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So (un-)beliebt sind Pre-Roll-Spots

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Sie sind gleichermaßen Fluch und Segen der Webvideo-Branche: Die allgegenwärtigen “Pre-Roll-Spots” sind für viele Zuschauer ein Ärgernis (vor allem, wenn sie zu lang sind und zu massiv eingesetzt werden). Auf der anderen Seite sind die Werbeclips für die allermeisten Videoproduzenten und -plattformen die einzige Chance, ihr Angebot zu finanzieren. Und wenn sie so orginell wie dieser Burger-King-Spot sind, können sie sogar selber zu Webstars werden. Eine neue, großangelegte Studie von Yahoo hat nun herausgefunden, wie akzeptiert die Spots tatsächlich bei den Zuschauern sind: Nur 22 Prozent der User finden Clips vor dem Inhalt okay. Die gute Nachricht ist: Damit sind “Pre-Rolls” aber tatsächlich die meist tolerierte Werbeform im Online-Bereich. (Reelseo)

Vor wenigen Tagen erst haben wir die Youtube-Stars von AVbyte, die weltweite Webkarriere mit ihren “Modern Musicals” machen, hier auf OneTVMag vorgestellt – und schon gewinnen sie den “Fox Sports Digital VideoFest”, einen der bekanntesten Preise für Bewegtbildtalente. Der Lohn: Sechs Monate Finanzunterstützung für eine neue Video-Produktion und ein Marketingvolumen von einer Million Dollar. (Tubefilter)

Videoload hat einen neuen attraktiven Partner gefunden: Die Video-on-Demand-Plattform kooperiert mit NBC Universal und präsentiert neue Folgen populärer US-Serien wie “Grimm”, “Bates Motel” und “Downtown Abbey”, schon kurz nach Sendestart in den USA. Zukünftig könnten Videolaod-Nutzer sogar ganze Serienstaffeln am Stück kaufen. (Digitalfernsehen)

Eine Entscheidung beim Super Bowl scheint schon gefallen zu sein: Das Rennen um den meistgesehenen Werbespot im Web hat der Kartoffelchipshersteller “Doritos” mit seinem Spot “Crash the Super Bowl” gewonnen. (Adage)

Apropos Football: In Europa tun sich viele Sportverbände immer noch sehr schwer damit, ihren Bewegtbildcontent außerhalb von teuren Partnerdeals oder im Pay-TV auf ihren eigenen Plattformen zu präsentieren. In den USA und Asien gehört eine üppige Gratis-Rundumberichterstattung im Netz mit Highlights von Spielen in Basketball, Baseball oder Soccer zur PR und Fan-Pflege seit Jahren einfach dazu. Die NFL, die Dachorganisation im Football, wird da jetzt nochmals neue Maßstäbe setzen, mit ihrer neuen Video-Plattform “NFL now”. Die Kollegen von “Tubefilter” haben erste Infos dazu.

Ebenfalls kein Problem damit, seine wertvollen Inhalte in die digitale Welt zu distribuieren, hat offensichtlich auch CBS. Der Sender erweiterte jetzt seine Kooperation mit Amazon, das in seinem “Prime”-Videostreaming zukünftig noch mehr CBS-Produktion anbieten darf – unter anderem die neue, hochgelobte Serie “Extant” von Steven Spielberg. (Multichannel.com)

Gezielte Werbung wird auch im klassischen TV immer populärer. Nun beschlossen NBC Universal und Comcast eine Kooperation mit dem Ziel, “Targeted Ads”, die sich an Sehgewohnheiten und auch demografischen Infos über den jeweiligen Haushalt ausrichten, an die Zuschauerschaft des Senders auszuliefern. (AdAge)

OneTV-Ticker vom 27.01.2014: TV-Werbung konzentriert sich auf Live-Events

Super Bowl-Austragungsort "Met Life"-Stadium in New Jersey: Rekord an TV-Werbegeldern erwartet

Super Bowl-Austragungsort “Met Life”-Stadium in New Jersey: Rekord an TV-Werbegeldern erwartet

Super Bowl eröffnet Mega-Werbemarathon: Mit dem Endspiel der amerikanischen Football-Meisterschaft, das am kommenden Sonntag in New Jersey stattfindet, startet eine insgesamt 50-tägige Saison voller TV-Live-Events, die einen Rekord an Werbeeinnahmen verzeichnen werden. Read More »

OneTV-Ticker vom 19.01.2014: Sky-Chef rechnet mit “dramatischem” Wachstum

Sky-Zentrale in München: Gute Aussichten für den Pay-Sender?

Sky-Zentrale in München: Gute Aussichten für den Pay-Sender?

Brian Sullivan, Vorstandschef von Sky Deutschland, rechnet mit einem “dramatischen Abonnenten-Wachstum” für seinen Sender: In einem Interview mit dem “Deutschen Anleger Fernsehen” zeigt Sullivan sich überzeugt, dass die Zahl von vier Millionen Kunden bald erreicht sein wird. Nach wie vor aber schreibt Sky Deutschland rote Bilanzen. Sullivan ist jedoch sicher, dass sich das ändern wird: “Wir sind auf dem richtigen Weg und rechnen mit einem positiven Cashflow Ende 2014 bis zum ersten Halbjahr 2015.” (Deutsches Anleger Fernsehen)

Die X-Box One wird immer mehr zur TV-Gerät. In einer Kooperation mit dem Video-Technologie-Anbieter NeuLion wird Sony die amerikanischen Football-Liga NFL auf seine Spielkonsole streamen lassen. Weitere Sportarten und anderen Programme sollen bald folgen. (Videonuze)

(Endlich mal) hoffnungsvolle Zahlen für die SmartTV-Hersteller: In den USA haben die Teenager anscheinend die Vorzüge der Technikinnovation, die TV und Netz miteinander verbindet, erkannt.Der Gebrauch von SmartTVs stieg in der ALtersgruppe 13-17 um satte 86 Prozent an, noch stärker wuchs allerdings der Tablet-Gebrauch: um 157 Prozent. (Media Post)

Apple preist in einem neuen, aufwendigen TV-Spot die Vielseitigkeit des iPads. Vor allem als Foto- und auch Videokamera kommt das Tablet aus Cupertino tatsächlich immer häufiger auch bei professionellen Nutzern zur Anwendung. (Techcrunch)

Arnold Schwarzenegger feiert ein bemerkenswertes TV-Comeback – als skurriler Sportstar in einem Werbespot für “Bud Light” anlässlich des Super Bowls. (Fox Sports)

Lesetipp: Dave Morgan, CEO of Simulmedia, erklärt, warum klassische TV-Werbung in den nächsten Jahren doch noch stärker wachsen wird, als der boomende Werbemarkt für Online Video und NewTV. (Media Post)

Sehtipp: In einer neuen WebTV-Dokumentation von AOL America wird Schauspielstar Hank Azaria bei seiner “Vaterwerdung” begleitet – gute Tipps von vielen Hollywood-Papas inklusive. Was kitschig klingt, ist sehr gut gemachtes Infotainment. (Tubefilter)

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Missglücktes Vorspiel: Die “verratenen” Super-Bowl-Spots

Super-Bowl-Werbeseite "Ad Blitz" auf Youtube: Vorfreude verdorben?

Super-Bowl-Werbeseite “Ad Blitz” auf Youtube: Vorfreude verdorben?

Der Super Bowl, das Endspiel der amerikanischen Football-Meisterschaft, ist auch eines der größten TV-Events der Welt. 2013 schauten insgesamt 800 Millionen Menschen zu. Für viele Fans gibt es aber außer dem Sport noch ganz andere Highlights an diesem Abend: die Werbespots.

Die meist aufwendig produzierten Clips, die zu Preisen bis zu 3,8 Millionen Dollar für 30 Sekunden während der TV-Übertragung geschaltet werden, werden oft zu echten weltweiten Webhits. Mittlerweile gibt es im Netz ein ganzes Universum um die Super-Bowl-Spots: Abstimmungen, Rankings, Diskussionsforen, Making-of-Storys und unzählige Parodien. Dementsprechend gespannt warten die Werbe-Fans jedes Mal auf das Finale, das diesmal am 5. Februar in New Jersey stattfindet. Doch in diesem Jahr ist alles etwas anders – und die Vorfreude merklich getrübt.

Denn auf Youtube und anderen Videonetzwerken haben die ersten Unternehmen damit begonnen, Teaser, Making-ofs oder sogar Versionen ihrer Super-Bowl-Spots zu präsentieren, die nur etwas kürzer und verändert sind. Sogar einige vollständige Spots sollen laut eines “Verge”-Berichts demnächst online vorab zu sehen sein. Ganz offensichtlich in dem Bemühen, schon weit vor dem Event möglichst viel von dem Hype (und den Klickzahlen, im vergangenen Jahr insgesamt 256 Millionen Zugriffe) der Super-Bowl-Spots abzugreifen.

Auch Youtube selbst hilft tatkräftig mit, das Vorspiel-Geschäft anzukurbeln und präsentiert auf der speziell eingerichteten Seite “Ad Blitz” seit Donnerstag vor allem Teaser der Spots, bald soll noch mehr Videomaterial hochgeladen werden. Aus Sicht der Unternehmen, Werbeindustrie und Youtube ist das alles durchaus verständlich. Aber das Live-Vergnügen des Zuschauers wird deutlich weniger.