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OneTV-News: Wer zahlt für die schöne neue Videostream-Welt?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Das Geschäft mit Videostreamingdiensten boomt weltweit. Anbieter wie Netflix oder Watchever sind die neuen Stars der Bewegtbildszene. Mit ihren verlockenden Flatrate-Angeboten, meist für unter 10 Euro im Monat, produzieren sie aber auch eine gewaltige Datenmenge, die über das Netz transportiert werden muss. Schon jetzt stößt das System immer wieder an seine Grenzen, vor allem zur abendlichen Primetime lässt die Qualität der Streams oft zu wünschen übrig. Wer aber soll für bessere Übertragungen zahlen? Die Anbieter, also letztendlich ihre Kunden? Oder die Provider, die für die “Transportleitungen” zuständig sind?
Darüber ist in den USA eine große Debatte ausgebrochen, seit Netflix-Chef Reed Hastings in einem Blogbeitrag auf der Firmenseite vor wenigen Tagen die Einhaltung einer “starken Netzneutralität” forderte, damit Kabelnetzbetreiber wie Comcast oder AT&T die Vorlieben ihrer Kunden nicht “einschränken, beeinflussen oder sich auf andere Weise darin einmischen”. Netzneutralität sei vor allem dadurch definiert, dass der Traffic eines jeden Anbieters gleichbehandelt und bestimmte Inhalte nicht bevorzugt durchgeleitet werden. Für Streamingportale wie Netflix bedeute das laut Hastings, dass die Provider ihren Kunden einen bestimmten Datendurchsatz in jedem Fall garantieren müssen, ganz gleich, von welchem Diensteanbieter die Daten angefordert werden.
Die angemahnten Provider winken jedoch kühl ab: Für die Qualität seines Geschäftsmodells, also auch der Qualität seiner Videostreams, sei Netflix ganz allein verantwortlich, antwortete AT&T-Vorstandsmitglied Jim Cicconi lässig. Prognose: Diese Diskussion wird uns – auch in Europa – in den nächsten Monaten noch massiv verfolgen – und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Preisstrategien der Streamingdienste haben. (Variety) (Recode) (Golem.de)

LG hat sein WebOS für TV-Geräte nun auch offiziell in Europa gestartet. Das System bietet neben den üblichen SmartTV-Features eine ganze Anzahl interaktiver Möglichkeiten, zum Beispiel ein personalisiertes Startmenu oder Filmempfehlungen anderer LG-Benutzer. (The Telegraph)

Die Senkung des Rundfunkbeitrags um 48 Cent könnte sich verzögern. Nach einem “Focus”-Bericht wird die Senkung voraussichtlich erst zum 01. April 2015 in Kraft treten. Ursprünglich war geplant, den Rundfunkbeitrag bereits zu Jahresbeginn zu senken. (DWDL.de)

Eine der Pionierfirmen des Webvideos macht Schluss: Qik, einer der ersten Anbieter von Livevideo-Streams über das Smartphone, wird von der Mutterfirma Skype dichtgemacht. Skype hatte die Mehrheit bei Qik 2011 für geschätzte 100 Million Dollar übernommen und große Teile der Technologie in sein eigenes Angebot transferiert. (Techcrunch)

Machinima lässt Youtube-User über sein nächstes Programm entscheiden. Das bekannte Multichannel Network befragt in einer groß angelegten Aktion die Zuschauer über ihre Meinung zur Pilotfolge der neuen, geplanten Machinima-Webvideo-Serie “Enormous”, einer Scienceficton-Comic-Geschichte. Erst bei positiver Resonanz auf den Test würde die Serie überhaupt in Auftrag gegeben werden. (Hollywood Reporter)

Die Zählung von Videoabrufen im Netz ist nach wie vor eine höchst komplizierte Angelegenheit, bei der es häufig zu Fehlern kommt. Ein besonders krasser Fall beschäftigt jetzt die US-Onlinevideoszene: Dort hatte ein Vergleich zwischen den beiden gängigen Systemen Nielsen und Comscore teilweise Unterschiede bei den Abrufzahlen von bis zu 300 Prozent an den Tag gebracht. (Media Post)

Sehtipp: Vine meets Youtube. Vier Stars des Ultrakurzvideo-Dienstes von Twitter haben einen eigenen Kanal auf Youtube gestartet. Auf, Achtung, “Super Happy Fun Time, Yay!”, kurz “SHFTY” genannt, albern die populären Vine-Produzenten Brittany Furlan, KC James, Klarity und Brandon Calvillo ganz in Stil ihrer Shortvideos herum – mitunter sogar etwas länger als sechs Sekunden. Durchaus amüsant. (Tubefilter)

Lesetipp: Tom Limongello, Produktchef der New Yorker Onlinewerbeagentur “Crisp Media”, analysiert für Techcrunch in einem sehr ausführlichen, klugen Stück die Zukunftsaussichten von mobilen Bewegtbildangeboten, vor allem neuen Produkten wie “Endless TV”, die klassisches TV auf Smartphones und Tablets bringen.

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