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OneTV-News: Facebooks Spielgeld – zwei Milliarden für “Oculus”

Oculus-Datenbrille "Rift": "Das nächste, ganz große Ding"

Oculus-Datenbrille “Rift”: “Das nächste, ganz große Ding”

Investiert: Für satte 2,3 Milliarden Dollar kauft Facebook das ehemalige Kickstarter-Projekt “Oculus”, eine Hightech-Firma, die sich auf den boomenden “Virtual-Reality”-Markt spezialisiert hat. Facebook zahlt 400 Millionen Dollar in bar, rund 1,6 Milliarden Dollar in eigenen Aktien, sowie bis zu 300 Millionen Dollar zusätzlich, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Das junge Unternehmen Oculus hatte zuletzt mit seiner für den Sommer geplanten Datenbrille “Oculus Rift” für Aufsehen gesorgt, mit der man laut ersten Testberichten sehr glaubhaft in virtuelle Welten eintauchen kann, vor allem für die Gamesbranche ist “VR” der nächste ganz große Trend. Erst im Februar hatte Facebook mit einer anderen Milliardendeal bekannt gegeben: Den Kauf des Kurznachrichtendienstes “WhatsApp” ließ sich Mark Zuckerberg insgesamt 19 Milliarden Dollar kosten. (New York Times)

Nachgezogen: Beim Deutschland-Start des “Chromecast” in der vergangenen Woche war “Maxdome” im Gegensatz zu “Watchever” noch nicht dabei, doch nun hat der VoD-Anbieter auch eine App für Googles TV-Stick an den Start gebracht. (Digitalfernsehen.de)

Experiment: Der britische TV-Sender Channel4 zeigt in seinem Format “Gogglebox” Fernsehzuschauer, die Fernsehen schauen. Zu beobachten sind laut Peer Schader sehr amüsante, häufig frappierende und für Programmmacher mitunter auch frustrierende Reaktionen des “ganz normalen” TV-Publikums, das hinter Milliardendeals und NewTech-Spielzeugen oft in Vergessenheit gerät. (stern.de)

Erweitert: Kabel Deutschland schaltet Anfang April gleich 11 neue HD-Sender in seinem Portfolio auf: Die öffentlich-rechtlichen Sender 3Sat, BR, HR, KiKa, MDR, NDR, Phoenix, RBB, SWR, WDR und ZDFneo können allesamt ohne Smartcard empfangen werden. (Digitalfernsehen.de)

Trauer: Der als “Großvater des Internets” bekannt gewordene Amerikaner Peter Oakley, der unter seinem Youtube-Namen “Geriatric1927″ seit 2006 die weltweite Webvideogemeinde mit seinen Beiträgen rührte und erfreute, ist tot. Er starb 86jährig an Krebs. (Tubefilter)

Sehtipp: Die junge Youtube-Filmemacherin Anna Akana schockt ihre vielen weiblichen Fans mit einem harschenClip über Bulimie.

Sehtipp II: HTC bewirbt sein soeben vorgestelltes neues Smartphone “HTC One M8″ mit einem schlichten, aber sehr wirkungsvollen Werbespot mit Hollywood-Star Gary Oldman. (Techcrunch)

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OneTV-News: Facebook startet Werbespots im Newsfeed

Werbespot auf Facebook: Bis zu 2,5 Millionen Dollar pro Clip

Werbespot auf Facebook: Bis zu 2,5 Millionen Dollar pro Clip

Länger als ursprünglich avisiert hat es gedauert, doch nun hat Facebook die erste Stufe seiner neuen Videowerbemittel gestartet: Dabei werden im Newsfeed der User bis zu 15 Sekunden lange Werbespots abgespielt. Die Spots laufen automatisch, aber ohne Ton, los und vergrößern sich auf Klick. Zunächst einmal werden nur Facebook-Nutzer in den USA mit den Clips konfrontiert, aber schon bald soll das Angebot auch in Europa starten. Branchengerüchten zufolge soll der Preis für einen weltweit ausgelieferten Spot bis zu 2,5 Millionen Dollar betragen.(recode.net)

Auch für Kabelgesellschaften könnten SmartTVs interessante Plattformen für die Präsentation ihrer Angebote sein. Könnten. Denn auch bei führenden europäischen Kabelbetreibern wächst der Frust über die neue, zumindest auf dem Papier bahnbrechende, Technologie. Vor allem die vollkommen unterschiedlichen Standards der Hersteller und hohe Entwicklungskosten der Applikationen haben bei Firmen wie Liberty Global und Kabel Deutschland dazu geführt, ihre SmartTV-Projekte zunächst einzustellen. (V-net)

Digitale Bewegtbildexpertise holt sich “Be Viacom” und überträgt die Zweitvermarktung für seine Plattformen Mtv.de, Viva.tv, Comedycentral.tv und Nick.de an die Axel Springer Media Impact. Vor allem bei der Video- und Displaywerbung sollen die Springer-Leute helfen. (Horizont)

“OldTV” at it’s best: Einen gewaltigen Sprung in den Youtube-Charts haben US-Star-Entertainer Jimmy Fallon und sein “Tonight Show”-Kanal geschafft. Dank eines perfektionierten Ping-Pong-Spiels zwischen der klassischen Show und vielen kleinen, sehr internetaffinen Videoclips verzeichnete der “Tonight”-Kanal eine Abrufsteigerung von über 150 Prozent innerhalb eines Monats und schoss unter die Top15 aller Youtube-Angebote weltweit. (Tubefilter)

Entscheidung über Jugendkanal von ARD und ZDF erneut vertagt. Wie erwartet konnten sich die Ministerpräsidenten der Länder gestern nicht über das vorgelegte, von vielen Seiten als zu dürftig kritisierte Konzept des neuen Senders einigen. Etwas überraschend war dann allerdings, dass sie dem Projekt nochmals eine Chance zur Nachbesserung gaben. (DWDL.de)

Eher aus der Abteilung “Wer braucht denn so etwas?” stammt die neueste Erfindung des US-Satellitenfernsehengiganten Dish: Mit ihrer soeben vorgestellten TV-Box “Super Joey” kann man bis zu acht (8) Programme gleichzeitig aufzeichnen! (Techcrunch)

Lesetipp: Wie erzielt man im sich immer mehr aufsplittenden Videomarkt die besten Vermarktungsergebnisse über alle Bildschirme hinweg? Dazu haben die Bewegtbildspezialisten von Videology nun vier unterschiedliche Fallbeispiele herausgegeben, die zeigen, wie klassische TV-Werbekunden ihre Budgets auf unterschiedlichen Kanäle mit Erfolg gesplittet haben. (Videonuze)

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OneTV-News: Twitter kommt ins Kino

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Den Second Screen als Begleiter von TV-Programmen hat Twitter schon (fast exklusiv) erobert, nun kommt das Kino dran. Zwar ist noch kein Hollywood-Streifen über die Geschichte des Kurznachrichtendienstes in Sicht, trotzdem wird Twitter ab Sommer zumindest in den USA regelmäßig in den großen Cinemas präsent sein. Im Rahmen einer Kooperation mit dem größten US-Kinowerbevermarkter National CineMedia wird Twitter vor jeder Vorstellung eine einminütige “Social PreShow” präsentieren, die Tweets und Vine-Kurzvideos zu aktuellen Kinofilmen zeigt. (Variety.com)

Die erwartete, heftige Debatte über Netzneutralität hat die neue Kooperation zwischen Comcast und Netflix ausgelöst. Der Vertrag sieht vor, dass Netflix seine Videostreams in Zukunft bei Comcast gegen eine Extra-Gebühr über spezielle Schnittstellen übertragen darf, vorrangig behandelt gegenüber anderen Netzangeboten. Während Kommentatoren wie Klint Finley für Wired gleich “die Zukunft unseres Internets” bedroht sehen, sind andere NewTV-Experten deutlich entspannter. So kommentiert Will Richmond von Videonuze, es sei verständlich, dass ein Unternehmen, das zu bestimmten Tageszeiten rund ein Drittel des gesamten Internet-Datenverkehrs bestreite, ständig nach den besten technischen Übertragungsmöglichkeiten suchen und dabei auch Kooperationen eingehen müsse. Das hätten andere datenintensive Anbieter wie Youtube und Amazon in der Vergangenheit auch mehrfach getan.

Ein “einzigartiges interaktives Live-Erlebnis” soll der nächste Eurovision Song Contest (ESC) werden. Das verspricht mit breiter Brust zumindest die ARD. Allerdings (natürlich) nicht bei DasErste. Stattdessen wird der ESC in diesem Jahr auch auf dem digitalen Ausweichkanal EinsPlus übertragen. Und da sollen dann tatsächlich Fotos, Tweets und Kommentare der Zuschauer parallel zum ESC-Fernsehsignal auf dem Bildschirm zu sehen sein. (dwdl.de)

Youtube ist die mit Abstand populärste Website unter Kindern und Jugendlichen. Drei Viertel aller US-Teens besuchen regelmäßig die Videoplattform, erst mit gehörigem Abstand folgen Facebook, iTunes und Instagram. (re/code.net)

Facebook rüstet weiter auf für den Kampf um TV-Werbemilliarden: Das Soziale Netzwerk verpflichtete nun mit Sybil Goldman eine der bekanntesten TV-Media-Expertinnen der USA. Sie soll für Facebook vor allem hochrangige Kooperationen mit Produktionsfirmen abschließen. (Tubefilter)

Ende der Blockade: Kabel Deutschland will jetzt doch weitere HD-Sender von ARD und ZDF in sein Angebot mit aufnehmen, geplant sei ein Termin Mitte diesen Jahres. Der “Kabelstreit” sei damit allerdings längst nicht beendet, verlautet es aus dem Unternehmen. Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW streiten sich seit über einem Jahr mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten über die sogenannten “Einspeiseentgelte”. (Digitalfernsehen.de)

Loewe doch vor dem Aus: Der Rettungsplan des insolventen TV-Geräteherstellers ist nicht aufgegangen, die erst vor wenigen Wochen mit großen Jubel empfangene Investorengruppe ist wieder vom Kaufvertrag zurückgetreten. (FAZ.net)

Lesetipp: Thorsten Zarges analysiert für dwdl.de die Situation der kleineren Sender auf dem deutschen TV-Markt und fragt, warum sie nicht viel öfter mit eigenproduzierten, hochwertigen Serien aufwarten. Mit Ausnahme von RTL, Sat.1 und den Öffentlich-Rechtlichen seien aber alle anderen deutschen Fernsehsender aus der Serienproduktion aus- bzw. gar nicht erst eingestiegen.

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OneTV-News: Hulu ist Werbers Liebling

Hulu-Dokumentation "My Side of the Sky": Perfektes Werbeumfeld, weil selbst produziert.

Hulu-Dokumentation “My Side of the Sky”: Perfektes Werbeumfeld, weil selbst produziert.

Ein Geschäft mit Signalwirkung für die TV-Agenturbranche? Das könnte der jüngste Deal zwischen der US-Videostreamingplattform Hulu und “GroupM Entertainment”, eines vor allem in Bereich TV operierenden Zweigs der weltweit agierenden Agenturvereinigung “GroupM”, werden. Denn die Werber finanzieren nicht nur, sondern produzieren auch gleich selbst für Hulu die Dokumentation “My Side of the Sky”, eine mehrteilige Serie über junge “Action-Sport”-Athleten. Die Serie ist perfekt auf die “GroupM”-Werbekundschaft ausgerichtet, sie “sendet eine Botschaft, die viele unserer Kunden unterstützen”, so Peter Tortorici, weltweiter GroupM-Entertainment-Chef. (Media Post)

Die deutschen Fernsehsender brauchen mehr “Mut und Innovationen”. Skeptisch hat sich Oliver Berben, einer der bedeutendsten TV-Produzenten Deutschlands, im Interview mit der W&V (nicht online) über die Zukunft seiner Branche geäußert. “Das Problem ist, dass die klassische Auswertungskette an Bedeutung verliert und als Finanzierungsquelle bröckelt.” Die neuen Verwertungswege seien aber “noch kein Äquivalent zur Finanzierung”. (Zusammenfassung bei dwdl.de)

Zahl des Tages: Über 14 Millionen Menschen sahen zu, als US-Talkshow-Star Jay Leno seine letzte “Late-Night”-Show absolvierte. So eine Quote hatte Leno zuletzt vor fast 16 Jahren mit der Abschiedsvorstellung von Jerry Seinfield erreicht. (New York Times)

Buzzfeed, das US-Newsportal, das mit schrillen Meldungen und skurrilen Listen das Netz erobert, steigt nun auch verstärkt in das TV-Geschäft ein. Die Amerikaner wollen das eigene Interviewformat “Buzzfeed Brews”, das in Kooperation mit CBS produziert und im Rahmen der bekannten “Morning Show” des TV-Senders ausgestrahlt wird, massiv erweitern. (Tubefilter)

Hintergrund: Eine der größten Herausforderungen für das Fernsehen der Zukunft ist die Frage, wie die immer größer werdenden TV-Datenströme sicher und mit guter Qualität zum Kunden gebracht werden können. In den vergangenen Wochen hat Akamai, einer der größten Streamingprovider der Welt, einige neue Lösungen präsentiert, die die Kollegen von “V-Net” hier zusammengefasst haben.

Gehören Sie auch zu den Betroffenen, die in den vergangenen Tagen massiv unter der Welle der “Look-Back”-Videos auf Facebook gelitten haben? Diesen per maschineller Software für (fast) jeden User automatisch erstellten Bewegtbild-Clips, mit dem Facebook seinen 10. Geburtstag feierte. Dann haben wir schlechte Nachrichten für Sie. Denn kaum ist die Welle dieser doch meist arg zusammen gestümperten und mit rührseliger Musik unterlegten Videos halbwegs vorbei, meldet Facebook nun, dass es demnächst für jeden User möglich sein wird, sein “Look-Back”-Video noch einmal individuell zu bearbeiten und neu hochzuladen. Wir sind dann mal off… (Mashable)

Aus der Rubrik “Worauf wir uns sehr freuen”: Am 4. April startet auf HBO die neue Comedy-Serie “Silicon Valley”, über eine Gruppe von Nerds, die sich im Hightech-Mekka-Wonderland mit mässigem Erfolg durchschlagen. Endlich mal ein Gegenentwurf zu all dem Hype über das Tal der Milliardäre Der Plot und der erste Trailer, veröffentlicht auf re/code, machen jedenfalls Lust auf mehr.

Lesetipp: Auch die FAZ hat jetzt die Veränderungen in der TV-Landschaft erkannt und präsentiert spät, aber noch einmal mit vielen Zitaten der Protagonisten und sehr übersichtlich den Frontverlauf zwischen linearem und On-demand-Fernsehen. Ergebnis: Alle sind irgendwie gespannt – und natürlich überhaupt keiner nervös. (FAZ.net)

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Twitter vs. Facebook – wer gewinnt den “Second Screen”?

Während vor allem in Deutschland mancherorts immer noch der Streit darüber ausgetragen wird, ob der Second Screen nur ein überbewerteter Netzhype oder doch integraler Bestandteil der modernen TV-Konsums ist, halten sich die Big Player der Branche nicht mehr mit Grundsätzlichkeiten auf: Schon seit Monaten wird der Kampf um die Vorherrschaft im “SocialTV” zwischen Facebook und Twitter immer heftiger. Und dabei hat Twitter jetzt einen bemerkenswerten Coup gelandet. Read More »