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Nike gewinnt Webvideo-WM

Nike-WM-Spot "Winner stays": Sieger in der Webvideo-WM

Nike-WM-Spot “Winner stays”: Sieger in der Webvideo-WM

Gewinner: Obwohl Nike gar nicht offizieller WM-Sponsor war, hat der US-Sportartikelhersteller von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien am meisten profitiert Read More »

Fußball-WM treibt WebTV-Nutzung immens

ZDF-WebTV-Zusatzangebot zur WM: 1,3 Millionen neue App-User

ZDF-WebTV-Zusatzangebot zur WM: 1,3 Millionen neue App-User

Durchbruch: Die Fußball-WM 2014 hat die WebTV-Nutzung in Deutschland, vor allem mobil, in neue Dimensionen gehoben. Das belegen die Zahlen der Anbieter von Livestreams und Mediatheken, die nun nach und nach veröffentlicht werden. So gab etwa das ZDF stolz bekannt, das sein Livestream in den ersten dreieinhalb WM-Wochen mehr als 17 Millionen Mal abgerufen wurde. Die Mediatheken-App der Mainzer, die mit etlichen Zusatzfeatures wie mehreren Kameraperspektiven aufgehübscht wurde, fand während der WM 1,3 Millionen neue Nutzer und liegt jetzt bei 4,8 Millionen Downloads. Auch Zattoo, das bereits vor einigen Tagen seine respektablen Quoten für Einzelspiele veröffentlichte, kann sich um eine Vielzahl von neuen Kunden freuen: Allein in Deutschland verzeichnete der InternetTV-Anbieter 270.000 Neuregistrierungen, insgesamt nutzten 800.000 Zuschauer den Zattoo-Stream auf Smartphones und Tablets. (Digitalfernsehen.de; Zattoo-Pressemitteilung)

Erforscht: Das Phänomen “Second Screen” wird Alltagsrealität. Eine neue, aufwendige Studie von TNS Infratest belegt, dass sich das “Multi-Screening” immer weiter ausbreitet. Fast die Hälfte der weltweit befragten Menschen nutzen am Abend während des TV-Konsums zusätzliche digitale Geräte, um Mails checken, in sozialen Medien zu surfen oder online einzukaufen. (DWDL)

Expansion: Ein Geschäftsfeld ganz neuer Art testet Google/Youtube derzeit in Indien. In einer Kooperation mit “Tata Docomo”, einem der größten Mobilfunkbetreiber des Subkontinents, bietet Youtube seinen mobilen Zugang dort zu ermäßigten Preisen an. So können Nutzer zum Beispiel 300 MB Youtube-Datenvolume für umgerechnet 67 US-Cent erwerben – andere Videodienste kosten “Tata Docomo”-Kunden rund das Doppelte. (TheNextWeb)

Ausgezeichnet: Mit insgesamt 31 Nominierungen für die renommierten Emmy Primetime Awards, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, hat Netflix in den USA für einen Paukenschlag gesorgt. Neben der sehr erfolgreichen eigenproduzierten Serie “Orange is the New Black” konnte auch die Netflix-Dokumentation “The Square” mehrere Nominierungen einheimsen. Die Preisverleihung findet am 25.August statt. (Tubefilter)

Erweitert: Google hat die Funktionen seines Chromecast-Streamingssticks um ein lang erwartetes Feature bereichert: Nun ist es möglich, nicht nur einige, sondern alle Inhalte seines Smartphones oder Tablets, zum Beispiel auch Spiele, auf den TV-Bildschirm zu übertragen. Bislang ist die Erweiterung allerdings nur für Android-Geräte verfügbar. (Androidnext)

Lesetipp: Martin Krauss analysiert für ZEIT Online die TV-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft, die für den ungestörten, glänzenden Eventeffekt einiges an Wirklichkeit aussparen.

WM-Wahnsinn auch im TV: die Rekordquoten der deutschen Nationalelf

Der sensationelle 7:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft im WM-Halbfinale gegen Brasilien brach nicht nur alle bisher aufgestellten fußballerischen Bestleistungen, sondern bescherte auch dem ZDF einen Einschaltquoten-Rekord: Mit 32,57 Millionen Menschen, das entspricht einem Marktanteil von 87,8 Prozent, übertraf das schon jetzt legendäre Spiel in Belo Horizonte den bisherigen Rekord, das WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien im Jahre 2010. Da hatten 31,1 Millionen Zuschauer eingeschaltet. Alle TV-Quoten für die WM-Endrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft seit 2006 haben die Experten von Statista in einer schönen Übersichtstabelle zusammengestellt.

Infografik: Brasilien-Gala knackt Rekordquote | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Shakira, Ronaldo, Neymar – das sind die beliebtesten WM-Videoclips

WM-Song-Clip von Shakira

WM-Song-Clip von Shakira

Alle WM-Jahre wieder liefern sich auch die großen Konzerne ein Wettrennen um den beliebtesten Fußballspot. Um das Ganze neben reinen Geschmacksurteilen wirklich vergleichbar zu machen, hat der Videovermarkter Unruly nun eine Chartliste der im Netz meist weitergeleiteten WM-Videos erstellt, die laufend aktualisiert wird. Nach dem offiziellen WM-Song von Shakira auf Platz 1 folgen derzeit Nikes “Winner stays” – und ein vollkommen peinlicher Spot von Castrol, der den brasilianischen Superstar Neymar im sinnfreien Torschussduell mit einem Rennwagen zeigt.
Hier geht es zur kompletten Unruly-Chartliste.

WM auf Bild.de: Verbalgrätschen gegen die “Trottel”

WM-Spielbericht auf Bild.de: "Heeeuuul dooooch!"

WM-Spielbericht auf Bild.de: “Heeeuuul dooooch!”

Mit dem Einkauf der Highlights der diesjährigen Fußball-WM hat Bild.de den nächsten Schritt im Aufbau eigener Bewegtbildkompetenzen gemacht. Das Springer-Medium möchte sich neben den klassischen TV-Sendern als ernstzunehmendes Fußballangebot etablieren. Leider aber halten nicht Beteiligten bei diesem ambitionierten Vorhaben mit. Oder gehören die verbalen Blutgrätschen von Kommentator Dirc Seemann bei der sechsminütigen Zusammenfassung des Spieles Deutschland – Portugal etwa zur Strategie? Ungewöhnlich plump selbst für raubeinige Bild-Verhältnisse ließ der studierte Jurist Seemann (der übrigens für einen Sportjournalisten einen interessanten Nebenerwerb hat) neben einigen plumpen Nationalismen (“Machen diese Kerle die Nation stolz und glücklich?”) und Logik-Aussetzern (“Das nahm natürlich Last von dieser Verantwortung”), vor allem Häme gegen den Gegner los. So wetterte Seemann etwa gegen den portugiesischen Abwehrspieler Pepe, der die Rote Karte bekam: “Was für ein Dussel! Danke, Pepe, Du Trottel !” Oder zu Bildern eines enttäuschten Ronaldos: “Und (was war) auf der anderen Seite? Bitte entschuldigen Sie, hahaha. Heul doch! Heeeeuuuuuul dooooooooch!” Echt zum Weinen.

Heuuuuul dooooch! – WM-Blutgrätschen bei Bild.de

WM-Spielbericht auf Bild.de: "Heeeuuul dooooch!"

WM-Spielbericht auf Bild.de: “Heeeuuul dooooch!”

Vergriffen: Mit dem Einkauf der Highlights der diesjährigen Fußball-WM hat Bild.de den nächsten Schritt im Aufbau eigener Bewegtbildkompetenzen gemacht. Das Springer-Medium möchte sich neben den klassischen TV-Sendern als ernstzunehmendes Fußballangebot etablieren. Leider aber halten nicht Beteiligten bei diesem ambitionierten Vorhaben mit. Oder gehören die verbalen Blutgrätschen von Kommentator Dirc Seemann bei der sechsminütigen Zusammenfassung des Spieles Deutschland – Portugal etwa zur Strategie? Ungewöhnlich plump selbst für raubeinige Bild-Verhältnisse ließ der studierte Jurist Seemann (der übrigens für einen Sportjournalisten einen interessanten Nebenerwerb hat) neben einigen plumpen Nationalismen (“Machen diese Kerle die Nation stolz und glücklich?”) und Logik-Aussetzern (“Das nahm natürlich Last von dieser Verantwortung”), vor allem Häme gegen den Gegner los. So wetterte Seemann etwa gegen den portugiesischen Abwehrspieler Pepe, der die Rote Karte bekam: “Was für ein Dussel! Danke, Pepe, Du Trottel !” Oder zu Bildern eines enttäuschten Ronaldos: “Und (was war) auf der anderen Seite? Bitte entschuldigen Sie, hahaha. Heul doch! Heeeeuuuuuul dooooooooch!” Echt zum Weinen.

Verbreitung: Nun hat auch Dreamworks, neben Disney das führende Animationsfilmstudio in Hollywood, seinen eigenen Youtube-Kanal. Mit kurzen Teasern und eigens erstellten Clips sollen Dreamworks-Figuren wie Shrek oder Kung Fu Panda vor allem ein sehr junges Webvideo-Publikum gewinnen. Nach 24 Stunden hat der Kanal bereits knapp 220.000 Abonnenten. (Variety)

Verdient: Rund 2,5 Millionen Euro hat Youtubes derzeit angesagtester Star Felix Kjellberg alias “PewDiePie” im vergangenen Jahr mit seinem YT-Kanal allein an reichweitenbasierter Werbung, d.h. ohne Specials und Produktpräsentationen, eingenommen. Das zumindest hat das Wall Street Journal für sein aktuelles Portrait des Schweden ausgerechnet. Die Höhe der Abzüge, die Kjellbergs Vermarkter, die Maker Studios, einbehält, bleibt im WSJ-Stück allerdings offen. (Tubefilter)

Ausgezeichnet: Einen Goldenen Löwen aus Cannes, den wohl wertvollsten Preis der Werbebranche, hat die Agentur Ogilvy One für eine Aktion eingeheimst, die im vergangenen Jahr einer der absoluten Lieblings-Bewegtbildaktionen auch unserer Redaktion war. Für British Airways hatten die Werber ein übergroßes Billboard-Display in London installiert, auf dem ein kleiner Junge auf viele der tatsächlich über London fliegenden BA-Flugzeuge deutete – und sie mittels modernster Technik auch mit Flugnummer und -ziel identifizierte. Wirklich faszinierend.(W&V.de)

Vereinigung: BSkyB macht anscheinend doch ernst mit einer Übernahme von Sky Deutschland und Sky Italia. Nach britischen Medienberichten habe der britische PayTV-Konzern nun die Finanzhäuser Morgan Stanley und Barcleys beauftragt, die Fusion zu organisieren. Dazu könne BSkyB die Anteile vom Rupert-Murdoch-Mutterkonzern für bis zu 8,5 Milliarden Euro erwerben. (Digitalfernsehen.de)

Lesetipp: Bewegtbilder im Wohnzimmer oder am Strand, auf dem Smartphone oder dem Tablet, via Chromecast, Kabel oder AppleTV. Ist das nun alles noch “TV” oder doch eher “Video”? Oder beides? Verbinden sich mit der übergreifenden Technik auch die Genres der Branche? Will Richmond widmet sich auf Videonuze diesen Begriffsfragen – deren Antworten durchaus wichtiger sind als viele vermuten.

Lesetipp II: Das neue Bewegtbildzeitalter bringt Menschen und Branchen zusammen, die lange Zeit nichts miteinander zu tun hatten (und das auch oft auch gar nicht wollten). In der Serie “LA Stories” beobachtet Recode dieses Zusammenwachsen unterschiedlicher Medienkulturen. Zum Beispiel bei Lloyd Brown, einem ehemaligen Vorstandsmitglied von ABC, der nun in der Youtube-Produzentenwelt sein Glück sucht. Ein spannendes Portrait von Nellie Bowles.

GoPro-Aktien zum Schnäppchenpreis

Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner: Spektakuläre Werbung für GoPro (Fotocredit: GoPro/PR)

Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner: Spektakuläre Werbung für GoPro (Fotocredit: GoPro/PR)

Fokussiert: Mit einer Erstbewertung von drei Milliarden Dollar will GoPro seinen Börsengang starten. Der US-Kamera-Hersteller, der in den vergangenen Jahren vor allem unter Webvideo- und Actionfilmern einen nahezu kometenhaften Aufstieg erfahren hat und als Ausstatter des spektakulären Stratosphärensprungs von Felix Baumgartner weltweit bekannt wurde, möchte vermutlich schon in der kommenden Woche an die Technologiebörse Nasdaq. GoPro-Ausgabeaktien werden derzeit mit rund 22 Dollar prognostiziert und gelten damit unter Börsen-Experten als echte Schnäppchen. (Money Morning)

Konkurrenz: In die Reihe der Youtube-Herausforderer, die sich derzeit an überraschend vielen Stellen formieren, hat sich nun auch der US-Telekommunikationsriese Comcast gestellt. Das Unternehmen will Ende des Jahres eine neue Videoplattform launchen, die über die neue “X1 Kabel-Settop Box” abgerufen werden kann. Das bestätigte jetzt Comcast’ Videochef Matt Strauss. Die noch unbenannte Plattform soll für Produzenten und ihre Projekte offenstehen, jedoch nicht allgemeinen User-generated-Content bieten. (GigaOm)

Anstoß: Springer setzt seine überaus ambitionierte (und kostspielige) Bewegtbildoffensive auch zur Fußballweltmeisterschaft weiter fort. Bild.de hat sich nach den Bundesliga-Spielen nun auch die Webrechte für Highlights aller WM-Spiele gesichert und will diese jeweils bereits 45 Minuten nach Abpfiff zeigen. Vor allem dürfte dies aber auch ein attraktives Angebot für die Morgenkundschaft des Onlinedienstes sein, als erste bewegte Infoquelle nach den durch die Zeitverschiebung häufigen Nachtspielen. Zudem produziert “Bild” einen WM-Talk, mit Gästen wie Lothar Matthäus, Toni Schumacher, Marcell Jansen und Rainer Calmund.

Aufgetischt: Vice Media und die UFA haben mit “Munchies” einen neuen Online-Food-Channel gestartet, der vor allem mit viel Bewegtbildcontent eine junge Zielgruppe zum Thema Essen bedienen soll. (DWDL.de)

Erweitert: Kabel Deutschland hat das Angebot seiner digitalen Videothek “Select Video” abermals vergrößert. Über den Abruf-Dienst stehen ab sofort auch die Mediathek des österreichischen Privatsenders Servus TV und – deutlich interessanter – auch Inhalte von Red Bull Media House zur Verfügung, unter anderem das Automagazin “Speedgang”, Filme wie “The Art of Flight” oder Dokuserien wie “Bullit” oder “Momentum” bei. (Digitalfernsehen.de)

Bedeutend: Das Fernsehen verliert als Faktor für die Meinungsbildung immer mehr an Einfluss, Print, Radio und vor allem das Internet werden wichtiger.Das ist das Ergbenis des aktuellen “Medienvielfaltsmonitors” der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Immerhin: Die ARD bleibt die Organisation mit dem größten Einfluss auf die Meinungsbildung in Deutschland, mit einem Anteil am Meinungsmarkt von 22,4 Prozent. (DWDL.de)

Skurril: Meedia-Mann Stefan Winterbauer feiert ZDF-Anchorman Claus Kleber bereits nach dessen allerersten vier Tweets (womöglich ironisch, man weiß es nicht) als “Twitter-Gott”. Die von Winterbauer umjubelten Kurznachrichten setzte der TV-Profi gestern auf dem Weg zum Interview mit Hillary Clinton ab.