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Vorbild Red Bull – Pepsi wird Videoproduzent

Pepsi-Clipproduktion "Heroes": Vorbild Red Bull

Pepsi-Clipproduktion “Heroes”: Vorbild Red Bull

Strategisch: Pepsi wandelt auf den Spuren eines sehr erfolgreichen Vorbildes und gründet eine eigene Videoproduktionsfirma: Die “Creators League” soll für den Softdrinkkonzern webgeeignete Bewegtbildinhalte produzieren und damit ähnlich wie die österreichische Konkurrenz von “Red Bull” via Youtube und anderen Plattformen Content Marketing betreiben. Pepsis Marketingchef Frank Cooper hatte unter dem Motto “Thank God for Youtube” bereits vor einigen Monaten den langsamen Abschied von klassischer Videowerbung und den Aufbau eigener Produktionskapazitäten angekündigt. Angesichts der weltweiten Marktmacht des Limonadenherstellers sicherlich ein sehr ernstzunehmendes Projekt für die gesamte Webvideowelt. Eines der ersten Ergebnisse der “Creators League” sind – passend zur kommenden WM – mehrere Videoclips unter dem Motto “Beats of the beautiful game“. Dabei handelt es sich um neu produzierte Musikvideos zu bekannten, fußballaffinen Fußballsongs. Der Clip zum Bowie-Klassiker “Heroes” hat bereits über eineinhalb Millionen Abrufe erzielt. (Tubefilter)

Aufrüstung: Fast die Hälfte (49 Prozent) aller US-TV-Haushalte besitzen bereits zumindest ein vernetztes TV-Gerät, eine Verdopplung gegenüber dem Jahr 2010. Die größten Zuwächse wurden dabei von neuen Netflix-Abonnenten ausgelöst. (Videonuze.com)

Unverdrossen: Chad Hurley und Steve Chen, ehemals Mitgründer von Youtube, haben Berichte dementiert, nach denen ihre relativ neue, eigene Videoplattform Mixbit in großen Schwierigkeiten stecke. Zwar sei es richtig, dass ihr Unternehmen Avos Systems kürzlich rund 80 Prozent aller Mitarbeiter habe entlassen müssen, der Aufbau von Mixbit gehe jedoch unbeirrt weiter, gab Hurley via Twitter bekannt. (Tubefilter)

Reform I: Um die wachsende Differenz zwischen klassischer Quotenmessung und realen Zuschauerzahlen zu schließen, plant das US-Analyse-Unternehmen Comscore die Einführung einer neuen, “zuschauerzentrierten” Zählmethode namens “Total Video“, die alle unterschiedlichen Empfangsgeräte einschließen soll. Dazu hat hat Comscore ein spezielles “White Paper” herausgebracht. (Videonuze)

Gescheitert: Das Voting via App funktionierte (im Gegensatz zum ARD-“Quizduell”) reibungslos, die Kritiken waren eigentlich ganz gut, aber trotzdem war die “interaktive” Musikshow “Keep Your Light Shining” für ProSieben eine Enttäuschung. Nachdem das Format schon mit nur knapp 1,2 Millionen Zuschauern gestartet war, ging es ständig weiter runter, das Finale verfolgten gerade 950.000 Zuschauer. Via Twitter hat ProSieben bereit verkündet, dass es keine zweite Staffel geben wird. (DWDL.de)

Reform II: Hans Hoff plädiert für eine Abschaffung der Sieben-Tage-Grenze, die die Laufzeit der meisten Angebote auf den öffentlich-rechtlichen Mediatheken begrenze. Deren Entstehungsgrund, der Schutz für etwaige Konkurrenzangebote der deutschen Verleger, sei mangels Initiative letzterer nicht mehr gegeben. Allerdings habe er das Gefühl, dass ein Ausbau der VoD-Systems (und damit eine zu große Konkurrenz der eigenen linearen Programme) von vielen Vertretern bei ARD und ZDF gar nicht gewollt sie, so Hoff weiter.

Lesetipp: Thomas Lückerath beobachtete auf dem “Banff World Media Festival” ein bemerkenswertes Podiumsgespräch zwischen dem amerikanischen Erfolgsproduzenten Kevin Beggs (u.a “Orange is the new black”) und dem Star-TV-Journalisten Dan Rather, das, so Lückerath verdeutlichte, “dass so manche schöne Zukunftsvision nicht alle Beteiligten des TV-Geschäfts berücksichtigt”. “Höhepunkt” war die Abfuhr, die Rather und seine Zunft von Beggs erhielten: „Das Verlesen von Nachrichten hat keinen Platz in der neuen Fernsehwelt.“ (DWDL.de)