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OneTV-Ticker: “will.i.am” und Maker Studios gründen neue Musikplattform

William James Adams, besser bekannt unter seinen Künstlernamen "will.i.am" gründet eine eigene Musik-Videoplattform (Fotocredit: The Voice/PR)

William James Adams, besser bekannt unter seinen Künstlernamen “will.i.am” gründet eine eigene Musik-Videoplattform (Fotocredit: The Voice/PR)

Eine Webvideo-Zukunft außerhalb von Youtube (ver-)suchen immer mehr Unternehmen, vor allem aus der Unterhaltungsindustrie. Aktuelles Beispiel in dieser Reihe sind die legendären “Maker-Studios”. Die verkündeten nun, dass sie gemeinsam mit dem Musiker und Produzenten William James Adams, besser bekannt als “will.i.am”, eine eigene Videoplattform aufbauen möchten, auf der nicht nur Musik von “will.i.am”, sondern auch vieler Nachwuchskünstler, präsentiert werden soll. (Billboard Biz)

Nach der BBC und einigen anderen hochrangigen Partnern aus der traditionellen Newsbranche hat Twitter jetzt auch eine neuen Kooperation mit CNN. Der amerikanische Nachrichtensender wird, gemeinsam mit einer Datenfirma, einen “Breaking News Alarm” für den Social-Media-Dienst entwickeln, der auf Tweets zu Live-Ereignissen aufsetzt. (The Verge)

Streaming-Sperre beim Super Bowl: Um einen Zusammenbruch des Netzes im “Met Life Stadium” in New Jersey, der Austragungsstätte des diesjährigen Endspiels der US-Footballmeisterschaft, zu verhindern, wird im Stadion der Empfang von Live-TV- und Radio-Streams blockiert. Bereits im vergangenen Jahr hatten die vielen Fans, die das Spiel parallel auf ihrem Smartphone verfolgten, das eigens im Stadion installierte Wlan-Netz zum Erliegen gebracht. Twittern und Mailen soll aber auf jeden Fall möglich sein, versichern die Veranstalter. (arstechnica.com)

Einen eher ungewöhnlichen Weg geht Samsung, um Käufer seiner neuen UltraHD-Fernseher vor der Enttäuschung zu bewahren, dass es bis jetzt kaum UltraHD-Videoinhalte auf dem Markt gibt. Der Konzern wird demnächst eine eigene, 1 Terabyte große, Festplatte anbieten, die ein UltraHD-Filmpaket enthält, unter anderem mit Hollywoodhits wie “Life Of Pi” oder “Wolverine”. (Digitalfernsehen)

Die BBC war zu optimistisch über die Schnelligkeit der digitalen Revolution. Bei der Einführung des neuen Videosystems “DMI”, das seit 2008 im gesamten Senderverbund installiert wurde, habe man sowohl die technischen Herausforderungen unter- wie die Wünsche der Zuschauer überschätzt, fasst ein aktuelle Bericht der staatlich Rundfunkaufsichtsbehörde zusammen. Das permanent fehlerhafte und vollkommen überdimensionierte DMI-System wurde 2013 wieder de-installiert – nachdem es rund 200 Million Euro verschlungen hatte. (Broadband TV News)

(Nicht nur was) für Zahlenfreunde: Die amerikanische GfK hat eine neue Studie veröffentlicht, die die Sehgewohnheiten des US-TV-Publikums sehr genau analysiert – vor allem den Wettbewerb zwischen traditionellen PayTV- und Kabel-Anbietern und den neuen “Over-The-Top”-Angeboten wie Netflix oder Hulu. (Videonuze)

Von wegen Auslaufmodell: Das gute alte Kabelnetz ist beliebter denn je zuvor, wie die milliardenschwere Übernahme von Ziggo durch Liberty Global zeigt. Allerdings sind es weniger die TV-Kapazitäten, als hauptsächlich die digitalen Netz- und Telefonoptionen, die Investoren anziehen. (Digitalfernsehen)

Lesetipp: “Videonet”-Autor John Moulding analysiert, warum die Zukunft der SmartTVs doch mehr als reine Videoabspielstation liegt und nicht so sehr als digitale Zentrale für den gesamten Haushalt – wie manche Gerätehersteller immer noch meinen.

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