Home / Tag Archives: Netflix (page 2)

Tag Archives: Netflix

OneTV-News: Amazons Millionen-Deal mit HBO

HBO-Serie "True Blood":  Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

HBO-Serie “True Blood”: Amazon investiert weiter in den Kampf um NewTV

Coup: Amazon rüstet im Kampf um das NewTV-Geschäft weiter auf. Nach dem Verkaufsstart seiner Set-Top-Box “Fire TV” hat das Unternehmen nun in den USA einen großen Kooperationsvertrag mit dem PayTV-Anbieter HBO an Land gezogen. Ab Ende Mai werden bekannte HBO-Serien wie “Die Sopranos”, “True Blood”, “Deadwood” und “Six Feet Under” exklusiv über Amazons “Prime”-VoD-Service angeboten – der derzeit größte HBO-Erfolg “Game of Thrones” ist allerdings ebenso nicht dabei, wie die aktuellsten Staffeln der jeweiligen Serien. Amazon lässt sich das Geschäft nach Branchenberichten rund 300 Millionen Dollar für drei Jahre kosten. Es ist das erste Mal, dass HBO seine Inhalte in den USA über einen Drittanbieter zugänglich macht. Auch Netflix hatte lange mit HBO über die Nutzungsrechte der TV-Stoffe verhandelt. Für Deutschland hat der Deal im Moment noch keine Auswirkungen, es ist aber damit zu rechnen, dass zumindest Teile der Serien auch hierzulande bald im Amazon “Prime”-Shop auftauchen. (CNet) (Recode, Hintergund)

Bevorzugt: Das ist wohl das Ende der Netzneutralität. US-Internetprovider dürfen künftig Web-Unternehmen mit einem hohen Datenvolumen wie Amazon, Netflix oder Youtube, einen bevorzugten Zugang zu Endverbrauchern anbieten – gegen Sonderzahlungen. Das sieht ein Vorschlag der Aufsichtsbehörde “Federal Communications Commission” vor, der an diesem Donnerstag vorgelegt werden soll. Zugleich will die FCC die Internetzugangsanbieter verpflichten, den Zugang zu legalen Internetangeboten nicht zu blockieren oder einzuschränken. Die Behörde will im Mai über den Vorschlag, der noch geändert werden kann, abstimmen. (FAZ.net)

Hilfestellung: Das kanadische Multichannel Network “BroadbandTV” übernimmt Überwachung und Handling von Youtube-User-Beiträgen zu Fremantle-Formaten wie “American Idol”, “Got Talent” und “The X Factor” auf Youtube. Dabei komme die von BroadbandTV selbst entwickelte Technologieplattform “Viso Novi” zum Einsatz, teilte die RTL Group mit, zu der sowohl Fremantle als auch BroadbandTV über Beteiligungen gehören. (Tubefilter)

Pläne: Brittany Furlan, mit fast sechs Millionen Followern einer der größten Stars des Ultrakurzvideo-Dienstes “Vine”, soll nun auch auf anderen Kanälen Karriere machen. Dazu kooperiert das US-Comedy-Talent mit dem neuen Multichannel Network “Endemol Beyond”, einer Tochterfirma des niederländischen TV-Konzerns. Gemeinsam wolle man Formate für Youtube und TV-Sender entwickeln, verkündete Furlan. (Tubefilter)

Verpflichtet: Netflix hat sich auch für die nächsten Jahre die Dienste von Mitch Hurwitz gesichert, einem der meist gefragtesten Drehbuchautoren und Produzenten in Hollywood. Hurwitz hatte unter anderem die erfolgreiche Netflix-Comedyserie “Arrested Development” kreiert. (deadline.com)

Kausal: Oliver Welke, Moderator der satirischen “heute-Show” im ZDF, hat eine einfache Erklärung für die schlechte Qualität vieler deutscher TV-Angebote: “Leider halten die Programmmacher ihr Publikum für zu doof. Das gilt auch für die von den Öffentlich-Rechtlichen”, sagte Welke in einem Interview mit dem stern.

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

OneTV-News: “Aereo”-Prozess erschüttert TV-Branche in den USA

"Aereo"-Microantenne: Steht die  US-TV-Branche vor dem Totalumbruch?

“Aereo”-Microantenne: Steht die US-TV-Branche vor dem Totalumbruch?

Spannung: Für den amerikanischen “Piraten”-TV-Anbieter “Aereo” ist die erste Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in Washington nicht sonderlich gut ausgefallen. Viele Richter zeigten bei der Befragung deutliche Skepsis gegenüber dem Geschäftsmodell von Aereo, das Signale amerikanischer TV-Sender, die normalerweise nur über hochpreisige Kabelangebote zu empfangen sind, über Microantennen “abfängt” – und sie dann über eine Webverbindung zu einem deutlich geringeren Preis an seine Kunden weiterleitet. Auf der anderen Seite gab es im Gericht auch Verständnis dafür, die “technologische Entwicklung nicht durch ein negatives Urteil behindern” zu wollen. Die Anhörung wurde von einem gewaltigen Medieninteresse begleitet. Je nach Ausgang des Prozesses könnte sich die Fernsehlandschaft in den USA radikal ändern, da das gesamte TV-System derzeit auf den teuren Kabel-Abos beruht. Im Vorfeld hatten deshalb einige US-Sender in einem dramatischen Appell an den Gerichtshof und sogar die US-Regierung appelliert, Aereo zu stoppen. Mit einem endgültigen Richterspruch wird im Frühsommer gerechnet.(New York Times, aktueller Report über den Prozess) (CNN) (Heise.de – Hintergrund)

Erfolg: Das US-Startup “Tubular Labs”, das sich auf die Analyse von Webvideo-Daten, hauptsächlich auf Youtube, spezialisiert hat, hat in einer ersten Finanzierungsrunde bei Investoren 11 Millionen Dollar eingesammelt, die für den weiteren Ausbau des Angebots eingesetzt werden sollen. Tubular arbeitet derzeit schon mit über 2000 Webvideo-Anbietern zusammen, darunter bekannten Namen wie die “Maker Studios”, “Vice” und Jamie Oliver. (Hollywood Reporter)

Abgemeldet: Die Zahl der sogenannten “Cord Cutter”, jener Menschen also, die sich von traditionellen Fernsehangeboten über Kabel oder Satellit verabschieden, hat sich in den USA in den vergangenen Jahren deutlich erhöht: Seit 2012 ist ihr Anteil um 44 Prozent auf jetzt 7,6 Millionen Haushalte gestiegen. (ABC News)

Kooperation: Der deutschen Video-on-Demand-Anbieter “Watchever” hat sein publizistisches Partnernetzwerk erweitert. Nun können auch User von “Welt Online” sich auf der Seite über das Watchever-Programm informieren und auch direkt anmelden. Zum Start der Kooperation gibt es für “Welt”-User ein dreimonatiges Abo zum Preis von 8,99 Euro. (DWDL.de)

Boom: Auf mittlerweile über 48 Millionen ist die Kundenzahl des VoD-Anbieters “Netflix” gestiegen. Allein im ersten Quartal dieses Jahres kamen vier Millionen Nutzer hinzu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Netflix-Umsatz stieg auf 1,06 Milliarden Dollar. (Spiegel Online)

Rücktritt: Shishir Mehrotra, der Produktchef von Youtube, ist überraschend von seinem Amt zurückgetreten und fungiert nunmehr nur noch als “Berater” der Videoplattform. Das gab das Unternehmen in der Nacht zu Mittwoch bekannt. Mehrotra war auch als Youtube-Chef im Gespräch, bevor im Februar die langjährige Google-Anzeigenchefin Susan Wojcicki den CEO-Posten beim Tochterunternehmen einnahm. (Adage.com)

Sehtipp: Das Video des Starts einer Rakete des amerikanischen Unternehmens “Space X” hat innerhalb weniger Tage über drei Millionen Abrufe auf Youtube erzielt. Das Besondere: Die Rakete, eine “Falcon 9 Reusable”, landet nach wenigen hundert Metern Flug wieder sicher “rückwärts” auf dem Startplatz. (Tubefilter, mit Video)

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

OneTV-News: Neue Gerüchte um deutschen Netflix-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Countdown: Der Deutschland-Start von Netflix nimmt endgültig konkrete Formen an. Wie das Tech-Portal “Curved” vermeldet, wird der US-Videostreamingdienst hierzulande “ab September” verfügbar sein, parallel soll es einen Start in mehreren anderen europäischen Ländern geben. Tatsächlich planen mehrere Werbe- und Marketingagenturen aus Hamburg und München schon seit einiger Zeit die Netflix-Startkampagnen, bislang allerdings ohne konkrete Termine. Netflix-Sprecher Joris Evers bedauerte auf OneTVMag-Anfrage, er sei “leider nicht in der Lage, die Meldung zu kommentieren”. Nun wird es wohl tatsächlich ernst.

Endgültig: Das ZDF hat keinerlei Pläne, “Wetten, dass..?” nach seinem für das am Ende des Jahres angekündigten Aus irgendwann wiederzubeleben. Das sagte ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs nun beim Branchentreffen „Showgipfel“ in Köln. Er habe das Gefühl, die Trauer über das Aus für die Show mit Markus Lanz halte sich in Grenzen, so Fuchs. (Süddeutsche Zeitung)

Beworben: Plakate in der New Yorker U-bahn waren der erste Schritt, nun hat Youtube die erste Werbekampagne für ausgewählte Stars seines Netzwerkes auf das klassische TV ausgeweitet. In 30-Sekunden-Spots präsentieren sich die Beauty-Vloggerinnen Michelle Phan und Bethany Mota, sowie die junge Köchin Rosanna Pansino während der Werbepausen innerhalb großer TV-Shows. (Tubefilter, mit Videospots)

Interaktiv: Das ZDF hat zwei neue Facebook-Seiten gestartet: “ZDF Krimi” bietet Zusatzinformationen zu ZDF-Krimiserien und beantwortet User-Fragen. Unter dem Seitennamen “Auftragskiller” postet dagegen eine fiktive Person, die mit Humor auf die Krimiwelt des ZDF eingeht. (kress.de)

Deal: Amazon und die BBC haben einen umfangreichen Kooperationsvertrag geschlossen. Nutzer des Amazon-VoD-Service “Prime” in Großbritannien können aus einer großen Auswahl bekannter BBC-Formate, darunter etwa den Serienklassikern “Sherlock” und “Doctor Who” wählen. (Home Media Magazine)

Unakzeptabel: Nach einer Welle von rassistischen Facebook-Kommentaren gegen Aminata, eine der Kandidatinnen bei “Germany’s Next Topmodel”, hat ProSieben nun die Prüfung rechtlicher Schritte gegen die Verfasser der Kommentare angekündigt. (DWDL.de)

Lesetipp: Grandiose Serienformate, womöglich sogar Spielfilme – oder doch eine Webvideooffensive, mit schnellen, frischen, modernen Clips? Welche Bewegtbildstrategie Yahoo unter Chefin Marissa Mayer derzeit verfolgt, ist selbst für Branchenexperten rätselhaft. Massig Geld jedenfalls wird beim Konzern derzeit für alles, was sich bewegt, ausgegeben. Will Richmond versucht sich für Videonuze an einer Analyse.

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

Wie teuer werden Netflix, Watchever und Co.?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Das Geschäft mit Videostreamingdiensten boomt weltweit. Anbieter wie Netflix oder Watchever sind die neuen Stars der Bewegtbildszene. Mit ihren verlockenden Flatrate-Angeboten, meist für unter 10 Euro im Monat, produzieren sie aber auch eine gewaltige Datenmenge, die über das Netz transportiert werden muss. Schon jetzt stößt das System immer wieder an seine Grenzen, vor allem zur abendlichen Primetime lässt die Qualität der Streams oft zu wünschen übrig. Wer aber soll für bessere Übertragungen zahlen? Die Anbieter, also letztendlich ihre Kunden? Oder die Provider, die für die “Transportleitungen” zuständig sind?

Darüber ist in den USA eine große Debatte ausgebrochen, seit Netflix-Chef Reed Hastings in einem Blogbeitrag auf der Firmenseite vor wenigen Tagen die Einhaltung einer “starken Netzneutralität” forderte, damit Kabelnetzbetreiber wie Comcast oder AT&T die Vorlieben ihrer Kunden nicht “einschränken, beeinflussen oder sich auf andere Weise darin einmischen”. Netzneutralität sei vor allem dadurch definiert, dass der Traffic eines jeden Anbieters gleichbehandelt und bestimmte Inhalte nicht bevorzugt durchgeleitet werden. Für Streamingportale wie Netflix bedeute das laut Hastings, dass die Provider ihren Kunden einen bestimmten Datendurchsatz in jedem Fall garantieren müssen, ganz gleich, von welchem Diensteanbieter die Daten angefordert werden.

Der Hintergrund zu der Aktion war allerdings diffus: Denn Netflix hatte erst vor wenigen Wochen mit dem US-Kabel- und Internetriesen Comcast eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um eine reibungslosere Filmübertragung zu erreichen. Die beiden Unternehmen teilten mit, sie hätten eine “direktere Verbindung” zwischen ihren Technologien eingerichtet. Ob und was Netflix dafür zahlt, blieb allerdings im Dunkeln. Ungeachtet dessen nahm Hastings nun die übrigen Streamingunternehmen mit seinem Blogpost in die Pflicht.

Die angemahnten Provider winken jedoch kühl ab: Für die Qualität seines Geschäftsmodells, also auch der Qualität seiner Videostreams, sei Netflix ganz allein verantwortlich, antwortete AT&T-Vorstandsmitglied Jim Cicconi lässig. Prognose: Diese Diskussion wird uns – auch in Europa – in den nächsten Monaten noch massiv verfolgen – und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Preisstrategien der Streamingdienste haben.

OneTV-News: Wer zahlt für die schöne neue Videostream-Welt?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Das Geschäft mit Videostreamingdiensten boomt weltweit. Anbieter wie Netflix oder Watchever sind die neuen Stars der Bewegtbildszene. Mit ihren verlockenden Flatrate-Angeboten, meist für unter 10 Euro im Monat, produzieren sie aber auch eine gewaltige Datenmenge, die über das Netz transportiert werden muss. Schon jetzt stößt das System immer wieder an seine Grenzen, vor allem zur abendlichen Primetime lässt die Qualität der Streams oft zu wünschen übrig. Wer aber soll für bessere Übertragungen zahlen? Die Anbieter, also letztendlich ihre Kunden? Oder die Provider, die für die “Transportleitungen” zuständig sind?
Darüber ist in den USA eine große Debatte ausgebrochen, seit Netflix-Chef Reed Hastings in einem Blogbeitrag auf der Firmenseite vor wenigen Tagen die Einhaltung einer “starken Netzneutralität” forderte, damit Kabelnetzbetreiber wie Comcast oder AT&T die Vorlieben ihrer Kunden nicht “einschränken, beeinflussen oder sich auf andere Weise darin einmischen”. Netzneutralität sei vor allem dadurch definiert, dass der Traffic eines jeden Anbieters gleichbehandelt und bestimmte Inhalte nicht bevorzugt durchgeleitet werden. Für Streamingportale wie Netflix bedeute das laut Hastings, dass die Provider ihren Kunden einen bestimmten Datendurchsatz in jedem Fall garantieren müssen, ganz gleich, von welchem Diensteanbieter die Daten angefordert werden.
Die angemahnten Provider winken jedoch kühl ab: Für die Qualität seines Geschäftsmodells, also auch der Qualität seiner Videostreams, sei Netflix ganz allein verantwortlich, antwortete AT&T-Vorstandsmitglied Jim Cicconi lässig. Prognose: Diese Diskussion wird uns – auch in Europa – in den nächsten Monaten noch massiv verfolgen – und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Preisstrategien der Streamingdienste haben. (Variety) (Recode) (Golem.de)

LG hat sein WebOS für TV-Geräte nun auch offiziell in Europa gestartet. Das System bietet neben den üblichen SmartTV-Features eine ganze Anzahl interaktiver Möglichkeiten, zum Beispiel ein personalisiertes Startmenu oder Filmempfehlungen anderer LG-Benutzer. (The Telegraph)

Die Senkung des Rundfunkbeitrags um 48 Cent könnte sich verzögern. Nach einem “Focus”-Bericht wird die Senkung voraussichtlich erst zum 01. April 2015 in Kraft treten. Ursprünglich war geplant, den Rundfunkbeitrag bereits zu Jahresbeginn zu senken. (DWDL.de)

Eine der Pionierfirmen des Webvideos macht Schluss: Qik, einer der ersten Anbieter von Livevideo-Streams über das Smartphone, wird von der Mutterfirma Skype dichtgemacht. Skype hatte die Mehrheit bei Qik 2011 für geschätzte 100 Million Dollar übernommen und große Teile der Technologie in sein eigenes Angebot transferiert. (Techcrunch)

Machinima lässt Youtube-User über sein nächstes Programm entscheiden. Das bekannte Multichannel Network befragt in einer groß angelegten Aktion die Zuschauer über ihre Meinung zur Pilotfolge der neuen, geplanten Machinima-Webvideo-Serie “Enormous”, einer Scienceficton-Comic-Geschichte. Erst bei positiver Resonanz auf den Test würde die Serie überhaupt in Auftrag gegeben werden. (Hollywood Reporter)

Die Zählung von Videoabrufen im Netz ist nach wie vor eine höchst komplizierte Angelegenheit, bei der es häufig zu Fehlern kommt. Ein besonders krasser Fall beschäftigt jetzt die US-Onlinevideoszene: Dort hatte ein Vergleich zwischen den beiden gängigen Systemen Nielsen und Comscore teilweise Unterschiede bei den Abrufzahlen von bis zu 300 Prozent an den Tag gebracht. (Media Post)

Sehtipp: Vine meets Youtube. Vier Stars des Ultrakurzvideo-Dienstes von Twitter haben einen eigenen Kanal auf Youtube gestartet. Auf, Achtung, “Super Happy Fun Time, Yay!”, kurz “SHFTY” genannt, albern die populären Vine-Produzenten Brittany Furlan, KC James, Klarity und Brandon Calvillo ganz in Stil ihrer Shortvideos herum – mitunter sogar etwas länger als sechs Sekunden. Durchaus amüsant. (Tubefilter)

Lesetipp: Tom Limongello, Produktchef der New Yorker Onlinewerbeagentur “Crisp Media”, analysiert für Techcrunch in einem sehr ausführlichen, klugen Stück die Zukunftsaussichten von mobilen Bewegtbildangeboten, vor allem neuen Produkten wie “Endless TV”, die klassisches TV auf Smartphones und Tablets bringen.

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

OneTV-News: Tumblr goes Hollywood

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Tumblr goes Hollywood: Das nächste Soziale Netzwerk drängt ins Bewegtbildgeschäft

Nach Facebook und Twitter drängt nun das nächste Soziale Netzwerk Richtung Hollywood: Die Blogging-Plattform Tumblr, derzeit eine der populärsten Social-Media-Angebote weltweit, möchte eine größere Rolle im boomenden Geschäft mit Film-, TV- und Second Screen-Inhalten einnehmen. Dafür verpflichtete das Unternehmen, das vor einem knappen Jahr für rund eine Milliarde Dollar von Yahoo aufgekauft wurde, nun die NewTV-Expertin Sima Sistani als erste Media-Chefin von Tumblr. Sie soll mit einer neu aufgestellten Abteilung in Los Angeles vor allem Kooperationen mit Filmstudios, TV-Produktionsfirmen und Medienunternehmen forcieren. (Hollywood Reporter)

Ein Gewinnplus von sieben Prozent auf knapp 380 Millionen Euro verzeichnete die ProSiebenSat.1-Gruppe im vergangenen Jahr. Dabei ist das klassische Fernsehen mit knapp zwei Milliarden Euro immer noch der Hauptumsatzbringer. Doch die Digitalsparte – genannt “Digital & Adjacent” – macht mit Online-Videotheken, Spielen und anderen Portalen inzwischen fast 30 Prozent der gesamten Erlöse aus. (Werben & Verkaufen)

Goldene Zeiten für die Filmszene in New York: Disney investiert in den nächsten drei Jahren sage und schreibe 200 Millionen Dollar, um insgesamt 60 Folgen von vier Serien zu drehen, die sich allesamt um US-Comic-Superhelden ranken und in New York spielen. Bemerkenswert dabei ist neben der reinen Investitionssumme vor allem die Tatsache, dass Disney die sogenannten “Live-Action”-Serien exklusiv auf Netflix präsentieren wird. (Variety)

Zahl(en) des Tages: Eine neue Untersuchung der Medienforscher von MoffetNathanson’s zeigt die Umsätze der größten PayTV- und VoD-Anbieter in den USA. Die Studie belegt unter anderem, wie nahe der Newcomer Netflix (3,5 Milliarden Dollar Umsatz) bereits an den etablierten PayTV-Kanal HBO (4,9 Milliarden) herangekommen ist. (re/code)

Sehtipp für “Psycho”-Fans: Kultregisseur Steven Soderbergh hat den Original-Hitchcock-Streifen (1960) mit dem Remake von Gus Van Sant’s (1998) in einem sehr gelungenen Film-Mashup miteinander vereinigt und zeigt ihn nun auf seiner eigenen Website “Extension 765″. (Hintergründe auf Tubefilter)

Lesetipp: Christoph Ullrich schildert auf FAZ.net unter der Überschrift “Liebling, ich habe die Quote geschrumpft” ebenso interessant wie amüsant sein “Leben als GfK-Testhaushalt”. Und verrät nebenbei, wie einfach zu manipulieren und generell erschreckend ungenau die Quotenmessung in Deutschland bislang ist.

In eigener Sache: Wir freuen uns sehr, dass OneTV Mag Medienpartner des diesjährigen newTV-Kongresses in Hamburg ist, einer der wichtigsten Veranstaltungen der modernen, digitalen Bewegtbildszene. Wir werden natürlich über den hochkarätig besetzten Kongress, der am 3. April stattfindet, berichten – aber auch bereits im Vorfeld Themen, Teilnehmer und Thesen in loser Reihenfolge vorstellen. (Website des newTV-Kongress)

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

OneTV-News: Disney startet digitale Offensive

Neue iOS-App:"Disney Movies Everywhere": Das Geschäft selber machen

Neue iOS-App:”Disney Movies Everywhere”: Das Geschäft selber machen

Noch ein Konkurrent mehr auf dem boomenden Video-on-demand-Markt – und was für einer: Disney hat gestern Abend (vorerst nur in den USA) sein neues Angebot “Disney Movies Everywhere” gestartet, einen mit Apples iTunes-Shop verbundenen Streaming-Service, der eine große Auswahl von Disney-Spielfilmen, einschließlich Pixar- und Marvel-Produktionen, präsentiert. Das Angebot ist auch über eine App auf iPads und iPhones abzurufen, eine Android-Variante sei in Vorbereitung, wie der Konzern verkündete. Disneys VoD-Service ist der bislang konsequenteste Versuch einer Filmfirma, die digitale Distribution der eigenen Inhalte selbst in die Hand zu nehmen. Es dürfte nicht der letzte sein. (Tubefilter) (Videonuze, mit erstem Praxistest)

Nach dem umstrittenen Deal mit Comcast über eine Premium-Breitband-Auslieferung seiner Signale, verhandelt Netflix nun auch über den gleichen Service mit dem Telekommunikationskonzern AT&T. (Reuters)

In den USA weitet sich der Streit um Aereo aus. Der WebTV-Service, der die Signale vieler amerikanischen TV-Networks per Antenne “abgreift” und gratis im Netz anbietet, stehle in einem riesigen Umfang wertvolle Inhalte und müsse sofort gestoppt werden, fassen betroffene Sender wie ABC, CBS, NBC und Fox jetzt in einer wütenden Anklageschrift für den Obersten Gerichtshof zusammen. (Broadcasting & Cable)

Der vor einem halben Jahr gestartete “Social-TV-Sender” Joiz startet diverse neue Formate, unter anderem eine Show, in der Kandidaten von zuhause aus per Webcam und Hangout-Übertragung Aufgaben lösen müssen. (dwdl.de)

Der Dokumentationsfilm “The Square”, der die Ereignisse der ägyptischen Revolution 2011 nachzeichnet, kann nun auch in Ägypten gesehen werden – dank Youtube. Die Videoplattform veröffentlichte exklusiv für ägyptische Youtube-User das Werk des Regisseurs Jehane Noujaimis, das in dem arabischen Land bisher nicht öffentlich gezeigt werden konnte. Für einen ähnlichen Vorgang war Youtube bereits vor ein paar Jahren mit einer Sperre durch die ägyptischen Zensurbehörde belegt worden. (Tubefilter)

Wer es in diesen Jahr nicht nach Karlsruhe geschafft hat: Unter dem eher unprosaischen Titel “Glotze wird Auslaufmodell” fasst die W&V alle wichtigen Aussagen des Bewegtbildkongresses “TVKomm” zusammen. (W&V)

Lesetipp: Vorhersagen über die Zukunft des Fernsehens gibt es mittlerweile ja an jeder Ecke – aber diese hier von Zach Weiner, dem CEO der Strategieberatungsagentur “Emerging Insider Communications”, lohnen auf jeden Fall nochmal einen Blick. (iMedia Connection)

Video des Tages: Mit einem frechen Clip, der Mini-Drohnen bei der Auslieferung von DVDs zeigt, veralbert Netflix seinen VoD-Konkurrenten Amazon. Der hatte vor einigen Wochen die, durchaus ernst gemeinte, Vision gezeigt, Waren per Drohnen auszuliefern. (New York Times)

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.

OneTV-News: Twitter kommt ins Kino

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Nach dem TV nun die Leinwand: Twitter startet eine PreShow in den Kinos der USA

Den Second Screen als Begleiter von TV-Programmen hat Twitter schon (fast exklusiv) erobert, nun kommt das Kino dran. Zwar ist noch kein Hollywood-Streifen über die Geschichte des Kurznachrichtendienstes in Sicht, trotzdem wird Twitter ab Sommer zumindest in den USA regelmäßig in den großen Cinemas präsent sein. Im Rahmen einer Kooperation mit dem größten US-Kinowerbevermarkter National CineMedia wird Twitter vor jeder Vorstellung eine einminütige “Social PreShow” präsentieren, die Tweets und Vine-Kurzvideos zu aktuellen Kinofilmen zeigt. (Variety.com)

Die erwartete, heftige Debatte über Netzneutralität hat die neue Kooperation zwischen Comcast und Netflix ausgelöst. Der Vertrag sieht vor, dass Netflix seine Videostreams in Zukunft bei Comcast gegen eine Extra-Gebühr über spezielle Schnittstellen übertragen darf, vorrangig behandelt gegenüber anderen Netzangeboten. Während Kommentatoren wie Klint Finley für Wired gleich “die Zukunft unseres Internets” bedroht sehen, sind andere NewTV-Experten deutlich entspannter. So kommentiert Will Richmond von Videonuze, es sei verständlich, dass ein Unternehmen, das zu bestimmten Tageszeiten rund ein Drittel des gesamten Internet-Datenverkehrs bestreite, ständig nach den besten technischen Übertragungsmöglichkeiten suchen und dabei auch Kooperationen eingehen müsse. Das hätten andere datenintensive Anbieter wie Youtube und Amazon in der Vergangenheit auch mehrfach getan.

Ein “einzigartiges interaktives Live-Erlebnis” soll der nächste Eurovision Song Contest (ESC) werden. Das verspricht mit breiter Brust zumindest die ARD. Allerdings (natürlich) nicht bei DasErste. Stattdessen wird der ESC in diesem Jahr auch auf dem digitalen Ausweichkanal EinsPlus übertragen. Und da sollen dann tatsächlich Fotos, Tweets und Kommentare der Zuschauer parallel zum ESC-Fernsehsignal auf dem Bildschirm zu sehen sein. (dwdl.de)

Youtube ist die mit Abstand populärste Website unter Kindern und Jugendlichen. Drei Viertel aller US-Teens besuchen regelmäßig die Videoplattform, erst mit gehörigem Abstand folgen Facebook, iTunes und Instagram. (re/code.net)

Facebook rüstet weiter auf für den Kampf um TV-Werbemilliarden: Das Soziale Netzwerk verpflichtete nun mit Sybil Goldman eine der bekanntesten TV-Media-Expertinnen der USA. Sie soll für Facebook vor allem hochrangige Kooperationen mit Produktionsfirmen abschließen. (Tubefilter)

Ende der Blockade: Kabel Deutschland will jetzt doch weitere HD-Sender von ARD und ZDF in sein Angebot mit aufnehmen, geplant sei ein Termin Mitte diesen Jahres. Der “Kabelstreit” sei damit allerdings längst nicht beendet, verlautet es aus dem Unternehmen. Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW streiten sich seit über einem Jahr mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten über die sogenannten “Einspeiseentgelte”. (Digitalfernsehen.de)

Loewe doch vor dem Aus: Der Rettungsplan des insolventen TV-Geräteherstellers ist nicht aufgegangen, die erst vor wenigen Wochen mit großen Jubel empfangene Investorengruppe ist wieder vom Kaufvertrag zurückgetreten. (FAZ.net)

Lesetipp: Thorsten Zarges analysiert für dwdl.de die Situation der kleineren Sender auf dem deutschen TV-Markt und fragt, warum sie nicht viel öfter mit eigenproduzierten, hochwertigen Serien aufwarten. Mit Ausnahme von RTL, Sat.1 und den Öffentlich-Rechtlichen seien aber alle anderen deutschen Fernsehsender aus der Serienproduktion aus- bzw. gar nicht erst eingestiegen.

Möchten Sie die OneTV-News jeden Morgen per Mail bekommen? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter.