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AOLs große Video-Show in New York

Offensive: Gleich 12 neue WebTV-Formate präsentierte AOL in der vergangenen Nacht während seiner Unternehmensshow bei der “Digital Content NewFronts” in New York. Unter den Serien, die auf dem Streamingkanal “AOL On” laufen werden, sind etliche mit prominenter Besetzung, beispielsweise eine Remake-Reihe mit Hollywoodstar James Franco, die Dokumentation “My Hero”, produziert von TV-Legende Zoe Saldana oder das Kindercomedy-Format “Laugh Lessons”, bei der Talkshow-Star Ellen DeGeneres als Co-Produzentin wirkt. Die “NewFronts”-Konferenz steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des neuen Onlinevideomarktes, auf den derzeit vor allem große Techkonzerne mit Millioneninvestitionen drängen. Bereits gestern hatte Yahoo seine neue Bewegtbildstrategie in New York vorgestellt, unter anderem mit der Ankündigung, rund 360 große Live-Konzerte übertragen zu wollen.

Werbung: Immer mehr US-Sender präsentieren neue TV-Formate zunächst im Netz. Jüngstes Beispiel ist der PayTV-Kanal “Showtime”, der die erste Folge seiner neuen Serie “Penny Dreadful” sowohl gratis auf der eigenen Webseite als auch in voller Länge auf Youtube veröffentlichte. Die Sender erhoffen sich damit eine schnellere Bekanntheit vor allem bei jüngeren Zuschauergruppen. (Variety)

Inspiration: Ein knapp dreiminütiger Videoclip auf Youtube lieferte die Vorlage für den neuen Kinofilm der Hollywood-Stars Adam Sandler und Kevin James. “Pixels”, ein hübsch animierter Trickfilm zeigt, wie alte Computerspiele und ihre Figuren New York angreifen. In dem für Mai 2015 angekündigten, gleichnamigen Spielfilm attackieren Aliens die Erde, nachdem sie sich durch irdische Computerspiele angegriffen fühlen. Oder so ähnlich. (recode.net)

Premiere: US-Medienberichten zufolge verhandelt Netflix zur Zeit mit der populären Moderatorin Chelsea Handler über eine Übernahme ihrer Comedy-Talkshow “Chelsea Lately”, die derzeit noch auf dem Kanal “E! Networks” läuft. Es wäre die erste Livesendung des VoD-Anbieters. (Home Media Magazine)

Seifig: Der vor vier Monaten gestartete, und bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr populäre “Disney Channel” startet am 20. Mai seine erste Dokusoap: In “Vollpension bei Fremden” laden sich drei Familien wechselseitig für ein Wochenende ins eigene Heim ein und bewerten die jeweiligen Gastgeber. (DWDL.de)

Erweitert: Microsoft hat das neue Bewegtbildangebot für seine Spielkonsolen “Xbox One” und “Xbox 360″ vorgestellt. Ab Juni präsentiert der Softwarekonzern ein üppiges Programm von teils selbstproduzierten,, teils eingekauften Spielfilmen, Dokumentationen, Animationsfilmen und Shows. Einer der Höhepunkt dürfte eine neue “Live-Action-Fernsehserie” zur sogenannten “Halo-Reihe” werden, die von Oscar-Preisträger Steven Spielberg produziert wird. (PC Games)

Rekord: Die kürzlich ausgestrahlte “Tatort”-Folge “Der Hammer” mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers hat neben einer sehr guten klassischen TV-Quote (12,87 Millionen Zuschauer) auch einen Bestwert im Netz erzielt: Mit zwei Millionen Abrufen in der ARD-Mediathek stellte der Krimi aus Münster einen Webrekord für die Serie auf.(DWDL.de)

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OneTV-News: Yahoo und Vevo gemeinsam gegen Youtube

Musikplattform Vevo: Konkurrenz gegen Youtubes Übermacht

Musikplattform Vevo: Konkurrenz gegen Youtubes Übermacht

Strategisch: Yahoo weitet seine Partnerschaft mit Vevo aus und will die Clips  der weltweit führenden Web-Musikplattform in Kürze auch in Deutschland zeigen. Yahoo-Nutzer können dann auf mehr als 100.000 Videos, Live-Konzerte und andere Programminhalte von Vevo zugreifen. Für beide Partner ist die Kooperation auch der Versuch, der Distributionsübermacht von Youtube etwas entgegenzusetzen: Von den zehn erfolgreichsten Youtube-Videos stammen sieben aus dem Vevo-Angebot auf Youtube, das wesentlich häufiger angesteuert als die Vevo-Seite selbst – und damit vor allem auch Youtubes Kasse füllt. Zunächst geht die Yahoo-Vevo-Partnerschaft in den USA und Kanada ans Netz, in den kommenden Wochen stehen Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien an. (Wall Street Journal)

Aufgehübscht: Am Ostersamstag feiert das neue Studio für “Tagesschau” und “Tagesthemen” seine Premiere. Das neue Design wirkt mit seinen zwei separaten Moderationstischen großzügiger, aber nicht allzu protzig. Die offensichtlichste Veränderung ist ein knapp 20 Meter breiter Info- und Videoscreen. (DWDL.de, mit Fotostrecke)

Beschlossen: Die Maker Studios haben allen Spekulationen um einen möglicherweise doch noch platzenden Verkauf an Disney widersprochen. Das Geschäft sei bereits Ende März von beiden Vorständen und der Mehrheit der Gesellschafter abgesegnet worden und warte nur noch auf die Zustimmung der Aufsichtsbehörden. (Hollywood Reporter)

Konzentriert: AOL hat seine amerikanische Website neu gestaltet und setzt nun noch verstärkter auf Webvideos, die im Mittelpunkt der Startseite stehen. Bemerkenswert ist vor allem die strenge zeitliche Durchprogrammierung der einzelnen Formate – beinahe wie im linearen TV – und die sehr prominente Platzierung von AOL-Partnern wie ESPN, Vogue oder Wall Street Journal. (CNet)

Pflichttermin: Früher als geplant zeigt die ARD die dritte Staffel der britischen Krimiserie “Sherlock”. Premiere ist an Himmelfahrt, dem 29. Mai, die zwei weiteren Folgen sollen wie geplant am Pfingstsonntag- und montag, jeweils ab 21:45 Uhr, laufen. (DWDL.de)

Sehtipp: Der Kekshersteller Oreo macht seinem Ruf in Sachen kreatives, digitales Marketing wieder mal alle Ehre. In der sehr schön gefilmten Webvideoserie “Snack Hacks” für Youtube präsentieren bekannte und unbekannte US-Köche originelle Rezeptideen, die nicht unbedingt von jedermann mit den schwarz-weißen Keksklassikern in Verbindung gebracht werden – zum Beispiel Oreo-Hähnchenschnitzel. (Tubefilter)

Lesetipp: Will Richmond analysiert für Videonuze die Chancen crossmedialer Videowerbung. Angesichts sich radikal verändernder Sehgewohnheiten, technologischer Quantensprüngen und vielen neuen Playern im Bewegtbildmarkt wäre ein Mehr an Zusammenarbeit zwischen TV- und Webvideo-Werbern dringend angeraten, so Richmond.

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Kampf um das “neue Gold” WebTV: Das planen Microsoft, Amazon, AOL und Yahoo

Amazon-Serie "Alpha House": Die neuen Player drängen mit Wucht auf den Markt

Amazon-Serie “Alpha House”: Die neuen Player drängen mit Wucht auf den Markt

Der Wettbewerb auf dem boomenden NewTV-Markt wird immer härter, die Konkurrenz immer größer – im doppelten Wortsinn: Nach Yahoo, AOL und Amazon plant nun mit Microsoft der nächste Techgroßkonzern die Produktion eigener TV-Serien, die derzeit als “neues Gold” der Branche gelten. Und die Riesen kommen mit Macht.

So produziere die vor eineinhalb Jahren neu gegründete Microsoft-TV-Abteilung, die von der früheren CBS-Managerin Nancy Tellem geleitet wird, derzeit bereits mindestens sechs Serienformate, die ab Juni vor allem wohl auf dem hauseigenen “Xbox-Live”-Netzwerk laufen sollen, meldet der Wirtschaftsdienst “Bloomberg”. Darunter eine Show mit US-Star-Comedian Sarah Silverman, eine Stop-Animation von Seth Green, eine Halo-TV-Serie produziert von Steven Spielberg und “Every Street United”, eine Fußballserie, die zur WM in Brasilien starten soll. Mehr als ein Dutzend weiterer Projekte seien in der Entwicklung, berichtet Bloomberg. weiter.

Auch bei Yahoo, das unter Chefin Marissa Mayer schon seit einiger Zeit eine aggressive Videoexpansionsstrategie fährt, reißen die echten News und falschen Gerüchte um neue Bewegtbildaktivitäten nicht ab. In der vergangenen Woche machten Meldungen die Branchenrunde, dass der Internetkonzern eine Art Gegen-Youtube entwickele. Nun berichtet das “Wall Street Journal”, dass Yahoo gleich vier neue Comedy-Serien für seine Videoplattform in Auftrag geben will. Das Budget pro halbstündiger Episode bewege sich angeblich zwischen 700.000 und (kaum glaublich) “mehreren Millionen Dollar”, so das “WSJ” weiter. Die TV-Angebote könnten schon Ende des Monats auf der Fernseh-Marketingmesse „NewFront“ in New York vorgestellt werden – allerdings fehlten noch ein paar Geldgeber für die Projekte.

Auch AOL, bereits seit einiger Zeit so etwas wie der heimliche Riese des amerikanischen Webvideo-Geschäfts, investiert weiter in den Ausbau seines Programms. Der US-Internetkonzern gab nun bekannt, dass er mindestens vier seiner selbst produzierten WebTV-Formate, von Comedy bis Techshow, verlängern möchte. Begründet sei die Investition durch die nach wie vor große Nachfrage an qualitativ hochwertigen Onlinevideoumfeldern für die Werbewirtschaft, so AOL.

Bleibt als letzter der großen Vier Amazon. Das hatte bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, eigenen Videocontent zu produzieren. Nach groß angelegten Zuschauertest, auch mit Hilfe von Data-Tools, startete der Versandhandelriese über seine eigenen Video-on-Demand-Kanäle mehrere aufwendig hergestellte Serien, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen gut ankamen. Für dieses Jahr hat Amazon eine zweite Welle an Eigenproduktionen angekündigt, die vor allem auch das Geschäft mit der soeben vorgestellten Streaming-Box “Fire TV” ankurbeln sollen.

In Deutschland lockt der Konzern gerade Neukunden mit Gratisangeboten auf seinem
“Prime Instant”-Videodienst . Hier kann man neben der Sitcom “Alpha House” nun auch die Comedy-Serie “Betas” sehen, die jeweils ersten drei Folgen der beiden Serien auch ohne Prime-Mitgliedschaft gratis.

Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die ambitionierten Videoprojekte von Yahoo, AOL und Microsoft den deutschen Markt erreichen.

OneTV-News: Auch Microsoft wird TV-Produzent

Microsoft TV-Chefin Nancy Tellem: Der nächste Techkonzern drängt auf den Onlinevideomarkt

Microsoft TV-Chefin Nancy Tellem: Der nächste Techkonzern drängt auf den Onlinevideomarkt

Konkurrenzkampf: Der Wettbewerb um den NewTV-Markt wird immer härter. Nach Yahoo, AOL und Amazon plant nun mit Microsoft der nächste Techkonzern, eigene TV-Serien zu produzieren. Die vor eineinhalb Jahren neue gegründete Microsoft-TV-Abteilung, die von der früheren CBS-Managerin Nancy Tellem geleitet wird, produziere derzeit bereits mindestens sechs Formate, die ab Juni auch auf dem hauseigenen “Xbox-Live”-Netzwerk laufen sollen, berichtet der Wirtschaftsdienst “Bloomberg”. Darunter eine Show mit US-Star-Comedian Sarah Silverman, eine Stop-Animation von Seth Green, eine Halo-TV-Serie produziert von Steven Spielberg und “Every Street United”, eine Fußballserie, die zur WM in Brasilien starten soll. Mehr als ein Dutzend weitere Projekte seien in der Entwicklung, berichtet Bloomberg. weiter.

Abgefahren: Googles Datenbrille “Glass” wird mittels der eingebauten Kamera jetzt zum Livevideo-Tool. Dazu schloss Google eine Kooperation mit dem New Yorker Startup “Livestream”, das sich auf mobile Bewegtbildübertragungen spezialisiert hat. Der Nutzer der Datenbrille kann die Livestream-App über Sprachbefehle ansteuern und die Übertragung mit einem einzigen Klick starten. (Techcrunch)

Ambitioniert: Die Gerüchte um die Bewegtbildoffensive von Yahoo überschlagen sich. Nun will das “Wall Street Journal” erfahren haben, dass der Konzern gleich vier neue Comedy-Serien in Auftrag geben will. Das Budget pro halbstündiger Episode bewege sich angeblich zwischen 700.000 und mehreren Millionen Dollar, so das “WSJ” weiter. Die TV-Angebote könnten schon Ende des Monats auf der Fernseh-Marketingmesse „NewFront“ in New York vorgestellt werden. (Videonuze)

Verlängert: Auch AOL investiert weiter in den Ausbau seines Videoprogramms. Der US-Internetkonzern gab nun bekannt, dass er mindestens vier seiner selbst produzierten WebTV-Formate, von Comedy bis Techshow, verlängern möchte. Begründet sei die Investition durch die nach wie vor große Nachfrage an qualitativ hochwertigen Onlinevideoumfeldern für die Werbewirtschaft, so AOL. (Adweek)

Erweitert: Amazon zeigt über seinen “Prime Instant”-Videodienst neben der Sitcom “Alpha House” nun auch seine selbst produzierte Comedy “Betas” in Deutschland. Die ersten jeweils drei Folgen der beiden Serien können auch Amazon-Kunden ohne Prime-Mitgliedschaft gratis ansehen. (DWDL.de)

Aufgerüstet: Auch der zum Microsoft-Konzern gehörende Webvideo-Kommunikationsdienst Skype will in den wachsenden Markt für Online-Liveübertragungen einsteigen und bietet deshalb mit “Skype TX” eine erweiterte Version für TV-Produktionen an. (The Verge)

Experiment: Die ARD startet am 12. Mail im Vorabendprogramm die neue interaktive Show “Quizduell”, eine TV-Adaption der immens erfolgreichen Smartphone-App. Während der Sendung sollen dann Teams im Studio gegen die “Schwarmintelligenz” aller (oder einer großen Gruppe von) vereinigten “Quizduell”-App-Nutzern antreten. Moderiert wird die Sendung von Jörg Pilawa. (DWDL.de)

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Plant Yahoo einen Youtube-Konkurrenten?

Yahoo-LogoGerücht: Schon seit einigen Jahren forciert Yahoo-Chefin Marissa Mayer das digitale Bewegtbildgeschäft. Auf der eigenen Videoplattform “Yahoo Screen” leistet sich der Internetkonzern immer wieder kostspielige Leuchtturm-Produktionen, mit der Verpflichtung des amerikanischen NewsTV-Stars Katie Couric setzte Mayer bereits im vergangenen Jahr ein eindeutiges Signal in Sachen eigener Video-Ambitionen. Nun aber soll Yahoo planen, noch einen Schritt weiterzugehen: Nach einem Bericht des gewöhnlich gut informierten US-Infoportals “re/code” arbeitet das Unternehmen an einem Konkurrenten zu Googles Videoplattform Youtube. Yahoo sei in konkreten Verhandlungen mit mehreren großen Youtube-Channelbetreibern und Filmrechte-Inhabern, die man mit besseren Konditionen als bei Youtube auf eine neue Yahoo-Plattform locken will. Mit einem Start könnte bereits in einigen Monaten gerechnet werden, allerdings sei kein User-generated-Content wie bei Youtube geplant, meldet “re/code”.

Die Spekulationen über eine Yahoo-Videoexpansion kommen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem bei Youtube (fast) alles in bester Ordnung zu sein scheint. Nach den jüngst bekannt gewordenen Millionen-Investitionen von traditionellen Medienhäusern in Youtube-Netzwerke wie die “Maker-Studios” (Disney), “Machinima” (Warner) oder “Collective Digital” (ProSiebenSat.1) ist die weltgrößte Videoplattform in ihrem Bemühungen, endlich als “seriöser” Bewegtbildanbieter in der Branche wahrgenommen zu werden, ein erhebliches Stück weitergekommen. Auch für bessere Beziehungen zu den Produzenten, die sich über schwache Einkünfte und Gängelung beklagt hatten, hatte sich Youtube in jüngster Zeit engagiert. Trotzdem scheint für einige Unternehmen der Boom im Webvideogeschäft günstig, um den Platzhirschen Youtube anzugehen. Neben Yahoo werden auch Microsoft nach seinem Einstieg bei der Videoplattform “Dailymotion” neue Bewegtbildpläne unterstellt.(recode.net)

Expansion: Das Youtube-Netzwerk “Maker Studios” erweitert sein Angebot ins klassische Fernsehen. Der US-Kabelsender “Music Choice” hat insgesamt 500 Stunden Videoclips von “Maker” gekauft, zusätzlich sollen auch eigene Spartenkanäle mit den Stars “Will.i.am” und “Snoop Dog” entwickelt werden. Die “Maker Studios” hatten in der vergangenen Woche Schlagzeilen gemacht, als bekannt wurde, dass Disney das Netzwerk für ca. 900 Millionen Dollar gekauft hat. (Variety)

Mangelware: Trotz immer höherer Akzeptanz und Abrufzahlen bei Webvideo ist der Bedarf von Werbekunden nach mehr qualitativ hochwertigen Video-Umfeldern nach wie vor enorm groß. Darum wird AOL seine Eigenproduktionen massiv erhöhen, verriet jetzt AOL-Videochef Ran Harnevo – in einem Videointerview mit Adage.com

Stabil: Die Preise für Online-Videowerbung liegen immer noch an der Spitze aller digitalen Werbeformen, vor allem in Qualitätsumfeldern (s. auch Meldung oben) wird händeringend nach mehr Inventar gesucht. (Media Post)

Dementi: Amazon hat Berichte, wonach das Unternehmen ein eigenes, werbefinanziertes Videoportal entwickelt, offiziell zurückgewiesen. Demgegenüber ließ Amazon Meldungen, nach denen der Start einer eigenen TV-Set-Top-Box unmittelbar bevorsteht, unkommentiert. (Tubefilter)

Pop: Der Online-Musikdienst Vevo setzt auf einheimische Künstler, um mehr Erfolg in Deutschland haben. Als erstes Format wurde jetzt die Sendereihe “Auf Achse” gestartet, bei der noch unbekannte, talentierte Bands vorgestellt werden. (Digitalfernsehen.de)

Blues: Dem ZDF droht juristisches Ungemach: Anlass ist eine Klage des Musikverlags Richard Birnbach. Der hält die Rechte am “Fanfaren-Blues”, der 1962 vom Komponisten Klaus Wüsthoff als Erkennungsmelodie der “heute”-Nachrichten entworfen wurde. Beim Relaunch der Sendung 2009 wurde auch die Melodie durch eine niederländische Produktionsfirma geändert, das ZDF zahlte nicht mehr an den Musikverlag. Allerdings erkennt der Kläger immer noch seine Ursprungskomposition wieder und fordert Tantieme. Nun muss dieses Woche das Oberlandesgericht München entscheiden. (DWDL.de)

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So (un-)beliebt sind Pre-Roll-Spots

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Pre-Roll-Parodie von Burger King: Fluch und Segen der Webvideobranche

Sie sind gleichermaßen Fluch und Segen der Webvideo-Branche: Die allgegenwärtigen “Pre-Roll-Spots” sind für viele Zuschauer ein Ärgernis (vor allem, wenn sie zu lang sind und zu massiv eingesetzt werden). Auf der anderen Seite sind die Werbeclips für die allermeisten Videoproduzenten und -plattformen die einzige Chance, ihr Angebot zu finanzieren. Und wenn sie so orginell wie dieser Burger-King-Spot sind, können sie sogar selber zu Webstars werden. Eine neue, großangelegte Studie von Yahoo hat nun herausgefunden, wie akzeptiert die Spots tatsächlich bei den Zuschauern sind: Nur 22 Prozent der User finden Clips vor dem Inhalt okay. Die gute Nachricht ist: Damit sind “Pre-Rolls” aber tatsächlich die meist tolerierte Werbeform im Online-Bereich. (Reelseo)

Vor wenigen Tagen erst haben wir die Youtube-Stars von AVbyte, die weltweite Webkarriere mit ihren “Modern Musicals” machen, hier auf OneTVMag vorgestellt – und schon gewinnen sie den “Fox Sports Digital VideoFest”, einen der bekanntesten Preise für Bewegtbildtalente. Der Lohn: Sechs Monate Finanzunterstützung für eine neue Video-Produktion und ein Marketingvolumen von einer Million Dollar. (Tubefilter)

Videoload hat einen neuen attraktiven Partner gefunden: Die Video-on-Demand-Plattform kooperiert mit NBC Universal und präsentiert neue Folgen populärer US-Serien wie “Grimm”, “Bates Motel” und “Downtown Abbey”, schon kurz nach Sendestart in den USA. Zukünftig könnten Videolaod-Nutzer sogar ganze Serienstaffeln am Stück kaufen. (Digitalfernsehen)

Eine Entscheidung beim Super Bowl scheint schon gefallen zu sein: Das Rennen um den meistgesehenen Werbespot im Web hat der Kartoffelchipshersteller “Doritos” mit seinem Spot “Crash the Super Bowl” gewonnen. (Adage)

Apropos Football: In Europa tun sich viele Sportverbände immer noch sehr schwer damit, ihren Bewegtbildcontent außerhalb von teuren Partnerdeals oder im Pay-TV auf ihren eigenen Plattformen zu präsentieren. In den USA und Asien gehört eine üppige Gratis-Rundumberichterstattung im Netz mit Highlights von Spielen in Basketball, Baseball oder Soccer zur PR und Fan-Pflege seit Jahren einfach dazu. Die NFL, die Dachorganisation im Football, wird da jetzt nochmals neue Maßstäbe setzen, mit ihrer neuen Video-Plattform “NFL now”. Die Kollegen von “Tubefilter” haben erste Infos dazu.

Ebenfalls kein Problem damit, seine wertvollen Inhalte in die digitale Welt zu distribuieren, hat offensichtlich auch CBS. Der Sender erweiterte jetzt seine Kooperation mit Amazon, das in seinem “Prime”-Videostreaming zukünftig noch mehr CBS-Produktion anbieten darf – unter anderem die neue, hochgelobte Serie “Extant” von Steven Spielberg. (Multichannel.com)

Gezielte Werbung wird auch im klassischen TV immer populärer. Nun beschlossen NBC Universal und Comcast eine Kooperation mit dem Ziel, “Targeted Ads”, die sich an Sehgewohnheiten und auch demografischen Infos über den jeweiligen Haushalt ausrichten, an die Zuschauerschaft des Senders auszuliefern. (AdAge)