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OneTV-News: ZDF, Burning Man, Amazon

ZDF-Sendung "Log In" (Foto: ZDF / Jürgen Detmers)

ZDF-Sendung “log in”
(Foto: ZDF / Jürgen Detmers)

Sendeschluss: Das ZDF beendet seine “interaktive” Talksendung “log in”, die seit 2010 auf ZDFinfo zumindest eine Idee von modernem Fernsehen verbreitet hatte. Jetzt sollen nur noch zu besonderen Events einzelne Elemente des vor allem in der jungen Zuschauergruppe beliebten Formats eingesetzt werden.(DWDL.de)

Zahl des Tages: Über 1,6 Millionen User haben in den vergangenen Tagen die Live-Stream-Übertragung des legendären “Burning Man”-Festivals in Nevada genutzt. (Tubefilter)

Charts: Altbewährtes wie die Serien “Big Bang Theory” und “Breaking Bad” oder die Spielfilme “Ich: Einfach Unverbesserlich” und “Star Trek: Into Darkness” sind im neu gelaunchten Amazon-VoD-Angebot “Prime Instant Video” am beliebtesten. Das gab die deutsche Filiale des Webkonzerns jetzt bekannt. (WuV.de)

Vereinigung: Bewegtbildwerbung ist einer der größten Wachstumstreiber bei digitaler Markenkommunikation, sagt OWM-Chefin Tina Beuchler im W&V-Interview. Leider aber fehle immer noch eine “zukunftsfähige Bewegtbildwährung”, die objektive Bewertungsmöglichkeiten für Werbetreibende bietet.

Videotipp: Was macht man als moderner TV-Moderator, wenn man gerade mal eine sendefreie Woche hat? Man beantwortet Userkommentare auf Youtube! John Oliver weiß einfach, wie es geht.

Fußball-WM treibt WebTV-Nutzung immens

ZDF-WebTV-Zusatzangebot zur WM: 1,3 Millionen neue App-User

ZDF-WebTV-Zusatzangebot zur WM: 1,3 Millionen neue App-User

Durchbruch: Die Fußball-WM 2014 hat die WebTV-Nutzung in Deutschland, vor allem mobil, in neue Dimensionen gehoben. Das belegen die Zahlen der Anbieter von Livestreams und Mediatheken, die nun nach und nach veröffentlicht werden. So gab etwa das ZDF stolz bekannt, das sein Livestream in den ersten dreieinhalb WM-Wochen mehr als 17 Millionen Mal abgerufen wurde. Die Mediatheken-App der Mainzer, die mit etlichen Zusatzfeatures wie mehreren Kameraperspektiven aufgehübscht wurde, fand während der WM 1,3 Millionen neue Nutzer und liegt jetzt bei 4,8 Millionen Downloads. Auch Zattoo, das bereits vor einigen Tagen seine respektablen Quoten für Einzelspiele veröffentlichte, kann sich um eine Vielzahl von neuen Kunden freuen: Allein in Deutschland verzeichnete der InternetTV-Anbieter 270.000 Neuregistrierungen, insgesamt nutzten 800.000 Zuschauer den Zattoo-Stream auf Smartphones und Tablets. (Digitalfernsehen.de; Zattoo-Pressemitteilung)

Erforscht: Das Phänomen “Second Screen” wird Alltagsrealität. Eine neue, aufwendige Studie von TNS Infratest belegt, dass sich das “Multi-Screening” immer weiter ausbreitet. Fast die Hälfte der weltweit befragten Menschen nutzen am Abend während des TV-Konsums zusätzliche digitale Geräte, um Mails checken, in sozialen Medien zu surfen oder online einzukaufen. (DWDL)

Expansion: Ein Geschäftsfeld ganz neuer Art testet Google/Youtube derzeit in Indien. In einer Kooperation mit “Tata Docomo”, einem der größten Mobilfunkbetreiber des Subkontinents, bietet Youtube seinen mobilen Zugang dort zu ermäßigten Preisen an. So können Nutzer zum Beispiel 300 MB Youtube-Datenvolume für umgerechnet 67 US-Cent erwerben – andere Videodienste kosten “Tata Docomo”-Kunden rund das Doppelte. (TheNextWeb)

Ausgezeichnet: Mit insgesamt 31 Nominierungen für die renommierten Emmy Primetime Awards, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, hat Netflix in den USA für einen Paukenschlag gesorgt. Neben der sehr erfolgreichen eigenproduzierten Serie “Orange is the New Black” konnte auch die Netflix-Dokumentation “The Square” mehrere Nominierungen einheimsen. Die Preisverleihung findet am 25.August statt. (Tubefilter)

Erweitert: Google hat die Funktionen seines Chromecast-Streamingssticks um ein lang erwartetes Feature bereichert: Nun ist es möglich, nicht nur einige, sondern alle Inhalte seines Smartphones oder Tablets, zum Beispiel auch Spiele, auf den TV-Bildschirm zu übertragen. Bislang ist die Erweiterung allerdings nur für Android-Geräte verfügbar. (Androidnext)

Lesetipp: Martin Krauss analysiert für ZEIT Online die TV-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft, die für den ungestörten, glänzenden Eventeffekt einiges an Wirklichkeit aussparen.

Deutsche TV-Branche kritisiert “Wettbewerbsvorteile” für Netflix

Der geplante Markteintritt von Netflix in Deutschland sorgt für Diskussionen

Der geplante Markteintritt von Netflix in Deutschland sorgt für Diskussionen

Debatte: Die deutsche TV-Branche hat sich überwiegend kritisch anlässlich des geplanten Deutschland-Starts von Netflix geäußert. Auf dem Medienforum NRW wiederholten unter anderem Vertreter von WDR und RTL ihren Vorwurf an das Kartellamt, die geplanten VoD-Plattformen von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern nicht genehmigt zu haben. Damit fehle gegenüber der Konkurrenz aus Übersee ein gleichwertiges Angebot. Die Politik müsse deshalb ein “Korrektiv” im Kartellrecht schaffen, um Kooperationen bei Video-Plattformen zu erleichtern, forderte etwa WDR-Mediagroup-Geschäftsführer Loeb. Die Wettbewerbslage schade dem Medienstandort Deutschland, sagte auch Robert Amlung, der Beauftragte für digitale Strategien beim ZDF: “Aus Nutzersicht ist es wahrscheinlich am Schluss relativ egal, wenn die großen Player aus den USA einen guten Job machen.” Aber dass einfach “ein Teil des Kuchens über den Teich” wandere und nicht in Deutschland bleibe, könne “eigentlich nicht im Interesse des Medienstandorts” sein. (DWDL.de) (Hamburger Abendblatt)

Innovation: Eine speziell für Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook zugeschnittene Videoplayertechnologie bietet das kalifornische Startup Epoxy an. Durch eine eigene App können Youtube-Produzenten die Share- und Kommentarfunktionen ihrer Videos auf anderen Plattformen wesentlich individueller gestalten und auch den Vertrieb über Social-Media-Dienste besser steuern. (Tubefilter)

Nominiert: Mit dem Interviewformat “Jung und naiv” von Tilo Jung und den Youtube-News von LeFloid sind in diesem Jahr unter anderem auch zwei populäre Webvideo-Angebote für den renommierten Grimme Online Award nominiert worden. (SPIEGEL Online)

Strategie: Verizon hat erstmals nach der Übernahme von OnCue über seine Pläne für die von Intel gekaufte Videotechnologie gesprochen. Verizon-Vorstandschef Lowell McAdam sagte vor Investoren in Boston, man plane mit OnCue kein weiteres lineares TV-Angebot, sondern eine vollkommen neue, cloudbasierte VoD-Plattform, “ähnlich einer Jukebox“, für unterschiedlichste Videocontent-Typen, darunter auch Webclips. (Home Media Magazine)

Zuversichtlich: Rechtzeitig zum heutigen “TV-Wirkungstag” hat der Privatsenderverband VPRT gute Zahlen zu bieten: Mit rund 4,2 Milliarden Euro Nettoumsatz bleibe das Fernsehen hierzulande das stärkste Werbemedium, für das laufende Jahr erwarte man einen nochmaligen Zugewinn an Marktanteilen gegenüber anderen Werbeträgern. (kress.de)

Erleichterung: Nach einer wochenlangen Pannenserie hat die “Quizduell”-App zur gleichnamigen Rätselshow der ARD mit Jörg Pilawa gestern Abend zum ersten Mal ohne Störungen funktioniert. Die FAZ fand die Sendung trotzdem nicht begeisternd.

Sehtipp: Das ist, positiv ausgedrückt, Webvideo pur. Aber ansonsten hat SPIEGEL Online mit der, nun ja, sehr reduziert produzierten, WM-Videokolumne von Harald Stenger, dem ehemaligen Pressesprecher der deutschen Fußballnationalmannschaft, noch nicht Weltmeisterform erreicht. Aber es gibt ja noch ein paar Trainingslager.

Sehtipp II: An Jan Böhmermann scheiden sich traditionell die Geister. Die Einen halten ihn für die größte Hoffnung des deutschen Fernsehens, die Anderen monieren, dass er nun schon seit Jahren nicht mehr als die größte Hoffnung des deutschen Fernsehens ist. Aber wie er in der lustigen “Disslike”-Show auf Youtube souverän Hass-Postings und -Tweets von Internetusern über sich selber vorträgt, verdient durchaus Respekt. (via Meedia)

Wem “gehört” der TV-Bildschirm?

Startbildschirm eines Panasonic-SmartTVs: Was darf der Zuschauer nach dem Einschalten sehen?

Startbildschirm eines Panasonic-SmartTVs: Was darf der Zuschauer nach dem Einschalten sehen?

Debatte: Im Streit um den Startbildschirm, der auf neuen, smarten Fernsehern immer öfter von den TV-Geräteherstellern selbst oder von Settop-Box-Betreibern “eingenommen” wird, gibt es nach wie vor keine Einigung – im Gegenteil. TV-Sender wie das ZDF oder RTL fordern bei dem Streit, der hinter den Kulissen bereits seit Jahren heftig tobt, immer vehementer einen “diskriminierungsfreien Zugang”, d.h. einen “neutralen” Bildschirm. Der dürfe nach dem Einschalten höchstens den letzten gewählten Sender zeigen und auch beim laufenden Programm keinerlei andere Inhalten aufweisen als das pure Signal des jeweiligen Anbieters. Das schließe unter anderem “Umfeldwerbung” auf dem TV-Bildschirm komplett aus. Andere Branchenexperten wie etwa Zattoo-Inhaltechef Jörg Meyer halten diese Forderungen angesichts eines immer stärker auch technisch fragmentierten und globalisierten Medien- und Geräteangebots für unrealistisch, wie eine aktuelle Diskussion auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wieder zeigte. (Digitalfernsehen.de)

Kooperation: Der Videonewsanbieter “NowThisNews” und der derzeit sehr gehypte Messagingservice “Snapchat” planen nach US-Medienberichten ein gemeinsames Bewegtbildangebot. Snapchat hatte erst kürzlich ein Videochat-Tool in seine App integriert und angekündigt, einen eigenen Nachrichtenservice für seine User aufzubauen. (Techcrunch)

Minus: Sky Deutschland hat im ersten Quartal des Jahres auch im operativen Geschäft wieder Verluste geschrieben. Das Ebitda (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) verzeichnet ein Minus von 8,6 Millionen Euro. Angesichts der Kosten für einen zusätzlichen Spieltag der Bundesliga, hoher Ausgaben für Werbung und Fußballrechte hatten Experten aber mit einem leicht höheren Verlust gerechnet. (heise.de)

Geächtet: Deutsche Datenschützer gehen vor dem Verkaufsstart von Googles “Glass” massiv gegen die Datenbrille vor: “Diese Brille muss gesellschaftlich geächtet werden”, sagte der Kieler Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert. Wer im öffentlichen Raum Fotos oder Videos ohne das Wissen der Mitbürger aufnehme und sie ins Internet lade, gehöre bestraft. Auch sein baden-württembergische Kollege Jörg Klingbeil schloss sich an: “Die Brille ist ein Anschlag auf die informationelle Selbstbestimmung.” (WuV.de)

Gefördert: Die US-Kabelsendergruppe “Turner Broadcasting” nimmt in diesem Jahr gleich fünf Start-ups aus dem digitalem Bewegtbildbereich in sein zusammen mit Warner betriebenes Förderprogramm “Media Camp” auf. Unter den mit jeweils 20.000 Dollar ausgestatteten Firmen ist unter anderem auch der Videonews-Aggregator “Watchup”, dessen Webcast-Technologie bereits mehrfach preisgekrönt ist. (Variety.com)

Engagement: Der als “Herr Tutorial” bekannt gewordene, deutsche Youtuber Sami Slimani wird demnächst als “Visual Jockey” beim Fernsehsender VIVA zu sehen sein. Dort wird Slimani, der in den Sozialen Netzwerken eine riesige Fangemeinde hat, den Zuschauern die besten Clips nationaler und internationaler Acts präsentieren. (Broadmark)

Mittelmäßig: Trotz riesiger Werbekampagne ist die neue Staffel der Actionreihe “24” in den USA eher verhalten gestartet: Nur 7,97 Millionen Menschen schauten die ersten zwei Stunden auf FOX, damit verzeichnete die neunte Staffel des Thriller um den Geheimagenten “Jack Bauer” die bis dato schwächsten Auftaktwerte. (Quotenmeter.de)

Fusion: Nach der Übernahme des Nachrichtensenders N24 durch den Springer-Verlag soll der Sender ab 2015 mit der “Welt” in der “Welt N24 GmbH” zusammengeführt werden. Damit muss N24 wohl auch sein bisheriges Berliner Domizil am Potsdamer Platz verlassen und möglicherweise ins Axel-Springer-Haus umziehen. (DWDL.de)

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OneTV-News: Neue Gerüchte um deutschen Netflix-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Netflix-Zuschauer in den USA: Rätselraten um Deutschland-Start

Countdown: Der Deutschland-Start von Netflix nimmt endgültig konkrete Formen an. Wie das Tech-Portal “Curved” vermeldet, wird der US-Videostreamingdienst hierzulande “ab September” verfügbar sein, parallel soll es einen Start in mehreren anderen europäischen Ländern geben. Tatsächlich planen mehrere Werbe- und Marketingagenturen aus Hamburg und München schon seit einiger Zeit die Netflix-Startkampagnen, bislang allerdings ohne konkrete Termine. Netflix-Sprecher Joris Evers bedauerte auf OneTVMag-Anfrage, er sei “leider nicht in der Lage, die Meldung zu kommentieren”. Nun wird es wohl tatsächlich ernst.

Endgültig: Das ZDF hat keinerlei Pläne, “Wetten, dass..?” nach seinem für das am Ende des Jahres angekündigten Aus irgendwann wiederzubeleben. Das sagte ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs nun beim Branchentreffen „Showgipfel“ in Köln. Er habe das Gefühl, die Trauer über das Aus für die Show mit Markus Lanz halte sich in Grenzen, so Fuchs. (Süddeutsche Zeitung)

Beworben: Plakate in der New Yorker U-bahn waren der erste Schritt, nun hat Youtube die erste Werbekampagne für ausgewählte Stars seines Netzwerkes auf das klassische TV ausgeweitet. In 30-Sekunden-Spots präsentieren sich die Beauty-Vloggerinnen Michelle Phan und Bethany Mota, sowie die junge Köchin Rosanna Pansino während der Werbepausen innerhalb großer TV-Shows. (Tubefilter, mit Videospots)

Interaktiv: Das ZDF hat zwei neue Facebook-Seiten gestartet: “ZDF Krimi” bietet Zusatzinformationen zu ZDF-Krimiserien und beantwortet User-Fragen. Unter dem Seitennamen “Auftragskiller” postet dagegen eine fiktive Person, die mit Humor auf die Krimiwelt des ZDF eingeht. (kress.de)

Deal: Amazon und die BBC haben einen umfangreichen Kooperationsvertrag geschlossen. Nutzer des Amazon-VoD-Service “Prime” in Großbritannien können aus einer großen Auswahl bekannter BBC-Formate, darunter etwa den Serienklassikern “Sherlock” und “Doctor Who” wählen. (Home Media Magazine)

Unakzeptabel: Nach einer Welle von rassistischen Facebook-Kommentaren gegen Aminata, eine der Kandidatinnen bei “Germany’s Next Topmodel”, hat ProSieben nun die Prüfung rechtlicher Schritte gegen die Verfasser der Kommentare angekündigt. (DWDL.de)

Lesetipp: Grandiose Serienformate, womöglich sogar Spielfilme – oder doch eine Webvideooffensive, mit schnellen, frischen, modernen Clips? Welche Bewegtbildstrategie Yahoo unter Chefin Marissa Mayer derzeit verfolgt, ist selbst für Branchenexperten rätselhaft. Massig Geld jedenfalls wird beim Konzern derzeit für alles, was sich bewegt, ausgegeben. Will Richmond versucht sich für Videonuze an einer Analyse.

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OneTV-News: Apple macht ernst mit dem TV

AppleTV-Box: Bald schneller, übersichtlicher und mit viel mehr Programmen? (Fotoquelle: Apple/PR)

AppleTV-Box: Bald schneller, übersichtlicher und mit viel mehr Programmen?
(Fotoquelle: Apple/PR)

Apple + TV = Schnappatmung. Seit Tagen schon überschlagen sich im Netz die Gerüchte über neue Strategien, Software und Geräte, mit denen der Konzern aus Cupertino jetzt endlich das lukrative Fernsehgeschäft angreifen will. Nun wird es erstmals konkreter. Das gewöhnlich sehr gut informierte Technology-Ressort von Bloomberg berichtet nicht nur darüber, dass Apple seine TV-Box komplett überarbeitet hat (mit schnelleren Prozessoren und besserer Navigation) und im April vorstellen will – Apple sei nun auch kurz davor mit mehreren TV-Inhalteanbietern, darunter als prominentesten Vertreter Time Warner, Verträge über die Syndizierung von umfangreichen Videomaterial abzuschließen. Das wäre tatsächlich ein Durchbruch an einer Front, an der sich Apple bislang vergeblich abgekämpft hat – und eine gewaltige Erhöhung der Attraktivität des AppleTV-Angebots. Für ein eigenes TV-Gerät von Apple, über das immer noch spekuliert wird, wäre eine solche Optimierung der Box und ihres Programmes wohl das endgültige Aus. (Bloomberg)

Bietet der Second Screen doch mehr Vermarktungschancen als bisher vermutet? In einer neuen Untersuchung, die Nielsen in den USA veröffentlicht hat, wird klar, dass viel mehr TV-Zuschauer während des Programms auf ihrem Tablet oder Smartphone surfen, als bislang angenommen. Auch die Akzeptanz für Werbe- oder Shoppingangebote auf dem zweiten Bildschirm ist höher als gedacht. (Business Insider)

Der Rundfunkbeitrag bleibt weiter in der Diskussion. Angesichts höherer Einnahmen als zunächst vermutet, hatte die KEF vorgeschlagen, den Beitrag ab 2015 um 73 Cent zu senken. Die ARD-Gremien warnen nun vor einem “Schnellschuss”. (dwdl.de)

Hintergrund: In einer groß angelegten Studie haben der Videovermarkter YuMe und die Medienforscher von Interpret die Wirkungsweise von Videowerbung auf diversen digitalen Endgeräten untersucht. Dabei schnitten Spielkonsolen und (etwas überraschend) SmartTVs am besten ab. (Reelseo)

Die Ministerpräsidenten der Länder werden über ein gemeinsames Jugendangebot von ARD und ZDF für Fernsehen, Radio und Internet im März entscheiden. Das verkündete SWR-Intendant Peter Boudgoust nun bei der Jahrespressekonferenz seines Senders. Der SWR hat die Federführung für das Projekt übernommen. (kress.de)

Sehtipp: US-Comedy-Legende Jerry Seinfeld hat sich als leidenschaftlicher Fan der neuen Webvideo-Szene geoutet. In einem ebenso unterhaltsamen wie klugen Interview mit dem Internetportal “Buzzfeed” schwärmt Seinfeld über das kreative Potenzial, das durch das Internet allgemein und die neuen Möglichkeiten des digitalen Fernsehens gerade für Künstler freigelegt worden sei. (Tubefilter)

Lesetipp: In einem sehr beachtenswerten Beitrag für Re/Code analysiert Albert Lai, Technikvorstand von Brightcove, die Möglichkeiten, die Googles neuer TV-Dienst Chromecast für die Zukunft des Fernsehens eröffnet. Vor allem die Leichtigkeit, mit der neue Inhalteanbieter wie Chromecast-App auf die großen TV-Geräte kommen könnten, werde eine Welle von neuen Bewegtbildangeboten initiieren, so Lai.

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