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Probleme für Googles “Chromecast”

Google TV-Stick "Chromecast":  Angebot noch mangelhaft

Google TV-Stick “Chromecast”: Angebot noch mangelhaft

Rückgang: Nach einem fulminanten Marktstart im vergangenen Jahr hat sich der Erfolg von Googles Chromecast-Stick zumindest in den USA deutlich abgeschwächt. Obwohl der Anteil jener US-Haushalte, die regelmäßig über das Netz Video- und TV-Inhalte beziehen, nach wie vor kontinuierlich steigt, haben sowohl die Käufe neuer als auch die Nutzung bereits vorhandener Chromecasts in den letzten Monaten abgenommen. Ein Grund dafür könnte in dem noch eher schwachen Angebot für den Chromecast liegen, das erst in den vergangenen Wochen deutlich verbesserrt wurde. Für Europa liegen noch keine offiziellen Nutzungszahlen vor. (Fierce Online Video)

Gerüchte: Bei seinen Antworten für den OneTV Mag “Wie geht’s weiter?”-Fragebogen vor wenigen Wochen war Stefan Schulz noch sehr optimistisch. Mittlerweile aber dürfte der Geschäftsführer von Watchever doch wohl etliche Sorgen haben. Denn die Berichte über wirtschaftliche Probleme seines VoD-Angebots, das wegen Millionenverlusten angeblich sogar vor dem Verkauf durch den französischen Mutterkonzern Vivendi stehe, reißen nicht ab. Grundlage dafür ist ein Bericht der französischen Finanzzeitung “Les Echos”, der – ohne Quellenangabe – Verluste von über 80 Millionen Euro seit Start von Watchever im vergangenen Jahr auflistet. Vivendi habe sich bereits entschlossen, über die US-Bank Meryll Lynch einen Käufer zu suchen, so “Les Echos” weiter. Tatsächlich hatte Vivendi im vergangenen Quartalsbericht angekündigt, mehrere “strategische Optionen” in Sachen Watchever zu prüfen. Watchever hat die Berichte bislang nicht kommentiert. (TV Digital)

Unverdrossen: Sony hält, trotz technischer und lizenzrechtlicher Probleme, an den Plänen für seinen eigenen PayTV-Dienst fest. Im Interview mit Recode erläutert Sony Entertainment Chef Shawn Layden die Strategie für das noch für dieses Jahr angekündigte Angebot, das über Sonys Gamekonsole Playstation ausgeliefert werden soll.

Auftrag: Schönes Geschäft für Christian Ulmen. Der Bayerische Rundfunk hat bei seiner Produktionsfirma “Ulmen Television” eine neue Webserie namens “Mann/Frau” bestellt, die in 20 dreiminütigen Episoden Geschichten zweier Großstadtsingles erzählt. Auch Ulmen selbst wird eine Rolle in der Serie spielen, die im September online gegen wird. Ein gelungenes Tumblr-Blog gibt es schon jetzt. (DWDL.de)

Aufgestellt: Zum Start der Fußball-WM in Brasilien hat auch Zattoo seine Apps überarbeitet und mit einigen neuen Funktionen versehen, etwa einer Splitscreen-Ansicht und einer Zweikanal-Ton-Option. Auch Googles Streamingstick Chromecast kann mit Zattoo nun genutzt werden, sowohl in der iOS- als auch Android-App. (Digitalfernsehen.de)

Streit: Der Privatsenderverband VPRT hat das Vorhaben des Bayerischen Rundfunks kritisiert, seinen “Bildungssender” BR-alpha mithilfe einer Namensänderung zu “ARD-alpha” und damit einem Angebot der Gesamt-ARD zu machen. Dieses sei ohne die Einwilligung der Länder nicht so einfach machbar. (DWDL.de)

Volumen: Nach einer neuen Prognose des Netzwerkkonzerns Cisco wird Webvideo im Jahre 2018 rund 84 Prozent des gesamten Internetdatenverkehrs ausmachen, eine nochmalige Steigerung von sechs Prozent gegenüber heute. Vor allem hochaufgelöste Streamingangebote wie Netflix’ 4K-Inhalte puschen bereits jetzt den Datentraffic massiv nach oben. (Tubefilter)

Lesetipp: Was macht ein erfolgreiches Webvideo aus? Andrew Gauthier, Videochef von Buzzfeed, einem der derzeit erfolgreichsten Produzenten von Onlinebewegtbild, gibt dazu fünf interessante Tipps. (Journalism UK)