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Erste Netflix-Eindrücke enttäuschen Kritiker

netflix_deutschlandEinblick: Über einen “inoffiziellen” Weg ist das Deutschland-Angebot von Netflix, dessen Start für Mitte September erwartet wird, bereits jetzt in Teilen sichtbar. Die Kollegen von DWDL.de und andere Branchenkritiker sind über das (noch) eher magere Portfolio des VoD-Anbieters enttäuscht, weisen aber auf die Vorläufigkeit des Angebotes hin. Bislang fallen im Menü tatsächlich vor allem nur altbekannte deutsche Stoffe wie “Stromberg”, der “Tatortreiniger” oder diverse Til-Schweiger-Filme auf. Unterdessen hat Netflix-Chef Reed Hastings gegenüber dem SPIEGEL die Entwicklung eigener deutscher TV-Serien angekündigt. “Wir werden sicher auch in Deutschland produzieren”, so Reed.

Lukrativ: Nach dem Ende der Kaufverhandlungen mit Time Warner hat der Multimediakonzern Vice einen 10-Prozent-Anteil an den US-Privatsender “A&E Networks” abgegeben. Für 250 Millionen Dollar. (Techcrunch)

Erweitert: Google hat seinem Streaming-Stick “Chromecast” einige nützliche Erweiterungen spendiert. So ist es jetzt zum Beispiel möglich, den Stick auch direkt über normale Browser anzusteuern, was die Darstellung von Webseiten auf TV-Geräten wesentlich einfacher macht. Am meisten profitieren davon Youtube-Nutzer, die lieber die stationäre Seite der Videoplattform als das mobile Angebot benutzen wollen. (Tubefilter)

Gewählt: Der Sieger des Zuschauer-Abstimmung beim diesjährigen TVLab von ZDFneo heißt “Blockbustaz”. Die Sitcom mit Rapper Eko Fresh setzte sich gegen zwei weitere Comedy-Formate durch und wird nun als Serie produziert. (ZEIT Online)

Fortschritt: Endlich Schluss mit dem komplizierten Navigieren via Fernbedienung. Mit der neuen App “ARD.connect” hat der Zuschauer die Möglichkeit, die HbbTV-Zusatzangebote des Ersten wie etwa die Mediatheken direkt von seinem Smartphone aus zu steuern. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Kritiker-Urgestein Hans Hoff hat nach dem Binge-Watching-Genuss der zweiten “House-of-Cards”-Staffel starke Suchterscheinungen und kann sich nur mit Mühe wieder in die deutsche TV-Welt von „Lindenstraße“ bis „Soko Kleinkleckersdorf“ eingewöhnen. (DWDL.de)

Videotipp: Der neueste “Spaß” unter Gamern in den USA scheint es zu sein, sich gegenseitig SWAT-Teams der Polizei auf den Hals zu hetzen. Jordan Mathewson war gerade dabei, eine Runde Counterstrike zu spielen, als ein von einem anonymen Hinweisgeber alarmiertes Einsatzkommando seine Wohnung stürmte. Die Webcam nahm den ruppigen Zugriff live auf. (Tubefilter)

Netflix startet im September in Deutschland

netflix_flaggeRekord: Erstmals haben in einem Quartal über 50 Millionen Haushalte den Online-Videodienst Netflix abonniert. Für den Herbst erwartet Vorstandschef Reed Hastings eine Zahl von 53,74 Millionen Nutzern, vor allem auch durch die dann anstehende Expansion in Europa. Als Starttermin für Deutschland wurde jetzt vom Unternehmen erstmals konkret der September genannt. (Handelsblatt)

Zielgerade: Die geplante Übernahme von Sky Deutschland durch BSkyB steht allem Anschein nach unmittelbar vor dem Abschluss. Der Medienunternehmer Rupert Murdoch, dessen “21st Century Fox” das größte Aktienpaket an den Sky-Gesellschaften hält, könnte damit kurzfristig Gelder mobilisieren, die er für seinen Kauf von Time Warner Cable in den USA dringend braucht. (FAZ.net)

Ärger I: Die überraschende Entscheidung zur Schließung seiner Xbox Entertainment Studios hat Microsoft heftige Kritik der US-Werbebranche eingebracht. Erst vor wenigen Monaten hatte der Konzern noch auf aufwendigen Media-Veranstaltungen die Vorzüge seiner eigenen, exklusiven Contentproduktion angepriesen, viele Agenturen hatten bereits ihre Budgetpläne daraufhin ausgerichtet. (Wall Street Journal)

Ärger II: Michelle Phan, einer der weltweit größten Youtube-Stars, droht in den USA ein Gerichtsverfahren wegen fortgesetzter Lizenzrechtsverstöße. Darauf zumindest lautet die Klage des Dance-Musik-Labels “Ultra Records”, das die Beauty-Vloggerin beschuldigt, häufig unerlaubt Musik seiner Künstler für ihre Videoproduktionen zu verwenden. Phans Management hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. (Tubefilter)

Reichweite: Das “Deutsche Anleger Fernsehen” ist ab sofort über eine eigene SmartTV-App unter anderem auf Geräten von Philips, Technisat, Sharp und Medion verfügbar. Wichtiger Bestandteil der App ist die umfangreiche Mediathek des Senders mit mehr als 50.000 Videobeiträgen. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Karin Hollerbach-Zenz, die Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) verteidigt im Interview mit DWDL.de ihre Messmethoden zur Erhebung der TV-Quoten. Kleinere Sender mit Marktanteilen von unter 0,5 Prozent würden damit ebenfalls korrekt abgebildet, auch neue, digitale Empfangsplattfromen würden von der AGF immer besser erfasst.