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Amazons Videoservice mit Startschwierigkeiten

Amazon-Produktion "Alpha House": Werbebrief vom Chef persönlich

Amazon-Produktion “Alpha House”: Werbebrief vom Chef persönlich

Werbung: Briefe von Chefs an die liebe Kundschaft sind derzeit in der NewTV-Branche wohl schwer angesagt. Um die nach Medienberichten eher schleppende Nachfrage anzukurbeln, warb nun Amazons Videochef Bill Carr höchstpersönlich für seine mit großem Aufwand produzierten oder teuer eingekauften Bewegtbildinhalte. In einem per Brief und Mail verbreiteten, persönlich adressierten Schreiben, an die Kundschaft des “Prime-Instant-Video”-Service des Konzerns listete Carr ausgewählte Höhepunkte des Amazon-Angebotes auf, wie etwa die Serienhits “Downtown Abbey” oder “Duck Dynasty” und selbst produzierte Formate wie “Alpha House”. Carr beschreibt in dem Kundenbrief auch die unterschiedlichen Methoden, den Video-Dienst zu empfangen, darunter natürlich auch das eigene “FireTV” – sparte dabei aber die TV-Settop-Box von Apple wohlweislich aus. (Recode.net)

Fusion: Rupert Murdoch überlegt laut einem “Bloomberg”-Bericht, seine europäischen PayTV-Unternehmen BSkyB, Sky Deutschland und Sky Italia zu verschmelzen. Demnach soll die Briten von BSkyB die Kontrolle über die beiden Namensschwestern in Deutschland und Italien übernehmen. (Digitalfernsehen.de)

Zitat des Tages: “Aereo ist schlicht und einfach Diebstahl”. (Les Moonves, CBS-Vorstandsvorsitzender, über den umstrittenen US-TV-Streamingdienst)

Fokussiert: Der durchschnittliche US-Haushalt kann mittlerweile aus beinahe 190 TV-Kanälen wählen – und entscheidet sich doch immer für die gleichen 17 – wenn überhaupt. Das belegt eine neue Nielsen-Untersuchung. Diese Zahl ist seit 2008 quasi gleich geblieben, bei einer gleichzeitigen Steigerung des Angebots um rund 50 Prozent. (Wall Street Journal)

Preiserhöhung: Nicht nur Zattoo muss wegen gestiegener Kosten die Preise für sein TV-Streaming erhöhen, sondern auch der Branchenprimus Netflix. In den USA stieg der Preis für ein neues Netflix-Monatsabo um einen Dollar auf 8,99 Dollar an, das allerdings nur jeweils einen Stream in niedriger SD-Qualität beinhaltet. Bestandskunden behalten den alten Preis für die nächsten zwei Jahre. (Variety)

Vetternwirtschaft: Das ZDF hat eine leitende Redakteurin entlassen, die Drehbücher für Krimiserien eingekauft hat, welche ihr Ehemann unter Pseudonym geschrieben hatte. Dem Sender sei aber “kein Schaden” entstanden, betonte das ZDF. (FAZ.net)

Lesetipp: Peer Schader setzt sich mit dem oft von ARD und ZDF gebrauchten Argument, man habe den Auftrag ein möglichst großes Publikum zu unterhalten, auseinander. Dieses habe zu einer anbiedernden “Oberflächlichkeit” geführt, vor der auch schon längst viele Informationssendungen betroffen seien. (DWDL.de)

Lesetipp II: Frank Sinton analysiert auf Tubefilter die besten Wege für Medien- und andere Unternehmensmarken, ihre digitalen Videoinhalte an die richtigen Zuschauer zu bringen. Unter dem Motto “Youtube ist groß, aber nicht alles” sollten Vertriebswege gefunden werden, die dem jeweiligen Projekt angemessen sind. So könne man auf Kanälen wie Vimeo mittlerweile fast genauso hohe Reichweiten wie auf Youtube erzielen, aber mit ungleich besseren Kontaktwerten.

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