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Deutsche TV-Branche kritisiert “Wettbewerbsvorteile” für Netflix

Der geplante Markteintritt von Netflix in Deutschland sorgt für Diskussionen

Der geplante Markteintritt von Netflix in Deutschland sorgt für Diskussionen

Debatte: Die deutsche TV-Branche hat sich überwiegend kritisch anlässlich des geplanten Deutschland-Starts von Netflix geäußert. Auf dem Medienforum NRW wiederholten unter anderem Vertreter von WDR und RTL ihren Vorwurf an das Kartellamt, die geplanten VoD-Plattformen von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern nicht genehmigt zu haben. Damit fehle gegenüber der Konkurrenz aus Übersee ein gleichwertiges Angebot. Die Politik müsse deshalb ein “Korrektiv” im Kartellrecht schaffen, um Kooperationen bei Video-Plattformen zu erleichtern, forderte etwa WDR-Mediagroup-Geschäftsführer Loeb. Die Wettbewerbslage schade dem Medienstandort Deutschland, sagte auch Robert Amlung, der Beauftragte für digitale Strategien beim ZDF: “Aus Nutzersicht ist es wahrscheinlich am Schluss relativ egal, wenn die großen Player aus den USA einen guten Job machen.” Aber dass einfach “ein Teil des Kuchens über den Teich” wandere und nicht in Deutschland bleibe, könne “eigentlich nicht im Interesse des Medienstandorts” sein. (DWDL.de) (Hamburger Abendblatt)

Innovation: Eine speziell für Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook zugeschnittene Videoplayertechnologie bietet das kalifornische Startup Epoxy an. Durch eine eigene App können Youtube-Produzenten die Share- und Kommentarfunktionen ihrer Videos auf anderen Plattformen wesentlich individueller gestalten und auch den Vertrieb über Social-Media-Dienste besser steuern. (Tubefilter)

Nominiert: Mit dem Interviewformat “Jung und naiv” von Tilo Jung und den Youtube-News von LeFloid sind in diesem Jahr unter anderem auch zwei populäre Webvideo-Angebote für den renommierten Grimme Online Award nominiert worden. (SPIEGEL Online)

Strategie: Verizon hat erstmals nach der Übernahme von OnCue über seine Pläne für die von Intel gekaufte Videotechnologie gesprochen. Verizon-Vorstandschef Lowell McAdam sagte vor Investoren in Boston, man plane mit OnCue kein weiteres lineares TV-Angebot, sondern eine vollkommen neue, cloudbasierte VoD-Plattform, “ähnlich einer Jukebox“, für unterschiedlichste Videocontent-Typen, darunter auch Webclips. (Home Media Magazine)

Zuversichtlich: Rechtzeitig zum heutigen “TV-Wirkungstag” hat der Privatsenderverband VPRT gute Zahlen zu bieten: Mit rund 4,2 Milliarden Euro Nettoumsatz bleibe das Fernsehen hierzulande das stärkste Werbemedium, für das laufende Jahr erwarte man einen nochmaligen Zugewinn an Marktanteilen gegenüber anderen Werbeträgern. (kress.de)

Erleichterung: Nach einer wochenlangen Pannenserie hat die “Quizduell”-App zur gleichnamigen Rätselshow der ARD mit Jörg Pilawa gestern Abend zum ersten Mal ohne Störungen funktioniert. Die FAZ fand die Sendung trotzdem nicht begeisternd.

Sehtipp: Das ist, positiv ausgedrückt, Webvideo pur. Aber ansonsten hat SPIEGEL Online mit der, nun ja, sehr reduziert produzierten, WM-Videokolumne von Harald Stenger, dem ehemaligen Pressesprecher der deutschen Fußballnationalmannschaft, noch nicht Weltmeisterform erreicht. Aber es gibt ja noch ein paar Trainingslager.

Sehtipp II: An Jan Böhmermann scheiden sich traditionell die Geister. Die Einen halten ihn für die größte Hoffnung des deutschen Fernsehens, die Anderen monieren, dass er nun schon seit Jahren nicht mehr als die größte Hoffnung des deutschen Fernsehens ist. Aber wie er in der lustigen “Disslike”-Show auf Youtube souverän Hass-Postings und -Tweets von Internetusern über sich selber vorträgt, verdient durchaus Respekt. (via Meedia)

Angst vor dem APP-Sturz – das deutsche TV und das Netz

ARD-Format "Quizduell" mit Jörg Pilawa: "Klappt's jetzt?"

ARD-Format “Quizduell” mit Jörg Pilawa: “Klappt’s jetzt?”

Verunsichert: Trotz der nicht abreißenden Pannenserie beim neuen ARD-Rätselformat “Quizduell” (hier der aktuelle Stand) blickt die deutsche TV-Branche gespannt auf die nächsten Experimente bei der Verschmelzung von Internet und Fernsehen. So startet ProSieben bereits nächste Woche seine Castingshow “Keep Your Light Shining” – und setzt dabei auf seine eigene bewährte “Connect”-App, die bereits bei “The Voice” in Live-Sendungen (fehlerfrei) eingesetzt wurde. Auch RTL wird sich die Probleme des Pilawa-Formats im Ersten bestimmt ganz genau anschauen, denn auf die neue Castingshow “Rising Star”, die im September starten soll, setzt der Sender sehr große Hoffnungen. Auch hier stimmen schon während des Songs sowohl die Jury als auch die gesamte Zuschauerschaft über eine App ab, ob ihnen der Gesang der Kandidaten zusagt oder nicht. Bei der Premiere der von einer israelischen TV-Produktionsfirma entwickelten Show in Brasilen versagte die App-Stimmung ebenfalls komplett. RTL hat nach OneTVMag-Informationen nun eine nochmalige Überprüfung der Technik beauftragt. (Quotenmeter.de)

Rekord: Netflix bleibt auch in diesem Jahr unangefochtener Spitzenreiter im Datenverbrauch. Wie eine neue Statistik zeigt, belegte der VoD-Streamingdienst im März über 34 Prozent des gesamten US-Primetime-Netztraffics, eine nochmalige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Dagegen sank der Datenverbrauch von Youtube im gleichen Zeitraum um über fünf Prozent auf 13,2 Prozent ab. (Variety.com)

Expansion: Zattoo verstärkt sein Engagement in Deutschland. Der Schweizer Internet-TV-Anbieter beschäftigt an seinem vor einem Jahr eröffneten Standort in Berlin nunmehr bereits 20 feste Mitarbeiter und bezog jetzt eine neue Bürofläche in Friedrichshain. Man wolle nicht nur bei den Kundenzahlen, sondern auch als Unternehmen in Deutschland weiter kontinuierlich wachsen, sagte Zattoo-Chef Nick Brambring, der in der vergangenen Woche mit einem Offenen Brief Aufsehen erregt hatte, in dem er die Zattoo-Preispolitik als Bemühen um “nachhaltiges, gesundes Wachstum” verteidigte.

Urteil: Die Vermischung von Programm und Werbung bleibt hierzulande – zumindest im klassischen Fernsehen – verboten. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschied nun, dass ein so genannter “Werbetrenner”, der mit einem Programmhinweis verbunden ist, gegen das Trennungsgebot von Programm und Werbung verstößt. Sat.1 hatte während der Unterbrechung zweier Vorabendserien entsprechende Trenner zur Einleitung eines Werbeblocks ausgestrahlt, die mit Programmhinweisen verbunden waren. (DWDL.de)

Mangelhaft: Ärger mit Verbraucherschützern haben derzeit viele Anbieter von Streamingdiensten hierzulande, darunter auch VoD-Services wie Watchever und Lovefilm von Amazon. So beklagt der “Verbraucherzentrale Bundesverband” unter anderem zu komplizierte AGBs, die einseitige Möglichkeiten zur Änderung von Vertragsinhalten und Preisen, oder auch mangelhaften Umgang mit persönlichen Daten. (GIGA.de)

Lesetipp: Sie habe sich “sehr sehr alt gefühlt” bei der Recherche über den neuen “SozialTV”-Sender “joiz”, beichtet Zeit.de-Autorin Anne-Kathrin Gerstlauer. Sie ist 24. (Zeit.de)

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Wem “gehört” der TV-Bildschirm?

Startbildschirm eines Panasonic-SmartTVs: Was darf der Zuschauer nach dem Einschalten sehen?

Startbildschirm eines Panasonic-SmartTVs: Was darf der Zuschauer nach dem Einschalten sehen?

Debatte: Im Streit um den Startbildschirm, der auf neuen, smarten Fernsehern immer öfter von den TV-Geräteherstellern selbst oder von Settop-Box-Betreibern “eingenommen” wird, gibt es nach wie vor keine Einigung – im Gegenteil. TV-Sender wie das ZDF oder RTL fordern bei dem Streit, der hinter den Kulissen bereits seit Jahren heftig tobt, immer vehementer einen “diskriminierungsfreien Zugang”, d.h. einen “neutralen” Bildschirm. Der dürfe nach dem Einschalten höchstens den letzten gewählten Sender zeigen und auch beim laufenden Programm keinerlei andere Inhalten aufweisen als das pure Signal des jeweiligen Anbieters. Das schließe unter anderem “Umfeldwerbung” auf dem TV-Bildschirm komplett aus. Andere Branchenexperten wie etwa Zattoo-Inhaltechef Jörg Meyer halten diese Forderungen angesichts eines immer stärker auch technisch fragmentierten und globalisierten Medien- und Geräteangebots für unrealistisch, wie eine aktuelle Diskussion auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wieder zeigte. (Digitalfernsehen.de)

Kooperation: Der Videonewsanbieter “NowThisNews” und der derzeit sehr gehypte Messagingservice “Snapchat” planen nach US-Medienberichten ein gemeinsames Bewegtbildangebot. Snapchat hatte erst kürzlich ein Videochat-Tool in seine App integriert und angekündigt, einen eigenen Nachrichtenservice für seine User aufzubauen. (Techcrunch)

Minus: Sky Deutschland hat im ersten Quartal des Jahres auch im operativen Geschäft wieder Verluste geschrieben. Das Ebitda (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) verzeichnet ein Minus von 8,6 Millionen Euro. Angesichts der Kosten für einen zusätzlichen Spieltag der Bundesliga, hoher Ausgaben für Werbung und Fußballrechte hatten Experten aber mit einem leicht höheren Verlust gerechnet. (heise.de)

Geächtet: Deutsche Datenschützer gehen vor dem Verkaufsstart von Googles “Glass” massiv gegen die Datenbrille vor: “Diese Brille muss gesellschaftlich geächtet werden”, sagte der Kieler Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert. Wer im öffentlichen Raum Fotos oder Videos ohne das Wissen der Mitbürger aufnehme und sie ins Internet lade, gehöre bestraft. Auch sein baden-württembergische Kollege Jörg Klingbeil schloss sich an: “Die Brille ist ein Anschlag auf die informationelle Selbstbestimmung.” (WuV.de)

Gefördert: Die US-Kabelsendergruppe “Turner Broadcasting” nimmt in diesem Jahr gleich fünf Start-ups aus dem digitalem Bewegtbildbereich in sein zusammen mit Warner betriebenes Förderprogramm “Media Camp” auf. Unter den mit jeweils 20.000 Dollar ausgestatteten Firmen ist unter anderem auch der Videonews-Aggregator “Watchup”, dessen Webcast-Technologie bereits mehrfach preisgekrönt ist. (Variety.com)

Engagement: Der als “Herr Tutorial” bekannt gewordene, deutsche Youtuber Sami Slimani wird demnächst als “Visual Jockey” beim Fernsehsender VIVA zu sehen sein. Dort wird Slimani, der in den Sozialen Netzwerken eine riesige Fangemeinde hat, den Zuschauern die besten Clips nationaler und internationaler Acts präsentieren. (Broadmark)

Mittelmäßig: Trotz riesiger Werbekampagne ist die neue Staffel der Actionreihe “24” in den USA eher verhalten gestartet: Nur 7,97 Millionen Menschen schauten die ersten zwei Stunden auf FOX, damit verzeichnete die neunte Staffel des Thriller um den Geheimagenten “Jack Bauer” die bis dato schwächsten Auftaktwerte. (Quotenmeter.de)

Fusion: Nach der Übernahme des Nachrichtensenders N24 durch den Springer-Verlag soll der Sender ab 2015 mit der “Welt” in der “Welt N24 GmbH” zusammengeführt werden. Damit muss N24 wohl auch sein bisheriges Berliner Domizil am Potsdamer Platz verlassen und möglicherweise ins Axel-Springer-Haus umziehen. (DWDL.de)

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OneTV-News: Quotenkrise bei DSDS – der nächste Dino wackelt

Einstiges RTL-Erfolgsformat "DSDS": Erstmals unter der 3-Millionen-Marke

Einstiges RTL-Erfolgsformat “DSDS”: Erstmals unter der 3-Millionen-Marke

Krisenstimmung: Nach “Wetten, dass..?” gerät der nächste Samstagabend-Unterhaltungsdampfer in schwere See. Mit nur 2,84 Millionen Zuschauer fiel das Halbfinale von “DSDS” auf RTL am Ostersamstag auf den schlechtesten Quotenwert aller Zeiten. Mit einem Gesamt-Marktanteil von nur 10,7 Prozent lag die Show sogar unter dem derzeitigen RTL-Marktanteilsschnitt von 11,2 Prozent. (kress.de)

Abschied: Manch ein Webdeveloper und auch der ein oder andere User wird eine Träne der Rührung vergießen – aber dieses Jahr wird das Ende der Flash-Videos definitiv eingeläutet. Zu groß sind die Vorteile der Nachfolgetechnologie HTML5, vor allem bei mobilen Anwendungen und in der Verwendung vom Meta-Daten, beides absolute Wachstumsfelder der Webvideobranche. (The Next Web)

Geschäft: Fast 40 Prozent aller in den USA im März gesehenen, 46,6 Milliarden Webvideobeiträge waren Werbespots, mit einer durchschnittlichen Länge von rund 20 Sekunden. Das geht aus dem neuesten, sehr ausführlichen Comscore-Bericht hervor. Insgesamt sah ein amerikanischer Webvideozuschauer im Monat durchschnittlich 170 Spots.

Gestoppt: Nach der Androhung von möglichen juristischen Konsequenzen durch die Deutsche Fußball Liga twittern zwei Jugendliche keine Videoschnipsel aus der Bundesliga mehr. Die Brüder aus Wien hatten auf dem Account «@BL_Latest» neben Nachrichten über den deutschen Fußball auch vom Fernsehen abgefilmte Tore veröffentlicht. (t-online.de)

Schmusekurs: AOL umgarnt seine Videowerbepartner in den USA mit einem neuen Service: Der Internetkonzern erlaubt nun auch Messungen seiner Videoabrufe durch das Nielsen-Verfahren, das bisher überwiegend im klassischen TV eingesetzt wird (und mitunter eklatant von den im US-Web üblichen Comscore-Messungen abweicht). Damit will AOL nach Brancheneinschätzungen vor allem für große Markenkunden attraktiver werden. (Tubefilter)

Sehtipp: Markus “Videopunk” Hündgen und Dimitrios Argirakos, Geschäftsführer der European Web Video Academy, sprechen in einer neuen Folge der Medientalkformats “Studio D” auf DWDL.de über den Boom der Webvideo-Branche, die derzeit mit Millioneninvestitionen klassischer Medienunternehmen nahezu überschüttet wird.

Zusammengefasst: Leo Kelion analysiert für BBC-Technology den Boom der aufwendigen Serienprojekte, die in den nächsten Monaten von neuen Bewegtbildanbietern wie Amazon, Microsoft oder Yahoo produziert werden. Trotz des derzeitigen Trends bei den Zuschauern sei bei den für lange Laufzeiten ausgelegten Serien das Risiko des Scheiterns immens.

Lesetipp: Thomas Lückerath rezensiert, durchaus wohlwollend, aber mit fachkundigen kritischen Einwürfen den neuen Auftritt von Tagesschau und Tagesthemen.(DWDL.de)

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OneTV-News: Die Mühen der armen Youtube-Stars

"Reich werden mit Youtube" - das versprechen viele Berater und PR-Strategen. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

“Reich werden mit Youtube” – das versprechen viele Berater und PR-Strategen. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

Reich werden mit Youtube? Das wird schwierig. Leslie Kaufman beschreibt in einem sehr gut recherchierten Artikel für die New York Times die immensen und stetig wachsenden Schwierigkeiten, die selbst die größten Youtube-Stars haben, von ihrer Arbeit und ihrem Erfolg zu leben, weil der Konzern immer noch einen zu großen Anteil der Werbeeinnahmen für sich behält – bei gleichzeitig deutlich sinkenden Preisen für Onlinewerbung auf dem Videonetzwerk. “Youtube ist ein großartiger Platz, um eine Marke aufzubauen”, sagt ein ausgestiegener Produzent, “aber ein furchtbarer Platz, um ein Geschäft aufzubauen”. (NYT.com)

Amazon plant, den Preis für seinen “Prime”-Service zu erhöhen. Offizieller Grund sind die gestiegenen Transportkosten, aber Branchenkenner vermuten, dass die Mehrausgaben durch die gesteigerte Anzahl eigener Amazon-Videoproduktionen, die auch im Prime-Abo angeboten werden, die Ausgaben ebenfalls in die Höhe treiben. (nscreenmedia)

Ein kleiner, aber sehr feiner Scoop für die Deutsche Welle: Der Kölner Sender hat sich die Zweitausstrahlungsrechte für die Sendung “Al Bernameg” des ägyptischen Polit-Satirikers Bassem Youssef gesichert. (spiegel.de)

RTL möchte sich in Zukunft wieder mehr auf deutsche Themen und Köpfe konzentrieren. Das gab Geschäftsführer Frank Hoffmann nun in einem SPIEGEL-Interview bekannt. Unter anderem plane der Sender eine Comedy-Sendung mit Jan Böhmermann und Palina Rojinski. (dwdl.de)

Für Zahlenfreunde und Listenfans: Die Kollegen von “Tubefilter” haben die Top 100 der meistbesuchten Youtube-Channels weltweit für das Jahr 2013 zusammengestellt.

Im Osten was Neues: Der Videoplattform-Anbieter Brightcove hat einen umfangreichen Auftrag des führenden polnischen Privat-TV-Senders TVN eingeheimst. Die Amerikaner sollen für den Sender die gesamte Webvideo-und VoD-Infrastruktur aufbauen. (Brightcove-Firmenblog)

Hella von Sinnen, notorische TV-“Ulknudel” aus Köln startet ein neues Talkformat im Netz. In einer Kölner Buchhandlung wird von Sinnen in dieser Woche mit drei Gästen unter dem Titel “aufgezeichnet.tv – Der Comic-Talk”, ein Gespräch über neue Comic-Bücher führen, das anschließend bei MyVideo und auch bei Youtube ausgestrahlt wird. (dwdl.de)

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OneTV-Ticker vom 28.01.2014: RTL-Dschungelcamp boomt auch im Netz

RTL-"Dschungelcamp "-Kanal auf Clipfish.

RTL-“Dschungelcamp “-Kanal auf Clipfish.

So richtig weiß keiner warum, aber das diesjährige RTL-Dschungelcamp bricht alle Rekorde – auch im Netz. Mit bisher knapp 16 Millionen Videoabrufen über die diversen Plattformen des Senders (RTLnow, RTRL inside und Clipfish) etabliert sich die Show mit ihrer mittlerweile 10. Ausgabe endgültig im Web. Ein Erfolg sicherlich auch dank der deutlich verstärkten Bewerbung der eigenen Netzangebote durch den Sender. (W&V)

Langsam, aber sicher verabschiedet sich Vimeo von seinem Dasein in der Videoplattform-Nische: Die neuesten Zahlen, die das Unternehmen aus New York nun vorlegte, sind durchaus beeindruckend: Fast 4,9 Milliarden Videoabrufe wurden 2013 registriert, dazu kamen 20 Millionen eingetragene Kunden. (Tubefilter)

Interessante Kooperation: Für die Bewerbung seiner neuen Pay-TV-Serien, unter anderem “The Tunnel” und “Moone Boy” hat Sky in Großbritannien eine neue Partnerschaft mit Youtube geschlossen: In einem eigenen YT-Kanal, “Sky First Episodes”, wird der Sender demnächst exklusive Folgen seiner Serien gratis zeigen, um neue Zuschauergruppen zu gewinnen. (The Guardian)

Weitere Snowden-Enthüllungen über Spionage auf Youtube: Der Geheimdienst der britischen Regierung hat nach neuesten Erkenntnissen in den vergangenen Jahren regelmäßig auch den Datenverkehr der weltgrößten Videoplattform abgefangen und analysiert. Vor allem User-Adressen und -Präferenzen standen auf der Überwachungsliste ganz oben. (re/code)

Alle Jahre wieder… Auch 2014 wird Sodastream keinen Werbeplatz während des Super Bowls bekommen. Wie schon 2013 ist den Wettbewerbshütern in den USA der Spot des israelischen Wassersprudelfabrikanten zu offensiv gegen die Konkurrenz ausgerichtet. Auch wenn Hauptdarstellerin Scarlett Johannson doch nur den kurzen Satz “Sorry, Coke and Pepsi” in die Kamera haucht. (Horizont)

Wieder einer: Auch der französische TV-Sender “Canal+” hat nun eine Abteilung gegründet, die sich ausschließlich um Angebote und Innovationen im Netz kümmern soll. (Broadband TV News)

Analyse: The Drum widmet sich in einem klugen Stück ausführlich der Frage, wie Contentanbieter und Werbetreibende auf den Boom der mobilen Videoangebote, vor allem auf Tablets und iPads reagieren sollten.

Lesetipp: Derrick Harris erklärt auf GigaOm sehr eindrucksvoll, welche neuen (mitunter erschreckenden) Möglichkeiten digitale Videotechnik bei der Gewinnung von Big Data eröffnen kann.

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Twitter vs. Facebook – wer gewinnt den “Second Screen”?

Während vor allem in Deutschland mancherorts immer noch der Streit darüber ausgetragen wird, ob der Second Screen nur ein überbewerteter Netzhype oder doch integraler Bestandteil der modernen TV-Konsums ist, halten sich die Big Player der Branche nicht mehr mit Grundsätzlichkeiten auf: Schon seit Monaten wird der Kampf um die Vorherrschaft im “SocialTV” zwischen Facebook und Twitter immer heftiger. Und dabei hat Twitter jetzt einen bemerkenswerten Coup gelandet. Read More »