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Das sind die beliebtesten WM-Spots im Netz

WM-Werbespot von Castrol: ziemlich peinlich

WM-Werbespot von Castrol: ziemlich peinlich

Weltmeisterlich: Alle WM-Jahre wieder liefern sich auch die großen Konzerne ein Wettrennen um den beliebtesten Fußballwerbespot. Um das Ganze neben reinen Geschmacksurteilen wirklich vergleichbar zu machen, hat der Videovermarkter Unruly nun eine Chartliste der im Netz meist weitergeleiteten WM-Videos erstellt, die laufend aktualisiert wird. Nach dem offiziellen WM-Song von Shakira auf Platz 1 (das aufgrund möglicher GEMA-Forderungen nicht in Deutschland zu sehen ist) folgen derzeit Nikes “Winner stays” – und ein vollkommen peinlicher Spot von Castrol, der den brasilianischen Superstar Neymar im sinnfreien Duell mit einem Rennwagen zeigt. (Tubefilter)

Weltmeisterlich II: ARD und ZDF haben ihre Multimedia-Angebote zur WM massiv erweitert. So bringt die ARD sogar eine eigene Sportschau-WM-App heraus, die ZDF-Mediathek-App bietet 24 unterschiedliche Kameraperspektiven bei ausgewählten Spielen. Auch die Second-Screen-Angebote wie Chats und Hintergrundinfos werden bei beiden Sendern deutlich erhöht. (heise.de)

Evolution: Apple will sein oft unterschätztes System “AppleTV” auch in den nächsten Jahren weiter kontinuierlich ausbauen – und denkt, zumindest offiziell, nicht an die Entwicklung eines eigenen, neuen SmartTVs. Das gab Apples Onlinechef Eddy Cue während der diesjährigen Code-Konferenz des Konzerns bekannt. Mit der “AppleTV”-Box, die weltweit von über 20 Millionen Kunden genutzt würde, habe man ein gut laufendes “Milliardengeschäft”, das für die Zukunft noch wesentlich mehr verspreche, so Cue, der nebenbei den Stand derzeitiger Videostreaming-Technologie scharf kritisierte. (9to5mac.com)

Absage: Viele Branchenexperten hatten eigentlich damit gerechnet, nun wird es doch keine eigene Settop-Box von Netflix geben. Netflix-Chef Reed Hastings sagte auf einer US-Techkonferenz, eine Eigenentwicklung mache keinen Sinn mehr, da man mit seiner Plattform bereits auf über 1000 verschiedenen Geräten verfügbar sei. (Digitalfernsehen.de)

Premiere: Der US-Sportkanal ESPN plant einen neuen Streaming-Service. ESPN-Chef John Skipper kündigte jetzt an, ab 2015 ausgewählte Spiele der amerikanischen Fußballliga “Major League Soccer” über das Internet im Pay-per-view oder als Abonnement anzubieten, auch an Nicht-ESPN-Kunden. (Recode)

Lesetipp: Trevor Fellows, Anzeigenchef des “Wall Street Journals”, spricht im ausführlichen Interview mit eMarketer über gelungene Webvideowerbung, genervte User und deplazierte Spots.

Sehtipp: Unterstützung ganz eigener Art bekommt die Fußballnationalmannschaft von Chile für die kommende Weltmeisterschaft. Die “Banco de Chile” lässt in einem emotionalen Werbespot die geretteten Bergleute des Grubenunglücks von 2010 auftreten und Durchhalteparolen angesichts der schwierigen WM-Gruppe des chilenischen Teams skandieren: “Spanien ist schwierig? Holland ist schwierig? Die “Todesgruppe” jagt uns keine Angst ein.” (WuV.de)

Panne: Das hat es tatsächlich noch nicht gegeben bei der 20-Uhr-“Tagesschau” – bei der Ausgabe am Sonntagabend fiel der Wetterbericht aus. Warum, ist noch unklar. (DWDL.de)

OneTV-News: Youtube lockt Werbekunden mit Reichweitengarantie

Youtube_GeldGarantiert: Mit einem Geschäftsmodell aus der klassischen TV-Welt möchte Youtube bei großen Werbekunden punkten. Die Videoplattform will laut Berichten von US-Medien ausgewählten Anzeigenkunden eine gewisse Mindestzahl von Zuschauern für ihre Videospots zusagen. Ein Werbespot wird in diesem Fall mindestens so lange geschaltet, bis ein vereinbarter Wert erreicht ist. Die Maßnahme ist ein weiterer Versuch von Youtube, die traditionellen TV-Budgets von Markenartiklern in die Webvideowelt zu holen. Hierzu vergibt die Google-Tochter seit einiger Zeit bereits auch inoffiziell Zusicherungen für “qualitativ hochwertige Umfelder”.(Wall Street Journal)

Stabiler: Die Qualität und Standfestigkeit von Videostreams hat sich im vergangenen Jahr nochmals deutlich verbessert – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich die Gesamtzahl der abgerufenen Streams 2013 beinahe um 30 Prozent erhöht hat. Sorge bereitet allerdings die gestiegene Zahl von Startfehlern. Das geht aus einer neuen Studie des Videoanalysten Conviva hervor.(Videonuze)

Jugendlich: Um wieder verstärkt Zuschauer zwischen 20 und 40 Jahren anzusprechen, will das ZDF ein neues Nachrichtenformat für jüngere Zuschauer entwickeln, das laut dem stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen “auch im Hauptprogramm laufen könnte”. Das derzeitige Alter der “heute”-Zuschauer liegt deutlich über dem Alterschnitt des ZDF von 61 Jahren. (DWDL.de)

Nachschub: Die Auswahl auf dem “Chromecast”-TV-Stick von Google wird immer üppiger. Nun kamen, zunächst in den USA, drei attraktive neue Angebote hin: der Musik-Streamingservice “Rdio”, der Video-Video-on-demand-Dienst “Vudu” und Sonys Comedy-Kanal “Crackle”. (CNet)

Enttäuschend: Eine Quotenkurve wie eine Achterbahnfahrt hat die erste Staffel der Cartoon-Serie “Deutsches Fleisch” hinter sich, mit der “ZDFneo” beim jungen Publikum punkten wollte. Trotz einiger guter Zahlen für einzelne Folgen, blieb die Serie, Gewinner des “TVLabs” 2012, hinter den Erwartungen zurück. (Quotenmeter.de)

Aufgerüstet: “Snap”, die Online-Videothek von Sky Deutschland, ist ab heute auch über Android verfügbar – zunächst allerdings nur für Smartphones und Tablets von Samsung. (DWDL.de)

Sehtipp: Ein “Branded-Content”-Video ganz besonderer Art ist der Spot, den der bekannte Youtube-Produzent Kurt Hugo Schneider jetzt für die US-Automarke “Buick” kreiert hat. Darin dreht sich alles um Basketball – und um ein Auto. (Tubefilter)

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OneTV-News: Facebook startet Werbespots im Newsfeed

Werbespot auf Facebook: Bis zu 2,5 Millionen Dollar pro Clip

Werbespot auf Facebook: Bis zu 2,5 Millionen Dollar pro Clip

Länger als ursprünglich avisiert hat es gedauert, doch nun hat Facebook die erste Stufe seiner neuen Videowerbemittel gestartet: Dabei werden im Newsfeed der User bis zu 15 Sekunden lange Werbespots abgespielt. Die Spots laufen automatisch, aber ohne Ton, los und vergrößern sich auf Klick. Zunächst einmal werden nur Facebook-Nutzer in den USA mit den Clips konfrontiert, aber schon bald soll das Angebot auch in Europa starten. Branchengerüchten zufolge soll der Preis für einen weltweit ausgelieferten Spot bis zu 2,5 Millionen Dollar betragen.(recode.net)

Auch für Kabelgesellschaften könnten SmartTVs interessante Plattformen für die Präsentation ihrer Angebote sein. Könnten. Denn auch bei führenden europäischen Kabelbetreibern wächst der Frust über die neue, zumindest auf dem Papier bahnbrechende, Technologie. Vor allem die vollkommen unterschiedlichen Standards der Hersteller und hohe Entwicklungskosten der Applikationen haben bei Firmen wie Liberty Global und Kabel Deutschland dazu geführt, ihre SmartTV-Projekte zunächst einzustellen. (V-net)

Digitale Bewegtbildexpertise holt sich “Be Viacom” und überträgt die Zweitvermarktung für seine Plattformen Mtv.de, Viva.tv, Comedycentral.tv und Nick.de an die Axel Springer Media Impact. Vor allem bei der Video- und Displaywerbung sollen die Springer-Leute helfen. (Horizont)

“OldTV” at it’s best: Einen gewaltigen Sprung in den Youtube-Charts haben US-Star-Entertainer Jimmy Fallon und sein “Tonight Show”-Kanal geschafft. Dank eines perfektionierten Ping-Pong-Spiels zwischen der klassischen Show und vielen kleinen, sehr internetaffinen Videoclips verzeichnete der “Tonight”-Kanal eine Abrufsteigerung von über 150 Prozent innerhalb eines Monats und schoss unter die Top15 aller Youtube-Angebote weltweit. (Tubefilter)

Entscheidung über Jugendkanal von ARD und ZDF erneut vertagt. Wie erwartet konnten sich die Ministerpräsidenten der Länder gestern nicht über das vorgelegte, von vielen Seiten als zu dürftig kritisierte Konzept des neuen Senders einigen. Etwas überraschend war dann allerdings, dass sie dem Projekt nochmals eine Chance zur Nachbesserung gaben. (DWDL.de)

Eher aus der Abteilung “Wer braucht denn so etwas?” stammt die neueste Erfindung des US-Satellitenfernsehengiganten Dish: Mit ihrer soeben vorgestellten TV-Box “Super Joey” kann man bis zu acht (8) Programme gleichzeitig aufzeichnen! (Techcrunch)

Lesetipp: Wie erzielt man im sich immer mehr aufsplittenden Videomarkt die besten Vermarktungsergebnisse über alle Bildschirme hinweg? Dazu haben die Bewegtbildspezialisten von Videology nun vier unterschiedliche Fallbeispiele herausgegeben, die zeigen, wie klassische TV-Werbekunden ihre Budgets auf unterschiedlichen Kanäle mit Erfolg gesplittet haben. (Videonuze)

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Sind das die besten Werbespots auf Youtube?

Es muss nicht immer dröge sein: Dass bewegte Werbung viel besser sein kann, als ihr bei vielen Zuschauer angekratzter Ruf, das beweisen die wohl zehntausende von Werbespots, die allein auf Youtube zu finden sind. Gerade in Zeiten der Super-Bowl-Commercials-Hysterie, dem Wettbewerb um den originellsten Spot beim US-Football-Endspiel, wetteifern fast alle großen Firmen und ihre Agenturen darum, mit ihren Werbeclips weltweit Ruhm und Ehre einzuheimsen. Aber so einen Kreativ-Hit zu produzieren, wie ihn jetzt eine kleine Rechtsanwaltskanzlei gelandet hat, das wird selbst für die Großen schwierig.

Im Auftrag gegeben hat die Spots die Kanzlei von Esteban Gergely aus Rockville in Maryland, produziert wurden sie von der Agentur Wing. Und zwar, man muss es sagen, einfach genial. Und genial einfach. Denn die extra für Youtube herstellten, nur 10-15 Sekunden langen Spots, sind so perfekt für die Videoplattform angepasst, dass sie das Zeug zum großen Viralhit haben. Und stellen nebenbei die Kompetenz von Esteban und seinen Kollegen vortrefflich ins Licht.

Aber nun sehen Sie bitte selbst, wir haben die drei Spots hier unten verlinkt. Es geht um Liebe, Hochzeitsreisen usw. Und lassen Sie sich nicht durch eventuell komische Einblendungen irritieren. Einfach bis zum Ende schauen. Viel Spaß.

Missglücktes Vorspiel: Die “verratenen” Super-Bowl-Spots

Super-Bowl-Werbeseite "Ad Blitz" auf Youtube: Vorfreude verdorben?

Super-Bowl-Werbeseite “Ad Blitz” auf Youtube: Vorfreude verdorben?

Der Super Bowl, das Endspiel der amerikanischen Football-Meisterschaft, ist auch eines der größten TV-Events der Welt. 2013 schauten insgesamt 800 Millionen Menschen zu. Für viele Fans gibt es aber außer dem Sport noch ganz andere Highlights an diesem Abend: die Werbespots.

Die meist aufwendig produzierten Clips, die zu Preisen bis zu 3,8 Millionen Dollar für 30 Sekunden während der TV-Übertragung geschaltet werden, werden oft zu echten weltweiten Webhits. Mittlerweile gibt es im Netz ein ganzes Universum um die Super-Bowl-Spots: Abstimmungen, Rankings, Diskussionsforen, Making-of-Storys und unzählige Parodien. Dementsprechend gespannt warten die Werbe-Fans jedes Mal auf das Finale, das diesmal am 5. Februar in New Jersey stattfindet. Doch in diesem Jahr ist alles etwas anders – und die Vorfreude merklich getrübt.

Denn auf Youtube und anderen Videonetzwerken haben die ersten Unternehmen damit begonnen, Teaser, Making-ofs oder sogar Versionen ihrer Super-Bowl-Spots zu präsentieren, die nur etwas kürzer und verändert sind. Sogar einige vollständige Spots sollen laut eines “Verge”-Berichts demnächst online vorab zu sehen sein. Ganz offensichtlich in dem Bemühen, schon weit vor dem Event möglichst viel von dem Hype (und den Klickzahlen, im vergangenen Jahr insgesamt 256 Millionen Zugriffe) der Super-Bowl-Spots abzugreifen.

Auch Youtube selbst hilft tatkräftig mit, das Vorspiel-Geschäft anzukurbeln und präsentiert auf der speziell eingerichteten Seite “Ad Blitz” seit Donnerstag vor allem Teaser der Spots, bald soll noch mehr Videomaterial hochgeladen werden. Aus Sicht der Unternehmen, Werbeindustrie und Youtube ist das alles durchaus verständlich. Aber das Live-Vergnügen des Zuschauers wird deutlich weniger.