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Last-Minute-Kampf um die Maker Studios

"Maker Studios" Logo:  Youtube-Netzwerk mit 5,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

“Maker Studios” Logo: Youtube-Netzwerk mit 3,5 Milliarden Videoabrufen monatlich

Weiter Verwirrung um die Zukunft der Maker Studios. Noch vor wenigen Tagen schien es ganz sicher, dass Disney das weltweit größte Youtube-Netzwerk für insgesamt bis zu 950 Millionen Dollar (Garantie plus Optionen für bestimmte Zielerreichung) kauft. Dann überraschte Ende vergangener Woche die Meldung, dass Ex-Maker-Chef Danny Zappin und drei andere ehemalige Mitglieder des Vorstandes Klage gegen den Verkauf an Disney eingereicht haben, wegen “betrügerischer” Fehler im Zuge ihrer Kündigung.

Heute nun kam die Nachricht, dass die US-Filmgesellschaft “Relativity Media” ebenfalls ein Kaufangebot für Maker Studios auf den Tisch gelegt hat. Relativity bietet 500 Millionen US-Dollar in eigenen Aktien plus möglichen 400 Millionen Dollar. Hinzu kommen als Lockprämie für das Top-Personal noch 100 Millionen Dollar in Form eines Bonustopfes, der für Manager und Stars des Konzerns gedacht ist.

Die unerwartete Kaufofferte kommt einen Tag, bevor die Aktionäre von Maker über den Verkauf an Disney abstimmen sollen. Da man in der Branche davon ausgeht, dass Disney und Maker eine sehr feste Vorabvereinbarung geschlossen haben, wird dem Relativity-Angebot nicht viele Chancen eingeräumt. Merkwürdig bleiben aber Art und Umfang des vorgeschlagenen Last-Minute-Deals.

Und auch aus Deutschland gab es News über Maker. Das “Handelsblatt” hatte in seiner Montagausgabe berichtet, dass das MCN noch in diesem Jahr eigene Studio-Kapazitäten hierzulande aufbauen möchte. Wie Maker-Vorstandsmitglied René Rechtman der Zeitung sagte, bevorzuge er als Standort Berlin. Im Gespräch seien aber auch Köln und München. Nach Ansicht Rechtmans haben manche deutsche YouTube-Stars das Zeug zu einer internationalen Karriere.

OneTV-News: Barack Obamas perfekte Youtube-Strategie

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Barack Obama mit Youtube-Stars: Neue Politikformate für junge Zuschauer

Vorbildlich: Barack Obamas Social-Media-Offensive, mit der der US-Präsident seine Gesundheitsreform bei einem jüngeren Publikum bewarb, sollte für jedes Unternehmen und Kampagnen in dieser Zielgruppe beispielhaft sein, analysiert Brendan Gahan für Tubefilter. Vor allem Obamas Kooperation mit führenden Youtube-Künstlern habe enorme Wirkung im Web gezeigt. Die Akzeptanzwerte des Präsidenten und seiner Politik seien bei Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit exorbitant gestiegen.

Fehldisponiert: Amazons neue Set-Top-Box “Fire TV” ist bei Amazon ausverkauft. (Recode)

Verpflichtet: Richard Gutjahr, einer der bekanntesten deutschen Blogger, wird ab Mai für den Westdeutschen Rundfunk nicht nur Nachrichtensendungen moderieren, sondern auch neue Web-Formate entwickeln. Bereits vor zwei Jahren hatte Gutjahr zusammen mit anderen die interaktive “Rundshow” für den BR moderiert. (Clap-Club)

Interaktiv: ProSieben nimmt mit der Musikshow “Keep Your Light Shining” laut Eigenbeschreibung “als erster Sender weltweit” ein Castingformat mit Live-App-Voting ins Programm. Die Münchner kommen mit dem Start am 22. Mai der nationalen Konkurrenz von RTL zuvor, das seine ganz ähnliche Show “Rising Star” wohl erst später launchen wird. (Kress.de)

Überrascht: Vor allem dank des sensationellen Starterfolges von Jimmy Fallon bei der “Tonight Show” blickt der US-TV-Konzern NBC sehr optimistisch in die nahe Zukunft. Auch Rivale CBS glaubt an ein Wiedererstarken des klassischen TV, bei Zuschauern und Werbetreibenden. Entscheidend sei dabei die hohe Qualität neuer Inhalte bei Shows und Serien. (New York Times)

Ausgerechnet: Youtube schadet der Musikindustrie mehr als gedacht. Zu diesem Schluss kommen zumindest Wissenschaftler der University of Colorado, die nun die Plattenverkäufe von Warner im Jahre 2009 analysierten – einer Phase, in der Warner gegen die Verbreitung von Songs auf Youtube vorgegangen ist. Gerade Top-Alben haben sich demnach in dieser Zeit deutlich besser verkauft. (Computerwelt.at)

Lesetipp I: Hans Hoff fordert für DWDl.de das “Ende des Formatfernsehens”. Warum, z.B. müsse ein “Tatort” jedes Mal 89 Minuten dauern, wenn die Geschichte doch nach 60 Minuten auserzählt sei? Zudem wachse “eine Generation von jungen Menschen heran, denen es völlig wurscht ist, wann etwas wo läuft. Sie wollen ihre Sendung genau dann sehen, wenn sie sie sehen wollen. So was lässt sich einrichten.

Lesetipp II: Philip Oltermann analysiert für den “Guardian” die deutsche TV- und Webvideolandschaft und vor allem die europaweit erstaunlichen Karrieren von deutschen Youtube-Stars wie Y-Titty, Grohnk oder LeFloid. Fazit: “Among the educated bourgeoisie in the big cities, not owning a TV set has become a matter of pride.”

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OneTV-News: Das Fernsehen erobert Youtube

Webvideo-Erfolgsformat "Honest Trailers": Das klassische Fernsehen erobert Youtube

Webvideo-Erfolgsformat “Honest Trailers”: Das klassische Fernsehen erobert Youtube

Vereinigt: Youtube wird immer mehr zum Marktplatz für das klassische TV. Die Videoplattform veröffentlichte jetzt eine neue Studie, die zeigt, wie immens der Anteil von Inhalten gestiegen ist, die direkt oder indirekt mit Fernsehformaten zu tun haben. Meist handelt es sich dabei um Trailer oder exklusive Spin-offs, die von den TV-Produzenten ins Netz gestellt werden, wie etwa bei der geschickten Vermarktungsstrategie von TV-Stars wie Jimmy Fallon. Auch die Zahl der Webvideo-Produktionen, die sich mit TV-Stoffen beschäftigen, ist enorm gewachsen. Das zeigen zum Beispiel auch Erfolge wie des Youtube-Kanals “ScreenJunkies”, der mit seinem Parodieformat “Honest Trailers” regelmäßig Millionen von Anrufen erzielt. Ein weiterer Grund für den Boom von TV-Inhalten auf Youtube ist zudem das verbesserte Mobilangebot der Plattform, das von vielen Zuschauern als “Second Screen” während der Fernsehzeit genutzt wird. (Tubefilter)

Ambitioniert: CNN will mit seinem neuen “Your 15 Second Morning”-Format, das exklusiv auf Twitter zu sehen sein wird, neue, junge Zielgruppen erreichen. Dazu gründet das News-Network seine Produktionseinheit “Digital Studios”, die hauptsächlich Content für das Web herstellen soll. (Wall Street Journal)

Erhöht: Nach der Integration von sechs Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe hat der TV-Streamingdienst Zattoo nun die Preise für sein Angebot erhöht: Für einen Monat kann der Dienst nun für 9,99 Euro (statt 4,99 Euro) genutzt werden, drei Monate schlagen mit 27,99 Euro (bisher 12,99 Euro) zu Buche und ein Jahres-Abo kostet nun 99,99 Euro (vorher: 44,99 Euro). (Digitalfernsehen.de)

Begehrt: Dreamworks, Hollywoods größter Produzent von Animationsfilmen, möchte bei Vevo, dem weltweit erfolgreichste Musikvideodienst, einsteigen. Das berichtet Recode. Vevo, das über 50 Milliarden Videoabrufe pro Jahr genieriert, gehört derzeit zu Teilen unter anderem Universal Music, Sony Music und Abu Dhabi Media. Auch Google hat im vergangenen Jahr Anteile erworben, für rund 650 Millionen Dollar. (Recode)

Bewegt: Mit einer Investition von “mehreren hunderttausend Euro” und 150 selbst produzierten Food-Videos, die über Sponsorships gegenfinanziert sind, startet Gruner & Jahr nun die länger schon angekündigte Onlinevideooffensive. Bewegtbild werde zum “integralen Bestandteil” jeder G&J-Website, verkündete Digital-Vizechef Arne Wolter. (Meedia)

Trotzig: Aller juristischen Anfechtungen zum Trotz weitet der amerikanische Videostreamingservice Aereo sein Angebot aus. Aereo, das die Programme vieler US-TV-Sender, die eigentlich nur in teueren Kabelpaketen zu empfangen sind, “abfängt” und sie über Internet weiterleitet, wird im Mai eine eigene App für Googles TV-Stick “Chromecast” starten. (CNET)

Lesetipp: Will Richmond beschreibt auf Videonuze die gefährliche Strategie, die Google derzeit bei dem Versuch, “das Wohnzimmer zu erobern”, verfolgt. Auf der einen Seite mit seinem Erfolgsmodell “Chromecast”, auf der anderen Seite mit der teuren Weiterentwicklung der eigenen SmartTV-Software “AndroidTV”.

Lesetipp II: Nina Rehfeld portraitiert für Spiegel Online den US-Comedian Stephen Colbert, der wohl im nächsten Jahr die Nachfolge des legendären Late-Night-Moderators David Letterman antritt.

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Werbekampagne: Youtube präsentiert seine Stars

YouTube-Werbekampagne: Offensive für die Stars

YouTube-Werbekampagne: Offensive für die Stars

Es ist eine Premiere ganz besonderer Art: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wirbt Youtube mit einer TV-Kampagne für ausgewählte Stars seiner Videoplattform – und damit natürlich auch für sich selbst. Ab Montag werden in zahlreichen Spots im US-Fernsehen die drei Vloggerinnen Michelle Phan, Bethany Mota und Rosanna Pansino präsentiert, die mit ihren Mode- und Kochkanälen mehrere Millionen Abonnenten auf Youtube vereinigen. Zusätzlich schaltet Youtube auch noch Anzeigen in ausgewählten Printtiteln und bucht große Billboards in New York und Chicago.

Die Kampagne ist der bislang offensichtlichste Versuch von Youtube, seine individuellen Stars besser zu promoten – nachdem es von Produzenten- und Netzwerk-Seite vor allem in den USA massive Kritik an fehlender Unterstützung und zu niedrigen Einnahmen gegeben hatte. Sicher aber spielt die neue Werbeoffensive auch noch auf einer anderen Ebene: Alle drei Vloggerinnen haben ihrerseits Werbeverträge mit großen Unternehmen, deren Produkte sie recht offen auch in ihren Youtube-Shows präsentieren. Eine Schleichwerbe-Debatte wie hierzulande, die gerade durch die #Angeber-Kampagne prominenter deutscher Vloggerinnen neue Fahrt aufnimmt, kennt die Webvideo-Szene in Übersee nicht.

OneTV-News: Youtube macht Werbung für Youtube-Stars

YouTube-Werbekampagne: Offensive für die Stars

YouTube-Werbekampagne: Offensive für die Stars

Premiere: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wirbt Youtube mit einer TV-Kampagne für ausgewählte Stars seiner Videoplattform – und damit natürlich auch für sich selbst. Ab Montag werden in zahlreichen Spots im US-Fernsehen die drei Vloggerinnen Michelle Phan, Bethany Mota und Rosanna Pansino präsentiert, die mit ihren Mode- und Kochkanälen mehrere Millionen Abonnenten auf Youtube vereinigen. Zusätzlich schaltet Youtube auch noch Anzeigen in ausgewählten Printtiteln und bucht große Billboards in New York und Chicago. Die Kampagne ist der bislang offensichtlichste Versuch von Youtube, seine individuellen Stars besser zu promoten – nachdem es von Produzenten- und Netzwerk-Seite vor allem in den USA massive Kritik an fehlender Unterstützung und zu niedrigen Einnahmen gegeben hatte. Sicher aber spielt die neue Werbeoffensive auch noch auf einer anderen Ebene: Alle drei Vloggerinnen haben ihrerseits Werbeverträge mit großen Unternehmen, deren Produkte sie recht offen auch in ihren Youtube-Shows präsentieren. Eine Schleichwerbe-Debatte wie hierzulande, die gerade durch eine “Aufklärungsoffensive” prominenter deutscher Vloggerinnen neue Fahrt aufnimmt, kennt die Webvideo-Szene in Übersee nicht. (Adage) (Tubefilter)

Erkenntnisse: “Nicht jeder muss alles machen”, aber alle brauchen mehr Wissen und Verständnis für die Möglichkeiten und Anforderungen des neuen digitalen Fernsehmarktes. So lautet das Fazit des gestrigen “newTV-Kongresses” in Hamburg, bei dem rund 180 Teilnehmer von Produktionsfirmen, Fernsehsendern und Dienstleistern über Gegenwart und Zukunft des Mediums Bewegtbild diskutierten. Bei dem von der “next.Media”-Initiative der Stadt Hamburg organisierten Event präsentierten Speaker wie Arnd Benninghoff (ProSiebenSat.1), Christoph Falke (Axel Springer), Frank Beckmann (NDR) und Trent Wheeler (Tribune Media Services) ihre Visionen und Aktivitäten, die allesamt eins miteinander verbindet: Der schnelle Wechsel von Technik und Trends ist derzeit wohl die einzige Konstante der Branche. (kress.de)

Geschäft: Der Boom von Online-Videowerbung hält an. Nach einer Studie von “eMarketer” werden Webvideo-Spots in diesem Jahr in den USA ein Volumen von knapp 5,9 Milliarden Dollar erreichen, ein Plus von 41 Prozent gegenüber 2013. Klassische TV-Werbung steigt um 3.3 Prozent auf 68,5 Milliarden US-Dollar. (Media Post)

Nachgezogen: Nach der RTL-Gruppe verbreitet nun auch ProSiebenSat.1 sein Programm über den Online-TV-Dienst Zattoo. Neben den Sendern ProSieben und Sat.1 werden auch Kabel eins, Sixx, Sat.1 Gold und Pro Sieben Maxx demnächst über Zattoo laufen. (Onvista)

Videopost: Vine-Videos können nun auch als private Nachricht an andere Nutzer verschickt werden. Mit dem in der vergangenen Nacht erfolgten Update ist auch der schnelle Versand von bis zu 10-sekündigen Videos an einen ausgewählten Freundeskreis möglich. (GigaOM)

Abgang: David Letterman, Ikone des US-Fernsehens, hat seinen bevorstehenden Abschied aus der “Late Night Show” angekündigt. Gelegenheit, sich noch einmal an die guten alten Zeiten zu erinnern, hat er reichlich: Er wird die CBS-Show noch rund ein Jahr moderieren. (New York Times)

Experiment: Mit dem ganztägigen Projekt “24h Jerusalem” starten der Bayrische Rundfunk und Arte das Format “Echtzeit-Dokumentation”. Am 12. April zeigt das Bayerische Fernsehen ausschließlich Beiträge über einen Tag im Leben von Jerusalem und seiner Bewohner. Dazu begleiteten 70 Filmteams rund 90 Protagonisten in der Stadt. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine aufwändig gestaltete Website. (WuV.de)

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OneTV-News: Youtube lockt Werbekunden mit Reichweitengarantie

Youtube_GeldGarantiert: Mit einem Geschäftsmodell aus der klassischen TV-Welt möchte Youtube bei großen Werbekunden punkten. Die Videoplattform will laut Berichten von US-Medien ausgewählten Anzeigenkunden eine gewisse Mindestzahl von Zuschauern für ihre Videospots zusagen. Ein Werbespot wird in diesem Fall mindestens so lange geschaltet, bis ein vereinbarter Wert erreicht ist. Die Maßnahme ist ein weiterer Versuch von Youtube, die traditionellen TV-Budgets von Markenartiklern in die Webvideowelt zu holen. Hierzu vergibt die Google-Tochter seit einiger Zeit bereits auch inoffiziell Zusicherungen für “qualitativ hochwertige Umfelder”.(Wall Street Journal)

Stabiler: Die Qualität und Standfestigkeit von Videostreams hat sich im vergangenen Jahr nochmals deutlich verbessert – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich die Gesamtzahl der abgerufenen Streams 2013 beinahe um 30 Prozent erhöht hat. Sorge bereitet allerdings die gestiegene Zahl von Startfehlern. Das geht aus einer neuen Studie des Videoanalysten Conviva hervor.(Videonuze)

Jugendlich: Um wieder verstärkt Zuschauer zwischen 20 und 40 Jahren anzusprechen, will das ZDF ein neues Nachrichtenformat für jüngere Zuschauer entwickeln, das laut dem stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen “auch im Hauptprogramm laufen könnte”. Das derzeitige Alter der “heute”-Zuschauer liegt deutlich über dem Alterschnitt des ZDF von 61 Jahren. (DWDL.de)

Nachschub: Die Auswahl auf dem “Chromecast”-TV-Stick von Google wird immer üppiger. Nun kamen, zunächst in den USA, drei attraktive neue Angebote hin: der Musik-Streamingservice “Rdio”, der Video-Video-on-demand-Dienst “Vudu” und Sonys Comedy-Kanal “Crackle”. (CNet)

Enttäuschend: Eine Quotenkurve wie eine Achterbahnfahrt hat die erste Staffel der Cartoon-Serie “Deutsches Fleisch” hinter sich, mit der “ZDFneo” beim jungen Publikum punkten wollte. Trotz einiger guter Zahlen für einzelne Folgen, blieb die Serie, Gewinner des “TVLabs” 2012, hinter den Erwartungen zurück. (Quotenmeter.de)

Aufgerüstet: “Snap”, die Online-Videothek von Sky Deutschland, ist ab heute auch über Android verfügbar – zunächst allerdings nur für Smartphones und Tablets von Samsung. (DWDL.de)

Sehtipp: Ein “Branded-Content”-Video ganz besonderer Art ist der Spot, den der bekannte Youtube-Produzent Kurt Hugo Schneider jetzt für die US-Automarke “Buick” kreiert hat. Darin dreht sich alles um Basketball – und um ein Auto. (Tubefilter)

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Plant Yahoo einen Youtube-Konkurrenten?

Yahoo-LogoGerücht: Schon seit einigen Jahren forciert Yahoo-Chefin Marissa Mayer das digitale Bewegtbildgeschäft. Auf der eigenen Videoplattform “Yahoo Screen” leistet sich der Internetkonzern immer wieder kostspielige Leuchtturm-Produktionen, mit der Verpflichtung des amerikanischen NewsTV-Stars Katie Couric setzte Mayer bereits im vergangenen Jahr ein eindeutiges Signal in Sachen eigener Video-Ambitionen. Nun aber soll Yahoo planen, noch einen Schritt weiterzugehen: Nach einem Bericht des gewöhnlich gut informierten US-Infoportals “re/code” arbeitet das Unternehmen an einem Konkurrenten zu Googles Videoplattform Youtube. Yahoo sei in konkreten Verhandlungen mit mehreren großen Youtube-Channelbetreibern und Filmrechte-Inhabern, die man mit besseren Konditionen als bei Youtube auf eine neue Yahoo-Plattform locken will. Mit einem Start könnte bereits in einigen Monaten gerechnet werden, allerdings sei kein User-generated-Content wie bei Youtube geplant, meldet “re/code”.

Die Spekulationen über eine Yahoo-Videoexpansion kommen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem bei Youtube (fast) alles in bester Ordnung zu sein scheint. Nach den jüngst bekannt gewordenen Millionen-Investitionen von traditionellen Medienhäusern in Youtube-Netzwerke wie die “Maker-Studios” (Disney), “Machinima” (Warner) oder “Collective Digital” (ProSiebenSat.1) ist die weltgrößte Videoplattform in ihrem Bemühungen, endlich als “seriöser” Bewegtbildanbieter in der Branche wahrgenommen zu werden, ein erhebliches Stück weitergekommen. Auch für bessere Beziehungen zu den Produzenten, die sich über schwache Einkünfte und Gängelung beklagt hatten, hatte sich Youtube in jüngster Zeit engagiert. Trotzdem scheint für einige Unternehmen der Boom im Webvideogeschäft günstig, um den Platzhirschen Youtube anzugehen. Neben Yahoo werden auch Microsoft nach seinem Einstieg bei der Videoplattform “Dailymotion” neue Bewegtbildpläne unterstellt.(recode.net)

Expansion: Das Youtube-Netzwerk “Maker Studios” erweitert sein Angebot ins klassische Fernsehen. Der US-Kabelsender “Music Choice” hat insgesamt 500 Stunden Videoclips von “Maker” gekauft, zusätzlich sollen auch eigene Spartenkanäle mit den Stars “Will.i.am” und “Snoop Dog” entwickelt werden. Die “Maker Studios” hatten in der vergangenen Woche Schlagzeilen gemacht, als bekannt wurde, dass Disney das Netzwerk für ca. 900 Millionen Dollar gekauft hat. (Variety)

Mangelware: Trotz immer höherer Akzeptanz und Abrufzahlen bei Webvideo ist der Bedarf von Werbekunden nach mehr qualitativ hochwertigen Video-Umfeldern nach wie vor enorm groß. Darum wird AOL seine Eigenproduktionen massiv erhöhen, verriet jetzt AOL-Videochef Ran Harnevo – in einem Videointerview mit Adage.com

Stabil: Die Preise für Online-Videowerbung liegen immer noch an der Spitze aller digitalen Werbeformen, vor allem in Qualitätsumfeldern (s. auch Meldung oben) wird händeringend nach mehr Inventar gesucht. (Media Post)

Dementi: Amazon hat Berichte, wonach das Unternehmen ein eigenes, werbefinanziertes Videoportal entwickelt, offiziell zurückgewiesen. Demgegenüber ließ Amazon Meldungen, nach denen der Start einer eigenen TV-Set-Top-Box unmittelbar bevorsteht, unkommentiert. (Tubefilter)

Pop: Der Online-Musikdienst Vevo setzt auf einheimische Künstler, um mehr Erfolg in Deutschland haben. Als erstes Format wurde jetzt die Sendereihe “Auf Achse” gestartet, bei der noch unbekannte, talentierte Bands vorgestellt werden. (Digitalfernsehen.de)

Blues: Dem ZDF droht juristisches Ungemach: Anlass ist eine Klage des Musikverlags Richard Birnbach. Der hält die Rechte am “Fanfaren-Blues”, der 1962 vom Komponisten Klaus Wüsthoff als Erkennungsmelodie der “heute”-Nachrichten entworfen wurde. Beim Relaunch der Sendung 2009 wurde auch die Melodie durch eine niederländische Produktionsfirma geändert, das ZDF zahlte nicht mehr an den Musikverlag. Allerdings erkennt der Kläger immer noch seine Ursprungskomposition wieder und fordert Tantieme. Nun muss dieses Woche das Oberlandesgericht München entscheiden. (DWDL.de)

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