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Entlassungswelle bei den Maker Studios

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Bitter: Erst wenige Monate ist es her, dass die Maker Studios für einen geschätzten Preis von rund 500 Millionen Dollar von Disney gekauft wurden. Trotzdem (oder gerade deswegen?) setzt das MCN jetzt seinen, schon im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Plan um, und entlässt rund 10 Prozent seiner derzeit 380-köpfigen Belegschaft. Man baue in anderen Bereichen aber gerade schon wieder Jobs auf, ließ Maker verkünden. (Variety.com)

Neustart: In den vergangenen Monaten zog es immer mehr Youtube-Stars, vor allem in den USA, mit eigenen Sendungen ins “klassische” Fernsehen, Reality-TV-Star Kim Gloss geht den umgekehrten Weg. Die 21-Jährige, die durch Auftritte bei “DSDS” und im RTL-“Dschungelcamp” bekannt wurde, startete nun ihren eigenen Youtube-Kanal “KimGlossOfficial”, in dem es vor allem um Beauty- und Modetipps gehen soll. Der Gloss-Channel ist Teil der neuen „shootrs“-Programms der UFA und dem MCN Divimove.

Realsatire: Anderswo gilt es für Unternehmen als schick, von beliebten Comedians und Satirikern so gut wie nur möglich parodiert zu werden. Hierzulande ist das anders, wie die Klage des Nachrichtensenders N24 gegen das Satire-WebTV-Format “Postillon24″, das mittlerweile auch im NDR ausgestrahlt wird, zeigt. Man sei bei der Gestaltung des Postillon-Logos dem Design von N24 zu nahe gekommen, begründete der Newssender seine Einstweilige Verfügung, die dazu führte, dass bei der am Freitagabend ausgestrahlten Postillon-Sendung kurzfristig schwarze Balken über das Logo eingeblendet und die Mikrofone verpixelt wurden. Der Postillon berichtete auch darüber. (Quotenmeter.de)

Widerstand: Sky Deutschland und Watchever wehren sich gegen Vorwürfe aus Abmahnungen, die sie vor einigen Wochen vom “Verbraucherzentrale Bundesverband” bekommen haben. Die hatten bei insgesamt 14 deutschen Streaming-Anbietern, unter anderem auch Sky und Watchever, zum Teil massive Probleme mit Datenschutz, Werbung oder Preisänderungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen beklagt. (Digitalfernsehen.de)

Appell: In einem ausführlichen Interview mit DWDL.de bittet RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann darum, amerikanisches Fernsehen hierzulande nicht allzu sehr zu glorifizieren und mehr Verständnis (und Begeisterung) für das RTL-Programm aufzubringen. Das Format “Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ etwa liefere als “TV-Berufsschule” ein “exzellentes Fernsehhandwerk”, “Comedy mit Meta-Ebene” und “Charaktere, die uns lange im Gedächtnis bleiben”.

Lesetipp: Mareike Nieberding portraitiert für FAZ.net – sehr kritisch – den hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten Tilo Jung, der mit seinem WebTV-Interviewformat „Jung & Naiv“ zumindest medial sehr erfolgreich ist. Jung, der sich gerne als einen der letzten aufrechten Journalisten präsentiert (“Ich nenne eine Lüge, wenn sie eine Lüge ist”), sei auch deshalb so anders als traditionelle Politikberichterstattung im TV, weil es “im Journalismus nicht nur darum geht, komplexe Fragen zu erklären; sondern auch darum, die Intelligenz der Zuschauer nicht zu beleidigen”.

Last-Minute-Kampf um die Maker Studios

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 5,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Weiter Verwirrung um die Zukunft der Maker Studios. Noch vor wenigen Tagen schien es ganz sicher, dass Disney das weltweit größte Youtube-Netzwerk für insgesamt bis zu 950 Millionen Dollar (Garantie plus Optionen für bestimmte Zielerreichung) kauft. Dann überraschte Ende vergangener Woche die Meldung, dass Ex-Maker-Chef Danny Zappin und drei andere ehemalige Mitglieder des Vorstandes Klage gegen den Verkauf an Disney eingereicht haben, wegen “betrügerischer” Fehler im Zuge ihrer Kündigung.

Heute nun kam die Nachricht, dass die US-Filmgesellschaft “Relativity Media” ebenfalls ein Kaufangebot für Maker Studios auf den Tisch gelegt hat. Relativity bietet 500 Millionen US-Dollar in eigenen Aktien plus möglichen 400 Millionen Dollar. Hinzu kommen als Lockprämie für das Top-Personal noch 100 Millionen Dollar in Form eines Bonustopfes, der für Manager und Stars des Konzerns gedacht ist.

Die unerwartete Kaufofferte kommt einen Tag, bevor die Aktionäre von Maker über den Verkauf an Disney abstimmen sollen. Da man in der Branche davon ausgeht, dass Disney und Maker eine sehr feste Vorabvereinbarung geschlossen haben, wird dem Relativity-Angebot nicht viele Chancen eingeräumt. Merkwürdig bleiben aber Art und Umfang des vorgeschlagenen Last-Minute-Deals.

Und auch aus Deutschland gab es News über Maker. Das “Handelsblatt” hatte in seiner Montagausgabe berichtet, dass das MCN noch in diesem Jahr eigene Studio-Kapazitäten hierzulande aufbauen möchte. Wie Maker-Vorstandsmitglied René Rechtman der Zeitung sagte, bevorzuge er als Standort Berlin. Im Gespräch seien aber auch Köln und München. Nach Ansicht Rechtmans haben manche deutsche YouTube-Stars das Zeug zu einer internationalen Karriere.

OneTV-News: Disney kauft die Maker Studios

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Schon vor Wochen war darüber spekuliert worden, nun ist es endgültig: Der Disney-Konzern kauft die Maker Studios, eines der größten Youtube Netzwerke. Der Kaufpreis liegt bei 500 Millionen Dollar, kann sich aber nach Branchenberichten noch auf 950 Millionen steigen, wenn Maker in den nächsten Jahren bestimmte Umsatzziele erreicht. Mit dem Kauf wird Disney zu einem der größten Anbieter von WebVideo und erhöht seine Reichweite vor allem in jüngeren Zielgruppe signifikant. Die 2009 gegründeten Maker Studios erreichen mit ihren über 50.000 Youtube-Kanälen und Stars wie “PewDiePie” rund 380 Millionen Abonnenten und erzielen damit rund 3,5 Milliarden Videoabrufe monatlich.

Die gestrige Meldung des “Wall Street Journal”, dass Apple mit dem US-Kabelriesen Comcast über ein eigenes Videostreamingangebot verhandelt, versetzte die NewTV-Branche weltweit in Aufregung. Allerdings war es das fünfte Mal in vier Jahren, dass das “WSJ” eine solche Meldung (jedesmal mit wechselnden, potentiellen Partnern für Apple) absetzte. Warum ein solches, eigenständiges Angebot von Apple nach wie vor nicht plausibel wäre (unter anderem schlicht wegen immer noch fehlender eigener Inhalte), erläutern die Kollegen von “Time Tech” und “Videonuze” sehr gut.

AOL hat seine neue, ambitionierte Video-Strategie zum ersten Mal außerhalb der USA unter Beweis gestellt. Unter dem Namen “AOL On” startete der Internetkonzern eine üppig ausgestattete Videoplattform in Großbritannien, die sowohl Eigenproduktionen als auch Videos von Partnern präsentiert. Ergänzt wird das Webangebot demnächst durch Apps für iOS und Google Play. (Techcrunch)

Gebührengeld, gut angelegt: Das ZDF hat unter www.1914.zdf.de ein hervorragend gemachtes Multimedia-Special über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gestartet, das begleitend zur TV-Dokumentation vor allem mit außergewöhnlichen Filmaufnahmen aufwartet.

Hintergrund: Thomas Lückerath stellt für DWDL.de den neuen PayTV-Sender “GEO Television” vor, den RTL am 8. Mai zunächst nur über das IPTV-Angebot “Entertain” der Telekom startet. Die Kölner Privatfunker haben von Gruner und Jahr den Markennamen lizensiert, eine direkte Kooperation gibt es allerdings nicht.

Sehtipp: Der beste Werbespot des Jahres 2013 ist der Hornbach-Clip “Und was bleibt von dir?” von der Agentur Heimat und der Produktionsfimra Czar. Die Deutsche Werbefilmakademie zeichnete damit nach eigener Aussage “einen Film aus, der nicht vom Herzen auf die Geldbörse zielt, sondern bei dem am Ende eine Frage steht”. (WuV.de)

Lesetipp: Die New York Times interviewt Shane Smith, den Chef des gerade schwer angesagten Online-Newsdienstes “Vice”, der vor allem mit seinem aggressiven “modernen” Videojournalismus von sich reden macht.

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Disney kauft Maker Studios – für mindestens 500 Millionen Dollar

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Der Disney-Konzern hat den Kauf der Maker Studios, eines der größten Youtube Vermarktungs- und Produktionsnetzwerke, bestätigt. Der Kaufpreis liegt bei 500 Millionen Dollar, kann aber nach Branchenberichten noch auf 950 Millionen steigen, wenn Maker in den nächsten Jahren bestimmte Umsatzziele erreicht. Mit dem Kauf wird Disney zu einem der größten Anbieter von WebVideo und erhöht seine Reichweite vor allem in jüngeren Zielgruppe signifikant. Die 2009 gegründeten Maker Studios erreichen mit ihren über 50.000 Youtube-Kanälen und Stars wie “PewDiePie” rund 380 Millionen Abonnenten und erzielen damit rund 3,5 Milliarden Videoabrufe monatlich.

OneTV-News: Obama gründet Youtube-Beraterrunde

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Obama cares – for Youtube: Mit einem bemerkenswerten Treffen hat US-Präsident Barack Obama nun den Schulterschluss mit dem bei Jugendlichen mit Abstand beliebtesten Medium gesucht. Bei einem Besuch prominenter Youtube- und Webvideo-Stars wie Hannah Hart (“Camp Takota”), Todd Womack (“Barely Political”) und Mickey Meyer (“JASH”) im Weißen Haus ließ sich Obama über Trends und Themen der Onlinevideo-Szene informieren. In Zukunft wolle man mit gemeinsamen Aktionen auf Youtube und anderswo für mehr politisches Interesse bei den jungen Zuschauer- (und Wähler-) Gruppen sorgen, auch sei eine Förderung von neuen Informationsformaten auf den Videoplattformen geplant. Obama selbst hatte in seinen Wahlkämpfen schon überaus erfolgreich auf den neuen digitalen Kanälen agiert. (Tubefilter)

Der nächste Millionen-Deal in der Digitalvideo-Branche steht unmittelbar bevor. Nach aktuellen Berichten mehrerer US-Tech-Onlineportale kauft der Kabelkonzern Comcast den Onlinevideo-Vermarkter “Freewheel”, einem der größten Videowerbung-Händler weltweit. Der Preis für “Freewheel”, das unter anderem die Online-Angebote der größten US-Sender vermarktet, soll bei 320 Millionen Dollar liegen. (Techchrunch)

Alles #supergeil oder was? Die neue Werbekampagne von Edeka mit dem schrägem Berliner Schlagerinterpreten Friedrich Liechtenstein ist zwar nicht jedermanns Sache und der Werbeeffekt für die Supermarktkette noch nicht erwiesen, aber zumindest den riesigen viralen Erfolg kann man den Spots nicht absprechen. Im neuen “Viralogie”-Format von W&V erzählt Jens Pfau, Vizegeschäftsführer von Jung von Matt, die Entstehungsgeschichte der Kampagne.

Hintergrund: Youtube wird auf Dauer vor allem der Platz für schnelle, kurze Videoinhalte bleiben, trotz aller Bemühungen von Google, die Plattform auch für längere Produktionen zu etablieren. Das analysiert Eric Korsh in seiner Betrachtung der unterschiedlichen Webvideo-Formate für “Media Post”.

Lesetipp: Alexander Krei beschreibt für DWDL.de die Web-Strategie von ProSiebenSat.1, das mit seiner eigenen Produktionsfirma “Studio 71″ Inhalte sehr erfolgreich nur für das Netz herstellt. Vor allem die Live-Shows, übertzragen auf der ebenfalls hauseigenen Plattform “MyVideo”, kommen bei jungen Zuschauern gut an. (dwdl.de)

Die Entscheidung von Disney, einen eigenen Video-on-demand-Vertriebskanal aufzubauen, entzweit Branchenexperten. Während die einen Disneys Sonderweg (und die damit verbundene Absage an die US-VoD-Plattform “UltraViolet”) als schädlich für eine gemeinsame Standardlösung der Inhalteranbieter anprangern, sind andere Fachleute der Meinung, dass Disneys Investitionen in digitale Kanäle der ganzen Branche weiterhelfen werden. (Home Media Magazine)

Digitalvideo ist eine Ergänzung zu klassischem TV, nicht ein Ersatz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der “Consumer Electronics Association” aus den USA. Vor allem mobile Bewegtbildangebote werden häufig zusätzlich zum traditionellen Fernsehempfang in Anspruch genommen. (Reuters)

Und Webvideo-Starruhm zahlt sich doch aus: Grace Helbig, eine der prominentesten Youtuberin, hat nun für den Hautpflegemittel-Hersteller “St.Ives” dessen erstes “Branded Content”-Video produziert. Der Spot, in dem Helbig die Vorzüge einer Spraylotion preist, hätte leicht zu einer peinlichen Nummer hätte werden können – ist aber dank Selbstironie und werbeparodistischer Elemente wohl gelungen. Die Resonanz in der notorisch mäkeligen Community ist jedenfalls äußerst positiv. (Tubefilter)

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OneTV-News: Tumblr goes Hollywood

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Nach Facebook und Twitter drängt nun das nächste Soziale Netzwerk Richtung Hollywood: Die Blogging-Plattform Tumblr, derzeit eine der populärsten Social-Media-Angebote weltweit, möchte eine größere Rolle im boomenden Geschäft mit Film-, TV- und Second Screen-Inhalten einnehmen. Dafür verpflichtete das Unternehmen, das vor einem knappen Jahr für rund eine Milliarde Dollar von Yahoo aufgekauft wurde, nun die NewTV-Expertin Sima Sistani als erste Media-Chefin von Tumblr. Sie soll mit einer neu aufgestellten Abteilung in Los Angeles vor allem Kooperationen mit Filmstudios, TV-Produktionsfirmen und Medienunternehmen forcieren. (Hollywood Reporter)

Ein Gewinnplus von sieben Prozent auf knapp 380 Millionen Euro verzeichnete die ProSiebenSat.1-Gruppe im vergangenen Jahr. Dabei ist das klassische Fernsehen mit knapp zwei Milliarden Euro immer noch der Hauptumsatzbringer. Doch die Digitalsparte – genannt “Digital & Adjacent” – macht mit Online-Videotheken, Spielen und anderen Portalen inzwischen fast 30 Prozent der gesamten Erlöse aus. (Werben & Verkaufen)

Goldene Zeiten für die Filmszene in New York: Disney investiert in den nächsten drei Jahren sage und schreibe 200 Millionen Dollar, um insgesamt 60 Folgen von vier Serien zu drehen, die sich allesamt um US-Comic-Superhelden ranken und in New York spielen. Bemerkenswert dabei ist neben der reinen Investitionssumme vor allem die Tatsache, dass Disney die sogenannten “Live-Action”-Serien exklusiv auf Netflix präsentieren wird. (Variety)

Zahl(en) des Tages: Eine neue Untersuchung der Medienforscher von MoffetNathanson’s zeigt die Umsätze der größten PayTV- und VoD-Anbieter in den USA. Die Studie belegt unter anderem, wie nahe der Newcomer Netflix (3,5 Milliarden Dollar Umsatz) bereits an den etablierten PayTV-Kanal HBO (4,9 Milliarden) herangekommen ist. (re/code)

Sehtipp für “Psycho”-Fans: Kultregisseur Steven Soderbergh hat den Original-Hitchcock-Streifen (1960) mit dem Remake von Gus Van Sant’s (1998) in einem sehr gelungenen Film-Mashup miteinander vereinigt und zeigt ihn nun auf seiner eigenen Website “Extension 765″. (Hintergründe auf Tubefilter)

Lesetipp: Christoph Ullrich schildert auf FAZ.net unter der Überschrift “Liebling, ich habe die Quote geschrumpft” ebenso interessant wie amüsant sein “Leben als GfK-Testhaushalt”. Und verrät nebenbei, wie einfach zu manipulieren und generell erschreckend ungenau die Quotenmessung in Deutschland bislang ist.

In eigener Sache: Wir freuen uns sehr, dass OneTV Mag Medienpartner des diesjährigen newTV-Kongresses in Hamburg ist, einer der wichtigsten Veranstaltungen der modernen, digitalen Bewegtbildszene. Wir werden natürlich über den hochkarätig besetzten Kongress, der am 3. April stattfindet, berichten – aber auch bereits im Vorfeld Themen, Teilnehmer und Thesen in loser Reihenfolge vorstellen. (Website des newTV-Kongress)

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OneTV-News: Disney startet digitale Offensive

Neue iOS-App:"Disney Movies Everywhere": Das Geschäft selber machen

Neue iOS-App:”Disney Movies Everywhere”: Das Geschäft selber machen

Noch ein Konkurrent mehr auf dem boomenden Video-on-demand-Markt – und was für einer: Disney hat gestern Abend (vorerst nur in den USA) sein neues Angebot “Disney Movies Everywhere” gestartet, einen mit Apples iTunes-Shop verbundenen Streaming-Service, der eine große Auswahl von Disney-Spielfilmen, einschließlich Pixar- und Marvel-Produktionen, präsentiert. Das Angebot ist auch über eine App auf iPads und iPhones abzurufen, eine Android-Variante sei in Vorbereitung, wie der Konzern verkündete. Disneys VoD-Service ist der bislang konsequenteste Versuch einer Filmfirma, die digitale Distribution der eigenen Inhalte selbst in die Hand zu nehmen. Es dürfte nicht der letzte sein. (Tubefilter) (Videonuze, mit erstem Praxistest)

Nach dem umstrittenen Deal mit Comcast über eine Premium-Breitband-Auslieferung seiner Signale, verhandelt Netflix nun auch über den gleichen Service mit dem Telekommunikationskonzern AT&T. (Reuters)

In den USA weitet sich der Streit um Aereo aus. Der WebTV-Service, der die Signale vieler amerikanischen TV-Networks per Antenne “abgreift” und gratis im Netz anbietet, stehle in einem riesigen Umfang wertvolle Inhalte und müsse sofort gestoppt werden, fassen betroffene Sender wie ABC, CBS, NBC und Fox jetzt in einer wütenden Anklageschrift für den Obersten Gerichtshof zusammen. (Broadcasting & Cable)

Der vor einem halben Jahr gestartete “Social-TV-Sender” Joiz startet diverse neue Formate, unter anderem eine Show, in der Kandidaten von zuhause aus per Webcam und Hangout-Übertragung Aufgaben lösen müssen. (dwdl.de)

Der Dokumentationsfilm “The Square”, der die Ereignisse der ägyptischen Revolution 2011 nachzeichnet, kann nun auch in Ägypten gesehen werden – dank Youtube. Die Videoplattform veröffentlichte exklusiv für ägyptische Youtube-User das Werk des Regisseurs Jehane Noujaimis, das in dem arabischen Land bisher nicht öffentlich gezeigt werden konnte. Für einen ähnlichen Vorgang war Youtube bereits vor ein paar Jahren mit einer Sperre durch die ägyptischen Zensurbehörde belegt worden. (Tubefilter)

Wer es in diesen Jahr nicht nach Karlsruhe geschafft hat: Unter dem eher unprosaischen Titel “Glotze wird Auslaufmodell” fasst die W&V alle wichtigen Aussagen des Bewegtbildkongresses “TVKomm” zusammen. (W&V)

Lesetipp: Vorhersagen über die Zukunft des Fernsehens gibt es mittlerweile ja an jeder Ecke – aber diese hier von Zach Weiner, dem CEO der Strategieberatungsagentur “Emerging Insider Communications”, lohnen auf jeden Fall nochmal einen Blick. (iMedia Connection)

Video des Tages: Mit einem frechen Clip, der Mini-Drohnen bei der Auslieferung von DVDs zeigt, veralbert Netflix seinen VoD-Konkurrenten Amazon. Der hatte vor einigen Wochen die, durchaus ernst gemeinte, Vision gezeigt, Waren per Drohnen auszuliefern. (New York Times)

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OneTV-News: Disney und Google in Liebe vereint

"Blank"-Animationsfilm: Bemerkenswerte Kooperation zwischen Disney und Google (Fotocredit: Disney/PR)

“Blank”-Animationsfilm: Bemerkenswerte Kooperation zwischen Disney und Google
(Fotocredit: Disney/PR)

Für eine neue, und in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte, Kooperation haben sich “Disney Interactive” und Google zusammengetan: Exklusiv im Google “Play-Store” im Web und in den Apps veröffentlicht Disney nun zum ersten Mal einen neuen Kurzfilm: “Blank: A Vinylmation Love Story”. Zusätzlich zu der animierten Liebesgeschichte zweier aus Vinyl geformter Kunstfiguren werden in den Play-Stores Bilder und Clips für Fans bereitgehalten – ganz offensichtlich möchte Disney mit diesem Experiment auch die Viral- und Merchandising-Power von Google testen. (Adweek)

Torontos Bürgermeister Rob Ford hat in den vergangenen Jahren schon manchen Meilenstein der Politik gesetzt: Er hat sich geprügelt, Kokain geschnupft, in Wutausbrüchen Konkurrenten mit dem Tode bedroht, und unzählige Male Wähler, Journalisten und Parteigenossen beleidigt – immer alles vor laufender Kamera. Kein Wunder also, dass Ford auch weltweit wohl der erste Bürgermeister mit einem eigenen Youtube-Kanal ist. “Fords Nation” hatte nun Premiere und zeigt Rob und seinen Bruder Doug, ebenfalls Politiker in Kanada. Noch ist der Content harmlos, die Brüder arbeiten sich an Zuschauerfragen und allgemeinen politischen Themen ab – aber bis zum ersten Eklat kann es sicher nicht lange dauern. (Tubefilter)

Yoga-Videos gehören schon lange zu den im Web beliebtesten Clips: Tausende unterschiedliche Anbieter, manchmal professionell, oft aber sehr amateurhaft, bieten Kurse der traditionellen asiatischen Bewegungstherapie an. Nun haben sich unter dem Titel “Digital Yoga Network” Firmen aus unterschiedlichen Bereichen (Werbung, TV-Produktion, Fitness-Studio) zusammengetan, um vom Yoga-Boom zu profitieren. (Tubefilter)

50 Jahre ist es her, seit vier englische Popjungs sich aufmachten die USA zu erobern, und ein Auftritt der “Beatles” in der berühmten “Ed Sullivan Show” wurde dabei zur Legende. Diesen und viele andere Momente kann man jetzt noch einmal auf AppleTV bewundern, denn dort ist vor wenigen Stunden – ganz ohne offizielles Ankündigungs-TamTam – ein eigener Beatles-Kanal gelauncht worden. Das Vergnügen soll allerdings nur von kurzer Dauer sein, Apple will den Kanal, der als Werbemittel für die Beatles-iTunes-Sammlung dient, nach einigen Tagen wieder vom Netz nehmen. (CNet)

Sony kauft in Australien ein: Der Pay-TV-Sender “Sony Entertainment” zeigt ab Mai auch hierzulande die in Down Under sehr populäre Serie “Miss Fisher”, die im Melbourne der Zwanziger Jahre spielt. (dwdl.de)

Klassisches Fernsehen ist Frauensache: Die Zuschauerschaft der großen TV-Sender in Deutschland ist überwiegend (und überproportional zu ihrem Gesamtbevölkerungsanteil) weiblich. Das geht aus einer neuen Studie von Media Control hervor. (quotenmeter.de)

Lesetipp: Die FAZ beschreibt den Auftritt der TV-Produzenten Mark Johnson („Breaking Bad“) und Nico Hofmann („Unsere Mütter, unsere Väter“) im Rahmen des Berlinale-Panels „The Changing Market“. Überschrift: “Der Zuschauer ist der Chef” Na sowas…

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