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Probleme für Googles “Chromecast”

Google TV-Stick "Chromecast":  Angebot noch mangelhaft

Google TV-Stick “Chromecast”: Angebot noch mangelhaft

Rückgang: Nach einem fulminanten Marktstart im vergangenen Jahr hat sich der Erfolg von Googles Chromecast-Stick zumindest in den USA deutlich abgeschwächt. Obwohl der Anteil jener US-Haushalte, die regelmäßig über das Netz Video- und TV-Inhalte beziehen, nach wie vor kontinuierlich steigt, haben sowohl die Käufe neuer als auch die Nutzung bereits vorhandener Chromecasts in den letzten Monaten abgenommen. Ein Grund dafür könnte in dem noch eher schwachen Angebot für den Chromecast liegen, das erst in den vergangenen Wochen deutlich verbesserrt wurde. Für Europa liegen noch keine offiziellen Nutzungszahlen vor. (Fierce Online Video)

Gerüchte: Bei seinen Antworten für den OneTV Mag “Wie geht’s weiter?”-Fragebogen vor wenigen Wochen war Stefan Schulz noch sehr optimistisch. Mittlerweile aber dürfte der Geschäftsführer von Watchever doch wohl etliche Sorgen haben. Denn die Berichte über wirtschaftliche Probleme seines VoD-Angebots, das wegen Millionenverlusten angeblich sogar vor dem Verkauf durch den französischen Mutterkonzern Vivendi stehe, reißen nicht ab. Grundlage dafür ist ein Bericht der französischen Finanzzeitung “Les Echos”, der – ohne Quellenangabe – Verluste von über 80 Millionen Euro seit Start von Watchever im vergangenen Jahr auflistet. Vivendi habe sich bereits entschlossen, über die US-Bank Meryll Lynch einen Käufer zu suchen, so “Les Echos” weiter. Tatsächlich hatte Vivendi im vergangenen Quartalsbericht angekündigt, mehrere “strategische Optionen” in Sachen Watchever zu prüfen. Watchever hat die Berichte bislang nicht kommentiert. (TV Digital)

Unverdrossen: Sony hält, trotz technischer und lizenzrechtlicher Probleme, an den Plänen für seinen eigenen PayTV-Dienst fest. Im Interview mit Recode erläutert Sony Entertainment Chef Shawn Layden die Strategie für das noch für dieses Jahr angekündigte Angebot, das über Sonys Gamekonsole Playstation ausgeliefert werden soll.

Auftrag: Schönes Geschäft für Christian Ulmen. Der Bayerische Rundfunk hat bei seiner Produktionsfirma “Ulmen Television” eine neue Webserie namens “Mann/Frau” bestellt, die in 20 dreiminütigen Episoden Geschichten zweier Großstadtsingles erzählt. Auch Ulmen selbst wird eine Rolle in der Serie spielen, die im September online gegen wird. Ein gelungenes Tumblr-Blog gibt es schon jetzt. (DWDL.de)

Aufgestellt: Zum Start der Fußball-WM in Brasilien hat auch Zattoo seine Apps überarbeitet und mit einigen neuen Funktionen versehen, etwa einer Splitscreen-Ansicht und einer Zweikanal-Ton-Option. Auch Googles Streamingstick Chromecast kann mit Zattoo nun genutzt werden, sowohl in der iOS- als auch Android-App. (Digitalfernsehen.de)

Streit: Der Privatsenderverband VPRT hat das Vorhaben des Bayerischen Rundfunks kritisiert, seinen “Bildungssender” BR-alpha mithilfe einer Namensänderung zu “ARD-alpha” und damit einem Angebot der Gesamt-ARD zu machen. Dieses sei ohne die Einwilligung der Länder nicht so einfach machbar. (DWDL.de)

Volumen: Nach einer neuen Prognose des Netzwerkkonzerns Cisco wird Webvideo im Jahre 2018 rund 84 Prozent des gesamten Internetdatenverkehrs ausmachen, eine nochmalige Steigerung von sechs Prozent gegenüber heute. Vor allem hochaufgelöste Streamingangebote wie Netflix’ 4K-Inhalte puschen bereits jetzt den Datentraffic massiv nach oben. (Tubefilter)

Lesetipp: Was macht ein erfolgreiches Webvideo aus? Andrew Gauthier, Videochef von Buzzfeed, einem der derzeit erfolgreichsten Produzenten von Onlinebewegtbild, gibt dazu fünf interessante Tipps. (Journalism UK)

Fans pushten “Kollegah” zum Webvideopreis

Webvideopreisträger "Kollegah" (mit Moderator Joko Winterscheidt)

Webvideopreisträger “Kollegah” (mit Moderator Joko Winterscheidt)

Differenzen: Wäre es nach der Jury des Deutschen Webvideopreises (WVP) gegangen, hätte der Rapper “Kollegah” nicht drei, sondern keine einzige Auszeichung bei der diesjährigen Verleihung erhalten. Das geht aus den Voting-Ergebnissen hervor, die Webvideopreis-Ausrichter Markus Hündgen im WVP-Blog öffentlich machte. Die Fachjury, gebildet aus Gewinnern und Nominierten der vergangenen Jahre, hatte die zwei nominierten Beiträge des Rappers in drei Kategorien jeweils nur auf die Plätze 3, 4 und 5 gewählt – eine massive Fan-Unterstützung, die mit 50 Prozent gewertet wurde, schob “Kollegah” dann aber auf alle drei ersten Plätze. Gegen die Auszeichnungen für den Rap-Künstler (mit bürgerlichen Namen Felix Antoine Blume) hatten viele Fans und Youtuber schon während der Verleihung protestiert.

Konkurrenz: Deutliche Kritik gegen einen neuen Mitbewerber übt Zattoo-Chef Nick Brambring im Interview mit “IPTV-Anbieter”: “Es gibt Magine in Deutschland, die sich so positionieren als hätten sie Internet-TV erfunden. Wir als Zattoo machen das seit 2006. Dann geht teilweise aus dem Markenauftritt dieses Anbieters hervor, das Catch-Up-TV von ihnen kommen würde – das machen wir in der Schweiz bereits seit 2010″, so Brambring. Was Magine derzeit mit seinem Gratisangebot mache, sei nicht nachhaltig: “Es werden ja derzeit Inhalte eingekauft und verschenkt.”

Wachstum: Interessante Zahlen über den US-Bewegtbildmarkt bietet die aktuelle Analyse von Digiday. Danach werden sich die Werbeausgaben für digitales Video von 4,18 Milliarden Dollar 2013 auf 12,27 Milliarden im Jahre 2018 erhöhen – allerdings bleibt der Abstand zum klassischen TV-Geschäft (78,64 Milliarden in 2018) nahezu gleich. Vor allem im Geschäft mit NewTV-Inhalten über VoD-Plattformen liege das größte Wachstumspotential für die Branche.

Angebot: Wohl auch als eine Art von “Begrüßungsgeschenk” für den neuen Konkurrenten Netflix ist das aktuelle Angebot zu werten, mit dem Watchever auf Kundenfang geht: Für sechs Monate Nutzung des Dienstes plus eines Gutschein für einen TV-Streamingstick “Chromecast” von Google (im Werte von 35 Euro) ruft der deutsche Video-on-demand-Anbieter gerade mal 49 Euro auf. Wohl ein erster Vorbote auf den Preiskrieg, der im Herbst mit dem Start von Netflix hierzulande beginnen wird. (Area DVD)

Exklusiv: Drei Euro pro Monat kostet es, wenn man über die neue ProSiebenSat.1-App “7TV” auf das Liveprogramm der Sendergruppe plus ausgewählter Inhalte der Mediathek zugreifen will. Die 7TV-App gibt es derzeit für iOS und Android, eine Windows-App soll folgen. (heise.de)

Genervt: Zu lange Werbung, langweilige Shows, zu viel Gewalt – das sind die häufigsten TV-Ärgernisse der Deutschen. Das ergab eine Umfrage der Bauer-Programmies “Auf einen Blick”. Interessant: Während die “Flut” von Castingshows ebenfalls kritisiert wird, stört sich an den allgegenwärtigen Kochsendungen kaum jemand. (wuv.de)

Etikett: Der Bayrische Rundfunk benennt seinen, bislang nicht übermäßig erfolgreichen Bildungssender “BR-alpha” um und will unter dem neuen Namen “ARD-alpha” nun bundesweit Zuschauer gewinnen. (Quotenmeter.de)

Lesetipp: “Das Fernsehen erlebt sein zweites goldenes Zeitalter“, “Das Fernsehen übernimmt das Internet” – Time Warner CEO Jeff Bewkes gibt sich im CNN-Interview (Vollständiges Transkript unter dem Videoplayer) mehr als optimistisch über die Zukunft des Mediums. Vor allem in der technologischen Verbindung von Netz und TV und damit den Möglichkeiten einer bestmöglichen Nutzererfahrung überall sieht Bewkes den entscheidenden Schritt für die Transformation des klassische Systems in die Moderne. Selbst abzüglich des PR-Sprechs: Wann hat man solche Aussagen schon von einem deutschen Senderchef gehört?

Wie teuer werden Netflix, Watchever und Co.?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Junge Netflix-User: Mehr Geld für bessere Streams?

Das Geschäft mit Videostreamingdiensten boomt weltweit. Anbieter wie Netflix oder Watchever sind die neuen Stars der Bewegtbildszene. Mit ihren verlockenden Flatrate-Angeboten, meist für unter 10 Euro im Monat, produzieren sie aber auch eine gewaltige Datenmenge, die über das Netz transportiert werden muss. Schon jetzt stößt das System immer wieder an seine Grenzen, vor allem zur abendlichen Primetime lässt die Qualität der Streams oft zu wünschen übrig. Wer aber soll für bessere Übertragungen zahlen? Die Anbieter, also letztendlich ihre Kunden? Oder die Provider, die für die “Transportleitungen” zuständig sind?

Darüber ist in den USA eine große Debatte ausgebrochen, seit Netflix-Chef Reed Hastings in einem Blogbeitrag auf der Firmenseite vor wenigen Tagen die Einhaltung einer “starken Netzneutralität” forderte, damit Kabelnetzbetreiber wie Comcast oder AT&T die Vorlieben ihrer Kunden nicht “einschränken, beeinflussen oder sich auf andere Weise darin einmischen”. Netzneutralität sei vor allem dadurch definiert, dass der Traffic eines jeden Anbieters gleichbehandelt und bestimmte Inhalte nicht bevorzugt durchgeleitet werden. Für Streamingportale wie Netflix bedeute das laut Hastings, dass die Provider ihren Kunden einen bestimmten Datendurchsatz in jedem Fall garantieren müssen, ganz gleich, von welchem Diensteanbieter die Daten angefordert werden.

Der Hintergrund zu der Aktion war allerdings diffus: Denn Netflix hatte erst vor wenigen Wochen mit dem US-Kabel- und Internetriesen Comcast eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um eine reibungslosere Filmübertragung zu erreichen. Die beiden Unternehmen teilten mit, sie hätten eine “direktere Verbindung” zwischen ihren Technologien eingerichtet. Ob und was Netflix dafür zahlt, blieb allerdings im Dunkeln. Ungeachtet dessen nahm Hastings nun die übrigen Streamingunternehmen mit seinem Blogpost in die Pflicht.

Die angemahnten Provider winken jedoch kühl ab: Für die Qualität seines Geschäftsmodells, also auch der Qualität seiner Videostreams, sei Netflix ganz allein verantwortlich, antwortete AT&T-Vorstandsmitglied Jim Cicconi lässig. Prognose: Diese Diskussion wird uns – auch in Europa – in den nächsten Monaten noch massiv verfolgen – und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Preisstrategien der Streamingdienste haben.

Wie geht’s weiter… Herr Schulz?

Watchever-Geschäftsführer Stefan Schulz: Keine Angst vor Netflix

Watchever-Geschäftsführer Stefan Schulz: Keine Angst vor Netflix

Watchever ist der Überflieger im deutschen Video-on-Demand-Geschäft. Ein Jahr nach seinem Start hat das Tochterunternehmen des französischen Telco-Riesen Vivendi dank massiver Werbung, eines aggressiven Preismodells und einiger bemerkenswerter Kooperationen (unter anderem mit AppleTV) zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung einen Spitzenplatz im NewTV-Genre eingenommen. Konkrete Umsatz- und Kundenzahlen nennt Watchever zwar (noch) nicht, aber dem Vernehmen nach laufen die Geschäfte gut. Und nun? – Watchever-Geschäftsführer Stefan Schulz eröffnet die Premiere unseres neuen Fragebogen-Formats “Wie geht’s weiter..?”

 

 
Wie geht es weiter…mit Watchever, Herr Schulz?
Genauso wie es im ersten Jahr angefangen hat: Es hat sich herausgestellt, dass die Deutschen durchaus bereit sind, für einen Videodienst im Internet zu bezahlen. Unser Modell ist massenkompatibel, man kann monatlich kündigen und wir verfolgen eine sehr offensive Preispolitik. Watchever hält Inhalte parat, die für die gesamte Familie von Relevanz sind und nicht nur auf eine einzelne Zielgruppe abzielen. Unser Team hat wiederholt innerhalb kürzester Zeit nach Kinostart bereits echte Filmperlen für das Portfolio verhandelt. Darunter fallen internationale wie deutsche Arthouse-, Kinder- und Dokumentationsfilme wie Hannah Arendt, Sightseers, Pussy Riot – A Prunk Prayer, Sushi in Suhl, aber auch Breaking Bad zwei Tage nach US-Start. Einige dieser Filme sind bereits ein knappes halbes Jahr und damit vor Jahresfrist nach Kinostart mit Watchever auf Smart-TVs, Tablet, PC oder Smartphones verfügbar.
 
Wenn Netflix kommt, dann…
…ist ein zweiter Player auf dem deutschen Markt, der einen tollen Service im SVoD (“Subscription video on demand”)-Markt anbietet. Das wird den gleichen Effekt haben, den wir nach unserem Markteintritt gesehen haben: Der SVoD Markt wird der Wachstumstreiber am digitalen Leihmarkt werden. Es geht gar nicht um Netflix gegen Watchever, sondern um den Anteil der täglichen Mediennutzung von SVoD gegenüber dem Free-TV. Wir hatten im vergangenen Jahr weit über 25 Millionen Nutzungsstunden – mit stark steigender Tendenz. Der deutsche Videomarkt darf sich über ein Rekordjahr freuen. Und dieser Markt wird weiter wachsen. Filmrechte werden immer zeitbeschränkt und lokal zwischen Free-TV und Pay-TV bzw. SVOD vergeben. Einen digitalen Anbieter, der alle Inhalte zeitgleich anbieten darf, wie es das im Musikbereich mit “Spotify” gibt, wird es bei Filmen und Serien nie geben.
 

Unsere erste eigene deutschsprachige Serie startet… (Und heißt…) 

Von mir aus könnte unsere erste eigene Serie schon morgen starten! Aber noch müssen wir uns etwas gedulden, wir partnern bei unserer Serie mit einem namhaften deutschen Produzenten und reden mit Schauspielern. Namen verrate ich jetzt noch nicht und gute Produktionen haben eine lange Vorlaufzeit.

 
Unseren monatlichen Flatrate-Preis von 8,99 Euro wird es…
…weiterhin geben. Wer bei Watchever ein Abonnement abschließt, kann für eine monatliche Pauschale so viele Serien und Filme aus dem Angebot auf dem heimischen Computer, Smartphone oder Tablet anschauen, wie er will. Und das zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt wirklich gute Filme und Serien bei uns. Und wir sind immer auf der Jagd nach neuen tollen Inhalten.
 
"Watchever"-Serie "Breaking Bad":  "Alle Player rangeln sich täglich um die gleiche Zahl an Sehminuten"

“Watchever”-Serie “Breaking Bad”: “Alle Player rangeln sich täglich um die gleiche Zahl an Sehminuten”

Das lineare Fernsehen wird es…
…geben, so lange es Sportevents, Live-Events und Nachrichten gibt, das sieht man an TV-Events wie aktuell den Olympischen Spielen. Es wird auch immer wieder Formate geben, die gut im linearen TV funktionieren. Jedoch: Das Medienutzungsverhalten ändert sich, denn ob Fernseher, Tablet oder PC, alle Player rangeln sich täglich um die gleiche Zahl an Sehminuten. Mit SVoD vergrößern wir die gesamte Nutzungsdauer, erstens weil Nutzer nun außerhalb der Prime-Time qualitativ hochwertige Filme sehen; und zweitens können Haushaltsmitglieder parallel bei Watchever unterschiedliche Inhalte ansehen. Im ersten Jahr haben wir gesehen, dass SVoD in Deutschland funktioniert. Jetzt folgt der nächste große Schritt, also mit anderen Worten wir wollen weiter wachsen.
 
Dass einige hierzulande “PayTV” immer noch naserümpfend aussprechen…
…erklärt sich ganz einfach: Im Gegensatz zu anderen Märkten gibt es in Deutschland über die privaten Fernsehsender traditionell ein grosses Umsonst-Angebot an Inhalten. Man braucht kein Kabelfernsehen, um Inhalte zu sehen. In den USA, England  oder auch Frankreich gehen ohne Pay-TV viele Inhalte an einem vorbei. Und wir sprechen dann für den einzelnen Haushalt von ganz anderen Kosten.

Wir brauchen mehr Mut…

 
Ich wünsche mir von der deutschen TV-Branche…
…mehr Mut und Investitionen in hervorragende TV-Formate. Nachwuchsförderung auf allen Ebenen gehört dazu. Es gibt keinen einzigen Grund, warum wir hier nicht vor Ort Inhalte produzieren sollen, die sich – abseits vom Tatort – weltweit verkaufen und überall gesehen werden. Wir müssen unsere Geschichtenerzähler entdecken und fördern.
 
Youtube ist deshalb kein ernstzunehmender Konkurrent weil…
…wir einfach unterschiedliche Dinge machen. Video ist nicht gleich Video. Natürlich wird YouTube immer ein großer Bewegtbildlieferant sein und eine große Zahl des Video-Traffics kommt von YouTube, aber momentan ist das YouTube-Angebot für echte Film- und Serienliebhaber bescheiden. Gleichwohl haben Anbieter wie Google auch eine große Marktmacht und das finanzielle Polster, um Vertragsverhandlungen mit Studios und Produktionshäusern auf globaler Ebene umzusetzen. Guter Content ist das teuerste Gut. Von Beginn an haben wir uns bei Watchever auf die Fahne geschrieben, dass wir den besten Content zum fairsten Preis anzubieten. Darunter fallen auch exklusive Inhalte, wie “The Returned” oder “Braquo”, die von Canal+, unserer Vivendi-Schwester kommen.
 
In 20 Jahren wird Bewegtbild
…uns beschäftigen wie heute, denn es ist die emotionalste Form der Unterhaltung, die unsere Fantasie und Vorstellungskraft gefangen nimmt, Spannung und Mitfiebern erzeugt. Bewegtbild werden wir anders konsumieren – über OTT werden Serien und Filme auf alle Geräten werden immer und überall verfügbar sein und mit neuen Generationen von Datenbrillen werden wir die Möglichkeit haben, uns auch zuhause und sogar in beengten Reisesituationen zu fühlen wie im Kino.

Goldene Aussichten für Video-on-Demand in Deutschland

Der Umsatz mit Video-on-Demand-Angeboten wird sich in Deutschland bis 2018 auf 449 Millionen Euro verdreifachen – so lautet das Ergebnis einer neuen Studie des Medienforschungsinstituts Goldmedia. Im Jahr 2013 nutzten 4 Millionen Deutsche kommerzielle Online-Videotheken, so die Studie weiter, im Schnitt habe jeder Kunde acht Filme geliehen und sechs Filme gekauft.

Derzeit gibt es nach Auskunft von Goldmedia in Deutschland bereits rund 50 VoD-Anbieter, deren Gesamtumsatz 2013 bei 163 Millionen Euro lag. Mit 73 Millionen Euro sei der Umsatzanteil für Bezahlvideos, der sogenannte T-VoD-Markt (Transactional Video-on-Demand), heute am größten. Hier leihen die Nutzer Filme gegen Bezahlung im Einzelabruf online aus. Vor allem für Subscription- also Abomodelle (in der Grafik S-VoD genannt), wie etwa derzeit hierzulande bereits von “Watchever” oder möglicherweise bald auch von “Netflix” angeboten, sehen die Trendforscher die größten Wachstumspotenziale.

Der Umsatz mit Video-on-Demand-Angeboten wird sich in Deutschland  bis 2018 auf 449 Millionen Euro verdreifachen - so lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Medienforschungsinstituts Goldmedia

Der Umsatz mit Video-on-Demand-Angeboten wird sich in Deutschland bis 2018 auf 449 Millionen Euro verdreifachen – so lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Medienforschungsinstituts Goldmedia

„Der VoD-Markt wird 2014 auch in Deutschland in Gang kommen, weil die grundlegenden Voraussetzungen für das Massengeschäft stehen”, sagt Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer: “Die Endgeräte sind im Markt, die Bandbreiten vorhanden, die Nutzer geübter und die VoD-Anbieterzahl wächst kontinuierlich. Trotzdem hat es VoD schwerer als anderswo. Die Fernsehlandschaft bietet mit vergleichsweise wenigen Werbepausen und einer geringen Affinität zum sogenannten „Binge Viewing“ weniger Argumente für die All-you-can-watch-Angebote à la Hulu oder Netflix aus den USA. Langsam aber kommen die Angebote der Industrie in Fahrt. Watchever investiert bereits Millionen in die Werbung, um VoD-Abos im Massenmarkt zu etablieren. Der Kampf um die Augäpfel ist damit eröffnet.”

OneTV-Ticker 16.01.2014: Sky startet gezielte TV-Spots

Sky_ControlSky hat damit begonnen, individuelle (“targeted”) TV-Spots auszustrahlen – und schreibt damit auch ein kleines Stück TV-Geschichte. In Großbritannien, wo die “SmartAd” genannte Technik zuerst eingesetzt wird, spielt der Sender dazu auf die Hardware seiner Set-Top-Boxen eine Auswahl vorproduzierter Clips, die in den Werbepausen anstelle der normal ausgestrahlten Spots abgerufen werden – und zwar gezielt auf den individuellen Zuschauer. Als Grundlage für die Auswahl gelten unter anderem der Standort und das “Profil” des Haushaltes, das über die Sky-Box und sonstige Kundeninteraktion zusammengestellt wurde. Damit kommt der TV-Markt den Standards der Onlinewerbung ein großes Stück näher. Als erste Werbekunden sind unter anderem Versicherungen und lokale Autohändler dabei. Endgadet

Youtube hat sein Kommentarsystem nochmals verändert. Als Reaktion auf die massiven Proteste der User nach Einführung des neuen, auf Google+ abgestimmten Systems (wir berichteten), ermöglicht das Unternehmen jetzt den Channelbesitzern wieder den vollen Zugriff auf alle abgegebenen Kommentare. Tubefilter

Das ZDF und Watchever kooperieren. Ab sofort sind Spielfilme und Serien von ZDF Enterprises, der kommerziellen Verwertungsgesellschaft der Mainzer, auf dem Portal des VoD-Anbieters zu sehen.  dwdl.de

Die BBC treibt ihre digitale Expansion weiter konsequent voran. Zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi wird der Sender eine neue Plattform starten, die diverse TV-Livesignale mit Text-Nachrichtentickern und Social-Media-Features verbindet. Die Plattform soll auf allen digitalen Kanäle der BBC integriert werden und zur Standard-Applikation bei Großereignissen werden. Streaming Media

In den USA ist die Debatte um Netzneutralität wieder voll entflammt, nachdem der Bundesgerichtshof in Washington die Pflicht für Streamingprovider aufgehoben hat, jeden Nutzer des Dienstes gleich zu behandeln. Vor allem für große Datenverbrauer wie Netflix oder Youtube könnte das massive Auswirkungen bedeuten. re/code

Einst galt Viddy als einer DER Shootingsstars der WebTV-Szene. Unterstützt von Facebook setzte das auf Mobile Videos spezialisierte Unternehmen noch 2012 zum Höhenflug als “Instagram für Videos” an. Dann folgte der Absturz, weil Facebook sein eigenes Videosystem etablierte. Nun wurde Viddy vom Startup Fullscreen, einem Spezialisten für mobile Videowerbung, aufgekauft. re/code

Terminerinnerung und Hintergrund: Der Gerichtsstreit um Aereo, der morgen vor dem Supreme Court beginnt, könnte die TV-Landschaft in den USA radikal verändern. CNet

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