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OneTV-News: Vimeo kauft preisgekrönte Video-App “Cameo”

Cameo-Werbung: Minifilmstudio für das Smartphone

Cameo-Werbung: Minifilmstudio für das Smartphone

Vimeo expandiert weiter. Die in New York beheimatete Videoplattform, die sich immer mehr als kleiner, aber feinerer Youtube-Konkurrent positioniert, hat die Softwareentwicklungsfirma “Cameo” gekauft, eine erst im Herbst 2013 gestartete Firma. Mit deren gleichnamiger, bereits mehrfach ausgezeichneter App, die Overlays, Titel-Grafiken und andere Spezialeffekte enthält, können auch Video-Anfänger in kürzester Zeit attraktive Kurzfilme herstellen und teilen – eine Art Minifilmstudio für das Smartphone.(Variety)

Google und Viacom beenden langjährigen Streit um angebliche Copyright-Verletzungen auf YouTube. Viacom hatte Google vor sieben Jahren auf eine Schadenersatzsumme von einer Milliarde US-Dollar verklagt. Über YouTube seien massenhaft Musikvideos der Viacom-Sender MTV und VH1 unerlaubt verbreitet worden, lautete einer der Vorwürfe. Details der Einigung wurden nicht bekannt. (Heise.de)

Maxdome will sich noch stärker als deutsch geprägte Video-on-demand-Plattform beim Kunden etablieren. Serien wie “Der letzte Bulle” oder “Danni Lowinski” seien eines der Top-Unterscheidungsmerkmale des zur ProSiebenSat.1 gehörenden Branchenpioniers, sagte der neue Geschäftsführer Andreas Heyden im DWDL.de-Interview

Zum ersten Mal übertrifft in den USA die Nutzungsdauer des Telefons die des Fernsehens. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Institut Millward Brown, die jetzt vorgestellt wurde. Danach verbringen Amerikaner 151 Minuten täglich mit Blick auf ihre Smartphones, im Vergleich zu 147 Minuten TV-Konsum. In Asien fällt die Unterschied noch größer aus. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Die parallele Nutzung beider Medien (Second Screen) nimmt immer mehr zu. (Adage.com)

Youtube rekrutiert “Super Flagger”: Um Lizenz- und Rechtsverstöße in seinem gewaltigen Angebot rechtzeitig zu entdecken, hat die Videoplattform ein neues Meldesystem entwickelt und 200 Personen, Behörden und Organisationen mit speziellen Rechten ausgestattet, um unangemessene Videos zu identifizieren. Diese sogenannten “Super Flagger” können 20 Clips auf einmal melden, die gegen die Community-Richtlinien der Videoplattform verstoßen. Sie werden dann durch das Youtube-Team nochmals geprüft. (Broadmark!)

Til Schweiger boomt – im Netz: “Kopfgeld”, die jüngste “Tatort”-Folge mit Deutschlands umstrittensten Schauspieler, verzeichnete in den ersten sieben Tagen nach ihrer TV-Ausstrahlung insgesamt 1,7 Abrufe in der ARD-Mediathek. Das ist die bisherige Bestmarke in diesem Jahr. “Willkommen in Hamburg”, den ersten Fall von Kommissar Tschiller, hatten 2013 in der Mediathek rund 1,4 Millionen Menschen angeklickt. (Meedia)

Lesetipp: Lutz Wöckener beschreibt für welt.de die WebTV-Angebote der deutschen Fußballbundesligisten. Diese “ClubTVs” wandeln sich von kleinen, mit ein paar Videoschnipseln befüllten Nebenseiten zu immer professioneller werdenden und mit großem Aufwand betriebenen Marketinginstrumenten, bei deren Inhalten sich auf TV-Sender gerne bedienen. Spitzenvereine auch in dieser Disziplin sind Bayern München und Borussia Dortmund. (welt.de)

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OneTV-Ticker vom 28.01.2014: RTL-Dschungelcamp boomt auch im Netz

RTL-"Dschungelcamp "-Kanal auf Clipfish.

RTL-“Dschungelcamp “-Kanal auf Clipfish.

So richtig weiß keiner warum, aber das diesjährige RTL-Dschungelcamp bricht alle Rekorde – auch im Netz. Mit bisher knapp 16 Millionen Videoabrufen über die diversen Plattformen des Senders (RTLnow, RTRL inside und Clipfish) etabliert sich die Show mit ihrer mittlerweile 10. Ausgabe endgültig im Web. Ein Erfolg sicherlich auch dank der deutlich verstärkten Bewerbung der eigenen Netzangebote durch den Sender. (W&V)

Langsam, aber sicher verabschiedet sich Vimeo von seinem Dasein in der Videoplattform-Nische: Die neuesten Zahlen, die das Unternehmen aus New York nun vorlegte, sind durchaus beeindruckend: Fast 4,9 Milliarden Videoabrufe wurden 2013 registriert, dazu kamen 20 Millionen eingetragene Kunden. (Tubefilter)

Interessante Kooperation: Für die Bewerbung seiner neuen Pay-TV-Serien, unter anderem “The Tunnel” und “Moone Boy” hat Sky in Großbritannien eine neue Partnerschaft mit Youtube geschlossen: In einem eigenen YT-Kanal, “Sky First Episodes”, wird der Sender demnächst exklusive Folgen seiner Serien gratis zeigen, um neue Zuschauergruppen zu gewinnen. (The Guardian)

Weitere Snowden-Enthüllungen über Spionage auf Youtube: Der Geheimdienst der britischen Regierung hat nach neuesten Erkenntnissen in den vergangenen Jahren regelmäßig auch den Datenverkehr der weltgrößten Videoplattform abgefangen und analysiert. Vor allem User-Adressen und -Präferenzen standen auf der Überwachungsliste ganz oben. (re/code)

Alle Jahre wieder… Auch 2014 wird Sodastream keinen Werbeplatz während des Super Bowls bekommen. Wie schon 2013 ist den Wettbewerbshütern in den USA der Spot des israelischen Wassersprudelfabrikanten zu offensiv gegen die Konkurrenz ausgerichtet. Auch wenn Hauptdarstellerin Scarlett Johannson doch nur den kurzen Satz “Sorry, Coke and Pepsi” in die Kamera haucht. (Horizont)

Wieder einer: Auch der französische TV-Sender “Canal+” hat nun eine Abteilung gegründet, die sich ausschließlich um Angebote und Innovationen im Netz kümmern soll. (Broadband TV News)

Analyse: The Drum widmet sich in einem klugen Stück ausführlich der Frage, wie Contentanbieter und Werbetreibende auf den Boom der mobilen Videoangebote, vor allem auf Tablets und iPads reagieren sollten.

Lesetipp: Derrick Harris erklärt auf GigaOm sehr eindrucksvoll, welche neuen (mitunter erschreckenden) Möglichkeiten digitale Videotechnik bei der Gewinnung von Big Data eröffnen kann.

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OneTV-Newsticker vom 17.01.2014: Vimeo wird zum Filmmäzen

Balletfilm auf Vimeo: Die anspruchsvolle Alternative zu Youtube

Balletfilm auf Vimeo: Die anspruchsvolle Alternative zu Youtube

Vimeo will sein Programm selbst fördern. Man wolle demnächst in Kooperation mit Crowdfunding-Seiten wie “Kickstarter” und “Indiegogo” gezielt nach neuen Filmprojekten suchen, und diese logistisch, aber auch finanziell fördern, verkündete das Unternehmen gestern in New York. Als Gegenleistung verpflichten sich die Filmemacher dazu, ihre Werke zuerst auf der On-Demand-Seite von Vimeo zu präsentieren. Das Videoportal positioniert sich damit weiter als anspruchsvollere, “künstlerische” Alternative zu Youtube. GigaOm

Google goes Apple: Der Konzern aus Mountain View hat jetzt eine App für Apples Betriebssystem iOS veröffentlicht, auf der man auch auf iPhone und iPad Filme und TV-Serien sehen kann, die man im Android Play Store gekauft hat. Kritiker bemängeln aber die mangelhafte Bedienung und die fehlende Möglichkeit, Medien direkt über die App zu kaufen. The Verge

Der Hype um “Veronica Mars” geht weiter. Die per Kickstarter-Kampagne wiederbelebte Story um eine Privatdetektivin (wir berichteten) bekommt neben einem eigenen Kinofilm nun auch noch eine eigene Web-Miniserie auf dem Videoportal “CW Seed”. Tubefilter

Video gegen rechts. Der auf Youtube sehr erfolgreiche Film über den couragierten Auftritts eines Lokalpolitikers aus Mecklenburg-Vorpommern auf einer NPD-Veranstaltung wird zum Desaster für die rechte Partei. Denn die NPD versucht bislang vergeblich, die vielen hundert Kopien des Videos aus den sozialen Netzwerken zu entfernen. Spiegel Online

Hoffnung für Loewe. Für den renommierten, ehemals mit Designpreisen überhäuften TV-Gerätehersteller aus Franken, der im Herbst Insolvenz anmelden musste, hat nun eine Investorengruppe, bestehend aus mehreren deutschen Familienunternehmer sowie früheren Führungskräfte von Apple und dem dänischen Konkurrenten Bang & Olufsen, angeboten, die wesentlichen Teile des Geschäfts zu übernehmen. Süddeutsche Zeitung

Der Trend zum ultrakurzen Web-Inhalt geht weiter. Nach dem großen Erfolg der Short-News-Videos versucht sich nun das Start-up “Mindie” mit einer App, die sekundenkurze Musikstücke präsentiert, auf dem umkämpften Markt zu etablieren. re/code

Julia Engelmann macht Web-Karriere. Das Video eines Poetry-Slam-Auftrittes der jungen Schauspielerin hat über Nacht 200.000 neue Abrufe bei Youtube eingesammelt. OneTVMag

Wochenendlesetipp I: Shay David, CEo des Videodienstes Kaltura, erklärt die rasante Entwicklung der Streamingtechnologie. re/code

Wochenendlesetipp II: Nick Bilton erklärt im Tech_Blog der New York Times, warum es nur noch für “smarte” Fernseher eine Zukunft gibt. New York Times

New York bewegt

Mitunter wird man ja doch noch gefragt, was uns diese ganze digitale Video-Sache im Internet denn eigentlich gebracht hat. Dann sollte man einfach Filme wie diesen hier zeigen…

Der Filmemacher Alix Bossard (“A.K.A L’intrépide”)hat auf seinem Vimeo-Channel übrigens noch viel andere schöne Filme, vor allem auch über Design. Ein Blick lohnt sich.

BBC goes Twitter

Die BBC wird ihrem Ruf als einer der innovativsten TV-Sender Europas mal wieder gerecht: Wie heute bekannt wurde, werden die Briten noch in diesem Herbst eine intensive Kooperation mit Twitter starten.

Im Rahmen des sogenannten “Amplify”-Programm von Twitter, bei dem bezahlte Tweeds in der Timeline der User erscheinen, wird die BBC dann eigens dafür produzierte Videoclips platzieren. Die unter dem Titel “#BBCTrending” laufenden, 4- bis 6-minütigen Filme sollen über aktuelle News berichten, die besonders in der Sozialen Netzwerken gerade gefragt sind. Ein paar Probevideos mit der Moderatorin Anne-Marie Tomchak sind bereits produziert worden, wie etwa dieses, das auf Vimeo zu finden ist.

Die BBC wird damit zum weltweit ersten “großen” TV-Partner, der journalistische Bewegtbildinhalte eigens für Twitter produziert. Bislang ist das Amplify-Programm vor allem von Unterhaltungs- und Sportformaten in den USA genutzt worden. Für Twitter ist der BBC-Deal eine weitere gute Nachricht vor dem geplanten Börsengang. Vor einigen Tagen schon hatte das Unternehmen eine aufsehenerregende Kooperation mit dem US-Kabelkonzern Comcast verkündet.

Made in New York

Es muss nicht immer Silicon Valley sein. Natürlich ist das kalifornische Hightech-Zentrum noch der Pulsgeber der digitalen Welt, doch in den USA gibt es überall Regionen, in denen neue Hightechfirmen Fuß fassen und so langsam auch Ökonomiestrukturen im Land verändern.

Vor allem die New Yorker Internetszene hat in den vergangenen Jahren rasant aufgeholt und demonstriert das auch derzeit mit lokaleigenem Selbstbewusstsein auf der Internetweek, einer Großveranstaltung mit sehr interessanten Diskussionsrunden, Seminaren und Vorträgen – und nicht zuletzt der Verleihung der “Webby-Awards”, die auch für die US-Showprominenz langsam zum Pflichttermin wird.

Einen Teil der Internetweek bildet der so genannte Walkabout NYC. Hier öffnen für einen Tag Internetfirmen, meistens Start-ups, ihre Türen, um Besuchern ihre Arbeit und Produkte zu erklären. Das sind sehr lockere, sehr offene Termine, bei denen neben ein bisschen Eigenwerbung sehr offen auch über Probleme und Businesspläne gesprochen wird. Ich habe drei auf Videothemen spezialisierte Firmen besucht, die ich kurz vorstellen möchte.

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