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OneTV-News: AOL bringt erfolgreiches TV-Format ins Netz

Von AOL eingekauftes TV-Format "Connected"

Von AOL eingekauftes TV-Format “Connected”

Offensiv: AOL setzt seine ambitionierte Expansionsstrategie in Sachen Webvideo fort – und bringt erstmals ein TV-Format exklusiv ins US-Netz: “Connected”, die Adaption einer israelischen Reality-Show, die bereits weltweit als klassische Fernsehserie erfolgreich ist. Mit den 30-minütigen Episoden, in denen fünf New Yorkerinnen ihren Alltag per Videokamera selbst dokumentieren sollen, setzt AOL im Web auch erstmals auf ein so genanntes “Long-Form”-Angebot. (Tubefilter)

Branded: Das Youtube-Netzwerk Maker Studios, gerade von Disney für knapp eine Milliarde Dollar gekauft, startet am Donnerstag auf Youtube eine neue Webvideo-Serie, die für die Zukunft der Branche beispielhaft werden könnte: In dem Format “”The Next Style Star”, das Maker im Zusammenarbeit mit der Kaufhauskette “Macy’s” produziert, werden in insgesamt 10 Folgen junge Modedesigner um Preisgelder und ein eigenes Schaufenster im legendären “Macy’s”-Kaufhaus in New York streiten. (Adage.com)

Geeinigt: Nach jahrelangen Verhandlungen haben der Branchenverband Bitkom und die Verwertungsgesellschaft Gema einen Vertrag geschlossen, der die urheberrechtlichen Vergütungen von Musik in Filmen, Serien, TV-Shows und Dokumentationen in Online-Videotheken regelt. Für Spielfilme betragen die Lizenzvergütungen beispielsweise 16,5 Cent im Falle eines Kaufs und 5,5 Cent für die Miete eines Films. Bei TV-Serien liegen die Gebühren bei 4,9 Cent (Kauf) beziehungsweise 2,35 Cent (Miete) pro Folge. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2002, jedoch (noch) nicht für Flatrate-Modelle wie von “Amazon Prime” oder “Watchever”. Auch eine Lösung für werbefinanzierte Angebote, wie etwa Youtube, ist noch nicht in Sicht.(Internetworld)

Rätselhaft: Per Twitter-Quiz verkündete die US-Version der Pop-Castingshow “The Voice” ihr neues Jury-Mitglied. Über den Tag verteilt twitterte die Redaktion immer konkretere Hinweis auf den bekannten Star, bis endlich klar war, dass Pharrell Williams (“Happy”) den Job im Herbst antritt. (DWDL.de)

Doppelpass: Wie Twitter und TV sich perfekt ergänzen können, hat “Thinkbox”, eine Marketingvereinigung britischer TV-Sender, in Zusammenarbeit mit dem Social-Network nun analysiert. Vor allem das Zusammenspiel von Werbespots und Hashtags (#) kann sehr schnell sehr große Zuschauerreichweiten erzeugen – beinhaltet aber auch einige Stolperfallen. (Thinkbox)

Eingekauft: Amazon Prime hat sich die exklusiven VoD-Rechte an sämtlichen Episoden der Erfolgsserie “24” gesichert – und damit Konkurrenten wie Netflix im Rennen um den gerade wieder sehr populären Thriller-Stoff ausgestochen. (GigaOm)

Lesetipp: Im Interview mit DWDL.de nimmt Spartacus Olsson, der CEO von “Mediakraft”, Stellung zu den gegen das Youtube-Netzwerk und dessen Stars von “Y-Titty” erhobenen Schleichwerbevorwürfen. Darin plädiert Olsson für verbindliche neue Regelungen zur Kennzeichnung von Werbung in Online-Video-Angeboten. Man sei mit den zuständigen Landesmedienanstalten schon lange darüber in Gesprächen.

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Das sind die neuen Gema-Sperrtafeln auf Youtube

Neue "Gema-Sperrtafel auf Youtube: "Bislang nicht geeinigt"

Neue “Gema-Sperrtafel auf Youtube: “Bislang nicht geeinigt”

Nach dem Urteil des Landgerichts München, das YouTube die Verwendung der bisherigen “Gema-Sperrtafeln” untersagte, hat das Videoportal nun reagiert und den Text der Tafeln verändert. Obwohl man die Entscheidung des Gerichts weiterhin kritisch sehe und weiterhin eine Berufung prüfe, habe man die Blocking-Message leicht geändert, um dem Urteil zu entsprechen, erklärte YouTube.

Der Text lautet nun: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der Gema bisher nicht einigen konnten.” Bisher stand auf den Sperrtafeln: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der Gema nicht eingeräumt wurden.”

Keine Sperrtafeln mehr? GEMA siegt gegen Youtube vor Gericht

Youtube-GEMA-Sperrtafel: "Illegale Anschwärzung und Herabwürdigung"

Youtube-GEMA-Sperrtafel: “Illegale Anschwärzung und Herabwürdigung”

Überraschende Schlappe für Youtube: Das Landgericht München hat der Videoplattform untersagt, seine sogenannten GEMA-Sperrtafeln weiter zu benutzen. Die Tafeln seien illegale Anschwärzung und Herabwürdigung, so das Landgericht.

Der GEMA-Youtube-Streit ist schon legendär: Bei der Suche nach Musikvideos findet der User auf YouTube statt Musik häufig folgenden, in der User-Szene schon berühmt-berüchtigten Hinweis: “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.”  Dagegen hatte die GEMA geklagt, weil nicht sie, sondern Youtube selbst die Videos sperre, die Tafel aber genau das Gegenteil suggeriere.

Das Landgericht München urteilte nun tatsächlich, dass diese  Sperrtafeln eine “absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA” sei. Durch die Verwendung der Sperrtafeln würde die GEMA herabgewürdigt und angeschwärzt, begründet das Gericht weiter.

Offizielle Vertreter von YouTube verwiesen darauf, zunächst die Urteilsbegründung prüfen zu wollen. Man behalte sich eine Revision des Urteils vor. Die Sperrtafeln dienten vor allem zur Information: “Zur besseren Erläuterung informieren wir unsere Nutzer über den Hintergrund einer Sperrung von Videos mit einem entsprechenden Hinweis. So auch im Fall der GEMA.”