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NewTV nach Aereo – die Disruption geht weiter

"SimpleTV"-Box: Die Disruption geht weiter

“SimpleTV”-Box: Die Disruption geht weiter

Konkurrenz: Auch nach dem Aus für den TV-Streaminganbieter Aereo geht in den USA der Wettbewerb zwischen den traditionellen Fernsehsystemen und neuen, webbasierten Anbietern unvermindert weiter, berichtet die New York Times in einem ausführlichen Analysestück. Schon bald dürften Services wie der Settop-Box-Anbieter “Simple.TV” mit neuen Technologien massiv in das fast 170 Milliarden Dollar schwere TV-Geschäft eindringen. Diese Disruption werde schon zeitnah viele der bislang als ehern geltenden Gesetze des Fernsehbusiness sprengen, so die NYT.

Premiere: Immer mehr US-Fernsehsender präsentieren die ersten Folgen ihrer neuen Serien im Web, meistens auf Youtube. Der PayTV-Kanal HBO hat sich für die Bewerbung seines neuen Mysticaldramas “The Leftover” nun einen anderen Online-Partner ausgesucht: Yahoo wird die Premiere auf seiner “Screen”-Plattform zeigen, ein weiterer Erfolg für die Bewegtbildoffensive des Webkonzerns. (Tubefilter)

Umgeschaltet: Der amerikanische Touristikkonzern Royal Caribbean hat bei dem Multichannel Network “AwesomenessTV” zwei Teenager-Serienformate für Youtube in Auftrag gegeben. Bemerkenswert: Der dafür nicht genau bezifferte Beitrag “in signifikanter Höhe”, so eine Unternehmenssprecherin, sei aus dem Etat für traditionelle Fernsehwerbung “herausgelöst” worden. (Adage.com)

Forderung: Nach ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling appelliert nun auch Tobias Schmidt, Vorstandsvorsitzender des VPRT, die Wettbewerbsregeln für die heimischen Fernsehkonzerne zu lockern. Sonst sei man hierzulande im Kampf mit internationalen Konzernen wie Google benachteiligt. “Man kann nicht zwei Leute in die Arena lassen, aber nur dem einen eine Eisenkugel ans Bein binden“, erklärte Schmidt im Interview mit W&V. Bei Bewegtbild-Werbung dürfe zum Beispiel Youtube vieles, was per Gesetz deutschen TV-Sendern untersagt sei. “Google hat sich das zwar nicht ausgedacht”, kritisiert Schmid, “aber profitiert davon”. (WuV.de)

Rekord: Das Spiel USA gegen Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft hat in den USA neue Onlinevideo-Bestwerte aufgestellt: Mit über 3,2 Millionen Web-Zuschauern verzeichnete der übertragende Sender ESPN die mit Abstand höchste Abrufzahl in der Geschichte des Senders. Der bisherige Höchstwert lag bei 2,1 Millionen Zuschauern während des olympischne Eishockeyspiels Kanada gegen die USA. Allerdings litt der ESPN-Stream aus Brasilien unter dem hohen Andrang und brach mehrfach ab. (Variety)

Krise: Die lokalen und regionalen Fernsehsender in Deutschland senden immer aus dem Abseits. Mehr als 10 Prozent der Kanäle mussten allein 2013 ihren Betrieb einstellen. Schon über 30 Regionen Deutschlands werden nicht mehr mit einem lokalen TV-Programm versorgt. (Digitalfernsehen.de)

Begehrt: Die WM-App der ARD wurde bis Ende vergangener Woche bereits 1,3 Millionen Mal heruntergeladen und installiert. Auch das ZDF feiert mobile Erfolge: Die mit WM-Features aufgepeppte Mediatheken-App konnte seit Turnierbeginn 650.000 neue Nutzer gewinnen. (Digitalfernsehen.de)