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Hilfe gegen die Pre-Roll-Flut

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Gekappt: Die immer stärkere Multi-Screen-Nutzung von Video-Inhalten, auf Smartphones, Tablets oder SmartTVs, bereitet der Werbeindustrie zunehmend Sorgen. Bisher ist es beispielsweise kaum möglich, einen User, der zuhause auf verschiedenen Endgeräten Videos abruft, vor einer Flut von oft immergleichen Pre-Roll-Spots zu bewahren. Denn das “Frequency Capping”-Verfahren, das die Spotverteilung individuell steuert, beruht auf der Cookie-Technologie, die aber bei Mobil-Geräten nur eingeschränkt und bei SmartTVs und Set-Top-Boxen gar nicht funktioniert. Der US-Videovermarkter Black Arrow hat nun ein cookie-ähnliches Verfahren entwickelt, das die Spot-Aussteuerung differenziert pro Haushalt, einzelnem Gerät oder bestimmten Zuschauergruppen kontrollieren kann. Erste Tests in den USA seien überaus erfolgreich verlaufen, teilte das Unternehmen mit. Der Nutzer-Dank wird sicher sein. (V-net)

Stresstest: Um peinliche Pannen wie etwa beim ARD-“Quizduell” zu vermeiden, testet RTL seine neue App für das Voting bei der neuen, interaktiven Casting-Show “Rising Star” sicherheitshalber schon mal vorab unter Live-Bedingungen. Am kommenden Montag, vier Tage vor der Show-Premiere, wird es deshalb bei “Extra – Das RTL Magazin” einen Live-Probedurchlauf für die App geben. (kress.de)

Gelungen: Mit seiner neuen WebTV-Show “Monumental” präsentiert das US-Portal “Mashabel” wieder einmal ein frisches und schnelles Format, das perfekt auf das Netz zugeschnitten ist. Host Elliot Morgan, der auch die Kurznews Mashable Minute moderiert, diskutiert in “Monumental” mit Prominenten aus Web, TV und Pop über Netz-Hypes und -Phänomene. Das ganze gipfelt dann in einem Blitz-Voting für den virtuellen “Mount Rushmore”. Unterhaltsame sechs Minuten. (Tubefilter)

Analyse: Kurz vor dem Markteintritt von Netflix in Deutschland bereiten sich die deutschen Video-on-demand-Anbieter auf die neue Konkurrenz vor. Zuletzt reagierte Sky mit einer massiven Preissenkung bei seinem Online-Angebot “Snap”. Doch auch andere VoD-Dienste werden sich wohl oder übel auf einen Preiskrieg einlassen müssen, auch wenn das ihre ohnehin wirtschaftlich angespannte Lage nicht verbessern dürfte, urteilt Patrick Schulze für Digitalfernsehen.de

Verlängerung: Wohl auch, um sein Bundesliga-Video-Angebot bekannter zu machen, zeigt der Springer-Verlag die bisher vor allem bei Bild.de laufenden Highlights-Clips nun auch in der kostenpflichtigen App der Sportbild – allerdings erst ab Ende des kompletten Spieltages am Sonntagabend. (DWDL.de)

Lesetipp: Thorsten Zarges analysiert für DWDL.de die aktuellen Kaufaktivitäten der deutschen TV-Konzerne auf dem amerikanischen Digitalmarkt. Vor allem die 144-Millionen-Dollar-Investition von RTL am Onlinevideo-Vermarkter SpotXchange gibt ihm dabei einige Rätsel auf.

Video-Tipp: Seinfeld-Star Julia Louis-Dreyfus und die “Breaking Bad”-Hauptdarsteller Aaron Paul und Bryan Cranston bewerben in einem sehr hübsch gemachten, selbstironischen Promo-Clip auf Youtube die Verleihung der Emmy-Awards. (Tubefilter)

So (un-)beliebt sind Pre-Roll-Spots

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Sie sind gleichermaßen Fluch und Segen der Webvideo-Branche: Die allgegenwärtigen “Pre-Roll-Spots” sind für viele Zuschauer ein Ärgernis (vor allem, wenn sie zu lang sind und zu massiv eingesetzt werden). Auf der anderen Seite sind die Werbeclips für die allermeisten Videoproduzenten und -plattformen die einzige Chance, ihr Angebot zu finanzieren. Und wenn sie so orginell wie dieser Burger-King-Spot sind, können sie sogar selber zu Webstars werden. Eine neue, großangelegte Studie von Yahoo hat nun herausgefunden, wie akzeptiert die Spots tatsächlich bei den Zuschauern sind: Nur 22 Prozent der User finden Clips vor dem Inhalt okay. Die gute Nachricht ist: Damit sind “Pre-Rolls” aber tatsächlich die meist tolerierte Werbeform im Online-Bereich. (Reelseo)

Vor wenigen Tagen erst haben wir die Youtube-Stars von AVbyte, die weltweite Webkarriere mit ihren “Modern Musicals” machen, hier auf OneTVMag vorgestellt – und schon gewinnen sie den “Fox Sports Digital VideoFest”, einen der bekanntesten Preise für Bewegtbildtalente. Der Lohn: Sechs Monate Finanzunterstützung für eine neue Video-Produktion und ein Marketingvolumen von einer Million Dollar. (Tubefilter)

Videoload hat einen neuen attraktiven Partner gefunden: Die Video-on-Demand-Plattform kooperiert mit NBC Universal und präsentiert neue Folgen populärer US-Serien wie “Grimm”, “Bates Motel” und “Downtown Abbey”, schon kurz nach Sendestart in den USA. Zukünftig könnten Videolaod-Nutzer sogar ganze Serienstaffeln am Stück kaufen. (Digitalfernsehen)

Eine Entscheidung beim Super Bowl scheint schon gefallen zu sein: Das Rennen um den meistgesehenen Werbespot im Web hat der Kartoffelchipshersteller “Doritos” mit seinem Spot “Crash the Super Bowl” gewonnen. (Adage)

Apropos Football: In Europa tun sich viele Sportverbände immer noch sehr schwer damit, ihren Bewegtbildcontent außerhalb von teuren Partnerdeals oder im Pay-TV auf ihren eigenen Plattformen zu präsentieren. In den USA und Asien gehört eine üppige Gratis-Rundumberichterstattung im Netz mit Highlights von Spielen in Basketball, Baseball oder Soccer zur PR und Fan-Pflege seit Jahren einfach dazu. Die NFL, die Dachorganisation im Football, wird da jetzt nochmals neue Maßstäbe setzen, mit ihrer neuen Video-Plattform “NFL now”. Die Kollegen von “Tubefilter” haben erste Infos dazu.

Ebenfalls kein Problem damit, seine wertvollen Inhalte in die digitale Welt zu distribuieren, hat offensichtlich auch CBS. Der Sender erweiterte jetzt seine Kooperation mit Amazon, das in seinem “Prime”-Videostreaming zukünftig noch mehr CBS-Produktion anbieten darf – unter anderem die neue, hochgelobte Serie “Extant” von Steven Spielberg. (Multichannel.com)

Gezielte Werbung wird auch im klassischen TV immer populärer. Nun beschlossen NBC Universal und Comcast eine Kooperation mit dem Ziel, “Targeted Ads”, die sich an Sehgewohnheiten und auch demografischen Infos über den jeweiligen Haushalt ausrichten, an die Zuschauerschaft des Senders auszuliefern. (AdAge)