren auf Youtube hatte Anfang des Jahres Schlagzeilen gemacht, als sie ihren Vertrag mit dem Netzwerk “My Damn Channel” aufkündigte und ihren populären Kanal “Daily Grace” schloss. (Tubefilter)

Lesetipp: Frank Sinton, Gründer des Videodienstleisters “Beachfront Media” erklärt, wie sich Unternehmen und Produzenten auf dem immer mehr boomenden Markt der mobilen Videoangebote behaupten können.

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OneTV-Ticker vom 21.01.2014: Netflix und Co. weiter auf Höhenflug

US-Videostreamingdienst Netflix: Erfolg auf allen Kanälen

US-Videostreamingdienst Netflix: Erfolg auf allen Kanälen

Räubert Netflix doch Zuschauer vom “alten” TV? Das zumindest legen Zahlen nahe, die nun in den USA veröffentlicht wurden. Danach reduzierte sich die Zahl der Haushalte, die Pay-TV-Sender wie HBO oder Showtime abonniert hatten, in einem Zeitraum von 18 Monaten bis zum August vergangenen Jahres um rund 6 auf 32 Prozent. Dagegen wuchs der Anteil der Kundschaft, die Videostreamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder Hulu nutzte, von 23 auf 27 Prozent. Zwar untersuchte die Studie nicht, ob die Kunden ihre alten Pay-TV-Abos quasi gegen die neuen Angebote tauschten, aber das rasante Wachstum von Netflix (rund 24 Prozent plus im vergangenen Jahr) lässt den Schluss zu, das die Streamingdienste zunehmend nicht mehr als Extra-, sondern als Ersatzangebot genutzt werden. Variety

Philips baut keine Fernseher mehr. Jedenfalls nicht mehr selbst. Man werde seinen restlichen Anteil von 30 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen TP Vision an seinen taiwanesischen Partner verkaufen, teilte Philips mit. Die Asiaten werden dann zumindest unter dem Label “Philips” noch weiter Geräte herstellen. (Handelsblatt)

Die Entscheidung von ABC, seine Serien nur noch mit achttägiger Verspätung in die eigene Mediathek zu stellen, um ein weiteres Abwandern der Zuschauer aus dem klassischen Kabelangebot zu verhindern, hat zu einem unliebsamen Effekt geführt: Die Zahl der illegalen Downloads für ABC-Serien ist um 300 Prozent gestiegen. (GigaOm)

Das “Wort zum Sonntag”, die irgendwie liebenswert aus der Zeit gefallene pastorale TV-Ansprache in der ARD, bekommt jetzt eine junge Ergänzung. Im Digitalkanal “EinsPlus” wird das neue Format “Freisprecher” erstmals am 2. Februar auf Sendung gehen, und dann immer sonntags um 22.12 Uhr laufen. In den in Teamarbeit produzierten Clips sollen ethische Fragen des Alltags behandelt werden. (Quotenmeter)

Die Reihe der weltweiten Serie “Vogel klaut Kamera und filmt damit unglaubliche Bilder”-Videos reißt nicht ab. Diesmal hat die BBC gleich eine ganze Pinguin-Kolonie mit einer im einem falschen Ei verstecken Kamera reingelegt. (The Verge)

Lesetipp: Die New York Times portraitiert in einem ausführlichen Stück die Macher von Aereo, dem Cloud-basierten TV-Dienst, der gerade die gesamte US-Fernsehbranche ins Wanken bringt. (New York Times)

Software-Tipp: Smartphone-Filmer kennen das Problem. Wann immer man seine Handy-Kamera benutzt, um schnell mal ein Video aufzunehmen, ärgert man sich hinterher über die schwarzen Balken, weil die Kamera in der klassischen Smartphone-Haltung nur im Hochformat aufnimmt. Doch damit ist jetzt Schluss, dank der neuen App “Horizon”, die jede Aufnahme so bearbeitet, als habe man sein Telefon wie ein echter Profi gehalten. (Yahoo Tech)

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