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OneTV-News: Barack Obamas perfekte Youtube-Strategie

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Vorbildlich: Barack Obamas Social-Media-Offensive, mit der der US-Präsident seine Gesundheitsreform bei einem jüngeren Publikum bewarb, sollte für jedes Unternehmen und Kampagnen in dieser Zielgruppe beispielhaft sein, analysiert Brendan Gahan für Tubefilter. Vor allem Obamas Kooperation mit führenden Youtube-Künstlern habe enorme Wirkung im Web gezeigt. Die Akzeptanzwerte des Präsidenten und seiner Politik seien bei Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit exorbitant gestiegen.

Fehldisponiert: Amazons neue Set-Top-Box “Fire TV” ist bei Amazon ausverkauft. (Recode)

Verpflichtet: Richard Gutjahr, einer der bekanntesten deutschen Blogger, wird ab Mai für den Westdeutschen Rundfunk nicht nur Nachrichtensendungen moderieren, sondern auch neue Web-Formate entwickeln. Bereits vor zwei Jahren hatte Gutjahr zusammen mit anderen die interaktive “Rundshow” für den BR moderiert. (Clap-Club)

Interaktiv: ProSieben nimmt mit der Musikshow “Keep Your Light Shining” laut Eigenbeschreibung “als erster Sender weltweit” ein Castingformat mit Live-App-Voting ins Programm. Die Münchner kommen mit dem Start am 22. Mai der nationalen Konkurrenz von RTL zuvor, das seine ganz ähnliche Show “Rising Star” wohl erst später launchen wird. (Kress.de)

Überrascht: Vor allem dank des sensationellen Starterfolges von Jimmy Fallon bei der “Tonight Show” blickt der US-TV-Konzern NBC sehr optimistisch in die nahe Zukunft. Auch Rivale CBS glaubt an ein Wiedererstarken des klassischen TV, bei Zuschauern und Werbetreibenden. Entscheidend sei dabei die hohe Qualität neuer Inhalte bei Shows und Serien. (New York Times)

Ausgerechnet: Youtube schadet der Musikindustrie mehr als gedacht. Zu diesem Schluss kommen zumindest Wissenschaftler der University of Colorado, die nun die Plattenverkäufe von Warner im Jahre 2009 analysierten – einer Phase, in der Warner gegen die Verbreitung von Songs auf Youtube vorgegangen ist. Gerade Top-Alben haben sich demnach in dieser Zeit deutlich besser verkauft. (Computerwelt.at)

Lesetipp I: Hans Hoff fordert für DWDl.de das “Ende des Formatfernsehens”. Warum, z.B. müsse ein “Tatort” jedes Mal 89 Minuten dauern, wenn die Geschichte doch nach 60 Minuten auserzählt sei? Zudem wachse “eine Generation von jungen Menschen heran, denen es völlig wurscht ist, wann etwas wo läuft. Sie wollen ihre Sendung genau dann sehen, wenn sie sie sehen wollen. So was lässt sich einrichten.

Lesetipp II: Philip Oltermann analysiert für den “Guardian” die deutsche TV- und Webvideolandschaft und vor allem die europaweit erstaunlichen Karrieren von deutschen Youtube-Stars wie Y-Titty, Grohnk oder LeFloid. Fazit: “Among the educated bourgeoisie in the big cities, not owning a TV set has become a matter of pride.”

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OneTV-News: Obama gründet Youtube-Beraterrunde

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Obama cares – for Youtube: Mit einem bemerkenswerten Treffen hat US-Präsident Barack Obama nun den Schulterschluss mit dem bei Jugendlichen mit Abstand beliebtesten Medium gesucht. Bei einem Besuch prominenter Youtube- und Webvideo-Stars wie Hannah Hart (“Camp Takota”), Todd Womack (“Barely Political”) und Mickey Meyer (“JASH”) im Weißen Haus ließ sich Obama über Trends und Themen der Onlinevideo-Szene informieren. In Zukunft wolle man mit gemeinsamen Aktionen auf Youtube und anderswo für mehr politisches Interesse bei den jungen Zuschauer- (und Wähler-) Gruppen sorgen, auch sei eine Förderung von neuen Informationsformaten auf den Videoplattformen geplant. Obama selbst hatte in seinen Wahlkämpfen schon überaus erfolgreich auf den neuen digitalen Kanälen agiert. (Tubefilter)

Der nächste Millionen-Deal in der Digitalvideo-Branche steht unmittelbar bevor. Nach aktuellen Berichten mehrerer US-Tech-Onlineportale kauft der Kabelkonzern Comcast den Onlinevideo-Vermarkter “Freewheel”, einem der größten Videowerbung-Händler weltweit. Der Preis für “Freewheel”, das unter anderem die Online-Angebote der größten US-Sender vermarktet, soll bei 320 Millionen Dollar liegen. (Techchrunch)

Alles #supergeil oder was? Die neue Werbekampagne von Edeka mit dem schrägem Berliner Schlagerinterpreten Friedrich Liechtenstein ist zwar nicht jedermanns Sache und der Werbeeffekt für die Supermarktkette noch nicht erwiesen, aber zumindest den riesigen viralen Erfolg kann man den Spots nicht absprechen. Im neuen “Viralogie”-Format von W&V erzählt Jens Pfau, Vizegeschäftsführer von Jung von Matt, die Entstehungsgeschichte der Kampagne.

Hintergrund: Youtube wird auf Dauer vor allem der Platz für schnelle, kurze Videoinhalte bleiben, trotz aller Bemühungen von Google, die Plattform auch für längere Produktionen zu etablieren. Das analysiert Eric Korsh in seiner Betrachtung der unterschiedlichen Webvideo-Formate für “Media Post”.

Lesetipp: Alexander Krei beschreibt für DWDL.de die Web-Strategie von ProSiebenSat.1, das mit seiner eigenen Produktionsfirma “Studio 71″ Inhalte sehr erfolgreich nur für das Netz herstellt. Vor allem die Live-Shows, übertzragen auf der ebenfalls hauseigenen Plattform “MyVideo”, kommen bei jungen Zuschauern gut an. (dwdl.de)

Die Entscheidung von Disney, einen eigenen Video-on-demand-Vertriebskanal aufzubauen, entzweit Branchenexperten. Während die einen Disneys Sonderweg (und die damit verbundene Absage an die US-VoD-Plattform “UltraViolet”) als schädlich für eine gemeinsame Standardlösung der Inhalteranbieter anprangern, sind andere Fachleute der Meinung, dass Disneys Investitionen in digitale Kanäle der ganzen Branche weiterhelfen werden. (Home Media Magazine)

Digitalvideo ist eine Ergänzung zu klassischem TV, nicht ein Ersatz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der “Consumer Electronics Association” aus den USA. Vor allem mobile Bewegtbildangebote werden häufig zusätzlich zum traditionellen Fernsehempfang in Anspruch genommen. (Reuters)

Und Webvideo-Starruhm zahlt sich doch aus: Grace Helbig, eine der prominentesten Youtuberin, hat nun für den Hautpflegemittel-Hersteller “St.Ives” dessen erstes “Branded Content”-Video produziert. Der Spot, in dem Helbig die Vorzüge einer Spraylotion preist, hätte leicht zu einer peinlichen Nummer hätte werden können – ist aber dank Selbstironie und werbeparodistischer Elemente wohl gelungen. Die Resonanz in der notorisch mäkeligen Community ist jedenfalls äußerst positiv. (Tubefilter)

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