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Wochenrückblick: Amazon mit HBO, Magine mit Bild.de, Aereo gegen alle

Liebe OneTVMag-Leserinnen und -Leser, das kleine Plastikteilchen, das Sie hier unten sehen, könnte eine milliardenschwere Branche zum Einsturz bringen: In den USA sorgte in dieser Woche der Prozess gegen den TV-Streamingdienst “Aereo”, der mit eben diesen Microantennen die Signale der großen Broadcaster “abfängt”, jedenfalls für große Aufregung. Darüber hinaus gab es – wieder einmal – viele interessante neue Kooperationen in der Branche: Amazon nimmt HBO-Serien in sein VoD-Angebot, Yahoo und Vevo verbünden sich gegen Youtube, “Magine” startet in Deutschland – und sitzt im Bild.de-Boot.

Wir haben die News und Analysen zu diesen und anderen wichtigen Themen der Woche wieder für Sie zusammengefasst und wünschen gute Unterhaltung mit der heutigen Ausgabe, die sie mit einem Klick auf das untenstehende Foto erreichen. Die einzelnen Artikel können Sie dann innerhalb der Flipboard-Ausgabe mit einem Klick auf die jeweilige Schlagzeile ansteuern.

Beste Grüße aus der Redaktion, einen schönen Sonntag.

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OneTV-News: Amazons Millionen-Deal mit HBO

HBO-Serie "True Blood":  Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

HBO-Serie “True Blood”: Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

Coup: Amazon rüstet im Kampf um das NewTV-Geschäft weiter auf. Nach dem Verkaufsstart seiner Set-Top-Box “Fire TV” hat das Unternehmen nun in den USA einen großen Kooperationsvertrag mit dem PayTV-Anbieter HBO an Land gezogen. Ab Ende Mai werden bekannte HBO-Serien wie “Die Sopranos”, “True Blood”, “Deadwood” und “Six Feet Under” exklusiv über Amazons “Prime”-VoD-Service angeboten – der derzeit größte HBO-Erfolg “Game of Thrones” ist allerdings ebenso nicht dabei, wie die aktuellsten Staffeln der jeweiligen Serien. Amazon lässt sich das Geschäft nach Branchenberichten rund 300 Millionen Dollar für drei Jahre kosten. Es ist das erste Mal, dass HBO seine Inhalte in den USA über einen Drittanbieter zugänglich macht. Auch Netflix hatte lange mit HBO über die Nutzungsrechte der TV-Stoffe verhandelt. Für Deutschland hat der Deal im Moment noch keine Auswirkungen, es ist aber damit zu rechnen, dass zumindest Teile der Serien auch hierzulande bald im Amazon “Prime”-Shop auftauchen. (CNet) (Recode, Hintergund)

Bevorzugt: Das ist wohl das Ende der Netzneutralität. US-Internetprovider dürfen künftig Web-Unternehmen mit einem hohen Datenvolumen wie Amazon, Netflix oder Youtube, einen bevorzugten Zugang zu Endverbrauchern anbieten – gegen Sonderzahlungen. Das sieht ein Vorschlag der Aufsichtsbehörde “Federal Communications Commission” vor, der an diesem Donnerstag vorgelegt werden soll. Zugleich will die FCC die Internetzugangsanbieter verpflichten, den Zugang zu legalen Internetangeboten nicht zu blockieren oder einzuschränken. Die Behörde will im Mai über den Vorschlag, der noch geändert werden kann, abstimmen. (FAZ.net)

Hilfestellung: Das kanadische Multichannel Network “BroadbandTV” übernimmt Überwachung und Handling von Youtube-User-Beiträgen zu Fremantle-Formaten wie “American Idol”, “Got Talent” und “The X Factor” auf Youtube. Dabei komme die von BroadbandTV selbst entwickelte Technologieplattform “Viso Novi” zum Einsatz, teilte die RTL Group mit, zu der sowohl Fremantle als auch BroadbandTV über Beteiligungen gehören. (Tubefilter)

Pläne: Brittany Furlan, mit fast sechs Millionen Followern einer der größten Stars des Ultrakurzvideo-Dienstes “Vine”, soll nun auch auf anderen Kanälen Karriere machen. Dazu kooperiert das US-Comedy-Talent mit dem neuen Multichannel Network “Endemol Beyond”, einer Tochterfirma des niederländischen TV-Konzerns. Gemeinsam wolle man Formate für Youtube und TV-Sender entwickeln, verkündete Furlan. (Tubefilter)

Verpflichtet: Netflix hat sich auch für die nächsten Jahre die Dienste von Mitch Hurwitz gesichert, einem der meist gefragtesten Drehbuchautoren und Produzenten in Hollywood. Hurwitz hatte unter anderem die erfolgreiche Netflix-Comedyserie “Arrested Development” kreiert. (deadline.com)

Kausal: Oliver Welke, Moderator der satirischen “heute-Show” im ZDF, hat eine einfache Erklärung für die schlechte Qualität vieler deutscher TV-Angebote: “Leider halten die Programmmacher ihr Publikum für zu doof. Das gilt auch für die von den Öffentlich-Rechtlichen”, sagte Welke in einem Interview mit dem stern.

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OneTV-Ticker vom 21.01.2014: Netflix und Co. weiter auf Höhenflug

US-Videostreamingdienst Netflix: Erfolg auf allen Kanälen

US-Videostreamingdienst Netflix: Erfolg auf allen Kanälen

Räubert Netflix doch Zuschauer vom “alten” TV? Das zumindest legen Zahlen nahe, die nun in den USA veröffentlicht wurden. Danach reduzierte sich die Zahl der Haushalte, die Pay-TV-Sender wie HBO oder Showtime abonniert hatten, in einem Zeitraum von 18 Monaten bis zum August vergangenen Jahres um rund 6 auf 32 Prozent. Dagegen wuchs der Anteil der Kundschaft, die Videostreamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder Hulu nutzte, von 23 auf 27 Prozent. Zwar untersuchte die Studie nicht, ob die Kunden ihre alten Pay-TV-Abos quasi gegen die neuen Angebote tauschten, aber das rasante Wachstum von Netflix (rund 24 Prozent plus im vergangenen Jahr) lässt den Schluss zu, das die Streamingdienste zunehmend nicht mehr als Extra-, sondern als Ersatzangebot genutzt werden. Variety

Philips baut keine Fernseher mehr. Jedenfalls nicht mehr selbst. Man werde seinen restlichen Anteil von 30 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen TP Vision an seinen taiwanesischen Partner verkaufen, teilte Philips mit. Die Asiaten werden dann zumindest unter dem Label “Philips” noch weiter Geräte herstellen. (Handelsblatt)

Die Entscheidung von ABC, seine Serien nur noch mit achttägiger Verspätung in die eigene Mediathek zu stellen, um ein weiteres Abwandern der Zuschauer aus dem klassischen Kabelangebot zu verhindern, hat zu einem unliebsamen Effekt geführt: Die Zahl der illegalen Downloads für ABC-Serien ist um 300 Prozent gestiegen. (GigaOm)

Das “Wort zum Sonntag”, die irgendwie liebenswert aus der Zeit gefallene pastorale TV-Ansprache in der ARD, bekommt jetzt eine junge Ergänzung. Im Digitalkanal “EinsPlus” wird das neue Format “Freisprecher” erstmals am 2. Februar auf Sendung gehen, und dann immer sonntags um 22.12 Uhr laufen. In den in Teamarbeit produzierten Clips sollen ethische Fragen des Alltags behandelt werden. (Quotenmeter)

Die Reihe der weltweiten Serie “Vogel klaut Kamera und filmt damit unglaubliche Bilder”-Videos reißt nicht ab. Diesmal hat die BBC gleich eine ganze Pinguin-Kolonie mit einer im einem falschen Ei verstecken Kamera reingelegt. (The Verge)

Lesetipp: Die New York Times portraitiert in einem ausführlichen Stück die Macher von Aereo, dem Cloud-basierten TV-Dienst, der gerade die gesamte US-Fernsehbranche ins Wanken bringt. (New York Times)

Software-Tipp: Smartphone-Filmer kennen das Problem. Wann immer man seine Handy-Kamera benutzt, um schnell mal ein Video aufzunehmen, ärgert man sich hinterher über die schwarzen Balken, weil die Kamera in der klassischen Smartphone-Haltung nur im Hochformat aufnimmt. Doch damit ist jetzt Schluss, dank der neuen App “Horizon”, die jede Aufnahme so bearbeitet, als habe man sein Telefon wie ein echter Profi gehalten. (Yahoo Tech)

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“Breaking Bad” & Co. – die besten aktuellen TV-Serien

US-Erfolgsserie "Breaking Bad": Das Comeback des großen Fernseherlebnisses

US-Erfolgsserie “Breaking Bad”: Das Comeback des großen Fernseherlebnisses

Ein wahrer Kult…

…hat sich um die Serien des NewTV wie “Breaking Bad”, “House of Cards” oder “Sherlock” entwickelt, heute noch mehr als zu den Tagen von “Dallas” oder “Friends”: Stundenlanges Sehen (“Binge Viewing”) möglichst vieler Episoden  am Stück, via DVD oder Video on Demand, ist dabei Teil der neuen TV-Fankultur. Wir haben hier einige Trailer und Interviews unserer derzeitigen Serienfavoriten zusammengestellt und werden in Zukunft auch regelmäßig neue Serien vorstellen.

 

House of Cards

House of Cards ist eine US-amerikanische Webserie, die seit Februar 2013 in den USA von Netflix per Streaming ausgestrahlt wird. Die Grundidee der Politthrillerserie basiert lose auf der gleichnamigen BBC-Serie, der als Vorlage der Roman “Ein Kartenhaus” diente.

Die Serie spielt in Washington, D.C. Im Zentrum steht Francis „Frank“ Underwood (Spacey), ein intelligenter, erfahrener und machtbewusster Kongressabgeordneter der Demokratischen Partei. Als Majority Whip der Demokraten ist es seine Aufgabe, die Abgeordneten auf Partei- bzw. Regierungslinie zu bringen. Als ihm der begehrte und bereits versprochene Posten des Außenministers vom neuen Präsidenten und Parteifreund Garrett Walker jedoch vorenthalten wird, sinnt Underwood nach Rache. Durch Intrigen und skrupelloses Vorgehen vergrößert er seinen politischen Einfluss, unterstützt von seiner ebenfalls berechnenden Ehefrau Claire. Frank nutzt nun sein intimes Wissen über den Politikbetrieb in Washington und instrumentalisiert unter anderem eine ehrgeizige Reporterin für seine Ziele.

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Homeland

Homeland ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die seit 2011 in den USA von Fox 21 für den Sender Showtime produziert wird. Sie basiert lose auf der israelischen Serie Hatufim – In der Hand des Feindes (auch bekannt als Prisoners of War). Die Premiere fand am 2. Oktober 2011 beim US-Kabelsender Showtime statt.

Die Geschehnisse der Serie sind in die Rahmenhandlung des sogenannten „Kriegs gegen den Terror“ eingebettet. Die oft unkonventionell operierende CIA-Agentin Carrie Mathison erhält im Irak Informationen, dass es Terroristen gelungen sei, einen gefangenen amerikanischen Soldaten „umzudrehen“. Zehn Monate später: Die nun dem Antiterrorzentrum in Langley (Virginia) zugeteilte Carrie wird informiert, dass der seit 2003 im Irak vermisste Marine Nicholas Brody bei der Erstürmung eines Terroristenverstecks durch eine Spezialeinheit befreit wurde. Nicht einmal Brodys Ehefrau Jessica hatte nach acht Jahren noch damit gerechnet, dass er am Leben sei. Brody wird in den USA als Held empfangen, doch vermutet Carrie, dass es sich bei ihm um den Amerikaner handelt, der für den al-Qaida-Terroristen Abu Nazir arbeitet. Carries Vorgesetzte schenken ihren Befürchtungen jedoch keinen Glauben, so dass sie auf eigene Faust beginnt, Brody und seine Familie zu überwachen.

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Breaking Bad

Breaking Bad (deutsch sinngemäß „Vom rechten Weg abkommen“ (eine kriminelle Laufbahn einschlagen) ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Vince Gilligan. Sie zeigt die Wandlung eines an Lungenkrebs erkrankten biederen Chemielehrers zu einem rücksichtslosen Kriminellen. Die Hauptrolle des Chemielehrers Walter White spielt Bryan Cranston, der im Laufe der Serienausstrahlung drei Emmys als bester Hauptdarsteller erhielt. Die Fernsehserie, die vor allem durch Drama-Elemente und schwarzen Humor geprägt ist, wurde von High Bridge und Gran Via Productions in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Television, einer Tochtergesellschaft der Sony Pictures Entertainment Company, für den Kabelsender AMC produziert. Sie besteht aus 62 Episoden in fünf Staffeln und wurde in den USA vom 20. Januar 2008 bis zum 29. September 2013 erstausgestrahlt.

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Sherlock

Sherlock ist eine britische Fernsehserie der BBC. Die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss versetzen dabei die von Sir Arthur Conan Doyle geschriebenen Detektivgeschichten in die Gegenwart und lassen Sherlock Holmes, gemeinsam mit seinem Assistenten Dr. Watson, im heutigen London ermitteln. Bislang wurden drei Staffeln produziert, von denen bislang zwei auch deutsch synchronisiert ausgestrahlt wurden.

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The Newsroom

The Newsroom ist eine seit 2011 in Los Angeles, Kalifornien, produzierte US-amerikanische Fernsehserie von Oscarpreisträger Aaron Sorkin. Die Serie zeigt den Alltag der Nachrichtenredaktion eines fiktiven Kabelsenders. Die Erstausstrahlung in den Vereinigten Staaten erfolgte am 24. Juni 2012 bei HBO, während die deutschsprachige Erstausstrahlung seit dem 22. November 2012 bei Sky Atlantic HD gezeigt wird.

Will McAvoy ist Nachrichtensprecher und Gesicht des Kabelsenders ACN Networks. Nachdem sein Ausführender Produzent mit dem Großteil seiner Mitarbeiter in eine andere Sendung wechselt, stellt Wills Chef ohne sein Wissen seine Ex-Freundin Mackenzie MacHale als neue Ausführende Produzentin ein. Gemeinsam wagen die beiden einen Neuanfang: Sie setzen sich zum Ziel, eine ganz neue Nachrichtensendung zu etablieren, die sich auf investigativen Journalismus und kritisches Nachhaken in der Tradition der großen amerikanischen Anchors aus der Blütezeit des Fernsehens konzentriert, anstatt den üblichen Sensationsjournalismus zu betreiben. Dabei stehen ihnen jedoch die Unerfahrenheit einiger Mitarbeiter und zunehmend auch die Chefetage der Muttergesellschaft, die auf gute Quoten und die Einnahmen durch Werbekunden angewiesen ist, im Weg.

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